I’m Nabid, and I’m excited to join VSHN as part of Corporate IT while supporting the Polaris team! I graduated almost two years ago as a System Engineer (now called Platform Developer) and have since worked as a Workspace Engineer and in support at a financial institute.
Following a brief detour as an electrical planner, I’m thrilled to finally be working in the field I love. My journey into tech started young, after accidentally installing Ubuntu on the family computer and figuring out how to use it, I knew this was my path. IT has always fascinated me, especially hardware. During my IT apprenticeship, I even wrote laptop reviews for an Italian gaming/tech blog.
Outside of work, I’m into espresso making, tinkering with my home server, watches and playing Magic: The Gathering.
Looking forward to growing and contributing at VSHN!
Markus Speth
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Sovereignty
EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
Sovereignty Washing – Wenn „Sovereign Cloud“ nicht wirklich souverän ist
10. Nov. 2025
In den letzten Monaten ist das Wort Souveränität überall in der Tech-Welt aufgetaucht. Von „Sovereign Clouds“ bis zu „Sovereign AI“ – fast jeder Anbieter bietet etwas an, das nach Sicherheit, Compliance und Unabhängigkeit klingt. Doch wie beim Greenwashing oder AI Washing entsteht gerade ein neues Phänomen – Sovereignty Washing.
Was ist Sovereignty Washing?
Sovereignty Washing passiert, wenn Unternehmen ihre Produkte als souverän vermarkten, ohne den Nutzern tatsächlich Kontrolle, Autonomie oder Unabhängigkeit zu geben. Oft bedeutet das: Ein Anbieter hostet Daten in einem lokalen Rechenzentrum, hängt ein „.eu“ an seinen Cloud-Namen und erklärt das Thema für erledigt. Doch echte digitale Souveränität ist weit mehr als eine Postleitzahl.
Souveränität ist mehr als der Standort deiner Daten
Ja, der Speicherort deiner Daten ist wichtig. Noch entscheidender ist aber wer die Infrastruktur, den Software-Stack und die Entscheidungsprozesse kontrolliert.
Wenn Control Plane, Abrechnungssysteme oder Support-Teams weiterhin von einem nichteuropäischen Mutterkonzern abhängen, kann selbst eine „lokale“ Cloud gezwungen werden, ausländischem Recht zu folgen – etwa durch den CLOUD Act, extraterritoriale Exportregeln oder kommerzielles Lock-in.
Mit anderen Worten – Souveränität bedeutet, eigene Entscheidungen treffen zu können, nicht nur Daten im gewünschten Land zu speichern.
Beispiele aus der Industrie – Nexperia und Microsoft
Die aktuelle Situation rund um Nexperia, einen niederländischen Chip-Hersteller im Besitz eines chinesischen Unternehmens, zeigt deutlich, dass strategische Autonomie längst kein politisches Schlagwort mehr ist – sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Abhängigkeit der deutschen Automobilindustrie von kritischen Halbleitern führt bereits zu Kurzarbeit und Produktionsstopps – ein klares Zeichen, was passiert, wenn ganze Branchen von einzelnen Lieferanten abhängig sind.
Das Gleiche gilt für Software und Cloud-Plattformen: Wenn deine kritischen Systeme nur auf einem Hyperscaler laufen, bist du nicht souverän – egal, wie viele „sovereign“-Labels auf dem Dashboard stehen.
Ein aktueller Fall rund um Microsoft zeigt diese Gefahr auf globaler Ebene. Das Unternehmen sperrte den Zugriff auf Outlook-E-Mail-Konten von Mitarbeitenden des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, um US-Sanktionsregeln einzuhalten. Die Entscheidung, von Heise Online berichtet, ist ein Weckruf für die digitale Souveränität Europas – sie zeigt, wie schnell Kontrolle über essentielle Kommunikationsinfrastruktur ausserhalb Europas verloren gehen kann.
Woran du Sovereignty Washing erkennst
Wie kannst du also erkennen, ob ein Anbieter echte Souveränität bietet? Hier sind ein paar Fragen, die du stellen solltest:
Kontrolle: Wer betreibt die Plattform und hat Zugriff auf die Control Plane?
Rechtliche Unabhängigkeit: Unterliegt der Anbieter vollständig europäischem oder schweizerischem Recht, oder gibt es ausländische Muttergesellschaften?
Offene Standards: Kannst du deine Workloads ohne grossen Aufwand zu einem anderen Anbieter migrieren?
Transparenz: Ist der Software-Stack Open Source oder überprüfbar, oder hinter proprietären APIs versteckt?
Interoperabilität: Lässt sich die Lösung mit anderen Clouds und Anbietern integrieren, oder entsteht ein weiteres geschlossenes Ökosystem?
Wenn die meisten Antworten „nein“ lauten, hast du es wahrscheinlich mit Sovereignty Washing zu tun.
Aktuelle Analysen wie das DNIP Briefing #48 – Dokumentierte Überwachung beschreiben dieses Problem sehr treffend. Besonders der Abschnitt „Cloud ohne Souveränität“ zeigt, wie Anbieter ohne vollständige rechtliche Kontrolle ihre Nutzer Risiken wie Überwachung und Abhängigkeit aussetzen – und dass technische Souveränität ohne rechtliche und operative Unabhängigkeit bedeutungslos bleibt.
Warum echte Souveränität wichtig ist
Für Regierungen, öffentliche Institutionen und regulierte Branchen bedeutet digitale Souveränität langfristige Unabhängigkeit statt kurzfristiger Bequemlichkeit. Sie sichert Kontinuität, Resilienz und die Freiheit, Innovationen voranzutreiben, ohne an die Roadmap eines einzelnen Anbieters gebunden zu sein.
Bei VSHN verstehen wir Souveränität nicht als Abschottung, sondern als Zusammenarbeit in offenen Ökosystemen – in denen europäische Cloud-Anbieter, Softwarehersteller und Unternehmen gemeinsam auf offenen Standards und Interoperabilität aufbauen.
Das ist die Vision hinter Servala – dem Sovereign App Store, der Anbieter und Partner verbindet und sicherstellt, dass Services auf jeder Cloud oder on-premise betrieben werden können – ganz ohne Lock-in.
Denn echte Souveränität bedeutet – Wahlfreiheit, Transparenz und Vertrauen.
📬 Neugierig, wie Souveränität in der Praxis funktioniert? Dann komm zum Servala Ecosystem Day am 1. Dezember in Zürich und gestalte die Zukunft offener, souveräner Cloud-Services mit.
Die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) hat offiziell bekannt gegeben, dass Crossplane jetzt ein Graduated Projekt ist. (cncf.io) Das bestätigt, was wir bei VSHN AG schon seit Jahren wissen: Crossplane ist längst kein Experiment mehr. Es ist eine ausgereifte, produktionsreife Technologie, gestützt durch eine starke Community und eine solide Governance.
Wichtige Fakten
Crossplane wurde 2018 als Open Source veröffentlicht (blog.upbound.io)
Es wurde 2020 in die CNCF aufgenommen, trat 2021 in die Inkubationsphase ein und erreichte am 28. Oktober 2025 den Status „Graduated“ (cncf.io)
Über 3’000 Mitwirkende aus mehr als 450 Organisationen gestalten das Projekt aktiv mit (cncf.io)
Warum das wichtig ist
Die Graduation innerhalb der CNCF steht für Stabilität, bewährte Governance und eine reife Community. Für die Cloud-Native- und Platform-Engineering-Welt ist das ein klares Signal: Crossplane ist nicht nur eine interessante Idee – es ist ein Grundpfeiler moderner Infrastrukturbereitstellung. Für uns bei VSHN stärkt das unser langjähriges Vertrauen in die Technologie und bestätigt unsere Entscheidung, auf ein offenes, gut geführtes und zukunftssicheres Projekt zu setzen.
Wie VSHN Crossplane einsetzt
Bei VSHN arbeiten wir seit Anfang 2021 produktiv mit Crossplane. Wir gehören zu den frühen Anwendern in Europa, die den deklarativen Ansatz des Cloud-Native-Infrastrukturmanagements übernommen haben, und haben seitdem wesentliche Teile unserer Serviceplattform darauf aufgebaut. Wir nutzen alle wichtigen Komponenten von Crossplane – darunter Compositions, Composition Functions, Claims, Providers und Configurations – um die Bereitstellung von Infrastruktur und Anwendungen über verschiedene Clouds hinweg zu standardisieren und zu automatisieren.
Wo wir Crossplane einsetzen
Application Catalog – Unser einheitlicher Katalog von Anwendungen und Services für Kundinnen, Kunden und Partner wird von Crossplane betrieben. Er liefert konsistente Definitionen, Templates und Bereitstellungslogik, die in jeder Kubernetes- oder OpenShift-Umgebung funktionieren.
Servala Control Plane – Crossplane spielt eine zentrale Rolle in der Orchestrierungsebene von Servala, unserem Sovereign App Store. Es verwaltet und provisioniert Services über verschiedene Cloud-Anbieter und On-Prem-Umgebungen hinweg und stellt sicher, dass alles offen, compliant und herstellerunabhängig bleibt.
Wie es uns (und unseren Kundinnen und Kunden) hilft
Ermöglicht Self-Service-Provisionierung von Anwendungen und Services ohne manuelles Eingreifen
Bietet eine zentrale Control Plane für das Management von Infrastruktur über mehrere Cloud- und On-Prem-Umgebungen hinweg
Macht Deployments von Anfang an wiederholbar, überprüfbar und compliant
Ermöglicht einfache Integration und Skalierung von Services über unser Multi-Cloud-Ökosystem – von Exoscale und Cloudscale bis hin zu On-Prem-Enterprise-Setups
Weitere Artikel
Willst du mehr darüber erfahren, wie wir Crossplane bei VSHN einsetzen? Hier findest du weitere Blogbeiträge:
Die CNCF Graduation von Crossplane ist mehr als nur ein Label – sie ist der Beweis, dass das Projekt zu einem verlässlichen, produktionsreifen Standard für Cloud-Native-Infrastruktur gereift ist. Wir sind stolz darauf, seit den frühen Tagen Teil dieser Reise zu sein und mit Crossplane skalierbare, compliant und offene Plattformen wie den VSHN Application Catalog und die Servala Control Plane zu betreiben.
Willst du wissen, wie Crossplane auch deine Plattform antreiben kann? 📬 Kontaktiere uns
Wusstest du schon?
VSHN hat auch ein CNCF Sandbox Projekt: K8up – den Backup Operator für Kubernetes. Ein weiteres Beispiel dafür, wie wir gemeinsam mit der Community das Cloud-Native-Ökosystem mitgestalten und weiterentwickeln.
Markus Speth
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EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
VSHN @ Smart Country Convention 2025 – Rückblick aus Berlin
6. Okt. 2025
Die Smart Country Convention 2025 (#SCCON25) ist vorbei – und was für drei inspirierende Tage das waren. Vom 30. September bis 2. Oktober verwandelte sich das hub27 auf dem Messegelände Berlin in den zentralen Treffpunkt für alle, die die digitale Transformation von Staat und Verwaltung in Deutschland und darüber hinaus vorantreiben.
SCCON25 in Zahlen und Highlights
Tausende Teilnehmende aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Technologie
Zahlreiche Keynotes, Panels und Workshops zu Themen wie Digital Government, KI und Cloud, Cybersicherheit, Smart Cities, Mobilität, Energie und Nachhaltigkeit, digitale Inklusion und internationale Zusammenarbeit
Internationale Delegationen aus über 140 Ländern im Matchmaking-Programm
Startup-Wettbewerbe, Preisverleihungen und Best-Practice-Beispiele
Zu den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Stimmen zählten:
Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung
Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit
Bernd Wagner, CEO von STACKIT (der souveränen Cloud der Schwarz-Gruppe)
Dr. Markus Noga, Chief Technology Officer (CTO) bei IONOS
Philipp Amthor, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung
Weitere Ministerinnen, Minister und Branchenvertreter prägten das Programm – und machten die SCCON25 zu einem wichtigen Meilenstein auf dem Weg in die digitale Zukunft Deutschlands.
Tag 1: Eröffnung, Smart City Index und politische Impulse
Die Veranstaltung wurde offiziell unter der Schirmherrschaft des neuen Bundesministeriums für Digitalisierung und Staatsmodernisierung eröffnet. In einer Videobotschaft betonte Dr. Karsten Wildberger: „Die Smart Country Convention ist längst der Hotspot für den digitalen Staat und unsere digitale Gesellschaft – ein Innovationshub, Think-Tank und Netzwerkplattform in einem.“
Ein Highlight des ersten Tages war die Verleihung des Smart City Index 2025, bei der München seinen ersten Platz als Deutschlands führende digitale Stadt erfolgreich verteidigen konnte.
Auf der Plaza Stage machten Staatssekretär Dr. Markus Richter und Bitkom-Geschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder deutlich, dass die Digitalisierung mittlerweile im Zentrum der politischen Strategie angekommen ist – es geht nicht nur um Technologie, sondern um die Zukunftsfähigkeit des Staates.
Tag 2: Digitale Verwaltung im Fokus und Startup-Energie
Der zweite Tag stand im Zeichen von Führung, Inklusion und Innovation:
Andrea Nahles eröffnete mit einer Keynote und betonte, dass digitale Verwaltung Chefsache sein muss – nicht nur eine technische Aufgabe für IT-Abteilungen
Karin Prien rief zur digitalen Teilhabe auf und stellte den Zusammenhang zwischen Verwaltung, Bildung und Vertrauen in die Demokratie in den Mittelpunkt
Am Abend wurde der Smart Country Startup Award verliehen – das Startup GovIntel konnte sich durchsetzen und zeigte, wie wichtig agile Innovationen für die Modernisierung der Verwaltung sind
Tag 3: Keynote und Ausblick
Der dritte Tag brachte einen der meist erwarteten Programmpunkte:
Um 13:30 Uhr hielt Dr. Karsten Wildberger seine Abschluss-Keynote und skizzierte die Prioritäten für den digitalen Staat – von interoperablen Plattformen über sichere Infrastrukturen bis hin zu bürgernahen Services
Zahlreiche Workshops und Sessions behandelten Themen wie den Germany-Stack, KI in der Verwaltung, Cybersicherheit und digitale Beteiligung
Beim internationalen Matchmaking trafen über 140 Delegationen zu gezielten Gesprächen zusammen – ein klares Zeichen, dass digitale Verwaltung ein globales Thema ist
VSHN an der SCCON25: GA-Lotse im Mittelpunkt
Für VSHN war die SCCON25 die perfekte Gelegenheit, unsere Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Frankfurt am Main und dem Open-Source-Projekt GA-Lotse vorzustellen.
Am Stand von A1 Digital (Halle 25, Stand 100G) präsentierte Aarno Aukia, wie GA-Lotse das Gesundheitswesen digitalisiert:
Entstanden während der COVID-19-Pandemie, um den Bedarf nach sicherer Kommunikation und skalierbarer Infrastruktur zu decken
EU-gefördert und seit 2024 im Einsatz – unterstützt bereits mehrere Landkreise in Hessen mit modernen, effizienten digitalen Services
Aufgebaut auf cloud-nativer Infrastruktur, Zero-Trust-Sicherheit und DevOps-Praktiken von VSHN
Modular, souverän und Open Source – für langfristige Zuverlässigkeit, Datenschutz und Vertrauen
Für mehr Infos, wie VSHN das Gesundheitsamt Frankfurt unterstützt, lies unsere Success Story.
Unsere Präsenz auf der SCCON25 zeigte auch die Stärke unserer Partnerschaften mit A1 Digital und Exoscale,, die es uns ermöglichen, souveräne, cloud-native Services für öffentliche Institutionen in ganz Europa bereitzustellen.
Zentrale Erkenntnisse der SCCON25
Digitalisierung ist Führungsaufgabe – sie muss von oben getrieben werden, nicht von einzelnen Abteilungen
Souveräne, offene Infrastrukturen sind unverzichtbar – besonders für sensible Bereiche wie Gesundheit und Verwaltung
Startups sind wichtige Partner – der Erfolg von GovIntel zeigt, wie agile Innovation die öffentliche Hand stärkt
Bildung und Teilhabe gehören zusammen – digitale Services müssen zugänglich, vertrauenswürdig und inklusiv sein
Internationale Zusammenarbeit gewinnt an Bedeutung – mit über 140 Delegationen wurde klar, dass die digitale Verwaltung global gedacht werden muss
Städte sind die Treiber der Digitalisierung – der Smart City Index zeigt, wo kommunale Innovation entsteht
Ausblick
Die SCCON25 war mehr als eine Konferenz – sie war ein Schaufenster dafür, wie Deutschland und Europa den digitalen Staat gestalten. Für VSHN war sie eine Bestätigung unserer Mission: offene, sichere und cloud-native Managed Services bereitzustellen, die öffentliche Institutionen und Bürgerinnen und Bürger gleichermassen stärken.
Unsere nächsten Schritte:
GA-Lotse auf weitere Regionen und Anwendungsbereiche ausweiten
Partnerschaften mit Behörden, Regierungen und Technologieanbietern vertiefen
Die gewonnenen Erkenntnisse auf neue Projekte im öffentlichen Sektor anwenden
Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns besucht, Aarno’s Vortrag gehört oder sich mit uns am Stand ausgetauscht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf die SCCON26 und darauf, den digitalen Wandel gemeinsam weiter voranzutreiben.
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Markus Speth
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EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
How we used Crossplane for the things we should not have
30. Sep. 2025
At Swiss Cloud Native Day 2025 in Bern, our colleague Liene Luksika shared an honest and entertaining story about VSHN’s journey with Crossplane. What started as a simple use case evolved into a complex architecture, full of learnings, mishaps, and valuable lessons for anyone building managed services on Kubernetes.
From healthcare to cloud native
Liene comes from the healthcare sector, so when she joined the cloud native world at VSHN, she had to quickly get used to Kubernetes lingo – namespaces, instances, and of course, the obsession with laptop stickers. Luckily, VSHN has been around for more than 10 years, providing 24/7 managed services and building cloud native platforms for customers in Switzerland, Germany, and beyond.
Why Crossplane?
As customers increasingly asked VSHN to run their software as a service – databases, Nextcloud, and other critical apps – we needed a solid way to provision and manage infrastructure across private and public clouds. Crossplane seemed like the perfect fit:
It lets engineers define desired state vs. observed state
It automatically reconciles the two – like making coffee appear if that is your desired state
It provides flexible building blocks to expose clean APIs for managed services on Kubernetes
VSHN has used Crossplane in production since early 2021 (around v0.14) and runs the Crossplane Competence Center in Switzerland.
The evolution: from simple to complex
Our first use case was straightforward: a customer wanted two types of databases (Redis and MariaDB), T-shirt sized, no extras. Crossplane handled this beautifully.
Then reality hit. Customers wanted backups and restores, logs and metrics, alerting, maintenance and upgrades, scaling and user management, special features like Collabora for Nextcloud, and the freedom to choose infrastructure. To serve this, we adopted a split architecture:
A control cluster for all Crossplane logic
Separate service clusters for customer workloads
This runs today with customers like health organizations in Gesundheitsamt Frankfurt and HIN in Switzerland, on providers such as Exoscale and Cloudscale, keeping data sovereign and operations reliable.
When things go wrong
Building complex platforms means learning in production:
Deletion protection surprise: a minor Crossplane change removed labels before deletion, wiping our safeguard. Backups saved the day
Race conditions: a split approach to connection details occasionally made apps unreachable until we cleaned up code
The big one: during a planned „no-downtime“ maintenance for a fleet with 1’300+ databases, objects hit an invalid state and Kubernetes garbage collection deleted 230 database objects. Some restores were fresh, some older. We pulled in 20 people overnight, communicated openly, and recovered together with the customer
Key lessons: test at realistic scale and keep recent, tested backups. Also, practice the restore path, not just the backup.
Crossplane 2.0 – where next?
Crossplane 2.0 introduces major breaking changes. Staying put is not an option, but migrating means real effort, especially for our split control plane architecture. We are evaluating whether Crossplane 2.0 fits our needs or if alternatives are a better match. As always, we will document our decisions openly in VSHN’s Architecture Decision Records.
Final thoughts
Cloud native success is not just about tools. It is about learning fast, designing for failure, and communicating clearly with customers. Crossplane has enabled a lot of innovation for us, and it has also tested us. Whether we proceed with Crossplane 2.0 or chart a different course, we will keep building sovereign, reliable, open managed services for our customers.
👉 Watch the whole video on YouTube:
Markus Speth
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EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
Wir freuen uns sehr, dass VSHN (vertreten durch Aarno Aukia) an der Smart Country Convention (SCCON) vom 30. September bis 2. Oktober 2025 im hub27 auf dem Messegelände Berlin teilnehmen wird. Die SCCON ist das führende Event in Deutschland für den digitalen Staat und digitale öffentliche Dienste.
Was ist die Smart Country Convention?
Die Smart Country Convention ist ein dreitägiger Kongress mit Expo und Workshops, der Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Technologie zusammenbringt. Im Mittelpunkt stehen Themen wie:
Digitale Verwaltung
KI- und Cloud-Technologien
Cybersicherheit
Smarte Städte und Regionen
Mobilität
Energie und Nachhaltigkeit
Digitale Teilhabe und Kompetenzen
Internationale Zusammenarbeit
Politische Sprecherinnen und Sprecher & Highlights
Zu den bestätigten Top-Speakerinnen und -Speakern auf der SCCON25 gehören:
Dr. Karsten Wildberger – Bundesminister für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung
Karin Prien – Bundesministerin für Bildung, Familie etc.
Daneben werden weitere wichtige Namen aus der Politik, mehrere Ministerinnen und Minister sowie Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft auf der Bühne stehen und die SCCON25 zu einem zentralen Treffpunkt für die digitale Zukunft Deutschlands machen.
Eines der Leuchtturmprojekte von VSHN ist die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main im Rahmen der Open-Source-Initiative GA-Lotse.
Highlights:
Ausgangslage: Die COVID-19-Pandemie hat den Bedarf an sicherer Kommunikation, skalierbarer Infrastruktur und besseren digitalen Tools für Gesundheitsämter massiv beschleunigt
GA-Lotse: Eine EU-geförderte, offene Plattform, die modulare, sichere und skalierbare digitale Infrastruktur für das öffentliche Gesundheitswesen bereitstellt
Rolle von VSHN: 2024 hat VSHN eine öffentliche Ausschreibung gewonnen, um Plattform-Engineering und DevOps für GA-Lotse zu liefern – inklusive cloud-nativer Infrastruktur, Zero-Trust-Sicherheit und Managed Services
Ergebnisse: Der Start der Plattform im Oktober 2024 hat die digitale Arbeit der hessischen Gesundheitsämter effizienter, sicherer und zukunftsfähiger gemacht
Unser Beitrag: VSHN & Gesundheitsamt Frankfurt auf der SCCON
Auf der Convention wird Aarno Aukia von VSHN über unsere Arbeit mit dem Gesundheitsamt Frankfurt sprechen. Wir sind am A1 DigitalStand vertreten – komm also in Berlin vorbei. Themen, die wir vorstellen werden:
Der digitale Transformationsprozess im Gesundheitsamt Frankfurt: Herausforderungen, Erfahrungen und Ergebnisse
Cloud-Technologien, Infrastruktur und Sicherheit: wie Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Datenschutz gewährleistet werden
Bürgerorientierte Services: was digitale Tools für das Gesundheitswesen vertrauenswürdig und nutzbar macht
Zukunftsausblick: was als Nächstes kommt und welche Chancen für Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Technologieanbietern und Bürgern entstehen
Starke Partnerschaften: A1 Digital & Exoscale
Wir sind besonders stolz darauf, am A1 Digital Booth vertreten zu sein. Das zeigt unsere langjährige Partnerschaft mit A1 Digital und Exoscale, die entscheidend dazu beiträgt, cloud-native, souveräne und zuverlässige Services für Unternehmen und öffentliche Institutionen in ganz Europa aufzubauen. Gemeinsam ermöglichen wir skalierbare Infrastrukturen und vertrauenswürdige Managed Services.
Besuche uns
Wenn du planst, an der SCCON 2025 teilzunehmen:
📅 30. September – 2. Oktober 2025, Berlin
📍 Halle 25, Stand 100G – hub27, Messe Berlin – am A1 Digital Booth, zusammen mit unseren Partnern A1 Digital & Exoscale
👋 Wir haben spannende Stories und Insights vorbereitet – komm vorbei und lass uns über die Zukunft digitaler öffentlicher Services sprechen
Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen, Ideen auszutauschen und gemeinsam die digitale Transformation des Gesundheitswesens in Deutschland und darüber hinaus voranzubringen.
Markus Speth
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EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
Swiss Cloud Native Day 2025 – Ein Gipfeltreffen für Innovation und Community auf dem Gurten
18. September 2025 – Bern, Schweiz
Die Wolken verzogen sich, die Gurtenbahn war voll, und die Schweizer Cloud-Native-Community traf sich wieder – diesmal hoch oben auf dem schönen Gurten in Bern. Der Swiss Cloud Native Day 2025 war einer dieser besonderen Tage, an denen man die Energie förmlich spüren konnte: Neugier, Austausch und die Aufbruchsstimmung einer Community, die gemeinsam etwas Grosses aufbaut. Von Neueinsteigerinnen bis zu langjährigen Expertinnen, von Plattformingenieuren bis zu Toolmakern – Innovation und Miteinander waren überall greifbar.
Was dieses Jahr besonders machte
Location & Setting. Der Gurten bietet eine inspirierende Kulisse: wunderschön, leicht erreichbar und hoch genug für grosse Ideen. Ein perfekter Ort, damit die Cloud-Native-Community gemeinsam den Gipfel erreicht.
Community-Fokus. Organisiert von „bernerit.rocks“ zeigt das Event, dass Schweizer Praktikerinnen nicht nur Cloud-Technologien einsetzen, sondern aktiv mitgestalten, wie Cloud-Native-Kultur, -Praxis und -Governance hierzulande gelebt wird – mit globalem Blick.
Spannende Speaker. Das Programm war voll mit Vorträgen von PostFinance, SAP, Canonical, Exoscale, CERN und vielen mehr. Highlights waren unter anderem:
Julia Baum und Mohit Dalal über SAPs Internal Developer Platform
Benjamin Schimke von Canonical
Paul Farver von der LEGO Group, der mit Humor und Tiefgang über seine Rolle als „YAML Engineer & Minifigure Poser“ sprach
Unsere VSHNeerin Liene Luksika mit einem intensiven Erfahrungsbericht über Crossplane
5 Jahre Swiss Cloud Native Day Special VIP Badge für Teilnehmer, die an allen 5 Ausgaben dabei waren:
VSHNeer Spotlight – Liene Luksika über Crossplane
Eines der Highlights des Tages war der Talk unserer Kollegin Liene Luksika: „How we used Crossplane for the things we should not have“.
Frameworks sind dazu da, angepasst zu werden – das gehört zum Alltag von Ingenieurinnen. Auch wenn ein neues Cloud-Native-Open-Source-Framework genau das abbilden will, was man eigentlich selbst bauen möchte.
Liene erzählte die Geschichte, was Crossplane ist und was wir uns davon erhofft hatten. Sie zeigte auf, warum die entstehende Crossplane V2 notwendig ist und wie sich dieser Ansatz unterscheidet. Besonders eindrücklich war die reale Erfahrung aus der Praxis: Als das Biegen zum Brechen führte – und während eines Wartungseingriffs 230 Produktionsdatenbanken für einen Kunden verloren gingen. Die gute Nachricht: Wir konnten den Kunden behalten, haben aber unsere Herangehensweise grundlegend verändert. Eine ehrliche, lehrreiche und inspirierende Session, die beim Publikum für viele Aha-Momente sorgte.
LEGO-Magie
Auch dieses Jahr durfte LEGO nicht fehlen. Ein echtes Highlight war Paul Farvers Vortrag „The Bricks That Make Us – How the LEGO Group Avoids 50 Mediocre Kubernetes Implementations“. Mit Witz und Ernst zugleich zeigte er, wie grosse Organisationen technischen Wildwuchs vermeiden, Konsistenz sicherstellen und Best Practices teilen – und dabei verhindern, dass zu viele Räder (oder Steine) neu erfunden werden.
Der VSHN LEGO-Wettbewerb sorgte wie immer für leuchtende Augen. Der diesjährige Gewinner Clément wurde mit Applaus und vielen Fotos gefeiert – ein schönes Sinnbild für den Event: gemeinsam etwas aufbauen, Stein für Stein. Herzlichen Glückwunsch Clément!
Servala – Sovereign App Store
Ein zentrales Thema des diesjährigen Swiss Cloud Native Day war Servala, der neue Sovereign App Store von VSHN.
Was Servala spannend macht:
Für Softwarehersteller bietet Servala einen einfachen Weg, ihre Produkte als Managed Services bereitzustellen, über den Marktplatz zu vertreiben und Unternehmen zu erreichen, ohne selbst aufwendige Betriebsinfrastrukturen aufbauen zu müssen.
Für Unternehmen und Private Clouds bedeutet Servala standardisierte, gemanagte Services, die Compliance-, Sicherheits- und Audit-Anforderungen erfüllen – und gleichzeitig Flexibilität ermöglichen. Ein wichtiger Schritt in Richtung digitale Souveränität.
Für Cloud Provider ist Servala ein echter Mehrwert: Infrastruktur allein reicht längst nicht mehr, der Unterschied liegt im Serviceangebot. Ein souveräner Katalog geprüfter Managed Applications wird immer wichtiger.
Die Diskussionen rund um Servala waren intensiv: Wie funktionieren SLAs, wie schafft man Vertrauen zwischen Anbieter und Nutzer, was bedeutet Datenlokalität und Regulierung in der Schweiz und in Europa? Das Publikum war sichtlich bereit, diese Fragen gemeinsam weiterzudenken.
Worüber nach dem Event gesprochen wurde
Wie man verhindert, dass in einer Organisation immer wieder dieselben Kubernetes-Architekturen parallel entwickelt werden
Was „Souveränität“ im Cloud-Native-Kontext wirklich bedeutet: Datenstandort, Governance, Open Source, Auditierbarkeit, Vermeidung von Vendor Lock-in
Welche Rolle kuratierte Marktplätze wie Servala spielen, um Teams schneller, aber auch sicherer arbeiten zu lassen
Interoperabilität und Standardisierung – sowohl zwischen Cloud Providern als auch in Deployment-Pipelines
Fazit
Der Swiss Cloud Native Day 2025 war zwar nur ein einziger Tag, aber er hatte es in sich. Er hat erneut gezeigt, dass es im Cloud-Native-Ökosystem nicht nur um Technologie geht – Kultur, Community, Vertrauen und Souveränität sind mindestens genauso wichtig.
Vom Gurten aus schaute man nicht nur über Bern, sondern auch in eine Zukunft, in der Schweizer und europäische Cloud-Native-Lösungen nicht einfach den grossen Playern folgen, sondern einen eigenen Weg einschlagen – geprägt von Offenheit, Kontrolle, Compliance und Innovation.
Markus Speth
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EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
I’m excited to join the Schedar team at VSHN as a DevOps Engineer. In my new role, I’ll be working on building and maintaining AppCat Services. I recently completed my apprenticeship in July as part of the first generation of platform engineers at the Canton of Aargau.
Computer science has always been a big part of my life. I grew up in a family of computer scientists, and as a kid, I would go to work with my dad and help him with small tasks like replacing server disks or installing new hardware. From that point on, I knew I wanted to follow in his footsteps.
During my first year of apprenticeship, I discovered containerization and instantly fell in love with it. I was able to support the team maintaining our Kubernetes environment, helping build it from the ground up, automating processes with Crossplane, and providing customers with the best possible experience. This work has always been more than just a job for me – it’s a growing passion.
Outside of work, I play baseball and serve as an umpire for the Swiss Baseball and Softball Federation. I also have a nerdy hobby: I’m a speedcuber. Solving Rubik’s cubes never fails to turn heads!
I’m looking forward to growing with the team and contributing to the excellent work here at VSHN!
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EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
Der Weg zur digitalen Souveränität – Kickoff-Event des Netzwerk SDS in Bern
28. Aug. 2025
Heute, am 28. August 2025, fand an der Berner Fachhochschule die Kickoff-Veranstaltung des Netzwerks SDS – Souveräne Digitale Schweiz statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Forschung gaben spannende Einblicke in aktuelle Projekte, Herausforderungen und Visionen auf dem Weg zu mehr digitaler Souveränität in der Schweiz. Auch unser Kollege Tobias Brunner war vor Ort und berichtete von einem inspirierenden Vormittag.
Politische und strategische Perspektiven
Nach der Begrüssung durch Matthias Stürmer und Pascal Stöckli vom Institut Public Sector Transformation (IPST) stellte Nationalrat Gerhard Andrey die politische Dimension der digitalen Souveränität vor. Deutlich wurde: Die Forderung nach Unabhängigkeit, Transparenz und Kontrolle über digitale Infrastrukturen ist breit abgestützt und gewinnt an Dringlichkeit.
Im Anschluss folgten Impulse aus dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) durch Matthias Schmutz sowie von der Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich, Dominika Blonski, die die die Wichtigkeit von Governance und Sicherheitsarchitektur unterstrichen. Valentina Sulmoni vom Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) zeigte auf, welchen Beitrag die Nationale Cyberstrategie zur Stärkung der digitalen Souveränität leistet.
Praxisbeispiele aus Bund und Städten
Besonders spannend waren auch die Einblicke in konkrete Umsetzungen:
Erica Dubach Spiegler von der Bundeskanzlei präsentierte den Proof-of-Concept «Büroautomation mit Open-Source-Software» (BOSS), der auf Open-Source-Bürosoftware setzt.
Werner Kipfer von der Stadt Zürich (OIZ) zeigte, wie die Verwaltung Open-Source-Lösungen evaluiert und pilotiert, um langfristig unabhängiger von proprietären Systemen zu werden.
Internationale Impulse aus Deutschland
Ein Highlight war der Besuch des deutschen Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDiS). Geschäftsführer Alexander Pockrandt, Pamela Krosta-Hartl und Leonhard Kugler stellten die Schlüssellösungen openDesk und openCode vor. Dabei ging es nicht nur um Software, sondern auch um die Stärkung von Open-Source-Communities und grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa.
Vernetzung und Austausch
Die Veranstaltung endete mit einer Diskussionsrunde und einem Stehlunch – eine wertvolle Gelegenheit für die Teilnehmenden, Fragen zu stellen und neue Kontakte zu knüpfen. Tobias berichtete von einer inspirierenden Atmosphäre und einem klaren Signal: Digitale Souveränität ist in der Schweiz auf dem Weg von der Vision zur konkreten Umsetzung.
Offizieller Rückblick des Netzwerks SDS
Das Netzwerk SDS selbst zieht ein sehr positives Fazit: Über 200 Teilnehmende haben den Kickoff-Event in Bern und online verfolgt. Ein wichtiges Ergebnis war die Unterzeichnung eines Letter of Intent zwischen dem Institut Public Sector Transformation (IPST) der Berner Fachhochschule und dem deutschen ZenDiS. Gemeinsam wollen die beiden Institutionen in Zukunft beim openDesk-Angebot, beim OSS Directory und beim geplanten Souveränitätscheck eng kooperieren.
Alle Präsentationen, die Aufzeichnung und weitere Medienberichte sind öffentlich zugänglich. Den ausführlichen Rückblick findest du hier: 👉 Rückblick Kickoff-Event des Netzwerk SDS
Was bedeutet SDS?
Nachfolgend die offizielle Definition des Netzwerk SDS – Souveräne Digitale Schweiz: «Digitale Souveränität eines Staates oder einer Organisation umfasst zwingend die vollständige Kontrolle über gespeicherte und verarbeitete Daten sowie die unabhängige Entscheidung darüber, wer darauf zugreifen darf. Sie umfasst weiterhin die Fähigkeit, technologische Komponenten und Systeme eigenständig zu entwickeln, zu verändern, zu kontrollieren und durch andere Komponenten zu ergänzen.»
VSHN und Servala – The Sovereign App Store
Für VSHN ist digitale Souveränität seit Jahren ein Kernthema. Mit Servala, unserem Sovereign App Store, bieten wir eine Plattform, auf der Unternehmen und Verwaltungen Dutzende von Open-Source-Services sofort und sicher als Managed Service beziehen können – mit voller Kontrolle über Daten, Infrastruktur und Compliance. Servala verbindet die Prinzipien der digitalen Souveränität mit der Flexibilität moderner Cloud- und DevOps-Technologien und macht Open Source einfach nutzbar.
Was ist Kubernetes? Der Motor der digitalen Welt einfach erklärt
22. Juli 2025
1. Für alle Neugierigen ohne Technik-Background – Was sind Container und was ist Kubernetes?
Stell dir das weltberühmte Schweizer Logistiksystem vor: Züge, Lastwagen, Flugzeuge und, na ja, nicht allzu viele Schiffe, die allesamt zuverlässig Waren durch Berge, Täler, Städte und über Grenzen hinweg transportieren.
Jetzt stell dir ein paar Güterzüge vor: Jeder Waggon ist mit einem Container beladen und in jedem Container steckt ein bestimmtes Produkt – Käse aus Gruyères, Uhren aus Biel oder Schokolade aus Bern.
In der digitalen Welt funktionieren Software-Container genauso. Jeder Container transportiert eine bestimmte Anwendung oder einen Dienst – zusammen mit allem, was er zum Laufen braucht: Code, Konfigurationen und Abhängigkeiten. So kann er überall betrieben werden – auf deinem Laptop, im Rechenzentrum oder in der Cloud.
Aber was, wenn du Hunderte oder Tausende solcher Container gleichzeitig betreibst? Alle müssen geladen, überwacht, geroutet, bei Problemen neu gestartet und bei Bedarf hochskaliert werden.
Hier kommt Kubernetes ins Spiel.
So wie ein Logistikzentrum Züge, Flugzeuge und LKWs koordiniert, organisiert Kubernetes deine Software-Container. Es entscheidet, wo sie laufen sollen, überwacht ihren Zustand, startet sie neu, wenn nötig, skaliert sie automatisch – alles ohne dein Zutun.
Ursprünglich wurde Kubernetes von Google entwickelt – basierend auf dem internen System „Borg“ – und 2014 als Open Source veröffentlicht. Heute wird es von der Cloud Native Computing Foundation und einer globalen Community weiterentwickelt.
Und selbst wenn du noch nie von Kubernetes gehört hast – du nutzt es wahrscheinlich täglich. Von Online-Banking über E-Commerce bis zu Streaming-Diensten – viele der Apps, die du verwendest, laufen im Hintergrund auf Kubernetes.
Nur ein Beispiel:
Kurz gesagt:
Ein Container ist ein standardisiertes Softwarepaket, das überall laufen kann
Kubernetes ist das clevere System, das Tausende Container effizient betreibt
Ohne Kubernetes müsste jeder Container manuell verwaltet werden – wie Güterverkehr ohne Signale, Fahrpläne oder zentrale Steuerung
Ein paar Ideen, wie du Kubernetes in einem Satz erklären kannst: 😊
2. Ein bisschen technischer – Was Kubernetes eigentlich macht
Moderne Anwendungen sind nicht mehr monolithisch – sie sind modular, Cloud-Native und zunehmend rund um DevOps-Prinzipien aufgebaut. Statt Software direkt auf fixen Servern zu installieren, verpacken Teams ihre Anwendungen in Container – schlanke, isolierte Einheiten mit allem, was eine App braucht.
Stell dir vor, du betreibst:
50 Services
500 Container
In verschiedenen Umgebungen (Entwicklung, Test, Produktion)
In einer Mischung aus Public Cloud, eigenen Servern und Edge-Standorten
Das manuell zu verwalten ist nicht nur schwierig – es ist nahezu unmöglich. Genau hier hilft Kubernetes.
Kubernetes löst Probleme wie:
Container automatisch starten und stoppen – je nach Bedarf.
Container bei Fehlern neu starten.
Dienste verfügbar und reaktionsschnell halten.
Updates ausrollen – ohne Ausfallzeiten.
Lasten verteilen, um Überlastungen zu vermeiden.
Beispiele aus der Praxis:
Handel: Online-Shops nutzen Kubernetes, um Traffic-Spitzen wie z.B. beim Black Friday abzufangen. Kubernetes skaliert bei Bedarf hoch und wieder runter, um Kosten zu sparen.
Finanzen: Banken betreiben hochverfügbare Anwendungen mit maximaler Sicherheit – und veröffentlichen gleichzeitig regelmässig neue Funktionen.
Gesundheitswesen: Patientendatenplattformen setzen auf Kubernetes, um Ausfallsicherheit, Datenschutz und Zugriffskontrolle zu garantieren.
SaaS: Softwarefirmen liefern schneller aus, betreiben mehrere Versionen parallel und sparen Infrastrukturkosten.
Ohne Kubernetes müssten Dev- und Ops-Teams weiterhin auf Skripte und manuelle Schritte setzen – was Innovation bremst und die Fehleranfälligkeit erhöht
3. Für alle Tech-Neugierigen – Cluster, Distributionen und was VSHN macht
Was ist ein Kubernetes-Cluster?
Ein Kubernetes-System nennt man Cluster. Es besteht aus:
Control Plane: Das Gehirn des Systems, entscheidet, was wo laufen soll.
Worker Nodes: Die Server, auf denen die Container tatsächlich laufen.
Services und Tools: Sorgen für Sicherheit, Transparenz und Stabilität.
Ein Cluster kann klein sein – auf deinem Laptop – oder riesig und global verteilt über Rechenzentren.
Was ist eine Kubernetes-Distribution?
Kubernetes ist Open Source – aber es gibt verschiedene „Distributionen“ – ähnlich wie bei Linux (z. B. Ubuntu, Red Hat). Diese Distributionen basieren auf dem gleichen Kern, bieten aber zusätzliche Features und Support.
Beispiele für Kubernetes-Distributionen sind:
Vanilla Kubernetes – die pure Open-Source-Version.
Red Hat OpenShift – mit erweiterten Sicherheitsfeatures, Entwickler-Tools und Enterprise-Support.
Rancher – für Multi-Cluster- und Edge-Szenarien.
EKS, AKS, GKE – die Kubernetes-Angebote von AWS, Azure und Google.
Jede Distribution hat ihre Stärken – sei es Compliance, Entwicklerfreundlichkeit oder Kosteneffizienz.
Was VSHN mit Kubernetes macht
Bei VSHN ist Kubernetes das Rückgrat all unserer Services.
Wir sind der erste Schweizer Kubernetes Certified Service Provider (KCSP) und der erste Schweizer Red Hat Premier CCSP Partner – offizielle Auszeichnungen für unsere Kompetenz und unser Engagement für das Kubernetes-Ökosystem
Wir betreiben Hunderte Kubernetes-Cluster für Startups, Banken und Behörden – in der Public Cloud, Private Cloud, On-Premises oder in souveränen Schweizer oder EU-Clouds wie Exoscale, Cloudscale oder IONOS.
Unsere Angebote:
Managed OpenShift – Wir richten deinen OpenShift-Cluster ein und übernehmen Betrieb, Sicherheit, Monitoring, Updates und Backups.
APPUiO – Experten-Hosting für Experten-Software-Engineers. Unser OpenShift Project-as-a-Service, ideal für den kostengünstigen Einstieg in Kubernetes. Teste APPUiO kostenlos auf appuio.cloud/register mit dem Code: K8s2025
Servala – Sovereign App Store – Unsere neue Plattform: Managed Services wie Datenbanken, Developer-Tools und Monitoring mit wenigen Klicks.
Wir haben über die Jahre Automatisierungs-Frameworks, Monitoring-Tools und Best Practices entwickelt – damit du dich auf deine Software konzentrieren kannst und nicht auf die Infrastruktur.
Und wir haben daraus Open-Source-Projekte geschaffen:
K8up – Ein Kubernetes-Backup-Operator und CNCF Sandbox Projekt.
Project Syn – Ein modulares Toolset zum sicheren Management ganzer Kubernetes-Flotten.
Wo stehen Red Hat, OpenShift und VSHN im Eisenbahn-Vergleich?
Bleiben wir bei unserer Schweizer-Logistik-Metapher:
Kubernetes ist das Schienennetz, die Signale, Weichen und das Kontrollzentrum.
Red Hat OpenShift ist der Premium-Güterzugbetreiber – mit besseren Lokomotiven, mehr Sicherheit und mehr Bedienkomfort.
VSHN ist dein Logistikpartner und Zugbetreiber – wir betreiben und warten das Netzwerk, die Züge und sogar die Ladung. Wir sorgen dafür, dass alles pünktlich, skalierbar und sicher läuft.
Mit unseren Lösungenladen wir sogar die Container für dich, halten sie im Blick und sorgen für Stabilität.
Und Servala? Stell dir ein modernes Verteilzentrum neben dem Rangierbahnhof vor – dort holst du dir fertige Container (Datenbanken, Monitoring, Developer-Tools), die wir für dich ausliefern und betreiben.
In diesem Bild:
Red Hat baut das System und liefert die Premium-Züge (OpenShift).
VSHN betreibt das System für dich (Managed OpenShift, VSHN Lösungen).
Du konzentrierst dich auf die Fracht (deine Apps) – wir sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.
Warum dich das interessieren sollte – auch wenn du kein Dev bist
Kubernetes steckt hinter vielen Services, die du täglich nutzt:
Online-Banking
E-Commerce
Streaming
Digitale Behördendienste
Kubernetes ist ausserdem ein zentraler Baustein für DevOps – es hilft Teams, schneller und effizienter zusammenzuarbeiten – mit automatisierter Infrastruktur und wiederverwendbaren Workflows.
Für Unternehmen bedeutet das:
Schnellere Markteinführung – Features täglich statt quartalsweise deployen.
Höhere Zuverlässigkeit – Systeme erholen sich automatisch bei Fehlern.
Kosteneffizienz – Nur Ressourcen nutzen, wenn du sie wirklich brauchst.
Anbieterfreiheit – Keine Cloud-Abhängigkeit, volle Flexibilität.
TL;DR
Im Jahr 2025 ist Kubernetes kein Luxus mehr – sondern die Grundlage moderner IT. Nicht nur für Tech-Giganten – sondern für jedes Team, das schneller und besser arbeiten möchte. Kubernetes automatisiert die Bereitstellung, Skalierung und den stabilen Betrieb moderner Anwendungen – in der Cloud, On-Premises oder hybrid.
Bei VSHN machen wir Kubernetes einfach, zuverlässig und zugänglich – damit du grossartige digitale Produkte bauen kannst.
VSHN tritt dem Netzwerk „Souveräne Digitale Schweiz (SDS)“ bei
17. Juli 2025
Netzwerk SDS – Das Netzwerk für eine souveräne digitale Schweiz
Zürich, 17. Juli 2025 – VSHN ist ab sofort Mitglied im Netzwerk SDS – Souveräne Digitale Schweiz. Als Unternehmen, das sich seit seiner Gründung konsequent für Offenheit, Transparenz und digitale Selbstbestimmung einsetzt, freuen wir uns, dieses Engagement nun auch im Rahmen des SDS-Netzwerks gemeinsam mit anderen Akteuren weiterzuführen.
Digitale Souveränität bedeutet für uns: die Freiheit, selbst zu entscheiden, wo Daten liegen, wie Software betrieben wird und welche Technologien zum Einsatz kommen – ohne Lock-in, ohne Abhängigkeit von proprietären Strukturen. Dafür braucht es offene Standards, interoperable Systeme und ein starkes Ökosystem, das Vertrauen schafft. Genau diese Werte bilden das Fundament unserer Produkte und Projekte:
APPUiO, die führende Container-Plattform aus der Schweiz,
sowie unsere Open Source-Projekte K8up (Backup Operator für Kubernetes) und Project Syn (Automatisierung für DevOps-Teams).
Die Mitgliedschaft im SDS-Netzwerk ist für uns ein logischer Schritt. Denn die Herausforderungen der digitalen Souveränität lassen sich nicht im Alleingang bewältigen – sie erfordern Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Wirtschaft, öffentlicher Hand, Forschung und Zivilgesellschaft. Das Netzwerk SDS bietet hierfür eine starke Plattform, um Ideen auszutauschen, Lösungen gemeinsam voranzutreiben und unabhängige Alternativen zu fördern.
Als VSHN setzen wir auf Open Source, weil wir davon überzeugt sind, dass Offenheit die Grundlage für Vertrauen, Innovation und langfristige Unabhängigkeit ist. Mit unserem Beitrag im Netzwerk möchten wir aktiv mitgestalten, wie eine souveräne, zukunftsfähige digitale Schweiz aussehen kann – pragmatisch, offen und verantwortungsvoll.
I joined the Nunki team in July as DevOps Engineer and already feel welcome. At Nunki I will support their AppOps efforts and help improve AppFlow.
My first job as Software Engineer was for schulNetz. After a quick break in Cameroon where I taught a PHP course at LinuxFriends (The site was put together by themselves after some hours of HTML4). I continued as Software Engineer at Supercomputing Systems. There, I retrofitted ticket vending machines for public transport and was involved in all stacks, from the provisioning of the vending machines over the Java application selling the tickets to the backend services. When we moved some parts over to Kubernetes, my previous knowhow from eCamp came handy.
My first steps with Kubernetes were with eCamp https://www.ecamp3.ch/en/, an open source platform to plan camps for boy and girl scouts, Jubla and other youth organsiations. Here I can live the developers dream: a good CI pipeline allows automated dependency updates with renovate, feature branch deployments simplify review and testing, and the deployment to prod is also mostly automated.
That’s more or less what’s left of my boy scout career. Once a week I am at my Judo club first lecturing a children’s training and then training myself in the evening. I am also always available for a board or card game.
I am eager to learn even more and help VSHN succeed. Lucius
Markus Speth
Marketing, Communications, People
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Sovereignty
EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
Success Story mit dem Gesundheitsamt Frankfurt: VSHN gewinnt GA-Lotse-Ausschreibung zur Digitalisierung deutscher Gesundheitsämter
1. Juli 2025
Wie ein Schweizer KMU die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens mitgestaltet
VSHN gewinnt öffentliche Ausschreibung für GA-Lotse – ein Meilenstein für Souveränität und Open Source in der Verwaltung
Die Digitalisierung des öffentlichen Gesundheitswesens in Deutschland ist ein Kraftakt – komplex, föderal organisiert und sicherheitskritisch. Umso bemerkenswerter, wenn ein kleines, hochspezialisiertes Unternehmen aus der Schweiz dabei eine zentrale Rolle spielt: VSHN – The DevOps Company hat 2024 die öffentliche Ausschreibung der Stadt Frankfurt am Main für das Hosting der Einheitlichen Software für die hessischen Gesundheitsämter gewonnen und unterstützt seither den Aufbau der digitalen Infrastruktur für das Open-Source-Projekt GA-Lotse.
VSHN konnte die Infrastruktur innerhalb kurzer Zeit aufbauen – der öffentliche Start erfolgte pünktlich am 1. Oktober 2024.
Vom Schweizer DevOps-Spezialisten zum Digitalisierungspartner in Deutschland
VSHN bringt seine Expertise in Cloud-native Plattformbetrieb, DevSecOps und Open-Source-Architektur ein – und stellt die GA-Lotse-Plattform als skalierbaren, sicheren Managed Service bereit. Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Auch kleine Unternehmen können mit Fachwissen, Erfahrung und modernen Methoden Grosses bewirken – selbst im regulierten Umfeld der öffentlichen Hand.
GA-Lotse: Digitalisierung mit Souveränität
Entstanden aus einer EU-Förderung zur Modernisierung der Gesundheitsämter, setzt GA-Lotse bewusst auf:
Open Source statt Vendor-Lock-in
Souveräne Cloud statt US-Hyperscaler
Zero-Trust-Architektur statt veralteter IT
Föderierte Strukturen statt Zentralisierung
Jeder Landkreis in Hessen betreibt seine eigene GA-Lotse-Instanz – datenschutzkonform, anpassbar und interoperabel. Gleichzeitig können anonymisierte Statistiken sicher an Landesbehörden übermittelt werden. Dieses Modell verbindet Autonomie mit Zusammenarbeit – ein Paradebeispiel für digitale Souveränität.
Warum Frankfurt auf VSHN setzt
Mit dem Zuschlag für Plattformengineering und DevOps-Betrieb bringt VSHN nicht nur Technologie, sondern auch ein Mindset mit: Offenheit, Transparenz, Zusammenarbeit und Sicherheit auf höchstem Niveau.
Die SaaS-Lösung entlastet die Gesundheitsämter vor Ort, schafft mehr Zeit für die eigentliche Gesundheitsarbeit – und legt den Grundstein für eine zukunftsfähige Verwaltungs-IT.
Ein Projekt mit Strahlkraft
Die erfolgreiche Umsetzung von GA-Lotse zeigt, was möglich ist, wenn europäische Werte wie Datenschutz, Souveränität und Open Source auf moderne IT-Expertise treffen. Für VSHN ist es nicht nur ein technisches Projekt, sondern ein Beitrag zur digitalen Resilienz öffentlicher Infrastruktur.
„Ich bin stolz, gemeinsam mit unseren Partnern einen so wichtigen Teil unserer Gesellschaft digital mitzugestalten“, sagt Aarno Aukia, Co-Founder von VSHN.
Fazit
Digitale Souveränität beginnt mit mutigen Entscheidungen – etwa der, auf offene Technologien zu setzen. Dass ein Schweizer KMU wie VSHN diese Entwicklung in Deutschland mitprägen darf, zeigt: Kompetenz kennt keine Grenzen. Und gute Zusammenarbeit auch nicht.
DevOps Meetup bei Zühlke: Launch des DevOps in Switzerland Report 2025
27. Juni 2025
Was für ein Abend! Am Mittwoch, 25. Juni 2025, trafen sich 50 DevOps-Begeisterte, Platform Engineers und Tech-Enthusiast:innen in den Zühlke-Räumen in Schlieren zum DevOps Meetup. Gemeinsam präsentierten wir den DevOps in Switzerland Report 2025 – ein voller Erfolg.
🧩 Erster Talk: Simplicity – the key to survival for a 3‑person DevOps Team
Urs Enzler startete in den Abend mit spannenden Einblicken aus seinem kleinen, aber äusserst effektiven DevOps-Team: „Simplicity“ ist bei ihnen kein Buzzword, sondern Überlebensstrategie. Sie entwickeln und betreiben eine Zeiterfassungs-App seit fast zehn Jahren – alles mit nur drei Entwickler:innen und zwei Business-Fachpersonen. Um das zu stemmen, haben sie Konsequenzen gezogen:
Radikale Vereinfachung aller Prozesse – von Architektur, Kommunikation, Testing bis Monitoring.
Minimales Tooling – jede Neuerung wird auf den Prüfstand gestellt und nur bei echtem Mehrwert übernommen.
Kurze Feedback-Zyklen – agil und kontinuierlich. Dadurch bleiben sie flexibel und anpassungsfähig.
Das Ergebnis? Ein wartungsarmes System und ein Team, das klare Entscheidungswege hat – dank Einfachheit auf ganzer Linie.
📊 Zweiter Talk & DevOps Report-Launch
Patrick Mathers und Romano Roth präsentierten dann die Ergebnisse der „DevOps in Switzerland 2025“-Umfrage. Sie zeigten:
Eine breite Fortschrittskurve bei Automatisierung, Cloud‑Strategien und natürlich AI
Wachsende Bedeutung von Platform Engineering und Developer Experience
Herausforderungen bei Legacy‑Migrationsprojekten und Wandel in der Unternehmenskultur
Wer die vollständigen Einsichten einsehen will: hier herunterladen – und gerne Feedback geben!
💬 Networking & weitere Highlights
Nach den Talks gab’s reichlich Raum für Austausch – Drinks, Snacks und offene Gespräche. Danke an alle Gäste, an Zühlke fürs Hosting. Besonderer Applaus auch an Urs, Patrick & Romano für ihre Impulse.
Ein grosses Merci an die Community – auf viele weitere gemeinsame Abende und spannende Erkenntnisse! 💪
Swiss Software Festival 2025: Ein Fest für Software, Community und Innovation
26. Juni 2025
Wow – was für ein Tag! Am 24. Juni 2025 fand das allererste Swiss Software Festival in Basel statt – und es war einfach grossartig. Die Atmosphäre war inspirierend, die Gespräche offen und ehrlich, und das Programm hochkarätig. Wir bei VSHN waren stolz, das Event als Matterhorn Sponsor zu unterstützen – und freuen uns jetzt schon riesig auf die nächste Ausgabe! 🎉
Starke Keynotes – echte Impulse für die Zukunft
Die beiden Plenary Sessions rahmten den Tag perfekt ein – mit visionären Perspektiven auf die Zukunft der Softwareentwicklung und brennenden Fragen rund um digitale Souveränität.
Plenary 1 – The future of software development
Beat Fluri (CTO, Adnovum)
Staying Relevant in the Age of AI-Native Software Engineering
Wie verändern KI-native Ansätze die Entwicklungspraxis?
Egle Bronzini (Global Head of Informatics Chapters, Roche)
Future skillset for software developers
Welche Fähigkeiten brauchen Entwickler:innen in der Zukunft?
Creating a new breed of business software for a new generation of users
Wie sehen moderne Business-Lösungen für neue Nutzer:innen aus?
Marc Stöcklin (Principal Research Scientist & Head of Security Research, IBM Research)
Cybersecurity in the age of quantum computing
Welche Sicherheitsrisiken entstehen im Quantenzeitalter?
David Nüscheler (Adobe Fellow & VP Enterprise Technology, Adobe Systems)
Taking Digital Experience to a next level – Chat mit David Nüscheler
Wie verändern sich digitale Nutzererlebnisse mit neuen Technologien?
Plenary 2 – Digital sovereignty versus global tech Diese Session beleuchtete das Spannungsfeld zwischen lokaler Kontrolle und globaler Technologieabhängigkeit – und wie die Schweiz mit offenen Standards, resilienter Infrastruktur und politischem Gestaltungswillen ihre digitale Zukunft sichern kann.
Gerhard Andrey (Nationalrat, Grüne / Co-Founder & Verwaltungsrat, Liip)
Die Bedeutung digitaler Souveränität für Demokratie und Wirtschaft
Warum digitale Selbstbestimmung für die Schweiz strategisch zentral ist.
Marcel Salathé (Professor & Co-Director, EPFL AI Center)
Offene Standards und Open Source als Grundlage für digitale Unabhängigkeit
Wie Technologie-Ökosysteme aufgebaut sein müssen, um nachhaltig, offen und unabhängig zu bleiben.
Safia Agueni (Präsidentin, Women in Tech Switzerland)
Souveränität beginnt bei Diversität
Warum echte digitale Souveränität ohne Vielfalt und Inklusion nicht möglich ist.
Paneldiskussion mit:
Patrick Geiser (Managing Director, Phoenix Technologies AG)
Özlem Civelek (COO, Basler Kantonalbank)
Alain Gut (Public & Regulatory Affairs, IBM Schweiz)
Im Panel wurde diskutiert, wie Unternehmen, Politik und Gesellschaft gemeinsam Lösungen für digitale Unabhängigkeit entwickeln können – und wie realistisch es ist, Schweizer Alternativen zu globalen Plattformen zu etablieren.
Diese Session zeigte eindrücklich, wie die Schweiz digitale Selbstbestimmung gestalten kann – im Spannungsfeld zwischen regulatorischen Anforderungen, technischer Souveränität und globalem Wettbewerb.
Zwar kann die Schweiz – ebenso wie Europa als Ganzes – in den nächsten 5 bis 10 Jahren kaum mit den Hyperscaler-Clouds oder der globalen Hardware-, Netzwerk- und Chipproduktion konkurrieren. Doch mit unseren Talenten, unserer Innovationskraft und gezielter Zusammenarbeit können wir technologische Nischen besetzen und echte Alternativen schaffen.
Ein starkes Bild dazu brachte Gerhard Andrey: Airbus als europäische Antwort auf die Marktmacht von Boeing – ein Beweis dafür, dass auch grosse Visionen aus Kooperation entstehen können.
Cloud Native Track – kuratiert von Aarno Aukia
Besonders stolz waren wir auf den Cloud Native Track, der von unserem Co-Founder Aarno Aukia (VSHN) geleitet wurde – mit einem starken Programm, das aktuelle Herausforderungen und echte Lösungen in der Praxis zeigte.
Session 1 – Cloud-Native Software in Practice
Aarno Aukia (VSHN) – Cloud Native in Switzerland 2025 – Definition, Benefits, and Outlook
Corsin Decurtins (CTO, G+D Netcetera) – Business-critical applications in the cloud
Lena Fuhrimann (Founder, bespinian / Coalist) – Learnings from ten years of cloud-native and serverless
Andreas Ruppen & Daniel Hogg (Adnovum) – Application modernization and migration from legacy mainframes
Session 2 – Cloud Infrastructure and Organisational Transformation
Mike Mannion (Senior Software Engineer, Karakun) – Organisational shift to the cloud
Stephane Barbey (Bereichsleiter Produkt-Entwicklung & Partner, Opacc) – Cloud platform design for high standards
Ramon Bisswanger (Senior Software Engineer, Adobe Switzerland) – AEM as a Cloud Service – seamless upgrades at scale
Ob Plattformaufbau, Souveränität oder Modernisierung – die Talks deckten alles ab, was heute in Cloud Native zählt.
Warum VSHN das Festival unterstützt hat
Für uns bei VSHN ist klar: Die Schweizer Tech-Community ist einzigartig – und verdient genau so eine Bühne. Wir hatten die Gelegenheit, VSHN, APPUiO und Servala – Open Cloud Native Service Hub – vorzustellen und dabei viele spannende neue Kontakte zu knüpfen. Das Swiss Software Festival bringt Menschen zusammen, inspiriert zu Innovation und stärkt die digitale Zukunft der Schweiz. Als Matterhorn Sponsor war es für uns selbstverständlich, dieses Engagement zu unterstützen – und wir waren begeistert von der Energie, den Ideen und dem offenen Austausch vor Ort.
Ein grosses Dankeschön ❤️
Ein riesiges Dankeschön geht an das Organisationsteam – ihr habt mit dem Swiss Software Festival ein echtes Highlight geschaffen. Von der Programmgestaltung bis zur Umsetzung war alles top. Der Event hat gezeigt: Es gibt einen echten Bedarf für Formate wie dieses.
Wir hoffen sehr – und sind zuversichtlich -, dass es eine Fortsetzung geben wird. Denn wenn ein Auftakt so gut gelingt, sollte der nächste Schritt ein Selbstläufer sein. 😊
Wir freuen uns auf 2026 – und bleiben dran 👋
Danke an alle Speaker:innen, Besucher:innen, Partner:innen und Organisator:innen – ihr habt diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Ausgabe des Swiss Software Festival!
Jetzt verfügbar: DevOps in der Schweiz Report 2025 🚀
25. Juni 2025
Wir freuen uns riesig, die sechste Ausgabe unseres „DevOps in der Schweiz“ Reports zu veröffentlichen – und diesmal mit einem ganz besonderen Fokus: Platform Engineering und künstliche Intelligenz (AI)! 🤖
Von Januar bis April 2025 haben wir eine Studie mit Fachleuten aus der Schweizer Tech-Community durchgeführt. Das Ergebnis: ein aufschlussreicher Einblick, wie DevOps-Teams in der Schweiz heute arbeiten – welche Tools sie einsetzen, wie ihre Teams aufgebaut sind, welche Herausforderungen sie beschäftigen und wo AI bereits konkret eingesetzt wird.
💡 Sneak Peek gefällig?
💡 Schweizer Unternehmen fragen nicht mehr ob sie DevOps einführen sollen – sondern wie sie es skalieren können.
📈 Platform Engineering und KI verändern, wie Teams Software schneller, sicherer und intelligenter ausliefern.
💡 Jede dritte Schweizer DevOps-Organisation nutzt bereits KI in der Produktion – etwa für Code-Reviews, CI/CD-Optimierung und Architekturunterstützung.
Ein weiteres Drittel steht kurz davor, nachzuziehen.
💡 54 % der Schweizer Unternehmen haben inzwischen dedizierte Platform-Engineering-Teams.
Internal Developer Platforms (IDPs) werden zur Geheimwaffe, um Autonomie zu ermöglichen und Komplexität zu reduzieren.
💡 Devs sagen Ja zu KI!
79 % der Schweizer Entwickler:innen fühlen sich wohl dabei, KI in ihren Workflows einzusetzen – aber nur 20 % halten sie für vollständig bereit.
Der Report zeigt: KI ist vielversprechend, braucht aber bessere Messbarkeit und mehr Vertrauen, um skalieren zu können.
All das (und noch viel mehr!) findest du kompakt zusammengefasst im PDF-Report (nur auf Englisch). Wie schon im Vorjahr enthält der Report eine Executive Summary zu Beginn – perfekt für alle mit wenig Zeit.
📥 Jetzt herunterladen
Viel Spass beim Lesen – wir freuen uns sehr auf dein Feedback! 🙌
Rückblick: Cloud Native Zürich 2025 – Ein Tag voller Insights, Innovation und Community
13. Juni 2025
Am 12. Juni 2025 traf sich die Schweizer Cloud-Native-Community im SOHO / Abaton Zürich zur Cloud Native Zürich 2025 – und was war das für ein toller Tag! Als stolzer Sponsor und aktiver Teil der Cloud-Native-Szene war das VSHN-Team begeistert, so viele Engineers, Entwicklerinnen, Plattform-Teams und Cloud-Enthusiasten zu treffen.
Spannende Talks und inspirierendes Networking
Von den Eröffnungs-Keynotes bis zu den letzten Sessions bot Cloud Native Zürich ein vielfältiges Programm mit technischen Deep Dives, Use Cases aus der Praxis und Blicken in die Zukunft. Themen waren unter anderem Kubernetes-Optimierung und -Skalierung, Platform Engineering und natürlich der Einsatz von KI.
Ein echtes Highlight war die abschliessende Keynote „From Voyager to JWST: The Evolution from Data-Poor to Data-Driven Exploration“ von Astrophysiker Dr. Thomas Zurbuchen, Professor für Weltraumwissenschaft und -technologie ETH Zürich Space und ehemaliger Wissenschaftsdirektor der NASA, die nicht nur inspiriert, sondern auch zum Nachdenken angeregt hat.
Danke fürs Vorbeikommen an unserem Stand 🎁
Wir haben uns sehr gefreut, so viele von euch an unserem Stand zu begrüssen, den wir uns gemeinsam mit Red Hat geteilt haben! Egal ob du dich mit uns über Servala, APPUiO, Kubernetes oder Managed OpenShift ausgetauscht hast, dir ein LEGO-Set schnappen oder mehr über unsere DevOps-Lösungen erfahren wolltest – wir haben jedes Gespräch geschätzt.
Solche Events zeigen uns immer wieder, wie besonders unsere Community ist: Viele bekannte Gesichter, viele neue Kontakte – einfach tolle Menschen, die in Zürich zusammenkommen.
Highlights des Tages
👋 Grossartige Begegnungen mit der Community, Kundinnen, Partnern und Interessierten
🧱 Unser LEGO-Gewinnspiel war ein voller Erfolg – Glückwunsch an die Gewinner!
💬 Inspirierende Sessions – besonders die Keynote von Thomas Zurbuchen bleibt in Erinnerung
💡 Grosses Interesse an Servala und wie es Unternehmen hilft, Cloud Native Services standardisiert bereitzustellen und zu nutzen
Der Hauptgewinn war ein Lego Discovery Space Shuttle – perfekt passend zur diesjährigen Keynote.
Ein grosses Dankeschön 🙏
Ein herzliches Dankeschön an die Organisator:innen von Cloud Native Zürich – ihr habt einen fantastischen Event in einer grossartigen Location auf die Beine gestellt! Und danke an alle Speaker, Helfer und natürlich die Community – ohne euch wäre dieser Tag nicht dasselbe gewesen.
Wir sehen uns – spätestens im nächsten Jahr oder bei einem der vielen kommenden Events, wie zum Beispiel dem allerersten Swiss Software Festival in Basel am 24. Juni 2025 (du kannst ein Ticket gewinnen)!
Markus Speth
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EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
Gewinne Tickets für das Swiss Software Festival 2025
11. Juni 2025
Am 24. Juni 2025 trifft sich die Schweizer Software-Community in Basel – und du kannst kostenlos dabei sein! 🎉 Wir verlosen mehrere Tickets im Wert von CHF 259.- für das allererste Swiss Software Festival.
✅ Das erwartet Dich
🎫 Kostenloser Zugang zum Festival im uptownBasel inkl. Talks, Lunch, Networking Apéro & Dinner
🧠 Spannende Inhalte rund um Software, Cloud Native, AI, Technologie & Zusammenarbeit
👋 Triff das VSHN-Team vor Ort und höre dir unseren Talk an
🔥 So nimmst Du teil
Du musst nur unten deine E-Mail-Adresse eingeben. Für doppelte Gewinnchancen:
Teile das Gewinnspiel mit dem Hashtag #SwissSoftwareFestival
Folge uns auf LinkedIn oder anderen Social Media Kanälen
🎟️Nimm teil an unserer Verlosung und gewinne Tickets!
Die Verlosung läuft bis Mo., 16. Juni 2025, 12:00 Uhr. Die Gewinner werden bis spätestens am Di. 17. Juni 2025 benachrichtigt. Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.
Deine Daten werden nur für dieses Gewinnspiel verwendet. Kein Spam, versprochen.
📜 Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel Teilnehmende müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Mitarbeitende von VSHN sowie deren unmittelbare Familienangehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn ist nicht übertragbar und kann nicht in bar ausgezahlt werden. Die Gewinner:innen werden per Zufallsprinzip ermittelt und per E-Mail oder Social Media benachrichtigt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich mit diesen Bedingungen einverstanden.
Markus Speth
Marketing, Communications, People
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EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
Redis 8 jetzt im VSHN Application Catalog verfügbar und Redis ist wieder Open Source!
Redis 8 ist ab sofort im VSHN Application Catalog verfügbar und Redis ist als Open Source zurück! Wir freuen uns riesig, dir mitzuteilen: Redis 8 ist ab sofort im VSHN Application Catalog verfügbar – und dieses Release ist etwas ganz Besonderes: Redis ist offiziell wieder Open Source!
Aber das ist noch nicht alles: Redis ist jetzt auch auf Servala verfügbar – dem offenen, cloud-nativen Service Hub von VSHN, der Entwickler:innen, Softwareanbieter und Cloud Provider über verschiedene Infrastrukturen hinweg verbindet.
Warum das so wichtig ist
Redis gehört seit Jahren zu den beliebtesten In-Memory-Datenbanken für Entwickler:innen und DevOps-Teams. Doch Lizenzänderungen in den letzten Versionen haben für viele Cloud-native Nutzer:innen und offene Ökosysteme Probleme verursacht. Mit Version 8 ändert sich das endlich: Redis kehrt zu seinen Open-Source-Wurzeln zurück und steht jetzt unter der GNU AGPLv3-Lizenz.
„Redis 8 bringt Redis zurück zu seinen Open-Source-Wurzeln. Die zukünftige Entwicklung von Redis wird unter der AGPLv3-Lizenz stattfinden.“ – Redis-Team, offizielle Ankündigung
Das bedeutet: mehr Transparenz, bessere Zusammenarbeit und langfristige Nachhaltigkeit für alle, die Redis als festen Bestandteil ihres Tech-Stacks einsetzen.
Redis 8 mit VSHN und Servala: Vollständig gemanagt & hochverfügbar
Mit Redis 8 im VSHN Application Catalog und auf Servala bekommst du mehr als nur die neueste Open-Source-Version:
Produktionsreife Deployments auf Kubernetes und OpenShift
Garantierte Verfügbarkeit, Monitoring und automatisches Failover
Lifecycle-Management inkl. Updates und Sicherheitspatches
Flexibilität beim Cloud-Anbieter – in deiner Infrastruktur oder über unsere Partner
Self-Service-Provisionierung über Servala mit integrierter Automatisierung
Egal ob du Redis intern nutzt oder als Service für Teams und Kund:innen bereitstellst – wir kümmern uns darum.
Unterstützte Versionen
Wir unterstützen weiterhin die meistgenutzten Redis-Versionen – ab sofort gehört auch Redis 8 offiziell zu unserem gepflegten Portfolio. 👉 Schau dir die vollständige Liste auf unserer VSHN Redis Produktseite oder der Servala Redis Seite an.
Warum Redis 8 über VSHN oder Servala nutzen?
✅ Wieder vollständig Open Source und Community-getrieben ✅ Kubernetes-native, GitOps-fähige Deployments ✅ Hochverfügbar mit Failover- und Backup-Strategien ✅ Integriert in deine Infrastruktur oder als Managed Service ✅ Unterstützt von VSHN – den DevOps-Experten hinter Servala
Redis 8 ist ein Meilenstein für die Open-Source-Welt – und wir bringen es in deine produktive Umgebung!
I’m Luca, and I’m thrilled to be joining VSHN as part of the Nunki team as a DevOps Engineer. In this role, I’ll be focusing on delivering AppOps and AppFlow services to our customers.
My journey began as a Software Engineer in the financial sector, but over time, I transitioned into DevOps. Most recently, I worked at a financial institution where I helped build a scalable platform from the ground up, paving the way for the company to obtain a FINMA license.
Outside of work, I’m a big fan of football and sports in general – both watching and playing. I also love getting together with friends for board games or similar activities. Lately, I’ve also been learning a new language, and while it’s definitely a challenge, I’m enjoying the journey.
I’m really looking forward to growing with the team and contributing to VSHN’s continued success!
Markus Speth
Marketing, Communications, People
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EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet