Allgemein Event

Cloud Native Zürich 2026 Recap

12. Juni 2026

Eine weitere grossartige Ausgabe der Cloud Native Zürich liegt hinter uns. An den beiden miteinander verbundenen Veranstaltungsorten Abaton und Soho Zürich kamen mehr als 400 Teilnehmende – darunter Platform Engineers, Kubernetes-Praktikerinnen und -Praktiker, Entwicklerinnen und Entwickler, Operatorinnen und Operator sowie Open-Source-Enthusiastinnen und -Enthusiasten – zusammen, um einen Tag voller Wissensaustausch, Networking und spannender Diskussionen in vier Tracks zu erleben.

Erstmals gab es dabei auch einen eigenen Sovereignty Track. VSHN war stolz darauf, erneut als Silver Sponsor dabei zu sein, während Servala den Sovereignty Track sponserte.

VSHN Stand mit Legos 🙂

Danke an alle, die an unserem Stand vorbeigekommen sind und mit uns über Kubernetes und OpenShift, Platform Engineering, digitale Souveränität, Servala, APPUiO, Codey und das europäische Cloud-Native-Ökosystem diskutiert haben. Und natürlich: Auch dieses Jahr haben unsere LEGO-Sets neue Besitzerinnen und Besitzer gefunden. 🙂

Auf der Bühne

Dieses Jahr waren wir nicht nur am Stand, sondern auch aktiv im Programm vertreten:

Tobias Brunner erzählte die Geschichte von Servala. Bei VSHN betreiben wir seit Jahren Managed Services für Schweizer Unternehmen – aber unseren Kundinnen und Kunden fehlte das, was sie von AWS und anderen Hyperscalern gewohnt waren: ein Marketplace, ein Self-Service-Portal, ein paar Klicks. Genau diese Lücke füllt Servala, und Tobias zeigte in seinem Talk, wohin sich Servala als wachsendes Ökosystem aus Cloud-Anbietern, Software-Herstellern, Managed Service Providern und Implementation Partnern entwickelt.

Aarno Aukia sprach darüber, wie sich LLMs Cloud-native betreiben lassen – mit einem Open-Source-Stack auf Kubernetes, bestehend aus Kubeflow, vLLM, LiteLLM und llm-d. Sein Punkt: Wer mehr Kontrolle über Kosten, Datenstandort, Modellwahl und Betrieb haben möchte, muss LLMs nicht zwingend über Hyperscaler-APIs konsumieren.

Und im neuen Sovereignty Track war Markus Speth Track Lead und durfte eine Podiumsdiskussion mit Perspektiven aus dem gesamten Ökosystem moderieren – vom Implementation Partner über Cloud-Anbieter und Managed Service Provider bis hin zu Software-Hersteller und der Zivilgesellschaft. Den ausführlichen Rückblick dazu gibt es hier: Digitale Souveränität – Perspektiven aus dem Ökosystem.

Eine starke Keynote

Ein besonderes Highlight war wie letztes Jahr die Keynote von Thomas Zurbuchen – es ist immer wieder beeindruckend, mit welcher Klarheit er den Bogen von der grossen Wissenschaft zu den Fragen schlägt, mit denen wir uns in der Cloud-Native-Welt täglich beschäftigen.

Rechenzentren im All?

Thomas Zurbuchen sprach auch kurz die Idee an, Rechenzentren im Weltraum zu betreiben. Dabei meinte er, dass sich die Wirtschaftlichkeit in den kommenden Jahren verschieben wird – auf der einen Seite durch steigende Energiekosten auf der Erde und auf der anderen Seite durch sinkende Kosten bzw. Effizienzgewinne beim „Payloads ins All bringen“.

Die Einschätzungen dazu gingen im Anschluss deutlich auseinander. Die Idee sorgte zwar für Aufmerksamkeit, wurde aber sowohl hinsichtlich der wirtschaftlichen Annahmen als auch der Aussage, dass solche Systeme im All „sicherer“ seien als auf der Erde, in weiteren Gesprächen am Apéro sehr kritisch eingeordnet.

Aber ganz ehrlich – lustig wäre es ja schon: Stell dir vor dein Kollege muss mal schnell “eine Disk tauschen” und dann siehst du dabei zu, wie der Engineer ins All geschossen wird… 🙂

Danke an die Organisatoren

Ein grosses Dankeschön an das Team von Cloud Native Zürich für eine rundum gelungene Veranstaltung – von der Programmgestaltung bis zur Location hat einfach alles gepasst, und das Niveau wird von Jahr zu Jahr höher. Wer nicht dabei sein konnte oder einen Talk verpasst hat: Die Aufzeichnungen werden über die offiziellen Kanäle von Cloud Native Zürich veröffentlicht – schaut dafür auf cloudnativezurich.ch vorbei.

Werdet Teil des Ökosystems

Interessieren euch digitale Souveränität, souveräne Managed Services oder das Servala-Ökosystem? Schaut bei Servala vorbei und meldet euch, wenn ihr Teil unseres wachsenden Netzwerks aus Cloud-Anbietern, Software-Herstellern und Implementation Partnern werden möchtet.

Bis zum nächsten Jahr!

Markus Speth

Marketing, Communications, People

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Allgemein AppCat Event

Eine Tour durch unser digital-souveränes Ökosystem – Liene am KCD Czech & Slovak 2026

8. Juni 2026

Am KCD Czech & Slovak 2026 in Prag habe ich das Publikum durch fünf Jahre Aufbau eines digital-souveränen Managed-Services-Ökosystems geführt – die Architekturen, die funktioniert haben, die, die wir verworfen haben, und das grosse Bild, wohin das alles führt. Die Konferenz fand am 21. und 22. Mai an der Fakultät für Informationstechnologie der CTU in Prag statt, in drei Sprachen und mit der gesamten europäischen Cloud-Native-Community.

Meiner Gewohnheit entsprechend habe ich den ganzen Vortrag rund um tschechisches Essen aufgebaut – jedes Kapitel der Reise mit einem Gericht verknüpft.

Schau dir die Aufzeichnung meines Vortrags an

Der Ausgangspunkt: ein einzelnes Kundenprojekt

Die Geschichte beginnt im Februar 2021 mit dem, was wie ein normales Kundenprojekt aussah. Die Zutaten: Crossplane v0.17, MariaDB, Redis und ein externes Cloud Foundry, das Datenbanken auf Abruf über die Open Service Broker API benötigte. Wir nannten das Framework 0.1.

Die Architektur war bereits erkennbar das, worauf wir später aufbauen würden – ein Control-Plane-Cluster mit Crossplane, XRDs und Compositions, der über provider-helm, provider-sql und provider-kubernetes mit einem oder mehreren Service-Clustern kommuniziert. Kunden bestellten eine Instanz, Crossplane komponierte sie, und die richtigen Helm-Releases, Datenbankobjekte, Benutzer und Kubernetes-Ressourcen erschienen im Service-Cluster. Vier Umgebungen: dev, nonprod, prod-nonpremium, prod-premium.

Das funktionierte. Also stellte ich die naheliegende Folgefrage: Wenn es für einen Kunden funktioniert, kann es ein Produkt werden?

AppCat 1.0: vom Projekt zur Plattform

Im Dezember 2022 hatten wir AppCat 1.0 – den VSHN Application Catalog – zunächst an externe Services angebunden, dann ab 2025 mit unserem eigenen Katalog aus managed PostgreSQL, Redis, MariaDB, Keycloak und MinIO. Das Framework hatte sich zu dem weiterentwickelt, was wir heute Framework 1.0 nennen: ein klarer Stack mit Service Definitions (XRDs), Service Implementations (Compositions), Crossplane als Control Plane und Provider-Plugins für $App, $Cloud und Helm – alles über die Kubernetes-API gesteuert und über die OSB-API exponiert.

Das ist das Bild, das die meisten sehen, wenn wir bei VSHN über Crossplane sprechen. Wir betreiben es seit 2021 in Produktion, sind offizieller Crossplane-Vendor und vertreten gerne die These, dass man aufhören sollte, mit Terraform-State zu kämpfen, und die Infrastruktur stattdessen über Kubernetes verwalten sollte. Aber das Framework-Diagramm auf einer Folie verbirgt alles, was einen Managed Service tatsächlich managed macht.

Das unspektakuläre Mittelstück: alles, was einen Service managed macht

Die „more features“-Folie war absichtlich langweilig – eine Wand aus Wörtern, die jeder kennt, der schon mal eine managed Datenbank ernsthaft betrieben hat: Backup, Restore, Logs, Metriken, Alerting, Wartung, Versions-Upgrade, Skalierung, Benutzerverwaltung. Dazu applikationsspezifische Dinge wie Collabora für NextCloud, plus die freie Wahl der darunter liegenden Infrastruktur für die Kunden.

Hier steckt die eigentliche Ingenieursarbeit. Die Control Plane ist der einfache Teil. Der schwierige Teil ist alles, was man bauen, automatisieren und betreiben muss, bevor sich ein Kunde sonntags um 3 Uhr morgens darauf verlassen kann.

Der Umweg: Split Architecture (und zurück)

Nicht jede Entscheidung übersteht den Kontakt mit der Realität, und ich war offen über eine, die wir rückgängig gemacht haben. Irgendwann versuchten wir eine Split Architecture – die strikte Trennung von Control Cluster und Service Cluster, mit Crossplane auf der einen Seite, Managed Resources und Providern in einem eigenen Namespace, und Instanzen, die in einen Service Cluster deployt werden. Das Diagramm war elegant. Die operative Realität war es nicht.

Also gingen wir zurück zu einem Cluster. Die „Nope – back to one cluster“-Folie – mit dem dramatisch rot eingekreisten Instance-Namespace – sorgte für Lacher, und sie macht einen ernsthaften Punkt: Souveränität und operative Einfachheit schliessen sich nicht aus. Manchmal ist die richtige Antwort die langweilige.

Crossplane v2.0 – bewusste Adoption

Im August 2025 war Crossplane v2.0 am Horizont, mit wesentlichen Änderungen daran, wie Compositions und Packages funktionieren. Unsere Position war einfach: wir warten. Nicht weil wir grundsätzlich konservativ sind, sondern weil das Framework, das wir gebaut hatten, echte Produktions-Workloads trug und die Migration bewusst und nicht opportunistisch erfolgen musste.

In der Zwischenzeit machten wir weiter.

Framework 2.0 und AppSlap

Im Mai 2026 hatten wir Framework 2.0, mit einer viel klareren Trennung zwischen dem, was Service-Maintainer tun, und dem, was Framework-Engineers tun. Service-Maintainer arbeiten mit einem ServiceBundle, das ihre Custom-Functions referenziert. Ein Converter wandelt das in echte Crossplane-Artefakte um – Composition, Composite, Package-Metadata – unter Verwendung der VSHN-Funktions-Stdlib. Die Crossplane-CLI liest diese Artefakte und baut das Crossplane-Package. Die gesamte Pipeline ist das, was wir jetzt AppSlap 2.0 nennen.

Der Punkt dabei ist nicht das Diagramm. Der Punkt ist, dass wir neue Services onboarden können, ohne das Framework drum herum neu zu bauen – was man braucht, wenn man ein Ökosystem und kein Produkt will.

Servala – der souveräne App Store

Im Mai 2026 lief auch die erste Codey-Instanz in Produktion auf Servala – der Teil, der aus einem Framework ein Ökosystem macht. Servala ist, einfach gesagt, ein souveräner App Store: ein Marktplatz und Ökosystem-Hub, der vier Arten von Akteuren verbindet und Services zu Kunden leitet.

  • Cloud Service Provider bringen souveräne Infrastruktur – Compute, Storage, Network
  • Software Vendors bringen die Applikationen und Tools, Open Source und kommerziell
  • Managed Service Provider bringen 24/7-Betrieb und Support
  • Implementation Partners bringen Beratung und Integration

Servala sitzt in der Mitte. Kunden erhalten souveräne Managed-Applikationen, ohne das Netzwerk selbst zusammenbauen zu müssen, und ohne sich an eine einzelne Partei zu binden.

Das ist es, was ich meine, wenn ich sage, dass Souveränität ein Netzwerk-Problem ist, kein Software-Problem. Kein einzelner Vendor kann glaubwürdig behaupten, von Anfang bis Ende souverän zu sein. Was man tun kann, ist das Bindegewebe aufzubauen, das unabhängig souveräne Provider zu etwas zusammensetzt, das ein Kunde tatsächlich kaufen und betreiben kann.

Was ein souveräner Cloud-Provider mitbringen muss

Eine praktische Anmerkung aus dem Vortrag: Nicht jede Cloud nennt sich souverän, und nicht jede souveräne Cloud ist bereit, diese Art von Stack zu hosten. Ich nannte die konkreten Anforderungen: eine echte API zur Verwaltung von Cloud-Ressourcen, Self-Service-VM-Provisionierung, Upload eigener VM-Base-Images, S3-kompatibles Object Storage, schnelles SSD-Block-Storage, CSI-Storage-Attachments im grossen Massstab (100+), ein Managed Load Balancer mit 100+ Listeners, NAT Gateway und Firewall. Fehlt eines davon, landet das Ökosystem nicht.

Das sind keine exotischen Anforderungen. Sie sind die Baseline, die Hyperscaler vor einem Jahrzehnt normalisiert haben. Die gute Nachricht ist, dass eine wachsende Zahl europäischer und Schweizer Provider heute alle Punkte erfüllt – was das ganze Projekt 2026 realistisch macht, was vor fünf Jahren noch nicht der Fall gewesen wäre.

Immer im Bau

Eine der Folien zeigte nur ein Bild der Sagrada Família. Ich habe den Witz – und den Ernst dahinter – aufgegriffen. Ein souveränes Ökosystem aufzubauen ist ein langer Prozess. Es gibt keine Version, in der man fertig wird, ein Foto macht und geht. Das Framework wird sich weiterentwickeln, Crossplane wird sich weiterentwickeln, Partner werden kommen und gehen, und Kunden werden Dinge verlangen, an die noch niemand gedacht hat.

Die CNCF-Landscape-Folie machte denselben Punkt auf andere Weise – das Cloud-Native-Ökosystem ist riesig, und auf seinen Schultern zu stehen ist der einzig vernünftige Weg, etwas in diesem Massstab zu bauen. Souveränität bedeutet nicht, alles neu zu erfinden. Es bedeutet, die richtigen Dinge zusammenzustellen, mit den richtigen Partnern, in den richtigen Jurisdiktionen, und sich die Option offenzuhalten, die Meinung zu ändern.

Fazit

Nach fünf Jahren sticht eine Lehre über alle anderen hinaus: Digitale Souveränität ist kein Produkt, das ein einzelnes Unternehmen verkaufen kann. Es ist ein Ökosystem, das gemeinsam aufgebaut werden muss.

Danke, Prag

Herzlichen Dank an die Organisatoren des KCD Czech & Slovak und die lokale Cloud-Native-Community für zwei hervorragende Tage an der FIT ČVUT. Die Gespräche nach dem Vortrag waren genauso wertvoll wie der Vortrag selbst – es ist klar, dass viele Menschen in ganz Europa intensiv darüber nachdenken, wie ein souveränes, offenes und operativ ernsthaftes Cloud-Native-Ökosystem aussehen sollte.

Die Diskussionen, Fragen und das Feedback nach der Session haben mich wirklich begeistert. Es ist ermutigend zu sehen, wie gross das Interesse an praktischen Ansätzen zur digitalen Souveränität ist und wie viele Organisationen ähnliche Herausforderungen angehen.

Wenn du souveräne Cloud-Plattformen, Managed Services oder Ökosystem-Partnerschaften aufbaust, würde ich mich freuen, Erfahrungen auszutauschen und zu erkunden, wie wir zusammenarbeiten können.

Möchtest du mehr über VSHNs Arbeit an digital-souveränen Managed Services erfahren? Besuche crossplane.ch, servala.com oder appcat.ch.

Über den VSHN Application Catalog (AppCat)

VSHN Application Catalog (AppCat) ist VSHNs Plattform zur Bereitstellung von produktionsreifen Managed Services über mehrere Cloud-Provider und Kubernetes-Umgebungen hinweg. Auf Crossplane und Kubernetes aufgebaut, automatisiert AppCat den vollständigen Lebenszyklus von Services wie PostgreSQL, MariaDB, Redis und Keycloak – von der Provisionierung und Upgrades bis hin zu Backups, Monitoring und Day-2-Operationen.

Was als Lösung für ein einzelnes Kundenprojekt begann, hat sich zu einem Framework entwickelt, das Managed Services für Organisationen in der Schweiz und darüber hinaus betreibt. AppCat ermöglicht es Kunden, Services über Self-Service-Schnittstellen zu beziehen, während Operatoren eine konsistente Möglichkeit erhalten, Applikationen über verschiedene Infrastrukturen hinweg zu verwalten.

Heute ist AppCat ein zentraler Baustein des breiteren souveränen Ökosystems, das in meinem Vortrag vorgestellt wurde. Es bietet die Automatisierungs- und Betriebsgrundlage, die es Managed-Service-Providern, Cloud-Providern, Software-Vendoren und Implementation-Partnern ermöglicht, über Plattformen wie Servala zusammenzuarbeiten – bei gleichzeitiger Offenheit, Portabilität und Wahlfreiheit für die Kunden.

Liene Luksika

Product Manager

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Allgemein Event

Cloud Native Computing Switzerland Meetup Mai 2026 Recap

22. Mai 2026

Am 21. Mai 2026 hat sich die Cloud Native Computing Switzerland Meetup Community wieder im VSHNtower in Zürich getroffen – für einen Nachmittag mit technischen Vorträgen, Diskussionen und Austausch in der Community.

Mit inzwischen über 3.000 Mitgliedern in der Meetup-Gruppe bringt die CNC Switzerland Community nach wie vor Platform Engineers, DevOps-Leute, Architekt:innen und Open-Source-Begeisterte aus dem Schweizer Cloud-Native-Umfeld zusammen.

Die Mai-Ausgabe brachte vier Vorträge auf die Bühne: von Kubernetes-nativer Deployment-Orchestrierung über Rust im Cluster bis hin zu Open-Source-Governance im KI-Zeitalter und Cluster Autoscaling jenseits der grossen Cloud-Anbieter.

Begrüssung und News aus der Community

Das Meetup startete wie immer mit einer kurzen Begrüssung durch die Organisatoren und ein paar Updates aus der Community. Die Grundsätze des CNC Switzerland Meetups bleiben dabei unverändert:

  • Alle Talks sind technisch und mit Open-Source-Fokus
  • Keine Produkt- oder Verkaufspitches
  • Talks werden auf Englisch gehalten
  • Speaker:innen aus unterrepräsentierten Gruppen sind ausdrücklich willkommen

So bleibt das Meetup ein echtes Community-Event für Technikerinnen und Techniker und keine Marketingbühne.

Kuberik: Sichere Deployments für Kubernetes – ohne Handarbeit

Luka Rumora

Luka Rumora eröffnete das Programm mit einem Blick darauf, woran Continuous Delivery auf Kubernetes in der Praxis bis heute scheitert. Die meisten Teams, so seine Beobachtung, stecken in einer von zwei Welten fest: GitOps-Setups, die mit dem Anwenden von Manifests aufhören – oder fragile CI-Pipelines aus Bash-Skripten und Workarounds. Echtes End-to-End-Delivery sieht anders aus.

Die Bausteine einer guten Deployment-Pipeline kennt man: Canaries, Health Checks, Smoke Tests, Promotion-Schritte, Rollback. Was fehlt, ist eine native und wiederverwendbare Art, das alles in Kubernetes zu kombinieren. Werkzeuge wie Argo Rollouts, Flagger oder Kargo lösen jeweils einen Ausschnitt – aber nie die ganze Pipeline.

Genau hier setzt Kuberik an. Es orchestriert den ganzen Weg vom Release bis in die Produktion – erkennen, gaten, ausrollen, verifizieren, promoten – über pluggable Kubernetes-Ressourcen, die sich in bestehende GitOps-Setups einfügen statt sie zu ersetzen.

Der Vortrag zeigte, was ein Kubernetes-nativer CD-Ansatz konkret bringt:

  • step-basierte Pipelines werden durch wiederverwendbare Ressourcen ersetzt
  • Canaries, Verifikation und Rollback laufen über ein gemeinsames Modell
  • die Integration mit bestehendem GitOps-Tooling bleibt erhalten

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Kubernetes ohne Operator: Ein Minecraft-Panel mit Rust und kube-rs

Hadi Cherkaoui – CM Informatik AG

Hadi Cherkaoui, 17 Jahre alt und Lernender Plattformentwickler EFZ bei der CM Informatik AG, brachte eine erfrischend unbequeme These mit: Das Operator-Pattern, auf dem viele im Raum ihren Arbeitsalltag aufbauen, ist nicht immer die richtige Wahl.

Das Projekt Anvil ist ein Kubernetes-natives Server-Panel für Minecraft, geschrieben in Rust. Pro Server entstehen StatefulSet, PVC und Service – direkt per kube-rs-Aufruf, ohne CRD und ohne Controller. Den State hält die Kubernetes-API selbst, jede Benutzeraktion ist ein direkter API-Call.

Mindestens so spannend wie die Umsetzung war die Argumentation dahinter: Ein Controller lohnt sich dort, wo es autonomen State zu reconcilen gibt. Wo das nicht der Fall ist, wird er zur unnötigen Ceremony. Anvil zeigt, wie die imperative Alternative aussehen kann – betrieben auf einem k0s-Cluster im Homelab.

Was man aus dem Talk mitnehmen konnte:

  • Nicht jede Kubernetes-native Anwendung braucht einen Controller.
  • Direkte API-Calls sind ein völlig legitimes Pattern.
  • Rust und kube-rs harmonieren überraschend gut.
  • Homelabs bleiben ein guter Ort, um vermeintliche Defaults zu hinterfragen.

Vibe Code Survival Guide für Open Source

Vadim Bauer – 8gears

Vadim Bauer, Maintainer des CNCF-Projekts Harbor, sprach über eine Frage, die in Open Source gerade zur Schlüsselfrage wird: Wie hält man ein Projekt zusammen, wenn KI-gestützte Beiträge schneller hereinkommen, als Maintainer sie überhaupt reviewen können?

KI-Beiträge pauschal zu verbieten, sei keine Lösung – sich vom schieren Volumen die Richtung des Projekts wegspülen zu lassen, aber genauso wenig. Aus den Erfahrungen mit Harbor und Harbor Satellite teilte Vadim das Playbook, mit dem sein Team versucht, die Übersicht zu behalten:

  • Eine klare Projektrichtung definieren, damit Beitragende – ob Mensch oder KI-gestützt – wissen, was im Scope ist.
  • Explizite Akzeptanzkriterien und Guardrails setzen.
  • KI auch auf Maintainer-Seite einsetzen, um Beiträge zu triagieren, zu reviewen und zu filtern.
  • Als Projekt klar entscheiden, was Core ist, was Extension – und was schlicht ausserhalb des Scopes liegt.

Ein ehrlicher Blick darauf, was funktioniert, was nicht – und wie sich Open-Source-Projekte im Zeitalter von Vibe Coding neu organisieren müssen.

Einen Kubernetes Cluster Autoscaler Provider mit externalgrpc bauen

Marco De Luca – VSHN

Den Abschluss machte ein technischer Deep Dive von Marco De Luca aus dem VSHN-Team. Auf mdnix.io schreibt er über Infrastruktur, Linux, Kubernetes und die Dinge, die er nebenbei baut.

Der Kubernetes Cluster Autoscaler entscheidet, wann skaliert wird – aber nicht, wie eine VM entsteht. Das ist Sache des Cloud Providers, und der Upstream-Tree deckt vor allem die grossen Anbieter ab. Regionale und spezialisierte Clouds bleiben aussen vor. Mit externalgrpc lässt sich praktisch jede Cloud per gRPC an den Autoscaler anbinden.

Marco nahm das Publikum mit durch:

  • wie der Cluster Autoscaler intern funktioniert und wo der Cloud Provider andockt
  • die Implementierung eines Out-of-Tree-gRPC-Providers für einen Schweizer IaaS-Anbieter
  • die Design-Entscheidungen und die Stellen im Contract, die wirklich zählen
  • die Stolpersteine, die man erst beim Lesen des Autoscaler-Sourcecodes findet

Am Ende hatten die Teilnehmenden eine klare Vorstellung davon, wie sich Autoscaling auch an Clouds anbinden lässt, die nicht auf der Upstream-Liste stehen – ein Thema, das besonders im Schweizer Umfeld relevant ist, wo souveräne und regionale Cloud-Anbieter eine wichtige Rolle spielen.

Slides herunterladen

Marco hat einen Follow-up-Blogpost zu diesem Thema geschrieben, falls du tiefer eintauchen möchtest!

Networking und Apéro

Nach den Vorträgen blieben viele noch für das Networking und den traditionellen Apéro – bei Kubernetes-nativer Delivery, Rust, Open-Source-Governance und Autoscaling gab es genug Gesprächsstoff.

Genau dafür gibt es diese Meetups: Engineers aus unterschiedlichen Firmen, die Praxiserfahrungen, Lessons Learned und Open-Source-Lösungen teilen – sie sind das, was die Schweizer Cloud-Native-Community ausmacht.

Die Talks im Video

Die Aufzeichnungen erscheinen auf dem VSHN TV YouTube-Kanal.

Am besten gleich abonnieren, dann verpasst du keine neue Folge.

Mach mit in der Community

Das Cloud Native Computing Switzerland Meetup richtet sich an alle, die mit Cloud-Native-Technologien und Open Source arbeiten – Engineers, Architekt:innen, Entwickler:innen.

Du möchtest selbst einen Talk halten oder dein Projekt vorstellen oder die Meetup-Location und den Apéro sponsern? Reich deinen Vorschlag hier ein.

Wir freuen uns aufs nächste Meetup im September!

Markus Speth

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VSHN ist wieder Matterhorn-Sponsor des Swiss Software Festival 2026

19. Mai 2026

Wir freuen uns, dass VSHN auch dieses Jahr wieder Matterhorn-Sponsor des Swiss Software Festival 2026 ist. Das Festival findet am 24. Juni 2026 im uptownBasel in Arlesheim statt und bringt über 600 Peers, zwei Plenarsessions und mehr als 75 Speaker:innen in sieben thematischen Tracks und zwei Special Tracks zusammen.

Die diesjährige Ausgabe hat einen klaren Fokus, und der liegt uns am Herzen: In Zeiten geopolitischer Unsicherheit suchen Schweizer Unternehmen und Organisationen vermehrt nach autonomiefördernden, in der Schweiz entwickelten Lösungen für digitale Souveränität. Genau diese Diskussion wollen wir mitgestalten – nicht nur als Sponsor, sondern auch auf der Bühne und hinter dem Programm.

Aarno Aukia hält eine Keynote in der Eröffnungs-Plenarsession

VSHN-Mitgründer Aarno Aukia ist einer der Keynote-Speaker in der Plenarsession 1, „The future of software development“. Sein Vortrag „Digital Neutrality: Switzerland’s Engineering Advantage in the AI Era“ greift eine Frage auf, die sich durch das ganze Festival zieht: Wer entwickelt künftig Software, Mensch oder Maschine, und was bedeutet das für die Position der Schweiz in einer von KI geprägten Welt?

Er teilt sich die Bühne mit Keynote-Speaker:innen von UBS, IMD und ti&m, gefolgt von einem Leadership-Panel mit Stimmen von Adnovum, Adobe und Abacus Research – eine starke Besetzung für eine Diskussion darüber, wohin sich die Schweizer Softwarebranche entwickelt.

VSHN ist Track Chair von Tech Track 2: Platform Engineering & Software Architecture

Ausserdem sind wir Track Chair von Tech Track 2, „Platform Engineering & Software Architecture“. Moderne Softwaresysteme brauchen mehr als Tooling – sie brauchen durchdachte Architektur und resiliente Plattformen. Dieser Track widmet sich Platform Engineering, Internal Developer Platforms, verteilten Systemen und Cloud-native-Runtime-Strategien, von Kubernetes-basierten Control Planes bis zu verteilten KI-Workloads.

Unser Product Manager & Partner Tobias Brunner steuert einen Vortrag mit dem Titel „From platforms to ecosystems – why software innovation is a team sport“ bei, gemeinsam mit Speakern von Eficode, White Duck, Abacus Research und Noser Engineering.

Wir sehen uns in Arlesheim

Das Swiss Software Festival ist zu einem einzigartigen Treffpunkt für das Schweizer Software-Ökosystem geworden, und die Themen auf der diesjährigen Agenda – Souveränität, Platform Engineering und die Rolle von KI in der Softwareentwicklung – liegen genau im Zentrum dessen, was wir bei VSHN tun. Wir freuen uns auf gute Gespräche, spannende Talks und das persönliche Wiedersehen mit der Community.

Sei dabei am 24. Juni 2026 im uptownBasel in Arlesheim. Tickets gibt es hier.

Markus Speth

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VSHN ist wieder Sponsor der Cloud Native Zürich 2026

11. Mai 2026

Wir unterstützen die Cloud Native Community seit vielen Jahren und freuen uns sehr, auch 2026 wieder Sponsor der Cloud Native Zürich zu sein.

Die Cloud Native Zürich hat sich über die Jahre zu einem der wichtigsten Cloud-Native-Community-Events der Schweiz entwickelt – mit Plattform Engineers, Kubernetes-Praktikern, Entwicklern, Operators, Architekten, Startups, Unternehmen und Open-Source-Enthusiasten aus dem gesamten Ökosystem.

Bei VSHN war die Unterstützung und Mitgestaltung der Cloud-Native-Community schon immer ein zentraler Teil unserer Arbeit. Von Sponsoring und Teilnahme an Community-Events über die Organisation des Cloud Native Computing Switzerland Meetups bis hin zu Beiträgen zu Open-Source-Projekten und Kubernetes-Ökosystemen – Community war für uns immer wichtig.

Umso mehr freut es uns, auch dieses Jahr wieder als Sponsor dabei zu sein.

Besucht uns an unserem Stand

Wenn ihr an der Cloud Native Zürich teilnehmt, kommt unbedingt an unserem Stand vorbei.

Wir freuen uns auf spannende Gespräche rund um:

  • Kubernetes & OpenShift
  • Platform Engineering
  • Digitale Souveränität
  • Cloud Native Operations
  • Servala – Sovereign App Store
  • APPUiO
  • Codey
  • Open Source & europäische Cloud-Ökosysteme

Oder einfach auf ein Hallo und gute Gespräche. Und natürlich könnt ihr an unserem Stand auch dieses Jahr wieder ein schönes LEGO-Set gewinnen. 😉

👉 Event-Website Cloud Native Zürich

Servala sponsert den Sovereignty Track

Dieses Jahr sponsort und gestaltet Servala ausserdem den dedizierten Sovereignty Track der Cloud Native Zürich 2026 mit.

Der Track bringt Talks und Diskussionen rund um souveräne Cloud-Infrastrukturen, offene Ökosysteme, digitale Souveränität und praktische Cloud-Native-Ansätze für unabhängige Infrastrukturstrategien zusammen.

👉 Mehr zum Sovereignty Track am CNZ auf Servala

Tobias Brunner: Wie man einen souveränen App Store baut

Bei VSHN betreiben wir seit Jahren Managed Services für Schweizer Unternehmen, bevor uns etwas Offensichtliches aufgefallen ist.

Unsere Kunden waren begeistert davon, wie wir ihre PostgreSQL- oder OpenShift-Umgebungen betreiben – aber sie konnten nicht so darauf zugreifen, wie sie es von AWS kannten: über einen Marketplace, ein Self-Service-Portal, ein paar Klicks. Also haben wir begonnen, genau das zu bauen. So ist Servala entstanden.

In diesem Talk zeige ich, wie Servala entstanden ist, was es heute ist und wohin wir es weiterentwickeln wollen. Auf dem Papier ist es ein Marketplace für souveräne Managed Applications wie PostgreSQL, GitLab, Keycloak und Nextcloud, betrieben auf europäischen Cloud-Providern und betrieben von Managed Service Providern, die man kennt und denen man vertrauen kann. In der Praxis entwickelt es sich zu einem Ökosystem aus CSPs, ISVs, MSPs und Implementierungspartnern, die gemeinsam daran arbeiten, dass Souveränität Realität wird.

Ich werde auch ehrlich darüber sprechen, warum diese Arbeit gerade jetzt so dringend ist – und was es braucht, damit ein souveräner App Store erfolgreich sein kann: offene Standards, echte Wahlfreiheit, Partnerschaften.

Paneldiskussion: Digitale Souveränität – Perspektiven aus dem Ökosystem

Markus Speth moderiert die Paneldiskussion „Digital Sovereignty – Perspectives from the Ecosystem“.

Digitale Souveränität wird in Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft breit diskutiert – doch was sie in der Praxis bedeutet, entwickelt sich weiterhin.

In dieser Paneldiskussion teilen die Teilnehmenden Perspektiven und Erfahrungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und beleuchten, wie digitale Infrastruktur entsteht und wie sich Ansätze in diesem Bereich weiterentwickeln.

Panelteilnehmende, die verschiedene Stakeholder im Ökosystem vertreten:

  • Implementierungspartner: bespinian, Lena Fuhrimann
  • Cloud Provider: SWITCH, Roman Bachmann
  • Managed Service Provider: VSHN, Tobias Brunner
  • Software Vendor: Red Hat, Simon Reber
  • Gesellschaft: Digitale Gesellschaft, David Sommer

Aarno Aukias Talk: LLMs auf cloud-nativer Art betreiben: Kubeflow, vLLM, LiteLLM und llm-d auf Kubernetes

LLMs müssen nicht ausschliesslich über Hyperscaler-APIs konsumiert werden. Mit Kubernetes und Open-Source-Tools wie Kubeflow, vLLM, LiteLLM und llm-d können Platform-Teams ihren eigenen cloud-nativen LLM-Stack aufbauen – mit mehr Kontrolle über Kosten, Datenlokalität, Modellauswahl und Betrieb.

Bei VSHN glauben wir, dass KI-Plattformen wie andere kritische cloud-native Workloads betrieben werden sollten: automatisiert, beobachtbar, reproduzierbar, sicher und über verschiedene Infrastrukturen hinweg portierbar.

Diese Session zeigt, wie ein Open-Source-LLM-Stack auf Kubernetes aufgebaut werden kann und warum das wichtig ist für Souveränität, Compliance und langfristige operative Kontrolle.

Nicht nur Sponsor, sondern auch aktiv auf der Bühne

Wir freuen uns besonders, dieses Jahr nicht nur als Sponsor mit unserem Booth vertreten zu sein, sondern auch aktiv am Programm mitzuwirken – als Speaker sowie als Moderatoren des Sovereignty Tracks.

Mit Talks, Diskussionen und dem Panel rund um digitale Souveränität möchten wir dazu beitragen, die Themen Open Source, souveräne Cloud-Infrastrukturen und unabhängige digitale Ökosysteme stärker in die Cloud-Native-Community einzubringen.

Ganz besonders freuen wir uns auch darauf, Keynote-Speaker Thomas Zurbuchen wieder live zu erleben.

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und erhalte 20% Rabatt auf dein Ticket.

Die Cloud Native Zürich ist eine der besten Möglichkeiten in der Schweiz, um sich mit der lokalen und europäischen Cloud-Native-Community zu vernetzen, neue Ideen zu entdecken, Maintainer und Praktiker kennenzulernen und Erfahrungen rund um Kubernetes, Platform Engineering, AI, Security, Operations und digitale Souveränität auszutauschen.

Egal ob tief technisch, verantwortlich für Plattform-Teams, Produktentwicklung oder einfach interessiert an der Zukunft des Cloud-Native-Ökosystems – dieses Event lohnt sich definitiv.

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Markus Speth

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DevOpsDays Zürich 2026 – Immer noch eines der besten Community-Events der Tech-Szene

8. Mai 2026

Am 6. und 7. Mai 2026 traf sich die Schweizer DevOps- und Cloud-Native-Community erneut in der Alten Kaserne Winterthur zu den DevOpsDays Zurich 2026. Einmal mehr wurde klar, warum dieses Event über die Jahre zu einem so wichtigen Bestandteil der Community geworden ist.

Für uns bei VSHN sind die DevOpsDays Zurich etwas Besonderes. Wir sind seit der allerersten Ausgabe 2016 dabei – als Sponsor, Teilnehmende, Speaker und Community-Mitglieder. Zu sehen, wie das Event über die Jahre gewachsen ist und gleichzeitig seinen offenen, community-getriebenen Charakter behalten hat, ist ehrlich gesagt ziemlich beeindruckend.

Und irgendwie fühlt sich die Grundidee der DevOpsDays trotz aller Veränderungen in der IT-Welt in den letzten zehn Jahren immer noch genauso relevant an wie damals: Menschen zusammenbringen, echte Erfahrungen teilen, offen über Herausforderungen sprechen und voneinander lernen.

Genau dieses Gefühl brachte auch die diesjährige Ausgabe wieder.

Echte Talks statt Buzzwords

Das Programm deckte viele Themen ab, die unsere Branche aktuell prägen. Von Platform Engineering und AI bis hin zu Software Supply Chain Security, Observability, Developer Experience und Organisationskultur. Aber wertvoll war nicht nur was diskutiert wurde, sondern vor allem wie: praxisnah, ehrlich und basierend auf echten Erfahrungen aus dem Alltag.

Einige Talks drehten sich darum, wie Engineering-Organisationen und Plattformen skaliert werden können, andere um AI-gestützte Operations und die zunehmende Bedeutung von Observability und Verifikation. Auch Security- und Software-Supply-Chain-Themen waren dieses Jahr überall präsent – von SBOMs und Dependency-Management bis hin zu Secure Coding im Zeitalter von AI-generiertem Code.

Besonders spannend war zu sehen, wie stark sich die Branche aktuell von „einfach Infrastruktur betreiben“ hin zu Plattformen, Workflows und Ökosystemen entwickelt, die Entwickler:innen schneller machen sollen, ohne Kontrolle oder Stabilität zu verlieren. Platform Engineering entwickelt sich immer mehr von einem Trend zu einer echten Disziplin.

Richtig gute Ignite Talks

Ein Highlight waren dieses Jahr definitiv die Ignite Talks. Das neue Format mit automatisch weiterlaufenden Slides machte die Sessions noch dynamischer, unterhaltsamer und gleichzeitig herausfordernder für die Speaker.

Dadurch mussten die Talks schnell auf den Punkt kommen, was viele Beiträge persönlicher, ehrlicher und deutlich einprägsamer machte. Von AI und Security bis hin zu Teamkultur und den Realitäten des Engineering-Alltags war alles dabei, inklusive einer guten Portion Humor und Community-Spirit.

Aarno Aukias Sponsor Talk über VSHN

DevOps war schon immer mehr als nur Tools

Gleichzeitig erinnerten viele Talks auch daran, dass DevOps nie nur aus Tools bestand. Sessions über Leadership, Zusammenarbeit, Kommunikation und Teamdynamiken zeigten einmal mehr, dass technische Herausforderungen ab einer gewissen Grösse fast immer auch organisatorische Herausforderungen werden.

Das war ehrlich gesagt schon immer eine der grossen Stärken der DevOpsDays: Es ist eine der wenigen technischen Konferenzen, auf denen nicht nur über Erfolge gesprochen wird, sondern auch offen über Probleme, Reibungen und die manchmal chaotische Realität hinter Engineering-Arbeit.

Und genau diese Offenheit setzt sich auch ausserhalb der Talks fort.

Unser Stand, viele Gespräche und die LEGO-Gewinner 🎁

Natürlich möchten wir uns auch bei allen bedanken, die bei unserem Stand vorbeigeschaut haben. Es waren zwei Tage voller spannender Gespräche – über Kubernetes, Servala, Codey, Platform Engineering, Open Source, AI, digitale Souveränität, Community-Themen und alles dazwischen.

Genau diese spontanen Diskussionen machen Events wie die DevOpsDays für uns jedes Jahr so wertvoll. Oft entstehen die besten Ideen und spannendsten Kontakte eben nicht nur während der Talks, sondern irgendwo zwischen Kaffee, Sticker-Tausch und Diskussionen am Stand.

Besonders gefreut hat uns auch das grosse Interesse an unseren LEGO-Verlosungen 👀

Die beiden Gewinner der LEGO-Sets:

  • LEGO The Simpsons Krusty Burger
  • LEGO Red Hat Fedora (vielen Dank an Red Hat!)

Herzlichen Glückwunsch and die Gewinner und viel Spass beim Bauen. 😊

Der Community-Aspekt macht den Unterschied

Die Open Spaces gehören weiterhin zu den besten Teilen der DevOpsDays. Viele der spannendsten Gespräche entstehen ausserhalb der offiziellen Sessions: spontane Diskussionen im Gang, kleine Gruppen bei Architektur-Debatten oder Menschen, die offen darüber sprechen, was in Produktion eben nicht funktioniert hat.

Genau diese Bereitschaft, Erfahrungen ehrlich zu teilen, ohne so zu tun, als wäre immer alles perfekt, macht Community-Events wie dieses so wertvoll.

Ausserdem war es einfach schön, so viele bekannte Gesichter wiederzusehen und gleichzeitig viele neue Menschen in der Community willkommen zu heissen. Das Schweizer Cloud-Native-Ökosystem ist in den letzten Jahren enorm gewachsen, und die DevOpsDays Zurich haben definitiv ihren Teil dazu beigetragen.

Vorfreude auf 2027

Ein grosses Dankeschön an die Organisator:innen, Volunteers, Speaker, Sponsoren und alle Beteiligten. Hinter einem Community-Event wie diesem steckt unglaublich viel Arbeit im Hintergrund und das hat man an beiden Tagen gespürt.

Und jetzt freuen wir uns bereits auf nächstes Jahr: das 10-jährige Jubiläum der DevOpsDays Zurich. Ehrlich gesagt ziemlich verrückt, wenn man darüber nachdenkt.

Bis 2027. 🎉

Markus Speth

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Allgemein Event

VSHN an den DevOpsDays Zürich 2026

20. Apr. 2026

Die DevOpsDays Zürich sind zurück – und wir sind natürlich wieder dabei. Wir freuen uns, dass VSHN erneut Gold Sponsor der DevOpsDays Zürich 2026 ist, die am 6. und 7. Mai 2026 in der Alten Kaserne in Winterthur stattfinden.

Zwei Tage DevOps, Community und gute Gespräche

Die DevOpsDays Zürich gehören zu unseren liebsten Events des Jahres – und das aus gutem Grund. Hier trifft sich die Schweizer DevOps-Community für zwei Tage voller Talks, Open Spaces, Workshops und den Gesprächen auf dem Gang, die manchmal mehr bewegen als jede Präsentation. Wer sich für Software Delivery, Infrastruktur, Platform Engineering oder einfach bessere Teams interessiert, ist hier genau richtig.

Komm an unseren Stand

Komm vorbei, stell uns Fragen, und erfahre, wie wir bei VSHN Teams dabei unterstützen, ihre Applikationen auf Kubernetes und OpenShift zuverlässig, sicher und mit einer guten Developer Experience zu betreiben.

Egal ob du mehr über unser Angebot wissen möchtest, über konkrete Themen fachsimpeln willst oder einfach Hallo sagen magst – wir freuen uns auf dich.

Lego gewinnen – ja, wirklich

Ein VSHN-Stand ohne Lego-Verlosung? Undenkbar. Komm vorbei, nimm am Wettbewerb teil, und vielleicht nimmst du am Ende des Tages etwas mit nach Hause, das dich noch lange beschäftigt. Es ist mittlerweile eine kleine Event-Tradition von uns – und die führen wir natürlich weiter. 🙂

Bis in Winterthur!

Das vollständige Programm findest du auf devopsdays.ch. Wir freuen uns auf spannende Gespräche, guten Kaffee – und natürlich darauf, wer dieses Jahr das Lego mit nach Hause nimmt.

Markus Speth

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Allgemein Event Kubernetes Sovereignty

KubeCon Europe 2026 Recap – Souveränität, AI Agents und eine starke Community

26. März 2026

Die KubeCon + CloudNativeCon Europe 2026 in Amsterdam geht zu Ende – und hat einmal mehr gezeigt, warum dieses Event das Herz der Cloud-Native-Community ist.

Eine Woche voller Gespräche, Ideen und gemeinsamer Dynamik.

Eine klare Richtung: Souveränität und „Agentic“ AI

Zwei Themen waren dieses Jahr überall präsent.

Erstens: digitale Souveränität.
Nicht mehr als Buzzword, sondern als konkretes Ziel. In Talks und Gesprächen wurde deutlich, dass Organisationen aktiv daran arbeiten, unabhängige und resiliente Plattformen aufzubauen – basierend auf offenen Standards und offenen Ökosystemen.

Zweitens: AI – insbesondere „agentische“ Systeme.
Der Fokus hat sich klar verschoben: weg vom Experimentieren, hin zur konkreten Anwendung. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie AI in Plattformen integriert wird.

K8up: Grosses Interesse und Maintainer gesucht

Ein echtes Highlight für uns war das grosse Interesse an K8up.

Am K8up-Kiosk im Project Pavilion hatten wir viele spannende Gespräche mit Nutzerinnen, Nutzern und potenziellen Contributor:innen.

Es wurde klar:
👉 Der Bedarf an einfachen, zuverlässigen Backup-Lösungen für Kubernetes wächst
👉 Die Community rund um K8up ist sehr engagiert
👉 Es gibt echtes Momentum, das Projekt gemeinsam weiterzuentwickeln

Gleichzeitig suchen wir aktiv Maintainer und Contributor, die K8up mitgestalten wollen.

Wenn du Lust hast, dich einzubringen, schau hier vorbei:
https://github.com/k8up-io/k8up/issues/1187

Lightning Talk: Aarno auf der Bühne

Ein besonderer Moment war der Lightning Talk von Aarno Aukia zu K8up.

Kurz, prägnant und auf den Punkt – und danach mit vielen guten Gesprächen.

(Und ja – ganz im Kubernetes-Stil wurde während eines Talks sogar ein NGINX Ingress live archiviert. Cloud Native bleibt spannend.)

Servala: Vom Konzept zum konkreten Interesse

Auch Servala – Sovereign App Store war ein grosses Thema während der Woche, nicht nur wegen den Goodie Bags für die KubeTrain Teilnehmer:

Was besonders auffiel: das gestiegene Verständnis und Interesse.

Die Gespräche haben sich klar weiterentwickelt:

  • Von „Was ist Servala?“
  • Zu „Wie können wir teilnehmen?“

Das zeigt einen klaren Trend in der Branche – hin zu Ökosystemen statt isolierten Plattformen und zu konkreten Umsetzungen von Souveränität.

Die Schweiz mit grossem Impact an der KubeCon

Was dieses Jahr besonders aufgefallen ist: Die Schweiz hat im Cloud-Native-Ökosystem einen überproportional grossen Einfluss.

Trotz ihrer Grösse stammen 3 von 48 CNCF-Projekten an der KubeCon aus der Schweiz – also rund 6%.
Dazu gehören Projekte wie Harbor, K8up und Capsule, die aktiv zur Weiterentwicklung des Ökosystems beitragen.

Und das ist nur ein Teil der Geschichte.

Wenn man grosse Beiträge wie Cilium mit einbezieht, wird der Einfluss der Schweizer Open-Source- und Engineering-Community noch deutlicher.

Doch es geht nicht nur um Projekte.

Die Schweiz war auf vielen Ebenen stark vertreten:

  • Talks und Lightning Talks
  • Maintainer und Contributors
  • Aktive Beteiligung an Diskussionen
  • Starke Präsenz an Side Events und in der Community

Diese Kombination aus technischer Exzellenz, offener Zusammenarbeit und aktiver Community macht die Schweizer Cloud-Native-Szene besonders.

Clément Nussbaumer – PostFinance

Ein perfektes Beispiel dafür, was diese Community ausmacht:
Offen, kollaborativ und mit viel Engagement dabei.

Denn am Ende entstehen die besten Gespräche oft ausserhalb der offiziellen Sessions.

Der KubeCon Swiss Apéro – Community in Bestform

Ein weiteres Highlight war der KubeCon Swiss Apéro organisiert von Rocket Engineers.

Rund 130 Leute aus der Schweizer Cloud-Native-Community kamen in Amsterdam zusammen.

Mehr als nur Talks

Neben dem offiziellen Programm gab es auch dieses Jahr wieder viele Side-Events und Community-Momente:

  • KubeTrain
  • KubeCon Swiss Apéro
  • Events von Upbound, Isovalent und vielen mehr
  • Unzählige spontane Treffen und Diskussionen

Genau dort entstehen oft die besten Ideen und neuen Kollaborationen.

Unsere wichtigsten Learnings

Die KubeCon Europe 2026 hat einige klare Trends bestätigt:

  • Souveränität wird konkret und umsetzbar
  • AI entwickelt sich in Richtung echter Plattform-Use-Cases
  • Offene Ökosysteme ersetzen isolierte Lösungen
  • Community bleibt der zentrale Treiber

Und vielleicht am wichtigsten:

👉 Die besten Ideen entstehen nicht allein – sondern gemeinsam

Danke, Amsterdam

Ein grosses Dankeschön an alle, die wir diese Woche treffen durften – Partner, Kunden, Contributor und die gesamte Cloud-Native-Community.

Wir nehmen viele neue Impulse, Kontakte und Ideen mit nach Hause.

Bis zum nächsten Jahr in Barcelona!

Markus Speth

Marketing, Communications, People

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Allgemein Event Tech

Cloud Native Computing Switzerland Meetup – März 2026 Recap

10. März 2026

Am 10. März traf sich die Cloud Native Computing Switzerland Meetup Community erneut im VSHN Tower in Zürich zu einem Nachmittag voller technischer Talks, Diskussionen und Austausch innerhalb der Cloud-Native-Community.

Mit inzwischen 3.000 Mitgliedern gehört die Gruppe zu den aktivsten Cloud-Native-Communities in der Schweiz und bringt regelmässig Platform Engineers, DevOps Engineers, Architektinnen und Architekten sowie Open-Source-Enthusiasten zusammen.

Die März-Ausgabe bot vier Talks rund um Themen wie Kubernetes Security, Plattform-Engineering und MLOps.

Begrüssung und Community Updates

Aarno Aukia und Patrick Mathers – VSHN

Das Meetup begann mit einer kurzen Begrüssung und Community-Updates durch die Organisatoren. Die CNC Switzerland Meetups folgen dabei einigen klaren Prinzipien:

  • Alle Vorträge sind technisch und Open-Source-orientiert
  • Keine Produkt- oder Sales-Pitches
  • Die Talks finden auf Englisch statt
  • Speaker aus unterrepräsentierten Gruppen sind ausdrücklich willkommen

Diese Grundsätze sorgen dafür, dass das Meetup eine echte technische Community-Veranstaltung bleibt und keine Marketingplattform wird.

TLS Hot Reload in Kubernetes

Janne Kataja – SIX

Der erste Vortrag widmete sich einer praktischen Herausforderung im Betrieb von Kubernetes-Clustern: TLS-Zertifikatsrotation.

Janne Kataja von SIX erklärte, wie Anwendungen TLS-Zertifikate im laufenden Betrieb neu laden können, ohne dass Pods neu gestartet werden müssen.

In Kubernetes werden Zertifikate häufig in Secrets gespeichert und in Pods gemountet. Wenn ein Zertifikat beispielsweise durch cert-manager erneuert wird, aktualisiert Kubernetes automatisch das gemountete Secret. Anwendungen mit Hot-Reload-Mechanismen können diese Änderungen erkennen und die Zertifikate dynamisch neu laden.

Der Ansatz ermöglicht:

  • nahtlose Zertifikatsrotation
  • höhere Verfügbarkeit
  • den Einsatz kurzlebiger Zertifikate für bessere Sicherheit

Der Vortrag zeigte eindrücklich, wie bereits kleine architektonische Entscheidungen die Stabilität und Betriebssicherheit von Plattformen deutlich verbessern können.

Application-Centric Platforms mit OAM und KubeVela

Raffael Klingler – AXA Schweiz

Der zweite Talk beschäftigte sich mit einem Thema, das in vielen Organisationen aktuell stark an Bedeutung gewinnt: Platform Engineering und Internal Developer Platforms.

Raffael Klingler von AXA stellte das Open Application Model (OAM) vor und zeigte, wie dieser Ansatz den Fokus von Kubernetes-Infrastruktur auf applikationszentrierte Definitionen verschiebt.

Statt komplexe Kubernetes-Manifeste zu schreiben, definieren Entwickler ihre Anwendungen über modulare, wiederverwendbare Bausteine. KubeVela übersetzt diese abstrakten Definitionen anschliessend in konkrete Infrastruktur- und Kubernetes-Ressourcen.

Der Ansatz ermöglicht unter anderem:

  • standardisierte Deployment-Patterns
  • weniger Kubernetes-Komplexität für Entwickler
  • Integration von Cloud-Services und GitOps-Workflows

Gerade im Kontext von Internal Developer Platforms zeigt OAM, wie Kubernetes für Entwicklungsteams zugänglicher und produktiver werden kann.

DevOps für AI: Machine Learning mit Kubeflow in Produktion bringen

Fabrizio Lazzaretti (Wavestone) & Marco Crisafulli (enki)

Künstliche Intelligenz ist aktuell eines der dominierenden Themen in der IT. Dennoch scheitern viele AI-Initiativen daran, Modelle zuverlässig in Produktion zu betreiben.

Fabrizio Lazzaretti und Marco Crisafulli zeigten in ihrem Vortrag, wie MLOps-Praktiken und Kubeflow helfen können, die Lücke zwischen Data Science und produktiven Systemen zu schliessen.

Kubeflow ermöglicht unter anderem:

  • reproduzierbare Machine-Learning-Pipelines
  • bessere Zusammenarbeit zwischen Teams
  • automatisierte Trainings-Workflows
  • Integration mit dem CNCF-Ökosystem

Anhand eines durchgängigen Praxisbeispiels zeigten die Speaker, wie Organisationen von experimentellen AI-Projekten zu skalierbaren, produktionsreifen ML-Plattformen gelangen können.

Eine zentrale Erkenntnis des Talks: AI-Systeme brauchen starke DevOps-Grundlagen – oft sogar noch mehr als klassische Software.

Bye-bye Ingress-NGINX – Hello Gateway API

Urs Zurbuchen – Airlock

Der letzte Vortrag beschäftigte sich mit einem wichtigen Wandel im Kubernetes-Netzwerk-Ökosystem.

Urs Zurbuchen von Airlock erklärte, warum das traditionelle Ingress-Modell, das lange Zeit stark vom NGINX Ingress Controller geprägt war, zunehmend an seine Grenzen stösst.

Viele Kubernetes-Nutzer kennen Herausforderungen wie:

  • komplexe Konfigurationen
  • eine starke Abhängigkeit von Annotationen
  • Sicherheitsprobleme bei älteren Implementierungen

Die Gateway API entwickelt sich derzeit zu einem neuen Standard, der diese Einschränkungen adressieren soll.

Der Vortrag zeigte:

  • die architektonischen Vorteile der Gateway API
  • warum sie als zukünftiger Standard gilt
  • mögliche Migrationspfade für bestehende Cluster

Für viele Teilnehmende bot der Vortrag einen hilfreichen Überblick darüber, wohin sich Kubernetes Networking in Zukunft entwickelt.

Networking und Apéro

Nach den Vorträgen blieb Zeit für Diskussionen, Austausch und das traditionelle Meetup-Apéro.

Solche Veranstaltungen zeigen immer wieder, wie stark die Schweizer Cloud-Native-Community ist: Engineers aus unterschiedlichsten Unternehmen teilen ihre Erfahrungen, diskutieren neue Technologien und lernen voneinander.

Talks ansehen

Die Aufzeichnungen der Vorträge werden auf dem VSHN TV YouTube Channel veröffentlicht.

Abonniere den Channel, um benachrichtigt zu werden, sobald die Videos online sind.

Teil der Community werden

Das Cloud Native Computing Switzerland Meetup richtet sich an Entwicklerinnen und Entwickler, Architektinnen und Architekten sowie Engineers, die sich für Cloud-Native-Technologien und Open Source interessieren.

Wenn du selbst ein Projekt vorstellen oder einen Talk halten möchtest, kannst du deinen Vorschlag hier einreichen.

Wir freuen uns darauf, dich beim nächsten Meetup zu sehen.

Markus Speth

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Allgemein Event

Recap Red Hat Summit: Connect Switzerland 2026 in Zürich

15. Jan. 2026

Am 14. Januar 2026 kam die Schweizer Enterprise-IT- und Open-Source-Community in Zürich zum Red Hat Summit: Connect Switzerland 2026 zusammen. Die Veranstaltung bot einen ganzen Tag voller Einblicke, Diskussionen und Austausch zu Hybrid Cloud, OpenShift, Automation, DevSecOps, AI und vor allem digitaler Souveränität.

Für uns bei VSHN war es ein starker Start ins neue Jahr und als Silver Sponsor setzten wir ein weiteres klares Zeichen dafür, wie relevant Open Source, Cloud Native Plattformen und souveräne IT-Architekturen für Schweizer Organisationen geworden sind.

VSHN in der Opening Keynote von Red Hat Country Manager Richard Zobrist

Der Tag startete direkt mit einem besonderen Moment: Ein starkes Zitat über VSHN und unsere Zusammenarbeit mit HIN (Health Info Net) – geteilt von Richard Zobrist, Red Hat Country Manager Schweiz, während der Opening Keynote. Aarno brachte es später augenzwinkernd auf den Punkt: „Its not every day that the Red Hat country manager Richard drops my name during the opening keynote 🥰“ – ein grossartiger Start in einen spannenden Event-Tag.

Fokus auf reale Enterprise-Herausforderungen

Der Red Hat Summit: Connect Switzerland bot erneut eine gelungene Mischung aus strategischen Perspektiven und praxisnahen Umsetzungsthemen. In Keynotes, Breakout Sessions und Partner Talks wurde eines deutlich: Unternehmen stellen nicht mehr die Frage, ob sie Hybrid Cloud und Kubernetes einsetzen sollen, sondern wie sie diese Plattformen zuverlässig, sicher und konform zu regulatorischen und souveränen Anforderungen betreiben.

Besonders stark nachgefragt waren Themen wie:

  • Hybrid- und Multi-Cloud-Architekturen mit OpenShift
  • Platform Engineering als Enabler für Developer Productivity
  • Automation und Day-2 Operations
  • Security und Compliance in regulierten Umgebungen
  • AI-Workloads auf Enterprise-Kubernetes-Plattformen
  • … und all diese Themen im Kontext digitaler Souveränität

Digitale Souveränität – gebaut, nicht gekauft

Eines der Highlights für uns war der Partner Spotlight Talk von Aarno Aukia, CTO & Partner bei VSHN. In seinem Lightning Talk „Data Sovereignty Is Built, Not Bought“ griff Aarno ein Thema auf, das sich wie ein roter Faden durch viele Gespräche des Tages zog.

Die zentrale Botschaft: Souveränität ist kein Label, das man einkauft. Sie ist eine architektonische und operative Fähigkeit, die bewusst aufgebaut und betrieben werden muss. OpenShift spielt dabei eine Schlüsselrolle, indem es Applikationen und Daten von einzelnen Infrastruktur-Providern entkoppelt und einen konsistenten Betrieb über On-Premises, Private Cloud und vertrauenswürdige Public Clouds hinweg ermöglicht.

Genau hier setzen Plattformen wie Servala an – mit Managed Services für OpenShift-Umgebungen dort, wo die Daten bereits liegen, ohne unnötige Datenverschiebung oder Lock-in.

Viele gute Gespräche am VSHN-Stand

Über den ganzen Tag hinweg war unser Stand ein Treffpunkt für Kundinnen und Kunden, Partner und Community-Mitglieder. Wir führten zahlreiche spannende Gespräche rund um:

Auffällig war einmal mehr, wie konkret die Fragestellungen inzwischen sind. Viele Organisationen befinden sich mitten in der Umsetzung und suchen nach erprobten Betriebsmodellen statt nach theoretischen Konzepten.

Community, Partner und Austausch

Neben den Sessions und Breakout-Talks bleibt der Red Hat Summit: Connect Switzerland vor allem ein Community-Event und wird zurecht als der grösste Open Source Event der Schweiz angesehen. Der offene Austausch mit Red Hat Expertinnen und Experten, Partnern und Peers machte es leicht, Erfahrungen, Herausforderungen und Learnings zu teilen.

Ein grosses Dankeschön geht an Red Hat und das lokale Team für die Organisation dieses rundum gelungenen Events in Zürich.

Ausblick

Die Gespräche haben klar gezeigt, dass 2026 ein weiteres entscheidendes Jahr für die digitale Souveränität wird. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Kundinnen, Kunden und Partnern weiterhin zuverlässige, offene und souveräne Plattformen zu bauen – und den Dialog auf kommenden Community-Events fortzusetzen.

Vielen Dank an alle, die bei uns am Stand vorbeigeschaut, an den Sessions teilgenommen und ihre Perspektiven geteilt haben. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Red Hat Summit: Connect.

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Willst du mehr erfahren, was wir tun oder wie wir dich unterstützen können?
Dann kontaktiere uns – wir freuen uns auf den Austausch.

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Allgemein Event Kubernetes

VSHN an der KubeCon Europe 2026 in Amsterdam – wir freuen uns auf dich!

11. Dez. 2025

KubeCon + CloudNativeCon Europe 2026 – die Cloud-Native-Community trifft sich wieder in Amsterdam

Vom 23. – 26. März 2026 kehrt die KubeCon + CloudNativeCon Europe wieder ins wunderschöne Amsterdam zurück und lädt tausende Cloud-Native-Praktikerinnen und -Praktiker, Platform Engineers, SREs, Entwicklerinnen und Entwickler sowie Open-Source-Begeisterte ein. Für VSHN ist dieses Event seit Jahren eines der wichtigsten Treffen der Community und 2026 ist keine Ausnahme.

Wir sind die ganze Woche vor Ort, vernetzen uns mit der Community, lernen die neuesten CNCF-Entwicklungen kennen, teilen unsere Erfahrungen im Betrieb zuverlässiger Kubernetes- und OpenShift-Plattformen und treffen Partner, Kundinnen und Kunden sowie Freundinnen und Freunde aus der Szene.

Community Support – KubeTrain und KubeTrain Party

Wir freuen uns sehr, die Community als Sponsor des KubeTrain 2026 und der KubeTrain Party zu unterstützen.

  • KubeTrain – 22. März 2026: Eine unterhaltsame und nachhaltige Reise für alle, die gemeinsam zur KubeCon nach Amsterdam fahren. Die Initiative bringt Cloud-Native-Fans in einem Zug zusammen und sorgt bereits unterwegs für Networking und gute Gespräche.
  • KubeTrain Party – 22. März 2026: Nach der Ankunft geht es direkt weiter mit der offiziellen KubeTrain Party. Drinks, Musik, Networking und ein grossartiger Start in die KubeCon-Woche.

Triff uns beim KubeCon Swiss Apéro

  • Swiss Apéro – 24. März 2026: Auch beim KubeCon Swiss Apéro 2026 sind wir vor Ort und sponsern den Event. Der Swiss Apéro findet im Beach House, Strandzuid, Europaplein 22, 1078 GZ Amsterdam ab 18:30 Uhr statt. Du kannst dich auf einen Abend voller Austausch zu Kubernetes, OpenShift, Platform Engineering, digitaler Souveränität, Servala und mehr freuen.

Warum du uns an der KubeCon treffen solltest

VSHN ist nicht einfach ein weiterer Kubernetes-Dienstleister. Seit über zehn Jahren prägen wir die Cloud-Native-Landschaft in der Schweiz und darüber hinaus.

Darum lohnt sich ein Gespräch mit uns:

  • Wir sind der erste Schweizer Kubernetes Certified Service Provider (KCSP)
  • Wir sind der erste Schweizer Red Hat Premier CCSP Partner
  • Wir betreiben Kubernetes– und OpenShift-Plattformen für Organisationen in ganz Europa und darüber hinaus
  • Wir bauen und betreiben Servala – the Sovereign App Store. Servala verbindet Unternehmen, Entwickler und Cloud Provider mit sicheren, skalierbaren und benutzerfreundlichen Cloud-Native Services und Applikationen
  • Application Catalog – eine grosse Auswahl an Managed Services, die sich nahtlos in deinen Entwicklungs-Workflow integrieren lassen
  • APPUiO – Experten-Hosting für Experten-Software-Engineers basierend auf OpenShift
  • VSHN Solutions – VSHN Solutions als dein DevOps-Enabler – Individuell. Modular. Skalierbar.
  • Wir helfen Teams, Developer Productivity, Zuverlässigkeit und Betriebsqualität zu steigern
  • Wir leben Open Source, Zusammenarbeit und nachhaltige Ökosysteme
  • Wir entwickeln aktiv die Cloud Native Community weiter

Unser Blogpost „Was ist Kubernetes? Der Motor der digitalen Welt einfach erklärt“ erklärt die Grundlagen von Kubernetes leicht verständlich.

Unser CNCF Sandbox Project – K8up

Wir haben auch unser eigenes CNCF Sandbox Project: K8up, einen Backup Operator für Kubernetes und OpenShift, der Teams hilft, Backup- und Restore-Prozesse sicher und automatisiert zu betreiben. Als aktive Maintainer tragen wir dazu bei, das Open-Source-Ökosystem zu stärken und zuverlässige Werkzeuge für die Kubernetes-Community bereitzustellen.

Community Engagement – Organisatoren der grössten Cloud Native Meetup Gruppe der Schweiz

Wir sind Organisator der Cloud Native Computing Switzerland Meetup Gruppe mit über 3000 Mitgliedern, einer der aktivsten Tech-Communities des Landes.

Unser nächstes Cloud Native Computing Meetup findet am 10. März 2026 im VSHNtower in Zürich statt – spannende Talks, Austausch und Networking inklusive. Sei dabei!

Und falls du einen Talk beitragen möchtest, melde dich unter: https://cnc-meetup.ch/.

Worauf wir uns an der KubeCon 2026 besonders freuen

  • Die Weiterentwicklung des Kubernetes-Ökosystems
  • Platform Engineering als Schlüsseldisziplin moderner Software-Teams
  • Digitale Souveränität und europäische Alternativen
  • KI-unterstützter Betrieb und intelligentere Automatisierung
  • Neue CNCF-Projekte, die die Zukunft von Cloud Native prägen

Lass uns in Amsterdam treffen

Wenn du an der KubeCon Europe 2026 teilnimmst, möchten wir dich unbedingt treffen. Egal ob du über Kubernetes-Betrieb, OpenShift, Servala, Cloud-Native-Strategien, Backups mit K8up oder einfach bei einem Kaffee sprechen möchtest – melde dich bei uns.

Du findest uns:
🚆 Im KubeTrain
🎉 An der KubeTrain Party
🫕 Beim Swiss Apéro
🇳🇱🌷🚲 Überall auf der KubeCon in Amsterdam

Wir freuen uns auf dich in Amsterdam. Lass uns gemeinsam die Zukunft von Cloud Native gestalten.

Markus Speth

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Allgemein Event

VSHN beim Red Hat Summit: Connect 2026 in Zürich im Januar – wir sind wieder als Silver Sponsor dabei

10. Dez. 2025

Das Jahr 2026 startet direkt mit einem Highlight: Red Hat Summit: Connect Switzerland 2026 findet am 14. Januar in Zürich statt und wir freuen uns sehr, auch dieses Jahr wieder als Silver Sponsor dabei zu sein. Ein Tag voll mit digitaler Souveränität, Hybrid Ctseloud, Automation, DevSecOps, OpenShift, AI und Enterprise IT Innovation – direkt in Zürich.

Die Veranstaltung bringt IT-Leader, Entwicklerinnen und Entwickler, Platform Engineers, Architektinnen und Architekten sowie Open-Source-Enthusiasten zusammen, um voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und mit Red Hat Expertinnen und Experten in Kontakt zu kommen. Das passt perfekt zu dem, was wir bei VSHN jeden Tag tun: Kubernetes– und OpenShift-Plattformen zuverlässig betreiben, Developer Productivity ermöglichen und Teams im modernen Infrastrukturbetrieb unterstützen.

Was dich erwartet

Das Programm ist vollgepackt mit Keynotes, Breakout Sessions, Labs und reichlich Networking-Zeit. Ein paar Highlights:

  • Keynotes zu Open Hybrid Cloud, AI, Platform Strategy und digitaler Souveränität
  • Einblicke in RHEL 10, OpenShift AI und Sicherheit in Hybrid-Cloud-Umgebungen
  • Sessions zu IT Automation, DevSecOps, Platform Engineering und Infrastruktur Security
  • Hands-on Labs am Nachmittag
  • Networking-Möglichkeiten für tiefe technische Gespräche und neue Kontakte

Wenn du dich für AI-Architekturen, moderne Infrastruktur, Automation, Geschwindigkeit im Delivery oder Hybrid- und Multi-Cloud Strategien interessierst wirst du hier sicher fündig.

VSHN und Red Hat

VSHN ist der erste Kubernetes Certified Service Provider (KCSP) in der Schweiz und erster Schweizer Red Hat Premier CCSP Partner. Wir sind ISO 27001 zertifiziert, arbeiten nach den strengen FINMA-Richtlinien und sind ISAE 3402 Report Type 2 auditiert. Als langjähriger Red Hat Partner mit tiefem Know-how rund um Red Hat OpenShift und Managed Services legen wir unseren Fokus auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und professionellen 24×7 Betrieb.

Triff VSHN vor Ort

Besuche unseren Stand und sprich mit uns über:

  • Servala – the Sovereign App Store verbindet Unternehmen, Entwickler und Cloud Provider mit sicheren, skalierbaren und benutzerfreundlichen Cloud-Native Services und Applikationen.
  • Managed OpenShift – Wir übernehmen alles von der Einrichtung und Konfiguration bis hin zu Monitoring, Wartung und Backups. Unser Ziel: dir den Kopf frei halten und die Betriebsabläufe vereinfachen.
  • Application Catalog – eine grosse Auswahl an Managed Services, die sich nahtlos in deinen Entwicklungs-Workflow integrieren lassen
  • APPUiO – Experten-Hosting für Experten-Software-Engineers basierend auf OpenShift
  • VSHN Solutions – VSHN Solutions als dein DevOps-Enabler – Individuell. Modular. Skalierbar.

Wir freuen uns auf spannende Gespräche, Erfahrungsaustausch aus echten Projekten und darauf, gemeinsam zu erkunden, wie wir Teams im Betrieb moderner Software unterstützen können.

Wir sehen uns am 14. Januar in Zürich

Wenn du vor Ort bist – komm vorbei und sag hallo. Lass uns vernetzen, lernen und die Cloud-Native Zukunft gemeinsam gestalten.

Markus Speth

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Allgemein Event Kubernetes

KCD Suisse Romande 2025 at CERN – Community, Cloud Native, and Two Great Days in Geneva

5. Dez. 2025

The first Kubernetes Community Days Suisse Romande took place on December 4-5, 2025 – and what a venue: CERN Science Gateway in Geneva. A place where science meets innovation made the perfect backdrop for the local cloud native community to come together, share ideas, learn, and collaborate.
VSHN was proud to be Silver Sponsor of the KCD.

Around 300 participants from Switzerland and beyond gathered for two days filled with workshops, sessions, hallway talks, and a whole lot of Kubernetes energy. The atmosphere was fantastic – friendly, curious, and buzzing with exchange. Exactly what KCDs should be about.

Workshops, Talks and Great People

Day 1 kicked off with three parallel hands-on workshops, followed by CERN and LHC tours for those lucky enough to grab a spot. The combination of technology and the magic of CERN definitely created excitement early on.

Day 2 continued with even more workshops – and later the stage belonged to the speakers. Nearly 50 sessions touched on Kubernetes, platform engineering, open source tooling, DevOps culture, security, AI topics and more. Talks were held in French and English, highlighting the multilingual and open nature of the Swiss tech scene.

Among the featured speakers were well-known community voices including:

  • Jessie Frazelle – Zoo.dev
  • Sarah Novotny – Kosai / Operant AI
  • Mauricio Salatino – LearnK8s
  • Aurélie Vache – OVHcloud
  • Engin Diri – Pulumi
  • Shérine Khoury – Red Hat
  • Luc Juggery – Exoscale
  • Kasper Nissen – Lunar

But beyond names and sessions, what stood out most were conversations in the corridors, shared learnings, and genuine collaboration. Networking at events like this is where ideas turn into projects.

Why Events like KCD Matter

KCDs are community-driven by design – organized for practitioners and by practitioners, supported by CNCF. They create a space where we meet as peers, share solutions, discuss challenges, and grow together. For us at VSHN, this is exactly the spirit we believe in.

Cloud native is evolving fast – platforms, automation, developer experience, sovereignty, and AI are changing how we build and operate software. Meeting the community in person helps everyone stay ahead and shape what’s next. Aarno and Pierre were very happy to meet so many interested people.

See You Again in 2026

A huge thank you to the Cloud Native Suisse Romande organizers, all speakers, sponsors, and every participant we met at the booth.
We loved the conversations, the exchange, and the energy inside CERN.

Already looking forward to next year!

📬 Want to continue the conversation about Kubernetes, OpenShift, or Servala?
Reach out – we’re happy to connect.

👉 More info about KCD Suisse Romande

Aarno Aukia

Aarno ist Mitgründer der VSHN AG und als CTO für die technische Begeisterung zuständig.

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Allgemein Event Sovereignty

DINAcon 2025: Souveränität braucht Zusammenarbeit, Mut und echte Offenheit

21. Nov. 2025

Die DINAcon 2025 fand am Dienstag, dem 18. November im Kongresszentrum Kreuz in Bern statt und VSHN war mittendrin. Tobias Brunner war als Panelist eingeladen, gemeinsam mit Henry Poole, Nina Müller von Nextcloud und Rahel Estermann über digitale Souveränität zu diskutieren. Das Thema war klar: Wir sind auf dem richtigen Weg, aber noch längst nicht am Ziel.

Und die Stimmung? Eine Mischung aus Neugier, Realismus und Aufbruch.

AI ist überall. Souverän ist sie noch nicht.

Ein übergreifendes Thema der Konferenz war Artificial Intelligence. Fast jede Session, jeder Austausch und viele Pausengespräche drehten sich darum. Die Erkenntnis: AI ist längst Realität, aber noch nicht souverän.

Ein Highlight war die Demo von MeLODy – Der intelligente Linked Open Data Chatbot , entwickelt für die Verwaltung der Stadt Zürich und des Kantons St. Gallen. Hier wird AI nicht nur theoretisch diskutiert, sondern bereits eingesetzt. Das macht Mut und zeigt: Wir bewegen uns nicht nur in Visionen, sondern in konkreten Anwendungen.

Die Schweiz hat starke Voraussetzungen: Gesetze, Infrastruktur, Community

Es gibt aber auch gute Nachrichten. Tobias betonte auf dem Panel, dass wir in der Schweiz wichtige Bausteine bereits gelegt haben.

  • EMBAG schafft klare gesetzliche Grundlagen für Open Source in der Verwaltung
  • GPU Kapazitäten für souveräne AI sind verfügbar, zum Beispiel bei Stepping Stone, und auch Anbieter wie Exoscale und Cloudscale bieten AI Compute an
  • Mit Apertus, dem Schweizer LLM, entsteht ein lokales Modell. Es ist noch nicht fertig und auch nicht auf dem Niveau der grossen Foundation Modelle. Aber es ist ein Anfang, öffentlich testbar unter Public AI Inference Utility

Wir haben also die Basis. Jetzt müssen wir gemeinsam darauf aufbauen.

Ökosysteme entstehen. Unternehmen investieren.

Spannend war auch zu sehen, wie viel Bewegung es aktuell im europäischen Tech Umfeld gibt.

  • Die Heinlein Group investiert stark in Open Cloud, einem Fork von ownCloud und direkten Wettbewerber zu Nextcloud, und baut ihre Präsenz mit einer neuen Niederlassung in der Schweiz weiter aus
  • Open Source Kultur zeigte sich nicht nur in Technologie, sondern auch kreativ. Es gab sogar Open Source Musik: Music Album Open Up | Open Source | MD Systems GmbH

Solche Entwicklungen zeigen, dass Open Source längst kein Nice-to-have mehr ist, sondern Standortfaktor.

Panel Insights von Tobias Brunner

Im Panel ging Tobias konkret auf drei Fragen ein.

Was war der schlechteste Einsatz des Begriffs digitale Souveränität?

Tobias begann mit einer klaren Definition von Souveränität, die er in drei Säulen fasst:

  • Vertraulichkeit: Wer hat Zugang zu meinen Daten und unter welcher Rechtsordnung?
  • Verfügbarkeit: Habe ich jederzeit Zugriff oder existiert irgendwo ein technischer oder juristischer Kill Switch?
  • Kontrolle: Bin ich frei, meine Daten mitzunehmen oder bin ich in proprietären Lizenzmodellen, APIs oder undurchsichtigen Betriebsmodellen gefangen?

Viele Anbieter erfüllen heute nur eine oder zwei dieser Säulen, nennen ihre Lösung aber souverän. Leider gibt es heute bereits viele solcher Angebote und es gibt auch bereits einen Begriff dafür: Sovereignty Washing.

Ein Beispiel, das er nannte: Ein Anbieter betreibt Infrastruktur in einem Schweizer Rechenzentrum und wirbt mit Schweizer Standort und Datenportabilität. Trotzdem unterliegt er einem ausländischen Rechtssystem mit extraterritorialem Zugriff. Ergebnis: Die Oberfläche wirkt souverän, der Unterbau ist es nicht. Genau diese Grauzonen machen souveräne digitale Entscheidungen für Organisationen heute schwierig.

Wie kann die Schweiz souverän Teil globaler Softwarelieferketten werden?

Seine Antwort war klar: Nicht indem wir alles alleine machen, sondern indem wir zusammenarbeiten. Tobias betonte, dass die Schweiz historisch immer Wege gefunden hat, Teil globaler Wertschöpfung zu sein, auch wenn die Produktion physisch woanders stattfindet. Für Software gelte das Gleiche. Voraussetzung seien drei Dinge:

  • Offene Standards statt proprietäre Protokolle
  • Open Source Software als gemeinsamer Nenner
  • Gemeinsame Ökosysteme und eine Zusammenarbeit zwischen Cloud Providern, Entwicklern und Betreibern

Hyperscaler predigten seit Jahren, dass Daten zu ihnen gebracht werden müssen. Dies hat heute zu einer gefährlichen Zentralisierung und Ansammlung von Macht geführt. Tobias stellt diese Logik auf den Kopf: Warum nicht die Services zu den Daten bringen?

Diese Überlegung war die Initialzündung für Servala – The Sovereign App Store. Eine offene Plattform, die Cloud Service Provider, Softwareanbieter und Enterprise Clouds vernetzt und dem Kunden echte Wahlfreiheit gibt.

Zum Schluss wurden die Panelisten gefragt, was sie als Handlungsaufforderung an Organisationen und öffentliche Verwaltung formulieren würden.

Tobias schloss mit einem einfachen, aber klaren Appell:

Versteh den Wert souveräner Software Services für dein Geschäft und fang an, sie zu nutzen. Es ist nie zu spät, souverän zu werden.

Fazit

Die DINAcon 2025 hat gezeigt: Wir haben die Kompetenzen, die Community, die Infrastruktur und die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Aber wir brauchen mehr Mut und mehr Kooperation, um echte digitale Souveränität zu erreichen.

Nicht nur Marketingworte. Nicht nur Buzzwords. Sondern echte Kontrolle über Daten, Infrastruktur und Wertschöpfung.

Wir bei VSHN bleiben dran. Und wir freuen uns darauf, diese souveräne Zukunft gemeinsam zu bauen.

Wenn du mit uns weiter diskutieren möchtest oder Fragen hast, melde dich gerne! – wir freuen uns auf dich!

Tobias Brunner

Tobias Brunner arbeitet seit über 20 Jahren in der Informatik und seit bald 15 Jahren im Internet Umfeld. Neue Technologien wollen ausprobiert und darüber berichtet werden.

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Allgemein Event

VSHN beim Red Hat Summit: Connect in Darmstadt 2025

20. Nov. 2025

Gestern waren wir beim Red Hat Summit: Connect in Darmstadt – und die Reise hat sich definitiv gelohnt. Die Veranstaltung brachte Cloud Native Spezialisten, Platform Engineers, Partner und langjährige Red Hat Anwender zusammen, um über die nächsten Entwicklungen in AI, Automatisierung, Kubernetes, OpenShift und Enterprise Open Source zu sprechen.

Für uns bei VSHN sind solche Events immer mehr als Vorträge oder Produktupdates. Sie sind eine Möglichkeit, die Community zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und uns mit Menschen auszutauschen, die aktiv an der Zukunft digitaler Infrastruktur arbeiten.

Aarno und Markus waren am VSHN Stand, haben feines Popcorn verteilt und sich rund um die Themen:

mit dem Publikum ausgetauscht.

Wir haben viele interessante Gespräche geführt mit Organisationen, die OpenShift ausbauen, Legacy Anwendungen modernisieren oder Themen wie digitale Souveränität, Automatisierung und Hybrid Cloud Strategien aktiv angehen.

Ein grosses Dankeschön an das Red Hat Team für Organisation, Gastfreundschaft und die gewohnt starke Community Atmosphäre.

Solche Events zeigen immer wieder, warum Open Source weiter wächst – weil Menschen zusammenkommen, Wissen teilen und gemeinsam bessere Technologie bauen.

Wir freuen uns schon jetzt auf den Red Hat Summit: Connect in Zürich im Januar 2026, bei dem wir wieder als Sponsor dabei sein werden.

Markus Speth

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Allgemein Event

VSHN @ Smart Country Convention 2025 – Rückblick aus Berlin

6. Okt. 2025

Die Smart Country Convention 2025 (#SCCON25) ist vorbei – und was für drei inspirierende Tage das waren. Vom 30. September bis 2. Oktober verwandelte sich das hub27 auf dem Messegelände Berlin in den zentralen Treffpunkt für alle, die die digitale Transformation von Staat und Verwaltung in Deutschland und darüber hinaus vorantreiben.

SCCON25 in Zahlen und Highlights

  • Tausende Teilnehmende aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Technologie
  • Zahlreiche Keynotes, Panels und Workshops zu Themen wie Digital Government, KI und Cloud, Cybersicherheit, Smart Cities, Mobilität, Energie und Nachhaltigkeit, digitale Inklusion und internationale Zusammenarbeit
  • Internationale Delegationen aus über 140 Ländern im Matchmaking-Programm
  • Startup-Wettbewerbe, Preisverleihungen und Best-Practice-Beispiele

Zu den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Stimmen zählten:

  • Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung
  • Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit
  • Bernd Wagner, CEO von STACKIT (der souveränen Cloud der Schwarz-Gruppe)
  • Dr. Markus Noga, Chief Technology Officer (CTO) bei IONOS
  • Philipp Amthor, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung

Weitere Ministerinnen, Minister und Branchenvertreter prägten das Programm – und machten die SCCON25 zu einem wichtigen Meilenstein auf dem Weg in die digitale Zukunft Deutschlands.

Tag 1: Eröffnung, Smart City Index und politische Impulse

Die Veranstaltung wurde offiziell unter der Schirmherrschaft des neuen Bundesministeriums für Digitalisierung und Staatsmodernisierung eröffnet. In einer Videobotschaft betonte Dr. Karsten Wildberger:
„Die Smart Country Convention ist längst der Hotspot für den digitalen Staat und unsere digitale Gesellschaft – ein Innovationshub, Think-Tank und Netzwerkplattform in einem.“

Ein Highlight des ersten Tages war die Verleihung des Smart City Index 2025, bei der München seinen ersten Platz als Deutschlands führende digitale Stadt erfolgreich verteidigen konnte.

Auf der Plaza Stage machten Staatssekretär Dr. Markus Richter und Bitkom-Geschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder deutlich, dass die Digitalisierung mittlerweile im Zentrum der politischen Strategie angekommen ist – es geht nicht nur um Technologie, sondern um die Zukunftsfähigkeit des Staates.

Tag 2: Digitale Verwaltung im Fokus und Startup-Energie

Der zweite Tag stand im Zeichen von Führung, Inklusion und Innovation:

  • Andrea Nahles eröffnete mit einer Keynote und betonte, dass digitale Verwaltung Chefsache sein muss – nicht nur eine technische Aufgabe für IT-Abteilungen
  • Karin Prien rief zur digitalen Teilhabe auf und stellte den Zusammenhang zwischen Verwaltung, Bildung und Vertrauen in die Demokratie in den Mittelpunkt
  • Am Abend wurde der Smart Country Startup Award verliehen – das Startup GovIntel konnte sich durchsetzen und zeigte, wie wichtig agile Innovationen für die Modernisierung der Verwaltung sind

Tag 3: Keynote und Ausblick

Der dritte Tag brachte einen der meist erwarteten Programmpunkte:

  • Um 13:30 Uhr hielt Dr. Karsten Wildberger seine Abschluss-Keynote und skizzierte die Prioritäten für den digitalen Staat – von interoperablen Plattformen über sichere Infrastrukturen bis hin zu bürgernahen Services
  • Zahlreiche Workshops und Sessions behandelten Themen wie den Germany-Stack, KI in der Verwaltung, Cybersicherheit und digitale Beteiligung
  • Beim internationalen Matchmaking trafen über 140 Delegationen zu gezielten Gesprächen zusammen – ein klares Zeichen, dass digitale Verwaltung ein globales Thema ist

VSHN an der SCCON25: GA-Lotse im Mittelpunkt

Für VSHN war die SCCON25 die perfekte Gelegenheit, unsere Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Frankfurt am Main und dem Open-Source-Projekt GA-Lotse vorzustellen.

Am Stand von A1 Digital (Halle 25, Stand 100G) präsentierte Aarno Aukia, wie GA-Lotse das Gesundheitswesen digitalisiert:

  • Entstanden während der COVID-19-Pandemie, um den Bedarf nach sicherer Kommunikation und skalierbarer Infrastruktur zu decken
  • EU-gefördert und seit 2024 im Einsatz – unterstützt bereits mehrere Landkreise in Hessen mit modernen, effizienten digitalen Services
  • Aufgebaut auf cloud-nativer Infrastruktur, Zero-Trust-Sicherheit und DevOps-Praktiken von VSHN
  • Modular, souverän und Open Source – für langfristige Zuverlässigkeit, Datenschutz und Vertrauen

Für mehr Infos, wie VSHN das Gesundheitsamt Frankfurt unterstützt, lies unsere Success Story.

Unsere Präsenz auf der SCCON25 zeigte auch die Stärke unserer Partnerschaften mit A1 Digital und Exoscale,, die es uns ermöglichen, souveräne, cloud-native Services für öffentliche Institutionen in ganz Europa bereitzustellen.

Zentrale Erkenntnisse der SCCON25

  1. Digitalisierung ist Führungsaufgabe – sie muss von oben getrieben werden, nicht von einzelnen Abteilungen
  2. Souveräne, offene Infrastrukturen sind unverzichtbar – besonders für sensible Bereiche wie Gesundheit und Verwaltung
  3. Startups sind wichtige Partner – der Erfolg von GovIntel zeigt, wie agile Innovation die öffentliche Hand stärkt
  4. Bildung und Teilhabe gehören zusammen – digitale Services müssen zugänglich, vertrauenswürdig und inklusiv sein
  5. Internationale Zusammenarbeit gewinnt an Bedeutung – mit über 140 Delegationen wurde klar, dass die digitale Verwaltung global gedacht werden muss
  6. Städte sind die Treiber der Digitalisierung – der Smart City Index zeigt, wo kommunale Innovation entsteht

Ausblick

Die SCCON25 war mehr als eine Konferenz – sie war ein Schaufenster dafür, wie Deutschland und Europa den digitalen Staat gestalten. Für VSHN war sie eine Bestätigung unserer Mission: offene, sichere und cloud-native Managed Services bereitzustellen, die öffentliche Institutionen und Bürgerinnen und Bürger gleichermassen stärken.

Unsere nächsten Schritte:

  • GA-Lotse auf weitere Regionen und Anwendungsbereiche ausweiten
  • Partnerschaften mit Behörden, Regierungen und Technologieanbietern vertiefen
  • Die gewonnenen Erkenntnisse auf neue Projekte im öffentlichen Sektor anwenden

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns besucht, Aarno’s Vortrag gehört oder sich mit uns am Stand ausgetauscht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf die SCCON26 und darauf, den digitalen Wandel gemeinsam weiter voranzutreiben.

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Allgemein Event

VSHN @ Smart Country Convention 2025 in Berlin

19. Sep. 2025

Wir freuen uns sehr, dass VSHN (vertreten durch Aarno Aukia) an der Smart Country Convention (SCCON) vom 30. September bis 2. Oktober 2025 im hub27 auf dem Messegelände Berlin teilnehmen wird. Die SCCON ist das führende Event in Deutschland für den digitalen Staat und digitale öffentliche Dienste.

Was ist die Smart Country Convention?

Die Smart Country Convention ist ein dreitägiger Kongress mit Expo und Workshops, der Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Technologie zusammenbringt. Im Mittelpunkt stehen Themen wie:

  • Digitale Verwaltung
  • KI- und Cloud-Technologien
  • Cybersicherheit
  • Smarte Städte und Regionen
  • Mobilität
  • Energie und Nachhaltigkeit
  • Digitale Teilhabe und Kompetenzen
  • Internationale Zusammenarbeit

Politische Sprecherinnen und Sprecher & Highlights

Zu den bestätigten Top-Speakerinnen und -Speakern auf der SCCON25 gehören:

  • Dr. Karsten Wildberger – Bundesminister für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung
  • Karin Prien – Bundesministerin für Bildung, Familie etc.

Daneben werden weitere wichtige Namen aus der Politik, mehrere Ministerinnen und Minister sowie Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft auf der Bühne stehen und die SCCON25 zu einem zentralen Treffpunkt für die digitale Zukunft Deutschlands machen.

Erfolgsgeschichte: Gesundheitsamt Frankfurt & GA-Lotse

Eines der Leuchtturmprojekte von VSHN ist die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main im Rahmen der Open-Source-Initiative GA-Lotse.

Highlights:

  • Ausgangslage: Die COVID-19-Pandemie hat den Bedarf an sicherer Kommunikation, skalierbarer Infrastruktur und besseren digitalen Tools für Gesundheitsämter massiv beschleunigt
  • GA-Lotse: Eine EU-geförderte, offene Plattform, die modulare, sichere und skalierbare digitale Infrastruktur für das öffentliche Gesundheitswesen bereitstellt
  • Rolle von VSHN: 2024 hat VSHN eine öffentliche Ausschreibung gewonnen, um Plattform-Engineering und DevOps für GA-Lotse zu liefern – inklusive cloud-nativer Infrastruktur, Zero-Trust-Sicherheit und Managed Services
  • Ergebnisse: Der Start der Plattform im Oktober 2024 hat die digitale Arbeit der hessischen Gesundheitsämter effizienter, sicherer und zukunftsfähiger gemacht

Die vollständige Erfolgsgeschichte gibt es hier: Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main – VSHN Success Story

Unser Beitrag: VSHN & Gesundheitsamt Frankfurt auf der SCCON

Auf der Convention wird Aarno Aukia von VSHN über unsere Arbeit mit dem Gesundheitsamt Frankfurt sprechen. Wir sind am A1 Digital Stand vertreten – komm also in Berlin vorbei. Themen, die wir vorstellen werden:

  • Der digitale Transformationsprozess im Gesundheitsamt Frankfurt: Herausforderungen, Erfahrungen und Ergebnisse
  • Cloud-Technologien, Infrastruktur und Sicherheit: wie Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Datenschutz gewährleistet werden
  • Bürgerorientierte Services: was digitale Tools für das Gesundheitswesen vertrauenswürdig und nutzbar macht
  • Zukunftsausblick: was als Nächstes kommt und welche Chancen für Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Technologieanbietern und Bürgern entstehen

Starke Partnerschaften: A1 Digital & Exoscale

Wir sind besonders stolz darauf, am A1 Digital Booth vertreten zu sein. Das zeigt unsere langjährige Partnerschaft mit A1 Digital und Exoscale, die entscheidend dazu beiträgt, cloud-native, souveräne und zuverlässige Services für Unternehmen und öffentliche Institutionen in ganz Europa aufzubauen. Gemeinsam ermöglichen wir skalierbare Infrastrukturen und vertrauenswürdige Managed Services.

Besuche uns

Wenn du planst, an der SCCON 2025 teilzunehmen:

  • 📅 30. September – 2. Oktober 2025, Berlin
  • 📍 Halle 25, Stand 100G – hub27, Messe Berlin – am A1 Digital Booth, zusammen mit unseren Partnern A1 Digital & Exoscale
  • 👋 Wir haben spannende Stories und Insights vorbereitet – komm vorbei und lass uns über die Zukunft digitaler öffentlicher Services sprechen

Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen, Ideen auszutauschen und gemeinsam die digitale Transformation des Gesundheitswesens in Deutschland und darüber hinaus voranzubringen.

Markus Speth

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Allgemein Event Servala

Swiss Cloud Native Day 2025 – Ein Gipfeltreffen für Innovation und Community auf dem Gurten

18. September 2025 – Bern, Schweiz

Die Wolken verzogen sich, die Gurtenbahn war voll, und die Schweizer Cloud-Native-Community traf sich wieder – diesmal hoch oben auf dem schönen Gurten in Bern. Der Swiss Cloud Native Day 2025 war einer dieser besonderen Tage, an denen man die Energie förmlich spüren konnte: Neugier, Austausch und die Aufbruchsstimmung einer Community, die gemeinsam etwas Grosses aufbaut. Von Neueinsteigerinnen bis zu langjährigen Expertinnen, von Plattformingenieuren bis zu Toolmakern – Innovation und Miteinander waren überall greifbar.

Was dieses Jahr besonders machte

  • Location & Setting. Der Gurten bietet eine inspirierende Kulisse: wunderschön, leicht erreichbar und hoch genug für grosse Ideen. Ein perfekter Ort, damit die Cloud-Native-Community gemeinsam den Gipfel erreicht.
  • Community-Fokus. Organisiert von „bernerit.rocks“ zeigt das Event, dass Schweizer Praktikerinnen nicht nur Cloud-Technologien einsetzen, sondern aktiv mitgestalten, wie Cloud-Native-Kultur, -Praxis und -Governance hierzulande gelebt wird – mit globalem Blick.
  • Spannende Speaker. Das Programm war voll mit Vorträgen von PostFinance, SAP, Canonical, Exoscale, CERN und vielen mehr. Highlights waren unter anderem:
    • Julia Baum und Mohit Dalal über SAPs Internal Developer Platform
    • Benjamin Schimke von Canonical
    • Paul Farver von der LEGO Group, der mit Humor und Tiefgang über seine Rolle als „YAML Engineer & Minifigure Poser“ sprach
    • Unsere VSHNeerin Liene Luksika mit einem intensiven Erfahrungsbericht über Crossplane
  • 5 Jahre Swiss Cloud Native Day Special VIP Badge für Teilnehmer, die an allen 5 Ausgaben dabei waren:

VSHNeer Spotlight – Liene Luksika über Crossplane

Eines der Highlights des Tages war der Talk unserer Kollegin Liene Luksika: „How we used Crossplane for the things we should not have“.

Frameworks sind dazu da, angepasst zu werden – das gehört zum Alltag von Ingenieurinnen. Auch wenn ein neues Cloud-Native-Open-Source-Framework genau das abbilden will, was man eigentlich selbst bauen möchte.

Liene erzählte die Geschichte, was Crossplane ist und was wir uns davon erhofft hatten. Sie zeigte auf, warum die entstehende Crossplane V2 notwendig ist und wie sich dieser Ansatz unterscheidet. Besonders eindrücklich war die reale Erfahrung aus der Praxis: Als das Biegen zum Brechen führte – und während eines Wartungseingriffs 230 Produktionsdatenbanken für einen Kunden verloren gingen. Die gute Nachricht: Wir konnten den Kunden behalten, haben aber unsere Herangehensweise grundlegend verändert. Eine ehrliche, lehrreiche und inspirierende Session, die beim Publikum für viele Aha-Momente sorgte.

LEGO-Magie

Auch dieses Jahr durfte LEGO nicht fehlen. Ein echtes Highlight war Paul Farvers Vortrag „The Bricks That Make Us – How the LEGO Group Avoids 50 Mediocre Kubernetes Implementations“. Mit Witz und Ernst zugleich zeigte er, wie grosse Organisationen technischen Wildwuchs vermeiden, Konsistenz sicherstellen und Best Practices teilen – und dabei verhindern, dass zu viele Räder (oder Steine) neu erfunden werden.

Der VSHN LEGO-Wettbewerb sorgte wie immer für leuchtende Augen. Der diesjährige Gewinner Clément wurde mit Applaus und vielen Fotos gefeiert – ein schönes Sinnbild für den Event: gemeinsam etwas aufbauen, Stein für Stein. Herzlichen Glückwunsch Clément!

Servala – Sovereign App Store

Ein zentrales Thema des diesjährigen Swiss Cloud Native Day war Servala, der neue Sovereign App Store von VSHN.

Was Servala spannend macht:

  • Für Softwarehersteller bietet Servala einen einfachen Weg, ihre Produkte als Managed Services bereitzustellen, über den Marktplatz zu vertreiben und Unternehmen zu erreichen, ohne selbst aufwendige Betriebsinfrastrukturen aufbauen zu müssen.
  • Für Unternehmen und Private Clouds bedeutet Servala standardisierte, gemanagte Services, die Compliance-, Sicherheits- und Audit-Anforderungen erfüllen – und gleichzeitig Flexibilität ermöglichen. Ein wichtiger Schritt in Richtung digitale Souveränität.
  • Für Cloud Provider ist Servala ein echter Mehrwert: Infrastruktur allein reicht längst nicht mehr, der Unterschied liegt im Serviceangebot. Ein souveräner Katalog geprüfter Managed Applications wird immer wichtiger.

Die Diskussionen rund um Servala waren intensiv: Wie funktionieren SLAs, wie schafft man Vertrauen zwischen Anbieter und Nutzer, was bedeutet Datenlokalität und Regulierung in der Schweiz und in Europa? Das Publikum war sichtlich bereit, diese Fragen gemeinsam weiterzudenken.

Worüber nach dem Event gesprochen wurde

  • Wie man verhindert, dass in einer Organisation immer wieder dieselben Kubernetes-Architekturen parallel entwickelt werden
  • Was „Souveränität“ im Cloud-Native-Kontext wirklich bedeutet: Datenstandort, Governance, Open Source, Auditierbarkeit, Vermeidung von Vendor Lock-in
  • Welche Rolle kuratierte Marktplätze wie Servala spielen, um Teams schneller, aber auch sicherer arbeiten zu lassen
  • Interoperabilität und Standardisierung – sowohl zwischen Cloud Providern als auch in Deployment-Pipelines

Fazit

Der Swiss Cloud Native Day 2025 war zwar nur ein einziger Tag, aber er hatte es in sich. Er hat erneut gezeigt, dass es im Cloud-Native-Ökosystem nicht nur um Technologie geht – Kultur, Community, Vertrauen und Souveränität sind mindestens genauso wichtig.

Vom Gurten aus schaute man nicht nur über Bern, sondern auch in eine Zukunft, in der Schweizer und europäische Cloud-Native-Lösungen nicht einfach den grossen Playern folgen, sondern einen eigenen Weg einschlagen – geprägt von Offenheit, Kontrolle, Compliance und Innovation.

Markus Speth

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Allgemein Event Sovereignty

Der Weg zur digitalen Souveränität – Kickoff-Event des Netzwerk SDS in Bern

28. Aug. 2025

Heute, am 28. August 2025, fand an der Berner Fachhochschule die Kickoff-Veranstaltung des Netzwerks SDS – Souveräne Digitale Schweiz statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Forschung gaben spannende Einblicke in aktuelle Projekte, Herausforderungen und Visionen auf dem Weg zu mehr digitaler Souveränität in der Schweiz. Auch unser Kollege Tobias Brunner war vor Ort und berichtete von einem inspirierenden Vormittag.

Politische und strategische Perspektiven

Nach der Begrüssung durch Matthias Stürmer und Pascal Stöckli vom Institut Public Sector Transformation (IPST) stellte Nationalrat Gerhard Andrey die politische Dimension der digitalen Souveränität vor. Deutlich wurde: Die Forderung nach Unabhängigkeit, Transparenz und Kontrolle über digitale Infrastrukturen ist breit abgestützt und gewinnt an Dringlichkeit.

Im Anschluss folgten Impulse aus dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) durch Matthias Schmutz sowie von der Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich, Dominika Blonski, die die die Wichtigkeit von Governance und Sicherheitsarchitektur unterstrichen. Valentina Sulmoni vom Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) zeigte auf, welchen Beitrag die Nationale Cyberstrategie zur Stärkung der digitalen Souveränität leistet.

Praxisbeispiele aus Bund und Städten

Besonders spannend waren auch die Einblicke in konkrete Umsetzungen:

  • Erica Dubach Spiegler von der Bundeskanzlei präsentierte den Proof-of-Concept «Büroautomation mit Open-Source-Software» (BOSS), der auf Open-Source-Bürosoftware setzt.
  • Werner Kipfer von der Stadt Zürich (OIZ) zeigte, wie die Verwaltung Open-Source-Lösungen evaluiert und pilotiert, um langfristig unabhängiger von proprietären Systemen zu werden.

Internationale Impulse aus Deutschland

Ein Highlight war der Besuch des deutschen Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDiS). Geschäftsführer Alexander Pockrandt, Pamela Krosta-Hartl und Leonhard Kugler stellten die Schlüssellösungen openDesk und openCode vor. Dabei ging es nicht nur um Software, sondern auch um die Stärkung von Open-Source-Communities und grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa.

Vernetzung und Austausch

Die Veranstaltung endete mit einer Diskussionsrunde und einem Stehlunch – eine wertvolle Gelegenheit für die Teilnehmenden, Fragen zu stellen und neue Kontakte zu knüpfen. Tobias berichtete von einer inspirierenden Atmosphäre und einem klaren Signal: Digitale Souveränität ist in der Schweiz auf dem Weg von der Vision zur konkreten Umsetzung.

Offizieller Rückblick des Netzwerks SDS

Das Netzwerk SDS selbst zieht ein sehr positives Fazit: Über 200 Teilnehmende haben den Kickoff-Event in Bern und online verfolgt. Ein wichtiges Ergebnis war die Unterzeichnung eines Letter of Intent zwischen dem Institut Public Sector Transformation (IPST) der Berner Fachhochschule und dem deutschen ZenDiS. Gemeinsam wollen die beiden Institutionen in Zukunft beim openDesk-Angebot, beim OSS Directory und beim geplanten Souveränitätscheck eng kooperieren.

Alle Präsentationen, die Aufzeichnung und weitere Medienberichte sind öffentlich zugänglich. Den ausführlichen Rückblick findest du hier: 👉 Rückblick Kickoff-Event des Netzwerk SDS

Was bedeutet SDS?

Nachfolgend die offizielle Definition des Netzwerk SDS – Souveräne Digitale Schweiz: «Digitale Souveränität eines Staates oder einer Organisation umfasst zwingend die vollständige Kontrolle über gespeicherte und verarbeitete Daten sowie die unabhängige Entscheidung darüber, wer darauf zugreifen darf. Sie umfasst weiterhin die Fähigkeit, technologische Komponenten und Systeme eigenständig zu entwickeln, zu verändern, zu kontrollieren und durch andere Komponenten zu ergänzen.»

VSHN und Servala – The Sovereign App Store

Für VSHN ist digitale Souveränität seit Jahren ein Kernthema. Mit Servala, unserem Sovereign App Store, bieten wir eine Plattform, auf der Unternehmen und Verwaltungen Dutzende von Open-Source-Services sofort und sicher als Managed Service beziehen können – mit voller Kontrolle über Daten, Infrastruktur und Compliance. Servala verbindet die Prinzipien der digitalen Souveränität mit der Flexibilität moderner Cloud- und DevOps-Technologien und macht Open Source einfach nutzbar.

👉 Mehr über Servala erfährst du hier: www.servala.com

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DevOps Meetup bei Zühlke: Launch des DevOps in Switzerland Report 2025

27. Juni 2025

Was für ein Abend! Am Mittwoch, 25. Juni 2025, trafen sich 50 DevOps-Begeisterte, Platform Engineers und Tech-Enthusiast:innen in den Zühlke-Räumen in Schlieren zum DevOps Meetup. Gemeinsam präsentierten wir den DevOps in Switzerland Report 2025 – ein voller Erfolg.

🧩 Erster Talk: Simplicity – the key to survival for a 3‑person DevOps Team

Urs Enzler startete in den Abend mit spannenden Einblicken aus seinem kleinen, aber äusserst effektiven DevOps-Team: „Simplicity“ ist bei ihnen kein Buzzword, sondern Überlebensstrategie. Sie entwickeln und betreiben eine Zeiterfassungs-App seit fast zehn Jahren – alles mit nur drei Entwickler:innen und zwei Business-Fachpersonen. Um das zu stemmen, haben sie Konsequenzen gezogen:

  • Radikale Vereinfachung aller Prozesse – von Architektur, Kommunikation, Testing bis Monitoring.
  • Minimales Tooling – jede Neuerung wird auf den Prüfstand gestellt und nur bei echtem Mehrwert übernommen.
  • Kurze Feedback-Zyklen – agil und kontinuierlich. Dadurch bleiben sie flexibel und anpassungsfähig.

Das Ergebnis? Ein wartungsarmes System und ein Team, das klare Entscheidungswege hat – dank Einfachheit auf ganzer Linie.

📊 Zweiter Talk & DevOps Report-Launch

Patrick Mathers und Romano Roth präsentierten dann die Ergebnisse der „DevOps in Switzerland 2025“-Umfrage. Sie zeigten:

  • Eine breite Fortschrittskurve bei Automatisierung, Cloud‑Strategien und natürlich AI
  • Wachsende Bedeutung von Platform Engineering und Developer Experience
  • Herausforderungen bei Legacy‑Migrationsprojekten und Wandel in der Unternehmenskultur

Wer die vollständigen Einsichten einsehen will: hier herunterladen – und gerne Feedback geben!

💬 Networking & weitere Highlights

Nach den Talks gab’s reichlich Raum für Austausch – Drinks, Snacks und offene Gespräche. Danke an alle Gäste, an Zühlke fürs Hosting. Besonderer Applaus auch an Urs, Patrick & Romano für ihre Impulse.

Ein grosses Merci an die Community – auf viele weitere gemeinsame Abende und spannende Erkenntnisse! 💪

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