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Innovative Open Source Software des Bundesarchivs – Patrick Mathers

29. Sep 2021

Im vergangenen August sprach Patrick Mathers, Gründer und Verwaltungsrat der VSHN AG, an der IT-Beschaffungskonferenz 2021 in Bern über das Thema DevOps und unsere Mitarbeit im Projekt LINDAS, der Linked Data Plattform des Schweizerischen Bundesarchivs.

LINDAS ist die Linked Data Platform des Schweizerischen Bundesarchivs, welche zur Veröffentlichung von Open Data verwendet wird. Linked Data ist eine Technologie, mit deren Hilfe Daten leicht miteinander in Beziehung gebracht werden können. Hierfür werden hunderte Millionen von Datensätze aus unterschiedlichsten Themenbereichen und Quellen verwendet, aktuell z.B. vom Bund, SBB, Kantonen und Gemeinden. Die innovative Triplestore-Datenbank wird mittels Open Source Software verwaltet und betrieben. Dabei werden die neuesten Cloud-Technologien wie Docker, Kubernetes, Operatoren, Prometheus, etc. verwendet. Der verwendete Technologie-Stack wie auch die LINDAS Plattform wird vorgestellt. In der Präsentation wird auf die Herausforderungen beim Verschmelzen der Kultur von DevOps mit den Stärken des HERMES Frameworks eingegangen. Diese Erfahrungen verdeutlichen wie andere Regierungsstellen unter Zuhilfenahme von HERMES und dessen Stärken wie Plan- und Steuerbarkeit von Software-Betriebsmodellen wie DevOps profitieren können. Des Weiteren werden die getätigten Schritte von der Beschaffung über die Arbeiten am Projekt bis hin zum Betrieb aufgezeigt.

Patrick Mathers

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VSHNs Corporate Governance 2020

16. Jul 2020

Wie die Zeit doch vergeht! Vor bald sechs Jahren haben wir die VSHN gegründet. In der Anfangszeit sassen wir zu acht in einem Grossraumbüro. Entscheidungen konnten rasch und unkompliziert im Team gefällt werden. Die Kehrseite der Medaille war, dass aufgrund der limitierten Personenzahl viele VSHNeers mehrere Rollen innerhalb der Firma einnehmen mussten. Es gab keine dedizierte Stelle, die sich um die Belange der Mitarbeiter kümmerte. Oder eine, die technische Entwicklungen vorantrieb. Dasselbe galt beim Marketing, und nicht nur dort. Wir alle trugen viele Hüte zugleich.
In der Zwischenzeit ist die VSHN auf die fünffache Grösse angewachsen. Und viele Aufgaben – auch die oben erwähnten – werden nun von bestimmten Stellen wahrgenommen. Ein Bereich wurde von diesen Veränderungen indes nicht tangiert: die Leitung der VSHN. Im Management und im Verwaltungsrat sitzen nach wie vor dieselben VSHNeers. Diese Kontinuität ist zwar erfreulich, doch setzte sich allmählich die Erkenntnis durch, dass uns auch hier eine Veränderung gut tun würde und wir einige unserer Hüte weiterreichen sollten. Zumal sich auch Fokus und Interessen einiger Geschäftsleitungsmitglieder sowie die Rolle des Management hin zu einer verstärkten Coachingfunktion geändert haben. Des Weiteren wollen wir sicherstellen, dass VSHNeers, welche sich näher am Tagesgeschäft bewegen, wichtige Entscheidungen aufgrund ihrer Kenntnislage unmittelbarer beeinflussen können. Deswegen haben wir uns entschieden, die Corporate Governance der VSHN dieses Jahr umzukrempeln und zu erweitern.
Zum einen wird die Rolle des Verwaltungsrats gestärkt, um das Management zu entlasten, die Compliance zu erhöhen und die Eigentümer zu vertreten. Nebst der strategischen Planung und Ausrichtung der Firma wird die Aufsicht über die Geschäftsleitung sowie die mittel- bis langfristige Finanzplanung zu den Kernaufgaben des Verwaltungsrats gehören. Die Geschäftsleitung wird sich fortan auf die operativen Führung der Firma und die Umsetzung der Firmenstrategie, die kurzfristige Finanzplanung und die Vertretung der Firma nach innen und aussen fokussieren.
Es werden in den nächsten Monaten dadurch mehrere Personalveränderungen – primär in der Geschäftsleitung der VSHN – folgen. Eine erste Rochade gab es bereits Anfang Monat. So hat sich André Keller, der seit Anbeginn der VSHN in der Geschäftsleitung sass, entschieden, sich fortan vermehrt seinem Squad und dem Tagesgeschäft zu widmen und den GL-Hut weiterzureichen. An seine Stelle trat Marco Fretz per 1. Juli in die Geschäftsleitung ein.
An dieser Stelle möchten wir uns bei André ganz herzlich für die letzten beinahe sechs Jahre in der Geschäftsleitung (und unzählige weitere VSHNeer-Jahre!) bedanken. Und wir freuen uns auf die vertiefte Zusammenarbeit mit Marco.
André und Marco erklären im folgenden Blog Post im Detail, was diese Veränderung für sie bedeutet.

Update:

Als nächsten Schritt tritt Markus Speth per 1. Oktober 2020 in die Geschäftsleitung der VSHN ein.

VSHN ernennt neue Geschäftsführer und Mitglieder der Geschäftsleitung

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Willkommen im Team, Patrik!

17. Okt 2018

Bin Vater von 2 erwachsenen Töchter und mit Tennis spielen halte ich mich fit.
Als Generalist in der IT-Branche weiss ich nicht nur was „Veränderung ist die einzige Konstante im Leben“ bedeutet, sondern weiss auch wie es sich anfühlt und habe gelernt damit positiv umzugehen. Getreu diesem Motto habe ich in den zahlreichen, vergangenen Jahren verschiedene Bereiche kennenlernen und verantworten dürfen. Angefangen als Programmierer-Analytiker, Pre-Sales, Account-/Partner-Management, Marketing, Startup aufbauen bis hin zum Operations Verantwortlichen. Dabei galt mein Interesse neben der fachlichen Vielfalt hauptsächlich dem Menschen, sind es doch wir alle als Individuum, die den Unterschied als Ganzes ausmachen. Genau dieser Umstand führte mich zu VSHN, d.h. eine Einladung eines „Menschen“ zum Kaffee führte zu einem weiteren Kaffee inklusive Mittagessen … der Rest ist Geschichte.
Freue mich mit Euch die VSHN als Organizational Coach begleiten zu dürfen und dabei mein reichhaltiges Spektrum an Erfahrung miteinzubringen. Keine Angst, werde Euch nicht in die Technik reinreden, da seit Ihr mir Meilenweit voraus, mein Interesse und Fokus liegt in der Kommunikation von Mensch zu Mensch, sei es innerhalb von VSHN oder zu den Kunden, Partnern und Lieferanten. Bin ich doch der Überzeugung, dass trotz der technologischen Vielfalt und Möglicheiten, die wir heute und erst recht in Zukunft zur Verfügung haben, der Mensch nach wie vor das Zünglein an der Waage ausmacht – Nur wer beiden Seiten die volle Aufmerksamkeit zukommen lässt, kann sich nachhaltig und somit erfolgreich Entwickeln. Genau diese Herausforderung motivierte mich zur VSHN zu kommen, denn wenn wir es gemeinsam schaffen beide Seiten kontinuierlich zu entwickeln resultiert daraus ein nachhaltiges Wachstum für alle Beteiligten.

Patrick Mathers

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VSHN führt vier Wochen Vaterschaftsurlaub ein

23. Mrz 2018

In den letzten zwölf Monaten durften sich gleich drei VSHNeers über die Geburt ihres ersten Kindes erfreuen – Aarno, Marco und ich

Shirin

Unsere Tochter Shirin erblickte im vergangenen Frühling das Licht der Welt. Die Freude war riesig, die neuen Herausforderungen ebenfalls! Wickeln, füttern, waschen und in den Schlaf wiegen gepaart mit kurzen, zeitweilig lauten Nächten verlangten uns viel ab. Da sich meine Frau jedoch im Wochenbett von der Geburt erholen sollte, wollte ich sie in dieser Zeit so gut wie möglich unterstützen. Ich bezog deswegen einige Wochen Urlaub, durfte eine intensive, dennoch wunderschöne Zeit mit meiner Familie verbringen und konnte vom ersten Tag an eine starke Bindung zu meiner Tochter aufbauen. Diese Erfahrung möchte ich jedem frischgebackenen Vater gönnen!
Um sich ihrem Familienglück zu widmen, bezogen auch Aarno und Marco nach der Geburt ihrer Kinder Ferientage. Indes meinen wir, dass hierfür das persönliche Urlaubskontingent der Mitarbeiter nicht angetastet werden sollte. Darum hat sich die VSHN entschieden, ab sofort vier Wochen Vaterschafts- bzw. Partnerurlaub einzuführen.

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VSHN ist ISO 27001 zertifiziert

7. Sep 2017

Nach Jahren des Schweisses und Tränen ist es nun soweit: Wir sind ISO 27001 zertifiziert! Der Weg dorthin war länger als anfänglich erwartet und mit einigen Überraschungen gespickt.

Kaum ein Bereich der VSHN, welcher nicht von der Zertifizierung tangiert wurde.

Doch weswegen entschieden wir uns für ISO 27001 und was umfasst es?

Im Allgemeinen haben die meisten Organisationen und Unternehmen eine gewisse Form von Kontrollen zur Verwaltung der Informationssicherheit eingerichtet. Diese Kontrollen sind notwendig, da Informationen einer der wertvollsten Vermögenswerte eines Unternehmens sind. Die Wirksamkeit einer solchen Politik hängt jedoch davon ab, wie gut diese Kontrollen organisiert und überwacht werden. Viele Organisationen führen zufällig Sicherheitskontrollen ein: Einige werden eingeführt, um spezifische Lösungen für spezielle Probleme anzubieten, während andere oft nur als Konvention bestehen. Eine solche zufällige Sicherheitspolitik wird sich nur auf ganz bestimmte Aspekte der IT- und Datensicherheit beziehen und andere aussen vor lassen. Um diese Probleme anzugehen, wurde die ISO 27001 Norm entwickelt.
Bereits vor beinahe drei Jahren wurde der Kundenwunsch nach einer ISO 27001 Zertifizierung der VSHN geäussert. Denn eine ISO 27001 Zertifizierung bescheinigt, dass die zertifizierte Firma über ein Informationssicherheits-Managementsystem, kurz ISMS, verfügt. Ein ISMS ist ein systematischer Ansatz zur Verwaltung sensibler Unternehmensinformationen. Es umfasst Menschen, Prozesse und IT-Systeme unter Anwendung eines Risikomanagementprozesses. Dieses ISMS dient als Zentrum für alles, was den Bereich der IT-Sicherheit betrifft, und ist fortlaufend zu überwachen, zu warten und zu verbessern.
Des Weiteren beinhaltet die Norm sowohl die Identifizierung und Bewertung von Risiken als auch die Definition, Entwicklung, Implementierung und Überwachung geeigneter Massnahmen zur Minimierung besagter Risiken im angewandten Geltungsbereich. Wir haben uns für Verinice als Risikomanagementsoftware entschieden. Verinice basiert auf dem Standard ISO 27005, welches Leitlinien für ein systematisches und prozessorientiertes Risikomanagement, das auch die Einhaltung der Anforderungen an das Risikomanagements nach ISO 27001 unterstützt, enthält.

verinice
Die Informationssicherheit baut auf den drei Säulen Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit auf, gemäss denen die Unternehmenswerte klassifiziert werden:

Vertraulichkeit

In der Informationssicherheit definiert Vertraulichkeit, dass Informationen nicht unbefugten Personen, Organisationen oder Prozessen zugänglich gemacht oder offengelegt werden.

Integrität

In der Informationssicherheit bedeutet Datenintegrität, dass die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu bewahren und sicherzustellen ist. Dies bedeutet, dass Daten nicht unbefugt oder unbemerkt verändert werden dürfen.

Verfügbarkeit

Damit ein Informationssystem seinen Zweck erfüllen kann, müssen die Informationen zur Verfügung stehen, wann immer sie benötigt werden. Das bedeutet, dass die EDV-Systeme zur Speicherung und Verarbeitung der Informationen, die Sicherheitskontrollen zu ihrem Schutz und die Kommunikationskanäle über die sie abgerufen werden ordnungsgemäss funktionieren müssen. Hochverfügbare Systeme sollen jederzeit betriebsfähig bleiben und Service-Unterbrechungen durch Stromausfälle, Hardware-Ausfälle und System-Upgrades sollten möglichst verhindert werden. Die Sicherstellung der Verfügbarkeit beinhaltet auch die Verhinderung von Denial-of-Service-Angriffen, wie z. B. eine Flut von eingehenden Nachrichten, welches das System zum Herunterfahren zwingt.
Die erfolgreiche Einführung eines Informationssicherheits-Managementsystems benötigt auf der einen Seite ein uneingeschränktes Bekenntnis der Geschäftsleitung, auf der anderen Seite die Akzeptanz der Mitarbeiter, da sie in vielerlei Hinsicht davon betroffen sein werden. Unser Chief Information Security Office (CISO) André Keller hat keinen Aufwand gescheut, die Anliegen unserer Mitarbeiter in die Ausarbeitung der jeweiligen Richtlinien und Prozesse einfliessen zu lassen. Dadurch und zusammen mit regelmässigen ISMS-Schulungen kann auch gewährleistet werden, dass die Informationssicherheit bei VSHN tagtäglich gelebt wird.
Anfang Sommer war es dann soweit. Alle Dokumente waren abgesegnet und unser ISMS stand. Es fehlte bloss noch die Zertifizierung.
Diese besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen sowie jährlicher Überprüfungen:
Phase 1 ist eine informelle Prüfung des ISMS, bei der zum Beispiel die Existenz und Vollständigkeit von Schlüsseldokumentationen wie der Informationssicherheitspolitik, der Erklärung zur Anwendbarkeit (SoA) und dem Risikobehandlungsplan der Organisation überprüft wird. Diese Phase dient dazu, die Prüfer mit der Organisation vertraut zu machen.
Phase 2 ist ein detaillierteres und formales Compliance Audit des ISMS. Die Prüfer werden Beweismittel einholen um zu bestätigen, dass das Managementsystem ordnungsgemäss konzipiert und eingeführt wurde und tatsächlich in Betrieb ist (zum Beispiel durch die Bestätigung, dass ein Sicherheitsausschuss oder ein ähnliches Verwaltungsorgan regelmässig zusammentrifft, um das ISMS zu beaufsichtigen). Nach dieser Phase wird ISMS nach ISO 27001 zertifiziert.
Die Aufrechterhaltung der Zertifizierung erfordert regelmässige Überprüfungsaudit, um zu bestätigen, dass das ISMS weiterhin bestimmungsgemäss funktioniert. Diese finden mindestens einmal jährlich statt.
Ende August war es dann soweit: Wir durften unsere ISO 27001 Zertifizierung erstmals in den Händen halten!

Doch wie profitieren unsere Kunden von der ISO 27001 Zertifizierung?

  • ISO 27001 ist der de facto internationale Standard für Informationssicherheitsmanagement
  • Es zeigt ein klares Bekenntnis zu Informationssicherheitsmanagement gegenüber unseren Kunden.
  • Es dokumentiert die Implementierung eines robusten Systems zur Verwaltung von Informationen und Kundeninformationen innerhalb eines Unternehmens und zum Schutz von Informationsressourcen, um die Kontinuität des Geschäftsbetriebs im Schadensfall sicherzustellen.
  • Risiken, wie zum Beispiel Vertraulichkeitsverletzungen, werden durch die frühzeitige Erkennung und Reduzierung von Bedrohungen minimiert.
  • Durch regelmässige Schulungen und Internen Audits wird sichergestellt, dass Daten- und Informationssicherheit im täglichen Geschäftsalltag verankert sind. Dies stärkt auch das Vertrauen unserer Kunden in unsere Dienstleistungen.

Zudem profitiert auch VSHN direkt von der Zertifizierung:

  • Da VSHN aufgrund unserer vielschichtigen Kundenbeziehungen unterschiedliche Vorschriften in Bezug auf Datenschutz und IT-Governance einhalten muss, kann ISO 27001 die Methodologie einführen, die es ermöglicht dies auf die effizienteste Weise zu tun.
  • Informationssicherheit wird in der Regel als Kostenfaktor betrachtet, der keinen offensichtlichen finanziellen Gewinn erwirtschaftet. Allerdings kann durchaus auch ein Gewinn resultieren, wenn kostenintensive Zwischenfälle aufgrund des ISMS auf ein Minimum beschränkt werden können.
  • Als junges Unternehmen, das in den letzten Jahren stark gewachsen ist zwingt uns ISO 27001 dazu, Verantwortlichkeiten und Pflichten sehr genau zu definieren und damit unsere interne Organisation zu stärken: Wer entscheidet was, wer ist für bestimmte Informationsressourcen verantwortlich, wer muss den Zugang zu Informationssystemen genehmigen usw.

Abschliessend gilt es zu sagen, dass eine Zertifizierung gemäss ISO 27001 unseren Kunden und uns viele Vorteile bietet und es sich hierbei nicht nur um ein weiteres Zertifikat an unserer Wand handelt.

Über die vielen Fallstricke, Schwierigkeiten und Erfahrungen, welche wir bei der Einführung unseres Informationssicherheits-Managementsystems angetroffen und gemacht haben, werde ich in einem künftigen Blogpost schreiben. Jetzt lassen wir vorderhand unser Prüfsiegel einrahmen und feiern die bestandene Zertifizierung.

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VSHN-Strategietag 2016: Hummeln, Schmetterlinge und Bären

5. Aug 2016

Wir VSHNeers haben es uns auf die Fahne geschrieben, uns laufend zu verbessern und dem sich verändernden Umfeld anzupassen. Deswegen veranstalten wir jährlich einen internen Strategietag, an dem über Erreichtes, Geplantes und Gewünschtes debattiert wird.
Nachdem wir den letztjährigen Strategietag im Segetenhaus in Witikon abhielten, zogen wir uns letzten Freitag zu den Bären in den Wildnispark Langenberg zurück. Um 8:30 Uhr trafen wir im Tierpark ein, behalfen uns zu Kaffee und Gipfeli und bezogen das „Hirschzimmer“ im ersten Stock über dem Restaurant. Als Erstes wurden die finanziellen Zahlen hinter dem Wachstum der letzten zwölf Monaten präsentiert, danach stellte Tobias Open Space vor.

Im vergangenen Jahr setzten wir auf eine professionelle Moderatorin, um durch den Strategietag und die dichte Agenda zu führen. Dieses Jahr wollten wir die Themenfindungen und Diskussionen offener gestalten. Tobias erfuhr von unserem Partner Puzzle ITC von Open Space, welche sie bereits erfolgreich angewendet hatten. Kurz zusammengefasst funktioniert Open Space folgendermassen:

  • Zu Beginn kann jeder Anwesende, der ein bestimmtes Thema bearbeiten möchte, sein Anliegen in ein, zwei Sätzen vorbringen und auf einem Post-It festhalten.
  • Wer Interesse an einer Sache bekundet, hält seine Hand hoch.
  • Aufgrund der Nachfrage werden die zu behandelnden Themen gesetzt.
  • Die jeweiligen Gruppen treffen sich zu den Diskussionsrunden.
  • Im Verlaufe des Tages finden drei Open Space-Sessions statt.
  • Am Ende des Tages treffen sich alle VSHNeers, um die Erkenntnisse und Lösungsansätze aus den Sessions im Plenum zu präsentiert.

Open Space unterliegt gewissen Prinzipien:

  • Egal wer teilnimmt; es sind die richtigen Leute: Es ist grundsätzlich belanglos, wer in einer Diskussionsgruppe vertreten ist und wie viele Teilnehmer diese hat. Wer ein Anliegen hat und dieses vorbringt, hat die Möglichkeit, dieses Thema voran zu treiben.
  • Egal was geschieht; es sollte geschehen: Die Diskussion kann auch vom eigentlichen Thema abschweifen.
  • Egal wann es beginnt; es ist die richtige Zeit dazu: Wichtig ist die Energie und nicht der Zeitplan. Sobald sich alle Teilnehmer an einem Ort einfinden, beginnt die jeweilige Open Space Session.
  • Vorbei ist vorbei: Sobald die Energie zu Neige geht oder nichts mehr zum Thema beigetragen wird, ist die Session abgeschlossen.
  • Gesetz der zwei Füsse: Falls ich als Teilnehmer von einem Thema weder profitieren noch dazu beitragen kann, verlasse ich die Gruppe, begebe mich zu einer anderen Gruppe oder beginne eine neue Session. Das führt dazu, dass es sogenannte „Hummeln“ gibt, welche umherfliegen und als Bindeglied zwischen den Sessions agieren. Auch „Schmetterlinge“ tauchen in den Open Space Sessions auf, flanieren und pausieren, sind einfach da und primär schön!

Die ersten Sessions wurden in Angriff genommen und alsbald waren alle VSHNeers in angeregte Gespräche vertieft.
Am Mittag verköstigten wir uns im Restaurant des Tierparks und erkundeten die Anlage. Bei prächtigem Sommerwetter konnten die Wildtiere beobachtet werden. Besonders die Wölfe und die drei Jungbären mit ihrer Mutter, welche sich im Wasser tummelten, hatten es uns angetan. Nach einem weiteren Kaffee und dem der Hitze geschuldeten Glacés nahmen wir zwei weitere Open Space-Sessions in Angriff.

Um 17:00 wurden die Erkenntnisse des Tages im Plenum diskutiert. Weitere Schritte zur Umsetzung der Lösungsansätze wurden definiert und die hierfür Verantwortlichen ernannt. Der Grundtenor zum diesjährigen Strategietag und zu Open Space war ausserordentlich positiv. Zumal gar gewünscht wurde, solche Strategietage bedeutend regelmässiger durchzuführen.
Kurz vor 18:00 genehmigten wir uns auf dem Kiesplatz vor dem Bärengehege unser wohlverdientes Feierabendbier. Wie zum Abschied drehten die Jungbären eine letzte Runde im Teich und verschwanden danach im Wald.

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VSHNeers trip to Lisbon

2. Jun 2016

DevOps ist, was wir uns auf die Fahne geschrieben haben. Doch damit DevOps gelingen kann, muss eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Anbieter und Kunde zu Stande kommen. Was liegt da näher, als eines unserer quartalsweise stattfindenden Team-Events als Meet & Greet mit einem treuen Kunden durchzuführen? Insbesondere, wenn der Kunde Sherpany heisst und eine seiner Niederlassungen in Lissabon beheimatet ist. Als Marktführer in der Schweiz bietet Sherpany Online-Portale für Unternehmen, Verwaltungsräte und Investoren an. Im Financial District von Lissabon unterhalten sie eine Zweigstelle, und in diese wurden wir VSHNeers am vergangenen Samstagmorgen zu einem ausgiebigen Brunch eingeladen. Nachdem wir bei Brötchen und Kaffee mittels Smalltalk mit den Technikern, die wir bislang erst telefonisch oder sonstigem elektronischem Weg kennengelernt hatten, die persönliche Ebene untermauern konnten, wurde der erste von zwei Tech-Talks abgehalten. Matthias Indermühle präsentierte eine Reihe von neuen Tools, welche VSHN implementieren könnte, um Sherpany’s hohe Sicherheitsanforderungen noch weiter zu avancieren.

Danach wurde zur LxFactory disloziert, einem angesagten ehemaligen Manufakturkomplex an den Gestaden des Flusses Tejo, der dieser Tage einer ganzen Reihe von innovativen jungen Firmen eine Heimat bietet. Im Kochkurs von „Kiss the Cook“ bereiteten wir unter fachkundiger Anleitung und viel Gelächter zusammen mit den Sherpaneers aus allerlei lokalen Köstlichkeiten unser Mittagsmahl zu.

Frisch gestärkt und mit vollgeschlagenen Bäuchen, nahmen wir daraufhin eine nahegelegene Bar in Beschlag, in der Tobias Brunner den zweiten Tech-Talk zum Thema „OpenShift und APPUiO“ abhielt.

Als sich der Tag langsam seinem Ende zuneigte, wurden wir von den ortskundigen Sherpaneers in den wunderschönen Stadtteil Belém geleitet, wo wir im Park der Sonne frönten, ein paar Gänge zurückschalteten und köstlichen „Pastel de Nata“, die lokale Süssspeisenspezialität, genossen. Noch kurz den Belém-Turm besichtigt, und alsbald meldete sich unser Zuckerspiegel wieder und wir begaben uns hoch in die Altstadt, wo wir eine portugiesische Taberna aufsuchten. Nach einer kurzen Nacht stand der Sonntag dann ganz im Zeichen der Kultur. Verteilt auf zwei E-Tuk-tuks liessen wir uns auf einer wilden Fahrt quer durch das imposante Lissabon von unserem Stadtführer mit einem nicht enden wollenden Strom an Informationen versorgen. Bis an den Rand gefüllt mit Eindrücken machte sich wieder ein Hüngerchen breit – in der Zwischenzeit hatte sich das Weekendmotto „Eat & Drink“ manifestiert – und wir verköstigten uns im riesigen Time Out Mercado, einer Food Hall beim Bahnhof Cais do Sodré.

Bei Sightseeing nach Belieben und dem einen oder anderen Umtrunk ging der Nachmittag wie im Flug vorbei. Der letzte Abend in Lissabon klang aus und viel zu früh mussten wir schon wieder unsere Heimreise nach Zürich antreten. Wir möchten uns recht herzlich bei Sherpany für die Einladung bedanken und freuen uns bereits auf den nächsten Teamevent. Die Messlatte ist hoch angesetzt!

Patrick Mathers

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