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DevOps für AI: LLMs in Produktion mit Kubernetes und Kubeflow betreiben

9. März 2026

Large Language Models (LLMs) werden zunehmend Teil moderner Softwaresysteme. Von Chatbots und Copilots über Retrieval-Systeme bis hin zu AI-Agenten – immer mehr Organisationen integrieren generative AI in echte Produktionsumgebungen. Während es heute einfacher denn je geworden ist, AI-Prototypen zu bauen, bleibt der zuverlässige Betrieb von LLMs in Produktion eine grosse Herausforderung.

Auf den Kubernetes Community Days New York teilte Aarno Aukia praktische Einblicke, was es braucht, um LLMs mit bewährten DevOps-Praktiken zu betreiben. Sein Vortrag machte eine wichtige Realität deutlich: AI-Systeme benötigen weiterhin starke DevOps-Fundamente – möglicherweise sogar mehr als klassische Softwaresysteme.

Aarno Aukia’s Talk am KCD New York

DevOps trifft auf AI

DevOps war schon immer darauf ausgerichtet, die Lücke zwischen Entwicklung und Betrieb zu schliessen. Entwickler konzentrieren sich auf die Anwendungslogik und Daten, während Operations-Teams dafür sorgen, dass Software zuverlässig in Produktion läuft. In den letzten zehn Jahren haben sich DevOps-Praktiken rund um Automatisierung, Observability und Continuous Delivery stark weiterentwickelt.

In vielen Organisationen folgt Software heute einer etablierten Pipeline: Entwickler committen Code in Git, automatisierte CI/CD-Pipelines bauen und paketieren die Anwendung, und Kubernetes deployt und betreibt sie in Produktion. Monitoring- und Logging-Systeme schaffen Transparenz darüber, wie sich die Anwendung verhält, sodass Entwickler sie kontinuierlich verbessern können.

Diese Feedback-Schleife ist zum Rückgrat moderner Cloud-Native-Entwicklung geworden.

Wenn jedoch AI ins Spiel kommt, verändert sich dieses Modell in mehreren wichtigen Punkten.

AI-Systeme verhalten sich anders

Einer der grössten Unterschiede zwischen klassischen Anwendungen und AI-basierten Systemen ist die Deterministik. Traditionelle Software verhält sich vorhersehbar: Bei gleichem Input entsteht immer derselbe Output. LLMs funktionieren dagegen völlig anders.

Large Language Models sind probabilistische Systeme. Sie erzeugen Antworten, indem sie das nächste Token basierend auf dem Kontext vorhersagen und damit statistische Entscheidungen darüber treffen, was als Nächstes folgt. Das bedeutet, dass selbst kleine Änderungen im Prompt oder in der Eingabe zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen können.

Eine scheinbar harmlose Anpassung eines System-Prompts kann das Verhalten eines Modells komplett verändern. In einem Beispiel führte bereits das Hinzufügen eines saisonalen Themas zu einem Chatbot-Prompt dazu, dass das Modell grundlegende Fragen nicht mehr korrekt beantworten konnte.

Für Operations-Teams entsteht dadurch eine neue Kategorie von Komplexität. Anstatt deterministische Systeme zu debuggen, müssen sie nun Systeme betreiben, deren Ergebnisse sich je nach Kontext subtil verändern können.

Testing wird dadurch deutlich komplexer.

Die Herausforderung beim Testen von AI

Klassisches Software-Testing ist vergleichsweise einfach. Ein Test liefert einen Input und überprüft, ob der Output exakt dem erwarteten Wert entspricht.

AI-Systeme passen nicht in dieses Modell. Wenn ein LLM eine Antwort generiert, kann diese korrekt sein, auch wenn sie sich in der Formulierung vom erwarteten Ergebnis unterscheidet. Gleichzeitig kann sie subtile sachliche Fehler oder Halluzinationen enthalten.

Zu bestimmen, ob eine Antwort akzeptabel ist, erfordert daher oft eine semantische Bewertung statt eines strikten Vergleichs. In manchen Fällen verwenden Organisationen sogar ein weiteres LLM, um die Ausgabe des ersten Modells zu bewerten. Dadurch entsteht ein völlig neues Testing-Paradigma, das viele Teams erst noch lernen zu beherrschen.

Mehr Artefakte zu verwalten

AI-Systeme bringen ausserdem zusätzliche Artefakte mit sich, die verwaltet und versioniert werden müssen.

In klassischen DevOps-Pipelines bestehen die wichtigsten Artefakte aus Source Code und Container Images. Bei AI-Workloads kommen jedoch weitere Komponenten hinzu: Datensätze, Trainingsartefakte, Prompts und Modelldateien. Diese Modelle sind oft sehr gross – teilweise mehrere Dutzend Gigabyte – und müssen sorgfältig gespeichert und versioniert werden.

Ohne saubere Versionierung wird es extrem schwierig, Probleme zu debuggen oder Ergebnisse später zu reproduzieren. Wenn sich ein Modell unerwartet verhält, müssen Teams genau wissen, welche Modellversion, welcher Datensatz und welche Konfiguration beim Deployment verwendet wurden.

Das erhöht die operative Komplexität von AI-Systemen erheblich.

Observability wird kritisch

Da LLMs nicht deterministisch sind, wird Observability noch wichtiger als in klassischen Systemen.

Logging muss deutlich mehr Kontext erfassen als bisher. Statt nur Anwendungsereignisse zu protokollieren, müssen Teams möglicherweise den vollständigen Prompt, die Modellantwort, die Modellversion und weitere Konfigurationsparameter speichern. Nur so können Betreiber später nachvollziehen, was genau passiert ist.

Ohne detaillierte Observability kann das Debugging von AI-Systemen schnell unmöglich werden.

Offene Modelle vs. gehostete APIs

Eine weitere wichtige operative Entscheidung ist die Wahl zwischen geschlossenen und offenen Modellen.

Gehostete AI-APIs bieten Komfort und leistungsstarke Funktionen, bringen aber auch Einschränkungen mit sich. In vielen Fällen haben Organisationen keine Kontrolle darüber, wann Modellupdates stattfinden oder welche Minor-Version gerade aktiv ist. Das kann Debugging und Reproduzierbarkeit erschweren.

Open-Weight- oder Open-Source-Modelle bieten dagegen mehr Kontrolle im Betrieb. Sie können heruntergeladen, versioniert, lokal getestet und auf eigener Infrastruktur betrieben werden. Organisationen können so selbst entscheiden, wann und wie Updates ausgerollt werden.

Gerade für regulierte Branchen wie Finanzwesen, Gesundheitswesen oder öffentliche Verwaltung ist dieses Mass an Kontrolle entscheidend.

Kubernetes als Fundament

Hier kommt Kubernetes als zentraler Bestandteil der AI-Infrastruktur ins Spiel.

Kubernetes löst bereits viele operative Herausforderungen beim Betrieb verteilter Systeme. Es bietet Mechanismen für Container-Orchestrierung, Ressourcenmanagement, Autoscaling und Fehlertoleranz. Für AI-Workloads besonders wichtig ist die Fähigkeit, auch GPU-Ressourcen zu verwalten.

Der Betrieb von Kubernetes selbst ist jedoch nicht trivial – wie wir auch in unserem Artikel Beste Kubernetes Distributionen 2026 – und warum du sie vielleicht nicht selbst betreiben solltest beschreiben. Produktionscluster zu betreiben erfordert erhebliche operative Erfahrung.

Kubeflow und der Machine-Learning-Lifecycle

Kubeflow erweitert Kubernetes um spezialisierte Komponenten für Machine-Learning-Workflows. Es hilft dabei, den gesamten Lebenszyklus von AI-Modellen zu verwalten – vom Training bis zum Betrieb der Inferenz.

Mit Kubeflow Pipelines können Teams Workflows für die Modellentwicklung und das Training automatisieren. Diese Pipelines orchestrieren komplexe Prozesse wie Datenvorverarbeitung, Trainingsläufe, Evaluationen und das Verpacken von Modellen für Deployments.

Für viele Organisationen, die LLMs einsetzen, liegt der Fokus jedoch nicht auf dem Training eigener Modelle, sondern darauf, bestehende Modelle zuverlässig in Produktion zu betreiben.

Hier kommt KServe ins Spiel.

LLMs mit KServe betreiben

KServe ist ein Kubernetes-natives Framework für Model Serving, das das Deployment und den Betrieb von AI-Modellen vereinfacht. Es ermöglicht Teams, Inferenzservices auf Kubernetes über standardisierte APIs bereitzustellen.

Ein typisches Deployment besteht aus einem Container, der einen Model Server betreibt, häufig basierend auf Runtimes wie vLLM. Der Container lädt das Modell, nutzt GPU-Ressourcen für die Inferenz und stellt einen API-Endpunkt für Anwendungen bereit.

KServe integriert sich mit Kubernetes-Autoscaling-Mechanismen und Observability-Tools, sodass AI-Workloads dynamisch skaliert und ihr Verhalten in Produktion überwacht werden kann.

Da alles als Kubernetes-Ressource läuft, können Teams dieselben DevOps-Praktiken nutzen, die sie bereits für andere Anwendungen einsetzen.

Ein schnell wachsendes Ökosystem

Das Ökosystem rund um AI-Infrastruktur entwickelt sich derzeit extrem schnell. Neue Projekte entstehen laufend, um die besonderen Herausforderungen beim Betrieb von LLMs im grossen Massstab zu adressieren.

Ein Beispiel ist LLMD, ein Kubernetes-Operator speziell für LLM-Inferenz. Er baut auf bestehenden Technologien wie vLLM auf, ergänzt diese jedoch um zusätzliche Funktionen wie Request-Routing, Modellselektion, Caching und intelligentes Scaling.

Solche Tools zeigen, wie sich das Cloud-Native-Ökosystem an die operativen Anforderungen von AI-Workloads anpasst.

AI braucht weiterhin DevOps

Trotz des grossen Hypes rund um generative AI bleibt eine zentrale Erkenntnis bestehen: AI-Systeme brauchen weiterhin starke operative Grundlagen.

LLMs in Produktion zu betreiben bedeutet weit mehr, als einfach eine API aufzurufen. Es erfordert sorgfältiges Management von Modellen, Infrastruktur, Observability und Deployment-Prozessen.

Kubernetes und Kubeflow bieten eine leistungsfähige Plattform, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Durch die Anwendung bewährter DevOps-Prinzipien auf AI-Systeme können Organisationen Plattformen aufbauen, die nicht nur intelligent, sondern auch zuverlässig und skalierbar sind.

Während AI zunehmend zum Standardbestandteil moderner Anwendungen wird, wird die Fähigkeit, diese Systeme effizient zu betreiben, genauso wichtig wie die Modelle selbst.

Genau hier kommen Plattformansätze ins Spiel. Anstatt dass jedes Team komplexe Stacks selbst aufbauen und betreiben muss, können Plattformen fertige Services auf Kubernetes bereitstellen. Ein Beispiel dafür ist Servala – Sovereign App Store, ein Kubernetes-nativer Marktplatz, der Organisationen mit einem Katalog von Managed Cloud-Native-Services verbindet, darunter Datenbanken, Storage, Developer Tools und AI-fähige Infrastrukturkomponenten.

Markus Speth

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Beste Kubernetes Distributionen 2026 – und warum du sie vielleicht nicht selbst betreiben solltest

2. März 2026

Kubernetes ist zum Rückgrat der modernen digitalen Infrastruktur geworden – es treibt alles an, von SaaS-Plattformen bis hin zu unternehmenskritischen Systemen im Gesundheitswesen, in der Finanzbranche und in der öffentlichen Verwaltung.
Doch eine Sache wird immer noch weit unterschätzt: Kubernetes allein reicht nicht.

Der Betrieb von Kubernetes in Produktion erfordert weit mehr als das Upstream-Projekt. Du brauchst Netzwerk, Storage, Observability, Security-Hardening, Upgrade-Tooling und operative Prozesse – alles eng integriert und kontinuierlich gepflegt.

Genau hier kommen Kubernetes-Distributionen ins Spiel.

Und wenn du diese Komplexität nicht selbst betreiben möchtest, gibt es eine Abstraktionsebene höher: Managed Kubernetes oder Managed OpenShift.

In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Kubernetes-Distributionslandschaft im Jahr 2026 und erklären, warum das Auslagern des Betriebs oft die klügste Wahl ist.

Was ist Kubernetes?

Kubernetes (K8s) ist das Open-Source-Orchestrierungssystem für containerisierte Anwendungen. Ursprünglich von Google entwickelt, hat es sich zum De-facto-Standard für das Deployment, die Skalierung und den Betrieb von Containern in Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Umgebungen etabliert.

Heute wird Kubernetes von der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) verwaltet, die eine herstellerneutrale Entwicklung, offene Standards und eine starke Community-getriebene Roadmap gewährleistet.

Kubernetes selbst ist am besten als Motor zu verstehen.
Um wirklich voranzukommen, brauchst du das drum herum gebaute Auto – und genau das liefern Kubernetes-Distributionen.

Wenn du mehr über Kubernetes selbst erfahren möchtest – was es tut und wie es moderne Anwendungen antreibt – schau dir das an: Was ist Kubernetes? Der Motor der digitalen Welt einfach erklärt.

Kubernetes-Versionsunterstützung im Jahr 2026

Die aktuelle Kubernetes-Version per 2. März 2026 ist v1.35. Das Kubernetes-Projekt pflegt Release-Branches für die drei neuesten Minor-Releases (aktuell 1.35, 1.34, 1.33). Kubernetes 1.19 und neuer erhält ca. 1 Jahr Patch-Unterstützung. Kubernetes 1.18 und älter erhielt ca. 9 Monate Patch-Unterstützung.

Zu jedem Zeitpunkt befinden sich die drei neuesten Minor-Versionen im Mainstream-Support, wobei jedes Release für ca. 14 Monate unterstützt wird. Regelmässige Upgrades sind also keine Option – sie sind eine zentrale operative Anforderung.

Branchenberichte zeigen konsistent, dass die Mehrheit der Produktionscluster unterstützte Versionen einsetzt, ein erheblicher Anteil jedoch aufgrund operativer Komplexität hinterherhinkt. Laut dem Kubernetes-Adoptionsbericht 2025 von Datadog laufen 78 % der Hosts auf Kubernetes-Versionen im Mainstream-Support, 19 % auf älteren Versionen mit erweitertem Support und nur 3 % auf nicht mehr unterstützten Releases. Das zeigt, wie wichtig regelmässige Updates und Lifecycle-Management in Produktionsumgebungen geworden sind – und wie leicht sie in selbstverwalteten Setups vernachlässigt werden.

Was definiert eine Kubernetes-Distribution?

Ähnlich wie bei Linux – wo der Kernel mit Treibern, Dienstprogrammen und Konfiguration zu einem vollständigen Betriebssystem (einer Linux-Distribution) kombiniert wird – muss auch Kubernetes mit wesentlichen Tools und Diensten gebündelt werden, um in der Produktion nutzbar zu sein. Genau das leistet eine Kubernetes-Distribution.

Genau wie es verschiedene Linux-Distributionen für unterschiedliche Bedürfnisse gibt – wie Ubuntu, Debian oder Red Hat Enterprise Linux (RHEL) – gibt es auch viele Kubernetes-Distributionen, jede mit anderen Kompromissen bei Benutzerfreundlichkeit, Support, Performance und Ökosystem-Integration.

Eine Kubernetes-Distribution ist eine vorkonfigurierte Version von Upstream-Kubernetes, die die Kernkomponenten (API-Server, Scheduler, Controller-Manager usw.) mit den Tools und Diensten kombiniert, die für einen zuverlässigen Betrieb benötigt werden.

Typische Funktionen, die von Distributionen gebündelt werden:

  • Installer- und Upgrade-Tooling für Control Plane und Worker Nodes
  • Networking (CNI), Ingress und manchmal Service Mesh
  • Storage-Unterstützung durch CSI-Treiber und Backup-Integration
  • Sicherheitsfunktionen wie Authentifizierung, RBAC und Audit-Logs
  • Monitoring, Logging und Alerting (oft auf Basis von Prometheus und verwandten Tools)
  • Developer-Tooling wie GitOps-Pipelines, CLI oder Dashboards

Eine Distribution hilft dabei, das Setup zu standardisieren, den Integrationsaufwand zu reduzieren und Best Practices zu folgen. Aber selbst die beste Distribution muss noch installiert, aktualisiert, gepatcht und betreut werden – und damit kommen wir zur nächsten Ebene.

Kubernetes und Red Hat OpenShift im Jahr 2026

Red Hat OpenShift ist wahrscheinlich die bekannteste Kubernetes-Distribution und verfolgt einen klar meinungsstarken Ansatz. Sie baut auf Upstream-Kubernetes auf und erweitert es zu einer vollständigen Anwendungsplattform.

Wesentliche Merkmale von OpenShift:

  • Vollständiges Lifecycle-Management und Upgrades
  • Integrierte Developer-Experience mit Pipelines, GitOps und Image-Builds
  • OperatorHub für lifecycle-verwaltete Services
  • Starke Multi-Tenancy, Zugriffskontrolle und Policy-Durchsetzung
  • Integrierte Observability- und Compliance-Fähigkeiten

OpenShift ist von Anfang an für den Produktionsbetrieb ausgelegt, insbesondere in regulierten Umgebungen oder grossen Organisationen, die Konsistenz und Governance schätzen.

Die aktuelle OpenShift-4.21-Plattform (veröffentlicht im Februar 2026) basiert auf Kubernetes 1.34 und CRI-O 1.34. Sie festigt OpenShifts Position als vertrauenswürdige und umfassende Anwendungsplattform, auf der KI-Workloads, Container und Virtualisierung Seite an Seite laufen – in hybriden Cloud-Umgebungen, mit integrierten Tools und Services für cloud-native, virtuelle und traditionelle Anwendungen.

Wenn du in einer regulierten Branche tätig bist oder eine Plattform brauchst, die von Anfang an produktionsbereit ist, ist OpenShift ein starker Kandidat. Wenn du Flexibilität bevorzugst oder ein minimales Setup möchtest, passen andere Distributionen vielleicht besser.

Die Kubernetes-Distributionslandschaft im Jahr 2026

Es gibt Dutzende von Kubernetes-Distributionen, die meisten fallen jedoch in vier praktische Kategorien.

Enterprise-Grade Kubernetes-Distributionen

Für grosse und regulierte Umgebungen mit starken Anforderungen an Lifecycle-Management und Governance konzipiert:

  • Red Hat OpenShift – funktionsreiche, hochintegrierte Plattform mit integrierter Governance, Observability und Developer-Tooling
  • VMware Tanzu Kubernetes Grid – eng integriert mit vSphere und Enterprise-Lifecycle-Tooling
  • D2iQ Kubernetes Platform (DKP) – fokussiert auf Multi-Cluster-, Hybrid- und Edge-Betrieb mit starken Lifecycle- und Governance-Fähigkeiten
  • Mirantis Kubernetes Engine (MKE) – gehärtete Enterprise-Distribution mit Unterstützung für Air-Gapped- und FIPS-konforme Umgebungen
  • Rancher RKE2 – sichere Kubernetes-Distribution mit Fokus auf Hybrid- und Multi-Cluster-Betrieb

Enterprise-Distributionen bieten oft Lifecycle-Automatisierung (Upgrades, Patching), gehärtete Sicherheit (CIS-Benchmarks, FIPS) und Tools für konsistente Multi-Cluster-Policy-Durchsetzung und Hybrid-Cloud-Deployment.

Cloud-Managed Kubernetes-Services

Diese Dienste abstrahieren einen Grossteil der Control Plane und bieten Kubernetes als Service an:

  • Amazon Elastic Kubernetes Service (EKS)
  • Google Kubernetes Engine (GKE)
  • Azure Kubernetes Service (AKS)
  • IBM Cloud Kubernetes Service, Oracle OKE und andere

Diese sind ideal, wenn du Kubernetes nutzen möchtest, ohne die Infrastruktur selbst zu verwalten. Sie sind eng in ihre jeweiligen Cloud-Ökosysteme integriert und übernehmen die Upgrades für dich.

Leichtgewichtige und Edge-optimierte Kubernetes-Distributionen

Perfekt für IoT, entlegene Standorte oder ressourcenbeschränkte Umgebungen:

  • k3s (von Rancher) – Single-Binary-Kubernetes für Edge, CNCF-zertifiziert
  • k0s (von Mirantis) – minimal, deklarativ und ideal für eingebettete oder Hybrid-Deployments
  • MicroK8s – Canonicals Snap-basierte Distribution für Edge und Dev/Test
  • Talos Linux + Kubernetes – vollständig immutabel und API-getrieben

Diese Distributionen priorisieren einen kleinen Footprint, minimale Abhängigkeiten und geringen operativen Aufwand.

Self-Hosted Open-Source-Kubernetes-Distributionen

Diese Open-Source-Kubernetes-Distributionen richten sich an Teams, die vollständige Kontrolle und Flexibilität über ihre Cluster möchten. Sie kommen ohne Vendor-Lock-in, erfordern aber mehr operativen Aufwand.

  • OKD – Community-Distribution, die das Upstream von Red Hat OpenShift bildet
  • RKE2 (Rancher Kubernetes Engine 2) – sichere, gehärtete Kubernetes-Distribution von Rancher
  • Charmed Kubernetes – Canonicals meinungsstarker, aber modularer Kubernetes-Stack
  • Talos Linux + Kubernetes – vollständig immutables und API-verwaltetes Linux-Betriebssystem für Kubernetes

Sie bieten Flexibilität, aber Lifecycle-Management, Upgrades und Integrationen bleiben in deiner Verantwortung.

Warum Managed Kubernetes oder Managed OpenShift wählen?

Selbst mit einer gut gestalteten Distribution bleibt der Betrieb von Kubernetes komplex.

Teams sind verantwortlich für:

  • Cluster-Health, Verfügbarkeit und Skalierung
  • Regelmässige Upgrades und Sicherheits-Patching
  • Incident-Response und Troubleshooting
  • Governance über mehrere Cluster oder Umgebungen
  • Compliance und Audit-Bereitschaft

Managed-Kubernetes- und Managed-OpenShift-Services existieren genau dafür, um diese Last abzunehmen.

Bei VSHN betreiben wir Kubernetes- und OpenShift-Cluster mit klaren SLAs und produktionsreifen Prozessen, darunter:

  • Automatisierte Upgrades und Lifecycle-Management
  • 24/7 SLA-gesichertes Monitoring und Incident-Response
  • Konsistente Multi-Cluster-Governance und Policy-Durchsetzung
  • Integration mit Managed-Datenbanken, Identity und Observability-Services
  • Unterstützung für hybride, Multi-Cloud- und Sovereign-Cloud-Umgebungen
  • Nachgewiesene Compliance mit ISO 27001, ISAE 3402 Report Type 2, KCSP und Red Hat Premier CCSP

Mit einem Managed-Ansatz braucht dein Team keine tiefgehende Kubernetes-Betriebsexpertise im Haus. Du kannst dich auf Anwendungen, Innovation und Delivery konzentrieren – während wir die Komplexität der zugrundeliegenden Plattform übernehmen.

Warum Talos Managed Kubernetes noch stärker macht

Moderne, immutable Grundlagen wie Talos Linux verändern grundlegend, wie Kubernetes-Cluster betrieben werden.

Talos eliminiert ganze Klassen von operativen und Sicherheitsrisiken durch Design:

  • Kein SSH-Zugang
  • Kein Paketmanager
  • Kein Configuration Drift
  • Vollständig deklarativ und API-getrieben

In einem verwalteten Setup ermöglicht Talos hochgradig standardisierte, reproduzierbare und sichere Cluster im grossen Massstab.
Upgrades werden vorhersehbar, rollback-sicher und auditierbar – was Talos besonders attraktiv für regulierte und souveräne Umgebungen macht.

In Kombination mit verwaltetem Betrieb repräsentiert Talos eine klare Richtung für die Zukunft von Kubernetes: immutabel, automatisiert und zuverlässig.

Also – welche Kubernetes-Distribution solltest du wählen?

Eine kurze Orientierungshilfe je nach Bedarf:

  • Vollwertige Plattform für Hybrid-Cloud mit Enterprise-Unterstützung? → Red Hat OpenShift
  • Cloud-native Services mit minimalem operativen Aufwand bevorzugt? → EKS, GKE, AKS
  • Leichtgewichtiges, minimales oder Edge-fähiges Setup benötigt? → k3s oder k0s
  • Vollständige Kontrolle und Bereitschaft zur Eigenverantwortung? → RKE2, MicroK8s, OKD
  • Vorteile ohne operativen Aufwand gewünscht? → Entscheid dich für einen Managed-Kubernetes- oder Managed-OpenShift-Anbieter wie VSHN

Fazit

Im Jahr 2026 hat sich Kubernetes als Motor der digitalen Welt fest etabliert. Von cloud-nativen Anwendungen bis hin zu unternehmenskritischen Systemen in Unternehmen und dem öffentlichen Sektor ist Kubernetes zur Grundlage moderner IT-Plattformen geworden.

Die Wahl der richtigen Kubernetes-Distribution ist jedoch nur der erste Schritt. Die eigentliche Herausforderung liegt darin, Kubernetes über die Zeit sicher, zuverlässig und regelkonform zu betreiben – insbesondere in komplexen, regulierten oder schnell wachsenden Umgebungen.

Im Enterprise-Bereich hat sich Red Hat OpenShift als De-facto-Standard herausgebildet. Die Kombination aus ausgereiftem Lifecycle-Management, integrierter Sicherheit, starken Governance-Mechanismen und einem umfassenden Toolchain für Entwickler und Betreiber macht OpenShift zur ersten Wahl für viele Organisationen – insbesondere dort, wo Compliance, Skalierbarkeit und operative Stabilität entscheidend sind.

Gleichzeitig zeigen leichtgewichtige und moderne Distributionen wie k3s, k0s und Talos, wohin sich die Kubernetes-Technologie entwickelt. Immutable, API-getriebene und hochautomatisierte Plattformen reduzieren operative Komplexität und Angriffsoberflächen erheblich. Ihr volles Potenzial entfalten sie jedoch erst, wenn sie standardisiert und professionell verwaltet betrieben werden.

Genau hier kommen Managed Kubernetes, Managed OpenShift und Cloud Platform Operations ins Spiel. Sie verbinden moderne Plattformtechnologien mit bewährten operativen Prozessen, klaren SLAs und kontinuierlicher Verbesserung. Teams können sich auf Anwendungen, Innovation und Geschäftswert konzentrieren, ohne tiefgehende Kubernetes-Betriebsexpertise im Haus halten zu müssen.

Ob OpenShift im Enterprise-Umfeld, Cloud-managed Kubernetes oder moderne immutable Plattformen wie Talos – der entscheidende Faktor ist nicht die Distribution selbst, sondern ein Betriebsmodell, das konsistent Sicherheit, Stabilität und Skalierbarkeit liefert.

Wer Kubernetes nachhaltig, sicher und zukunftssicher betreiben möchte, für den ist ein Managed-Ansatz oft der effektivste Weg – sowohl technisch als auch organisatorisch.

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Markus Speth

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Sovereignty in Practice Study 2026 – jetzt teilnehmen

9. Feb. 2026

Von DevOps zu digitaler Souveränität

In den letzten Jahren haben DevOps, Platform Engineering und Cloud-Native-Technologien grundlegend verändert, wie Organisationen digitale Services entwickeln und betreiben. Was ursprünglich als Diskussion über Geschwindigkeit, Automatisierung und Effizienz begann, ist heute zunehmend eine Frage von Kontrolle, Verantwortung und langfristiger Handlungsfähigkeit.

In unseren DevOps-Studien wurde genau dieser Wandel sichtbar. Technische Reife allein reicht nicht mehr aus. Organisationen stellen sich immer häufiger grundlegende Fragen: Wo liegen unsere Daten wirklich? Wer kontrolliert unsere Plattformen? Und wie wirken sich regulatorische, rechtliche und geopolitische Rahmenbedingungen auf den Alltag in IT und Betrieb aus?

Genau an diesem Punkt setzt die Sovereignty in Practice Study 2026 an.

Hier geht’s direkt zur Umfrage.

Was wir aus der DevOps-Studie gelernt haben

Die DevOps-Studie zeigte eine breite Einführung von Cloud-Native-Ansätzen, Automatisierung und Plattformmodellen über viele Branchen hinweg. Gleichzeitig traten wiederkehrende Herausforderungen deutlich hervor:

  • wachsende Abhängigkeiten von wenigen Anbietern
  • steigender regulatorischer Druck, insbesondere in regulierten Umfeldern
  • Spannungsfelder zwischen Agilität, Compliance und langfristiger Kontrolle
  • Unsicherheit darüber, wie viel digitale Souveränität realistisch und umsetzbar ist

Digitale Souveränität tauchte dabei immer wieder als zentrales Thema auf – häufig jedoch eher als abstrakter Begriff denn als gelebte Praxis.

Warum eine eigene Souveränitätsstudie

Gemeinsam mit Zühlke haben wir bei VSHN entschieden, den nächsten Schritt zu gehen.

Statt digitale Souveränität als Randthema zu behandeln, rückt die Sovereignty in Practice Study 2026 sie bewusst ins Zentrum. Ziel ist es nicht, eine theoretische Idealdefinition zu liefern, sondern zu verstehen, wie Organisationen digitale Souveränität heute ganz konkret umsetzen.

Im Fokus stehen unter anderem folgende Fragen:

  • Wie werden Entscheidungen zu Daten, Workloads und Anbietern getroffen?
  • Wie werden diese Entscheidungen organisatorisch und technisch durchgesetzt?
  • Wo werden Abhängigkeiten bewusst akzeptiert – und warum?
  • Wie prägen regulatorische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen reale Architekturen?

Von Strategie zu gelebter Praxis

Digitale Souveränität wird häufig auf Strategieebene diskutiert. In der Praxis zeigt sie sich jedoch in sehr konkreten Entscheidungen – etwa bei Cloud-Verträgen, Plattformarchitekturen, Betriebsmodellen oder Governance-Strukturen.

Die Studie wird über eine kurze Online-Umfrage durchgeführt und ist bewusst praxisnah gestaltet. Die Antworten sollen aus Sicht der jeweiligen Organisation erfolgen. Falls einzelne Aspekte unklar oder noch nicht entschieden sind, ist „Nicht sicher“ eine vollkommen valide und wichtige Antwort.

Für wen ist die Studie gedacht

Die Sovereignty in Practice Study richtet sich an Organisationen, die digitale Plattformen oder geschäftskritische Workloads betreiben – insbesondere auch in regulierten Bereichen wie Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, öffentlicher Sektor oder kritische Infrastrukturen.

Unabhängig davon, ob digitale Souveränität bereits strategisch verankert ist oder sich gerade erst als operatives Thema etabliert, trägt jede Perspektive zu einem realistischen Gesamtbild bei.

Gewinnspiel

Und wie schon bei den DevOps Reports wird es auch diesmal ein Gewinnspiel geben! Wenn du am Ende der Umfrage deine E-Mail-Adresse angibst, nimmst du automatisch an der Verlosung teil.

Zu gewinnen gibt es entweder einen (1) Digitec / Galaxus Gutschein im Wert von 200 CHF oder einen (1) APPUiO Cloud Gutschein im Wert von 200 CHF.

Die beiden Gewinner werden am Mittwoch, den 1. April 2026, privat und separat von uns kontaktiert. Es gelten die Teilnahmebedingungen.

Jetzt an der Studie teilnehmen

  • Dauer: ca. 5-7 Minuten
  • Format: Online-Umfrage
  • Teilnahmeschluss: 31. März 2026

Für die Studie bedeutet digitale Souveränität die Fähigkeit einer Organisation, Entscheidungen über Daten, Workloads und Anbieter selbstbestimmt zu treffen und unter regulatorischen sowie geschäftlichen Rahmenbedingungen durchzusetzen.

👉 Jetzt an der Sovereignty in Practice Study 2026 teilnehmen

Markus Speth

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VSHN gewinnt „Biggest Microgateway Deal 2025“ beim Ergon Airlock Partner Event

2. Feb. 2026

Am 27. und 28. Januar 2026 lud Ergon sein Partner-Ökosystem zum Airlock Partner Event auf den Stoos ein – zwei Tage im Zeichen von Zusammenarbeit, Austausch und einer gemeinsamen Perspektive auf die Zukunft von Identity Security.

VSHN war stolz, als Airlock-Partner Teil dieses Events zu sein und eine inspirierende Atmosphäre mit vielen spannenden Menschen, Gesprächen und technischen Einblicken zu erleben. Die Kombination aus tiefgehenden Diskussionen, starkem Community-Spirit und der beeindruckenden Bergkulisse machte das Event gleich zu Beginn des Jahres zu einem besonderen Highlight.

Eine starke Partnerschaft mit Ergon und Airlock

Airlock und das Airlock Microgateway sind Teil des Security-Portfolios von Ergon und spielen eine zentrale Rolle beim Schutz geschäftskritischer digitaler Services. Als Partner arbeitet VSHN eng mit Ergon zusammen, um diese Komponenten zuverlässig, sicher und skalierbar zu betreiben – insbesondere in Umgebungen, in denen Verfügbarkeit, Compliance und Vertrauen nicht verhandelbar sind.

Events wie das Airlock Partner Event oder unsere Cloud Native Computing Meetups zeigen, wie wichtig enge Zusammenarbeit ist, wenn es darum geht, Identity- und Access-Lösungen zu entwickeln und zu betreiben, auf die sich Organisationen wirklich verlassen können.

Biggest Microgateway Deal 2025

Ein besonderer Moment für VSHN war die Auszeichnung mit dem Partner Award „Biggest Microgateway Deal 2025“.

Der Award würdigt unser erfolgreiches gemeinsames Kundenprojekt mit HIN – Health Info Net, dem vertrauenswürdigen Netzwerk für den Schweizer Gesundheitssektor. Gemeinsam mit Ergon und Airlock unterstützen wir HIN beim Betrieb einer sicheren und hochverfügbaren Access-Infrastruktur, die den strengen Anforderungen des Gesundheitswesens gerecht wird.

Mehr zu diesem Projekt findest du in unserer HIN (Health Info Net) Success Story.

Diese Auszeichnung ist eine starke Bestätigung dafür, was möglich ist, wenn Technologie, Partnerschaft und operative Exzellenz zusammenkommen.

Vor Ort mit dem VSHN-Team

Unsere VSHNeers Daniel Briner und Tobias Brunner vertraten VSHN während des zweitägigen Events und nahmen an vielen wertvollen Gesprächen, Sessions und Partneraustauschen teil. Beide gaben zudem Interviews während des Events – weitere Inhalte, Videos und Einblicke werden in den kommenden Tagen von Airlock veröffentlicht.

Und nicht zuletzt: Das Airlock-Maskottchen bekam während des Events offiziell einen Namen – Airbert.

Ausblick

Das Airlock Partner Event 2026 hat erneut gezeigt, wie viel Potenzial in starken Ökosystemen steckt, die auf Vertrauen, Offenheit und gemeinsamer Verantwortung basieren.

Wir danken für die Einladung, den offenen Austausch und die Anerkennung unserer gemeinsamen Arbeit – und freuen uns bereits auf viele weitere Success Stories mit Ergon, Airlock und unseren Kundinnen und Kunden in der Zukunft.

Was ist das Airlock Microgateway?

Airlock ist eine etablierte Security-Lösung von Ergon, die moderne Applikationen und APIs mit starken Identity- und Access-Kontrollen schützt. Das Airlock Microgateway überträgt diesen Ansatz in cloud-native und Kubernetes-Umgebungen und ermöglicht fein granulierte Zugriffskontrollen, sichere Authentifizierungsflüsse und eine konsistente Durchsetzung von Security-Policies nahe an der Applikation.

Für Organisationen mit verteilten, containerisierten Workloads bietet das Microgateway eine leistungsfähige Grundlage für Identity Security – ohne unnötige Komplexität in die Applikationsarchitektur zu bringen.

Um Einführung und Betrieb zu vereinfachen, ist das Airlock Microgateway als Managed Service auf Servala – dem Sovereign App Store von VSHN – verfügbar. So können Organisationen das Airlock Microgateway vollständig gemanagt und cloud-agnostisch nutzen und behalten gleichzeitig die Kontrolle über Daten, Governance und Plattformwahl.

Mehr Infos zum Airlock Microgateway Service findest du auf Servala.

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Recap Red Hat Summit: Connect Switzerland 2026 in Zürich

15. Jan. 2026

Am 14. Januar 2026 kam die Schweizer Enterprise-IT- und Open-Source-Community in Zürich zum Red Hat Summit: Connect Switzerland 2026 zusammen. Die Veranstaltung bot einen ganzen Tag voller Einblicke, Diskussionen und Austausch zu Hybrid Cloud, OpenShift, Automation, DevSecOps, AI und vor allem digitaler Souveränität.

Für uns bei VSHN war es ein starker Start ins neue Jahr und als Silver Sponsor setzten wir ein weiteres klares Zeichen dafür, wie relevant Open Source, Cloud Native Plattformen und souveräne IT-Architekturen für Schweizer Organisationen geworden sind.

VSHN in der Opening Keynote von Red Hat Country Manager Richard Zobrist

Der Tag startete direkt mit einem besonderen Moment: Ein starkes Zitat über VSHN und unsere Zusammenarbeit mit HIN (Health Info Net) – geteilt von Richard Zobrist, Red Hat Country Manager Schweiz, während der Opening Keynote. Aarno brachte es später augenzwinkernd auf den Punkt: „Its not every day that the Red Hat country manager Richard drops my name during the opening keynote 🥰“ – ein grossartiger Start in einen spannenden Event-Tag.

Fokus auf reale Enterprise-Herausforderungen

Der Red Hat Summit: Connect Switzerland bot erneut eine gelungene Mischung aus strategischen Perspektiven und praxisnahen Umsetzungsthemen. In Keynotes, Breakout Sessions und Partner Talks wurde eines deutlich: Unternehmen stellen nicht mehr die Frage, ob sie Hybrid Cloud und Kubernetes einsetzen sollen, sondern wie sie diese Plattformen zuverlässig, sicher und konform zu regulatorischen und souveränen Anforderungen betreiben.

Besonders stark nachgefragt waren Themen wie:

  • Hybrid- und Multi-Cloud-Architekturen mit OpenShift
  • Platform Engineering als Enabler für Developer Productivity
  • Automation und Day-2 Operations
  • Security und Compliance in regulierten Umgebungen
  • AI-Workloads auf Enterprise-Kubernetes-Plattformen
  • … und all diese Themen im Kontext digitaler Souveränität

Digitale Souveränität – gebaut, nicht gekauft

Eines der Highlights für uns war der Partner Spotlight Talk von Aarno Aukia, CTO & Partner bei VSHN. In seinem Lightning Talk „Data Sovereignty Is Built, Not Bought“ griff Aarno ein Thema auf, das sich wie ein roter Faden durch viele Gespräche des Tages zog.

Die zentrale Botschaft: Souveränität ist kein Label, das man einkauft. Sie ist eine architektonische und operative Fähigkeit, die bewusst aufgebaut und betrieben werden muss. OpenShift spielt dabei eine Schlüsselrolle, indem es Applikationen und Daten von einzelnen Infrastruktur-Providern entkoppelt und einen konsistenten Betrieb über On-Premises, Private Cloud und vertrauenswürdige Public Clouds hinweg ermöglicht.

Genau hier setzen Plattformen wie Servala an – mit Managed Services für OpenShift-Umgebungen dort, wo die Daten bereits liegen, ohne unnötige Datenverschiebung oder Lock-in.

Viele gute Gespräche am VSHN-Stand

Über den ganzen Tag hinweg war unser Stand ein Treffpunkt für Kundinnen und Kunden, Partner und Community-Mitglieder. Wir führten zahlreiche spannende Gespräche rund um:

Auffällig war einmal mehr, wie konkret die Fragestellungen inzwischen sind. Viele Organisationen befinden sich mitten in der Umsetzung und suchen nach erprobten Betriebsmodellen statt nach theoretischen Konzepten.

Community, Partner und Austausch

Neben den Sessions und Breakout-Talks bleibt der Red Hat Summit: Connect Switzerland vor allem ein Community-Event und wird zurecht als der grösste Open Source Event der Schweiz angesehen. Der offene Austausch mit Red Hat Expertinnen und Experten, Partnern und Peers machte es leicht, Erfahrungen, Herausforderungen und Learnings zu teilen.

Ein grosses Dankeschön geht an Red Hat und das lokale Team für die Organisation dieses rundum gelungenen Events in Zürich.

Ausblick

Die Gespräche haben klar gezeigt, dass 2026 ein weiteres entscheidendes Jahr für die digitale Souveränität wird. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Kundinnen, Kunden und Partnern weiterhin zuverlässige, offene und souveräne Plattformen zu bauen – und den Dialog auf kommenden Community-Events fortzusetzen.

Vielen Dank an alle, die bei uns am Stand vorbeigeschaut, an den Sessions teilgenommen und ihre Perspektiven geteilt haben. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Red Hat Summit: Connect.

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Markus Speth

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VSHN Year in Review 2025

17. Dez. 2025

Zum Jahresende möchten wir kurz innehalten und Danke sagen. Danke an unsere Kundinnen und Kunden, Partner, Community-Mitglieder und das gesamte VSHN-Team für das Vertrauen, die Zusammenarbeit und das gemeinsame Lernen im Jahr 2025. Wir wünschen dir schöne Feiertage, einen erholsamen Jahresausklang und einen grossartigen Start ins Jahr 2026. Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.

Gemeinsam souveräne, zuverlässige Cloud-Native-Plattformen bauen

2025 war für VSHN ein Jahr voller Momentum, Fokus und Zusammenarbeit. Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden, Partnern und der breiteren Cloud-Native-Community haben wir weiter das getan, was uns am wichtigsten ist: Kubernetes– und OpenShift-Plattformen zuverlässig betreiben, Managed Cloud-Native-Services aus unserem Application Catalog bereitstellen, Developer Productivity ermöglichen und offene, souveräne digitale Infrastrukturen in der Schweiz und Europa vorantreiben.

Auch in diesem Jahr hat sich erneut gezeigt: Zuverlässiger Betrieb ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern die Grundlage für Innovation, Sicherheit und Vertrauen. Digitale Souveränität wurde zu einem der prägenden Themen des Jahres – so stark, dass sogar Begriffe wie „Sovereignty Washing“ aufkamen. Das unterstreicht, wie wichtig es ist, echte architektonische und operative Souveränität von reinen Marketingversprechen zu unterscheiden. Wenn du tiefer in dieses Thema eintauchen möchtest, empfehlen wir Taking Back Control: The Case for Data Sovereignty und European Cloud Alternatives Matter.

Plattformbetrieb im grossen Massstab

Im Verlauf des Jahres 2025 haben wir eine wachsende Anzahl von Kubernetes- und OpenShift-Plattformen für Kundinnen und Kunden aus dem öffentlichen Sektor, dem Gesundheitswesen, dem Finanzbereich und vielen weiteren Branchen betrieben und weiterentwickelt. Besonders gefreut hat uns, neue Kundinnen und Kunden wie das Gesundheitsamt Frankfurt sowie HIN (Health Info Net) willkommen zu heissen und diese erfolgreichen Partnerschaften in unseren Success Stories zu zeigen.

Der Fokus über alle Plattformen hinweg war klar: Stabilität, Sicherheit und planbarer Betrieb in zunehmend komplexen Umgebungen. Was wir in der Praxis jeden Tag sehen, ist einfach, aber essenziell: Plattformen müssen verständlich, wartbar und zukunftsfähig sein, um nachhaltig skalieren zu können.

Wenn du dir eine solide Grundlage aufbauen oder dein Wissen auffrischen möchtest, gehört Was ist Kubernetes? Der Motor der digitalen Welt einfach erklärt 2025 zu unseren meistgelesenen Artikeln.

Servala – von der Idee zum Ökosystem

Einer der grössten Meilensteine 2025 war das kontinuierliche Wachstum von Servala – the Sovereign App Store. Was als Vision für einen offenen, interoperablen Marktplatz für Cloud-Native-Services begann, entwickelte sich in diesem Jahr zu einem greifbaren und wachsenden Ökosystem.

Ein zentraler Moment war der Servala Ecosystem Day 2025 – Sovereignty in Action, bei dem Cloud Provider, Softwareanbieter und Consulting-Partner zusammenkamen, um gemeinsam zu gestalten und offen zu diskutieren, was digitale Souveränität jenseits von Buzzwords wirklich bedeutet.

Der begleitende Recap-Blogpost und das Video zeigten diesen Übergang von der Idee zur Zusammenarbeit und gehörten zu den stärksten Servala-Inhalten des Jahres:

Über das gesamte Jahr hinweg war Servala zudem präsent in zahlreichen Talks, Workshops und Partnerdiskussionen. Dabei wurde immer wieder deutlich: Souveränität entsteht durch Offenheit, Standards und geteilte Verantwortung – nicht durch Abschottung.

Community, Events und Wissensaustausch

Community war schon immer ein zentraler Bestandteil von VSHN – und 2025 bildete hier keine Ausnahme. Wir waren auf zahlreichen Events in der Schweiz und in Europa präsent, nicht nur als Sponsoren, sondern als aktive Mitwirkende und Teilnehmende.

Zu den Highlights des Jahres zählten unter anderem:

Und nicht zuletzt: unsere Cloud Native Computing Meetups in Switzerland die 2025 auf über 3’000 Mitglieder gewachsen sind.

Unsere kommenden Events findest du hier.

Parallel dazu haben wir weiterhin Blogposts, Partner Spotlights und Event-Recaps veröffentlicht, die Theorie und Praxis verbinden – stets basierend auf realer operativer Erfahrung und unseren DevOps in Switzerland Report 2025 veröffentlicht.

Partnerschaften stärken

Starke Ökosysteme brauchen starke Partnerschaften. 2025 haben wir die Zusammenarbeit mit Technologiepartnern, Cloud Providern und der Open-Source-Community weiter vertieft.

Unsere Rolle als langjähriger Red-Hat-Partner, unser Engagement im CNCF-Ökosystem – unter anderem mit eigenen CNCF-Sandbox-Projekten wie K8up – Kubernetes Backup Operator, Codey oder Project Syn – sowie die enge Zusammenarbeit mit Schweizer und europäischen Cloud Providern trugen massgeblich dazu bei, zuverlässige, konforme und souveräne Plattformen für unsere Kundinnen und Kunden bereitzustellen.

Partner Spotlights und gemeinsame Auftritte auf Events unterstrichen eine gemeinsame Überzeugung: Nachhaltige Cloud-Native-Plattformen entstehen gemeinsam.

Wachstum als Team

Hinter jeder zuverlässigen Plattform steht ein engagiertes Team. 2025 ist VSHN weiter gewachsen – nicht nur in der Anzahl Mitarbeitender, sondern auch in Erfahrung und Vielfalt der Kompetenzen.

Wir haben gezielt in Weiterbildung, internen Wissensaustausch und Selbstorganisation investiert und gleichzeitig neue Formate erprobt, um Menschen und Rollen sichtbarer zu machen. Bleib gespannt – 2026 erzählen wir mehr über unsere VSHNeers.

Die Kombination aus Ownership, Vertrauen und technischer Exzellenz hat sich einmal mehr als starke Basis erwiesen.

Wachstum als Organisation

2025 war auch für VSHN als Organisation ein Jahr des Lernens und der Weiterentwicklung. Über technische Exzellenz hinaus haben wir weiter daran gearbeitet, wie wir zusammenarbeiten, Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen. Wir haben interne Strukturen geschärft, Verantwortlichkeiten geklärt und in Transparenz sowie Kommunikation über alle Teams hinweg investiert.

Ein wichtiger Meilenstein war die Einführung eines neuen Lohnsystems, an dem wir seit längerer Zeit intensiv gearbeitet haben. Das neue Modell tritt 2026 in Kraft, sobald alles bereit ist. Unsere Erfahrungen, Learnings und Ergebnisse werden wir definitiv in einem separaten Blogpost teilen.

Diese kontinuierliche organisatorische Weiterentwicklung ermöglicht es uns zu wachsen, ohne das zu verlieren, was VSHN ausmacht: Vertrauen, Selbstorganisation und ein starkes gemeinsames Verantwortungsgefühl.

Ausblick

2025 hat unseren Glauben bestärkt, dass die Zukunft von Cloud-Native-Plattformen offen, interoperabel und souverän ist. Die Herausforderungen sind real – von zunehmender Regulierung bis hin zu wachsender technischer Komplexität – aber ebenso die Chancen.

Mit starken Plattformen, einem wachsenden Servala-Ökosystem und einer engagierten Community gehen wir mit Zuversicht ins nächste Jahr.

Vielen Dank an alle Kundinnen und Kunden, Partner, Community-Mitglieder und VSHNeers, die Teil dieser Reise sind. Wir freuen uns auf das, was kommt.

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Allgemein Interne

Hi Roland

15. Dez. 2025

Hello everyone,

My name is Roland and I am delighted to be taking on responsibility for the ISMS from December. In this role, I will be responsible for coordinating all aspects of information security.

As a child, I read Clifford Stoll’s book The Cuckoo’s Egg, which fascinated me greatly. That’s how I took my first steps with Linux using Yggdrasil Linux. I then moved on to SuSE 4.2 (Kernel 2.0!!!), which I bought in a bookstore, before switching to Debian. After completing my apprenticeship as a radio and TV electrician, I knew that I wanted to pursue a career in IT and focus on security in the long term. In recent years, I have worked as a Linux system engineer in various companies, primarily in the field of Internet and managed service providers.

In my free time, I enjoy sports and, as a licensed amateur radio operator, I like to tinker with technology.

Markus Speth

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Allgemein Event Kubernetes

VSHN an der KubeCon Europe 2026 in Amsterdam – wir freuen uns auf dich!

11. Dez. 2025

KubeCon + CloudNativeCon Europe 2026 – die Cloud-Native-Community trifft sich wieder in Amsterdam

Vom 23. – 26. März 2026 kehrt die KubeCon + CloudNativeCon Europe wieder ins wunderschöne Amsterdam zurück und lädt tausende Cloud-Native-Praktikerinnen und -Praktiker, Platform Engineers, SREs, Entwicklerinnen und Entwickler sowie Open-Source-Begeisterte ein. Für VSHN ist dieses Event seit Jahren eines der wichtigsten Treffen der Community und 2026 ist keine Ausnahme.

Wir sind die ganze Woche vor Ort, vernetzen uns mit der Community, lernen die neuesten CNCF-Entwicklungen kennen, teilen unsere Erfahrungen im Betrieb zuverlässiger Kubernetes- und OpenShift-Plattformen und treffen Partner, Kundinnen und Kunden sowie Freundinnen und Freunde aus der Szene.

Community Support – KubeTrain und KubeTrain Party

Wir freuen uns sehr, die Community als Sponsor des KubeTrain 2026 und der KubeTrain Party zu unterstützen.

  • KubeTrain – 22. März 2026: Eine unterhaltsame und nachhaltige Reise für alle, die gemeinsam zur KubeCon nach Amsterdam fahren. Die Initiative bringt Cloud-Native-Fans in einem Zug zusammen und sorgt bereits unterwegs für Networking und gute Gespräche.
  • KubeTrain Party – 22. März 2026: Nach der Ankunft geht es direkt weiter mit der offiziellen KubeTrain Party. Drinks, Musik, Networking und ein grossartiger Start in die KubeCon-Woche.

Triff uns beim KubeCon Swiss Apéro

  • Swiss Apéro – 24. März 2026: Auch beim KubeCon Swiss Apéro 2026 sind wir vor Ort und sponsern den Event. Der Swiss Apéro findet im Beach House, Strandzuid, Europaplein 22, 1078 GZ Amsterdam ab 18:30 Uhr statt. Du kannst dich auf einen Abend voller Austausch zu Kubernetes, OpenShift, Platform Engineering, digitaler Souveränität, Servala und mehr freuen.

Warum du uns an der KubeCon treffen solltest

VSHN ist nicht einfach ein weiterer Kubernetes-Dienstleister. Seit über zehn Jahren prägen wir die Cloud-Native-Landschaft in der Schweiz und darüber hinaus.

Darum lohnt sich ein Gespräch mit uns:

  • Wir sind der erste Schweizer Kubernetes Certified Service Provider (KCSP)
  • Wir sind der erste Schweizer Red Hat Premier CCSP Partner
  • Wir betreiben Kubernetes– und OpenShift-Plattformen für Organisationen in ganz Europa und darüber hinaus
  • Wir bauen und betreiben Servala – the Sovereign App Store. Servala verbindet Unternehmen, Entwickler und Cloud Provider mit sicheren, skalierbaren und benutzerfreundlichen Cloud-Native Services und Applikationen
  • Application Catalog – eine grosse Auswahl an Managed Services, die sich nahtlos in deinen Entwicklungs-Workflow integrieren lassen
  • APPUiO – Experten-Hosting für Experten-Software-Engineers basierend auf OpenShift
  • VSHN Solutions – VSHN Solutions als dein DevOps-Enabler – Individuell. Modular. Skalierbar.
  • Wir helfen Teams, Developer Productivity, Zuverlässigkeit und Betriebsqualität zu steigern
  • Wir leben Open Source, Zusammenarbeit und nachhaltige Ökosysteme
  • Wir entwickeln aktiv die Cloud Native Community weiter

Unser Blogpost „Was ist Kubernetes? Der Motor der digitalen Welt einfach erklärt“ erklärt die Grundlagen von Kubernetes leicht verständlich.

Unser CNCF Sandbox Project – K8up

Wir haben auch unser eigenes CNCF Sandbox Project: K8up, einen Backup Operator für Kubernetes und OpenShift, der Teams hilft, Backup- und Restore-Prozesse sicher und automatisiert zu betreiben. Als aktive Maintainer tragen wir dazu bei, das Open-Source-Ökosystem zu stärken und zuverlässige Werkzeuge für die Kubernetes-Community bereitzustellen.

Community Engagement – Organisatoren der grössten Cloud Native Meetup Gruppe der Schweiz

Wir sind Organisator der Cloud Native Computing Switzerland Meetup Gruppe mit über 3000 Mitgliedern, einer der aktivsten Tech-Communities des Landes.

Unser nächstes Cloud Native Computing Meetup findet am 10. März 2026 im VSHNtower in Zürich statt – spannende Talks, Austausch und Networking inklusive. Sei dabei!

Und falls du einen Talk beitragen möchtest, melde dich unter: https://cnc-meetup.ch/.

Worauf wir uns an der KubeCon 2026 besonders freuen

  • Die Weiterentwicklung des Kubernetes-Ökosystems
  • Platform Engineering als Schlüsseldisziplin moderner Software-Teams
  • Digitale Souveränität und europäische Alternativen
  • KI-unterstützter Betrieb und intelligentere Automatisierung
  • Neue CNCF-Projekte, die die Zukunft von Cloud Native prägen

Lass uns in Amsterdam treffen

Wenn du an der KubeCon Europe 2026 teilnimmst, möchten wir dich unbedingt treffen. Egal ob du über Kubernetes-Betrieb, OpenShift, Servala, Cloud-Native-Strategien, Backups mit K8up oder einfach bei einem Kaffee sprechen möchtest – melde dich bei uns.

Du findest uns:
🚆 Im KubeTrain
🎉 An der KubeTrain Party
🫕 Beim Swiss Apéro
🇳🇱🌷🚲 Überall auf der KubeCon in Amsterdam

Wir freuen uns auf dich in Amsterdam. Lass uns gemeinsam die Zukunft von Cloud Native gestalten.

Markus Speth

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Allgemein Event

VSHN beim Red Hat Summit: Connect 2026 in Zürich im Januar – wir sind wieder als Silver Sponsor dabei

10. Dez. 2025

Das Jahr 2026 startet direkt mit einem Highlight: Red Hat Summit: Connect Switzerland 2026 findet am 14. Januar in Zürich statt und wir freuen uns sehr, auch dieses Jahr wieder als Silver Sponsor dabei zu sein. Ein Tag voll mit digitaler Souveränität, Hybrid Ctseloud, Automation, DevSecOps, OpenShift, AI und Enterprise IT Innovation – direkt in Zürich.

Die Veranstaltung bringt IT-Leader, Entwicklerinnen und Entwickler, Platform Engineers, Architektinnen und Architekten sowie Open-Source-Enthusiasten zusammen, um voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und mit Red Hat Expertinnen und Experten in Kontakt zu kommen. Das passt perfekt zu dem, was wir bei VSHN jeden Tag tun: Kubernetes– und OpenShift-Plattformen zuverlässig betreiben, Developer Productivity ermöglichen und Teams im modernen Infrastrukturbetrieb unterstützen.

Was dich erwartet

Das Programm ist vollgepackt mit Keynotes, Breakout Sessions, Labs und reichlich Networking-Zeit. Ein paar Highlights:

  • Keynotes zu Open Hybrid Cloud, AI, Platform Strategy und digitaler Souveränität
  • Einblicke in RHEL 10, OpenShift AI und Sicherheit in Hybrid-Cloud-Umgebungen
  • Sessions zu IT Automation, DevSecOps, Platform Engineering und Infrastruktur Security
  • Hands-on Labs am Nachmittag
  • Networking-Möglichkeiten für tiefe technische Gespräche und neue Kontakte

Wenn du dich für AI-Architekturen, moderne Infrastruktur, Automation, Geschwindigkeit im Delivery oder Hybrid- und Multi-Cloud Strategien interessierst wirst du hier sicher fündig.

VSHN und Red Hat

VSHN ist der erste Kubernetes Certified Service Provider (KCSP) in der Schweiz und erster Schweizer Red Hat Premier CCSP Partner. Wir sind ISO 27001 zertifiziert, arbeiten nach den strengen FINMA-Richtlinien und sind ISAE 3402 Report Type 2 auditiert. Als langjähriger Red Hat Partner mit tiefem Know-how rund um Red Hat OpenShift und Managed Services legen wir unseren Fokus auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und professionellen 24×7 Betrieb.

Triff VSHN vor Ort

Besuche unseren Stand und sprich mit uns über:

  • Servala – the Sovereign App Store verbindet Unternehmen, Entwickler und Cloud Provider mit sicheren, skalierbaren und benutzerfreundlichen Cloud-Native Services und Applikationen.
  • Managed OpenShift – Wir übernehmen alles von der Einrichtung und Konfiguration bis hin zu Monitoring, Wartung und Backups. Unser Ziel: dir den Kopf frei halten und die Betriebsabläufe vereinfachen.
  • Application Catalog – eine grosse Auswahl an Managed Services, die sich nahtlos in deinen Entwicklungs-Workflow integrieren lassen
  • APPUiO – Experten-Hosting für Experten-Software-Engineers basierend auf OpenShift
  • VSHN Solutions – VSHN Solutions als dein DevOps-Enabler – Individuell. Modular. Skalierbar.

Wir freuen uns auf spannende Gespräche, Erfahrungsaustausch aus echten Projekten und darauf, gemeinsam zu erkunden, wie wir Teams im Betrieb moderner Software unterstützen können.

Wir sehen uns am 14. Januar in Zürich

Wenn du vor Ort bist – komm vorbei und sag hallo. Lass uns vernetzen, lernen und die Cloud-Native Zukunft gemeinsam gestalten.

Markus Speth

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Allgemein Event Kubernetes

KCD Suisse Romande 2025 at CERN – Community, Cloud Native, and Two Great Days in Geneva

5. Dez. 2025

The first Kubernetes Community Days Suisse Romande took place on December 4-5, 2025 – and what a venue: CERN Science Gateway in Geneva. A place where science meets innovation made the perfect backdrop for the local cloud native community to come together, share ideas, learn, and collaborate.
VSHN was proud to be Silver Sponsor of the KCD.

Around 300 participants from Switzerland and beyond gathered for two days filled with workshops, sessions, hallway talks, and a whole lot of Kubernetes energy. The atmosphere was fantastic – friendly, curious, and buzzing with exchange. Exactly what KCDs should be about.

Workshops, Talks and Great People

Day 1 kicked off with three parallel hands-on workshops, followed by CERN and LHC tours for those lucky enough to grab a spot. The combination of technology and the magic of CERN definitely created excitement early on.

Day 2 continued with even more workshops – and later the stage belonged to the speakers. Nearly 50 sessions touched on Kubernetes, platform engineering, open source tooling, DevOps culture, security, AI topics and more. Talks were held in French and English, highlighting the multilingual and open nature of the Swiss tech scene.

Among the featured speakers were well-known community voices including:

  • Jessie Frazelle – Zoo.dev
  • Sarah Novotny – Kosai / Operant AI
  • Mauricio Salatino – LearnK8s
  • Aurélie Vache – OVHcloud
  • Engin Diri – Pulumi
  • Shérine Khoury – Red Hat
  • Luc Juggery – Exoscale
  • Kasper Nissen – Lunar

But beyond names and sessions, what stood out most were conversations in the corridors, shared learnings, and genuine collaboration. Networking at events like this is where ideas turn into projects.

Why Events like KCD Matter

KCDs are community-driven by design – organized for practitioners and by practitioners, supported by CNCF. They create a space where we meet as peers, share solutions, discuss challenges, and grow together. For us at VSHN, this is exactly the spirit we believe in.

Cloud native is evolving fast – platforms, automation, developer experience, sovereignty, and AI are changing how we build and operate software. Meeting the community in person helps everyone stay ahead and shape what’s next. Aarno and Pierre were very happy to meet so many interested people.

See You Again in 2026

A huge thank you to the Cloud Native Suisse Romande organizers, all speakers, sponsors, and every participant we met at the booth.
We loved the conversations, the exchange, and the energy inside CERN.

Already looking forward to next year!

📬 Want to continue the conversation about Kubernetes, OpenShift, or Servala?
Reach out – we’re happy to connect.

👉 More info about KCD Suisse Romande

Aarno Aukia

Aarno ist Mitgründer der VSHN AG und als CTO für die technische Begeisterung zuständig.

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Allgemein Kanada

Coming Full Circle: Reconnecting with Canada at the Invest in Canada Roadshow

3. Dez. 2025

Being back at the Invest in Canada Roadshow today in Zurich feels a bit like coming full circle for us. Since 2019, the Canadian Embassy has been a constant and trusted supporter of our journey. When we first started exploring the idea of expanding beyond Switzerland, they were one of our very first points of contact – and an invaluable resource in helping us understand what it really means to build a company in Canada.

Our motivation back then was simple: we wanted to offer true follow-the-sun support to our customers. Night shifts are no fun for anyone, and we believed we could do better. That vision led us to Vancouver, British Columbia, where we decided to establish our Canadian subsidiary. The Embassy supported us with guidance, connections, and practical help in navigating an unfamiliar system – something we are still very grateful for today.

Three years ago, we officially launched VSHN Canada. For us, this was much more than just an investment – it was a big personal and entrepreneurial step into a new market, a new culture, and a new way of working globally. Since then, international expansion has become a natural part of our story, and our customers benefit directly from extended support coverage and a stronger global

Today’s event at the Canada Investment Roadshow in Zurich was a great reminder of why we chose this path. The panel discussions on legal challenges, success factors, and real-life “war stories” from other companies were insightful and reassuring at the same time. Just as valuable were the many personal conversations and new connections with people who are genuinely passionate about helping companies grow

The Canada Investment Roadshow – organised by the Trade Commissioner Service – brings together Canadian government representatives, regional economic-development agencies, and interested European companies for panel discussions, sector briefings, and curated B2B-matchmaking opportunities. At the Zurich stop, participants explored potential across sectors such as advanced manufacturing, cleantech, digital technologies and life sciences – and had the chance to connect directly with Canadian cities and provinces keen to forge international partnerships.

VSHN Canada – The DevOps Company Inc. is a wholly owned subsidiary of VSHN AG. We started operations three and a half years ago with a clear mission: to provide our customers with outstanding services and truly global support – around the clock.

matthias.indermuehle

Matthias ist Mitgründer der VSHN AG, Mitglied der Geschäftsleitung, und Partner

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Allgemein Event Sovereignty

DINAcon 2025: Souveränität braucht Zusammenarbeit, Mut und echte Offenheit

21. Nov. 2025

Die DINAcon 2025 fand am Dienstag, dem 18. November im Kongresszentrum Kreuz in Bern statt und VSHN war mittendrin. Tobias Brunner war als Panelist eingeladen, gemeinsam mit Henry Poole, Nina Müller von Nextcloud und Rahel Estermann über digitale Souveränität zu diskutieren. Das Thema war klar: Wir sind auf dem richtigen Weg, aber noch längst nicht am Ziel.

Und die Stimmung? Eine Mischung aus Neugier, Realismus und Aufbruch.

AI ist überall. Souverän ist sie noch nicht.

Ein übergreifendes Thema der Konferenz war Artificial Intelligence. Fast jede Session, jeder Austausch und viele Pausengespräche drehten sich darum. Die Erkenntnis: AI ist längst Realität, aber noch nicht souverän.

Ein Highlight war die Demo von MeLODy – Der intelligente Linked Open Data Chatbot , entwickelt für die Verwaltung der Stadt Zürich und des Kantons St. Gallen. Hier wird AI nicht nur theoretisch diskutiert, sondern bereits eingesetzt. Das macht Mut und zeigt: Wir bewegen uns nicht nur in Visionen, sondern in konkreten Anwendungen.

Die Schweiz hat starke Voraussetzungen: Gesetze, Infrastruktur, Community

Es gibt aber auch gute Nachrichten. Tobias betonte auf dem Panel, dass wir in der Schweiz wichtige Bausteine bereits gelegt haben.

  • EMBAG schafft klare gesetzliche Grundlagen für Open Source in der Verwaltung
  • GPU Kapazitäten für souveräne AI sind verfügbar, zum Beispiel bei Stepping Stone, und auch Anbieter wie Exoscale und Cloudscale bieten AI Compute an
  • Mit Apertus, dem Schweizer LLM, entsteht ein lokales Modell. Es ist noch nicht fertig und auch nicht auf dem Niveau der grossen Foundation Modelle. Aber es ist ein Anfang, öffentlich testbar unter Public AI Inference Utility

Wir haben also die Basis. Jetzt müssen wir gemeinsam darauf aufbauen.

Ökosysteme entstehen. Unternehmen investieren.

Spannend war auch zu sehen, wie viel Bewegung es aktuell im europäischen Tech Umfeld gibt.

  • Die Heinlein Group investiert stark in Open Cloud, einem Fork von ownCloud und direkten Wettbewerber zu Nextcloud, und baut ihre Präsenz mit einer neuen Niederlassung in der Schweiz weiter aus
  • Open Source Kultur zeigte sich nicht nur in Technologie, sondern auch kreativ. Es gab sogar Open Source Musik: Music Album Open Up | Open Source | MD Systems GmbH

Solche Entwicklungen zeigen, dass Open Source längst kein Nice-to-have mehr ist, sondern Standortfaktor.

Panel Insights von Tobias Brunner

Im Panel ging Tobias konkret auf drei Fragen ein.

Was war der schlechteste Einsatz des Begriffs digitale Souveränität?

Tobias begann mit einer klaren Definition von Souveränität, die er in drei Säulen fasst:

  • Vertraulichkeit: Wer hat Zugang zu meinen Daten und unter welcher Rechtsordnung?
  • Verfügbarkeit: Habe ich jederzeit Zugriff oder existiert irgendwo ein technischer oder juristischer Kill Switch?
  • Kontrolle: Bin ich frei, meine Daten mitzunehmen oder bin ich in proprietären Lizenzmodellen, APIs oder undurchsichtigen Betriebsmodellen gefangen?

Viele Anbieter erfüllen heute nur eine oder zwei dieser Säulen, nennen ihre Lösung aber souverän. Leider gibt es heute bereits viele solcher Angebote und es gibt auch bereits einen Begriff dafür: Sovereignty Washing.

Ein Beispiel, das er nannte: Ein Anbieter betreibt Infrastruktur in einem Schweizer Rechenzentrum und wirbt mit Schweizer Standort und Datenportabilität. Trotzdem unterliegt er einem ausländischen Rechtssystem mit extraterritorialem Zugriff. Ergebnis: Die Oberfläche wirkt souverän, der Unterbau ist es nicht. Genau diese Grauzonen machen souveräne digitale Entscheidungen für Organisationen heute schwierig.

Wie kann die Schweiz souverän Teil globaler Softwarelieferketten werden?

Seine Antwort war klar: Nicht indem wir alles alleine machen, sondern indem wir zusammenarbeiten. Tobias betonte, dass die Schweiz historisch immer Wege gefunden hat, Teil globaler Wertschöpfung zu sein, auch wenn die Produktion physisch woanders stattfindet. Für Software gelte das Gleiche. Voraussetzung seien drei Dinge:

  • Offene Standards statt proprietäre Protokolle
  • Open Source Software als gemeinsamer Nenner
  • Gemeinsame Ökosysteme und eine Zusammenarbeit zwischen Cloud Providern, Entwicklern und Betreibern

Hyperscaler predigten seit Jahren, dass Daten zu ihnen gebracht werden müssen. Dies hat heute zu einer gefährlichen Zentralisierung und Ansammlung von Macht geführt. Tobias stellt diese Logik auf den Kopf: Warum nicht die Services zu den Daten bringen?

Diese Überlegung war die Initialzündung für Servala – The Sovereign App Store. Eine offene Plattform, die Cloud Service Provider, Softwareanbieter und Enterprise Clouds vernetzt und dem Kunden echte Wahlfreiheit gibt.

Zum Schluss wurden die Panelisten gefragt, was sie als Handlungsaufforderung an Organisationen und öffentliche Verwaltung formulieren würden.

Tobias schloss mit einem einfachen, aber klaren Appell:

Versteh den Wert souveräner Software Services für dein Geschäft und fang an, sie zu nutzen. Es ist nie zu spät, souverän zu werden.

Fazit

Die DINAcon 2025 hat gezeigt: Wir haben die Kompetenzen, die Community, die Infrastruktur und die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Aber wir brauchen mehr Mut und mehr Kooperation, um echte digitale Souveränität zu erreichen.

Nicht nur Marketingworte. Nicht nur Buzzwords. Sondern echte Kontrolle über Daten, Infrastruktur und Wertschöpfung.

Wir bei VSHN bleiben dran. Und wir freuen uns darauf, diese souveräne Zukunft gemeinsam zu bauen.

Wenn du mit uns weiter diskutieren möchtest oder Fragen hast, melde dich gerne! – wir freuen uns auf dich!

Tobias Brunner

Tobias Brunner arbeitet seit über 20 Jahren in der Informatik und seit bald 15 Jahren im Internet Umfeld. Neue Technologien wollen ausprobiert und darüber berichtet werden.

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Allgemein Event

VSHN beim Red Hat Summit: Connect in Darmstadt 2025

20. Nov. 2025

Gestern waren wir beim Red Hat Summit: Connect in Darmstadt – und die Reise hat sich definitiv gelohnt. Die Veranstaltung brachte Cloud Native Spezialisten, Platform Engineers, Partner und langjährige Red Hat Anwender zusammen, um über die nächsten Entwicklungen in AI, Automatisierung, Kubernetes, OpenShift und Enterprise Open Source zu sprechen.

Für uns bei VSHN sind solche Events immer mehr als Vorträge oder Produktupdates. Sie sind eine Möglichkeit, die Community zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und uns mit Menschen auszutauschen, die aktiv an der Zukunft digitaler Infrastruktur arbeiten.

Aarno und Markus waren am VSHN Stand, haben feines Popcorn verteilt und sich rund um die Themen:

mit dem Publikum ausgetauscht.

Wir haben viele interessante Gespräche geführt mit Organisationen, die OpenShift ausbauen, Legacy Anwendungen modernisieren oder Themen wie digitale Souveränität, Automatisierung und Hybrid Cloud Strategien aktiv angehen.

Ein grosses Dankeschön an das Red Hat Team für Organisation, Gastfreundschaft und die gewohnt starke Community Atmosphäre.

Solche Events zeigen immer wieder, warum Open Source weiter wächst – weil Menschen zusammenkommen, Wissen teilen und gemeinsam bessere Technologie bauen.

Wir freuen uns schon jetzt auf den Red Hat Summit: Connect in Zürich im Januar 2026, bei dem wir wieder als Sponsor dabei sein werden.

Markus Speth

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Hi Nabid!

Hi everyone!

I’m Nabid, and I’m excited to join VSHN as part of Corporate IT while supporting the Polaris team! I graduated almost two years ago as a System Engineer (now called Platform Developer) and have since worked as a Workspace Engineer and in support at a financial institute.

Following a brief detour as an electrical planner, I’m thrilled to finally be working in the field I love. My journey into tech started young, after accidentally installing Ubuntu on the family computer and figuring out how to use it, I knew this was my path. IT has always fascinated me, especially hardware. During my IT apprenticeship, I even wrote laptop reviews for an Italian gaming/tech blog.

Outside of work, I’m into espresso making, tinkering with my home server, watches and playing Magic: The Gathering.

Looking forward to growing and contributing at VSHN!

Markus Speth

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Allgemein Sovereignty

Sovereignty Washing – Wenn „Sovereign Cloud“ nicht wirklich souverän ist

10. Nov. 2025

In den letzten Monaten ist das Wort Souveränität überall in der Tech-Welt aufgetaucht. Von „Sovereign Clouds“ bis zu „Sovereign AI“ – fast jeder Anbieter bietet etwas an, das nach Sicherheit, Compliance und Unabhängigkeit klingt. Doch wie beim Greenwashing oder AI Washing entsteht gerade ein neues Phänomen – Sovereignty Washing.

Was ist Sovereignty Washing?

Sovereignty Washing passiert, wenn Unternehmen ihre Produkte als souverän vermarkten, ohne den Nutzern tatsächlich Kontrolle, Autonomie oder Unabhängigkeit zu geben.
Oft bedeutet das: Ein Anbieter hostet Daten in einem lokalen Rechenzentrum, hängt ein „.eu“ an seinen Cloud-Namen und erklärt das Thema für erledigt. Doch echte digitale Souveränität ist weit mehr als eine Postleitzahl.

Souveränität ist mehr als der Standort deiner Daten

Ja, der Speicherort deiner Daten ist wichtig. Noch entscheidender ist aber wer die Infrastruktur, den Software-Stack und die Entscheidungsprozesse kontrolliert.

Wenn Control Plane, Abrechnungssysteme oder Support-Teams weiterhin von einem nichteuropäischen Mutterkonzern abhängen, kann selbst eine „lokale“ Cloud gezwungen werden, ausländischem Recht zu folgen – etwa durch den CLOUD Act, extraterritoriale Exportregeln oder kommerzielles Lock-in.

Mit anderen Worten – Souveränität bedeutet, eigene Entscheidungen treffen zu können, nicht nur Daten im gewünschten Land zu speichern.

Beispiele aus der Industrie – Nexperia und Microsoft

Die aktuelle Situation rund um Nexperia, einen niederländischen Chip-Hersteller im Besitz eines chinesischen Unternehmens, zeigt deutlich, dass strategische Autonomie längst kein politisches Schlagwort mehr ist – sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit.
Die Abhängigkeit der deutschen Automobilindustrie von kritischen Halbleitern führt bereits zu Kurzarbeit und Produktionsstopps – ein klares Zeichen, was passiert, wenn ganze Branchen von einzelnen Lieferanten abhängig sind.

Das Gleiche gilt für Software und Cloud-Plattformen: Wenn deine kritischen Systeme nur auf einem Hyperscaler laufen, bist du nicht souverän – egal, wie viele „sovereign“-Labels auf dem Dashboard stehen.

Ein aktueller Fall rund um Microsoft zeigt diese Gefahr auf globaler Ebene. Das Unternehmen sperrte den Zugriff auf Outlook-E-Mail-Konten von Mitarbeitenden des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, um US-Sanktionsregeln einzuhalten. Die Entscheidung, von Heise Online berichtet, ist ein Weckruf für die digitale Souveränität Europas – sie zeigt, wie schnell Kontrolle über essentielle Kommunikationsinfrastruktur ausserhalb Europas verloren gehen kann.

Woran du Sovereignty Washing erkennst

Wie kannst du also erkennen, ob ein Anbieter echte Souveränität bietet? Hier sind ein paar Fragen, die du stellen solltest:

  • Kontrolle: Wer betreibt die Plattform und hat Zugriff auf die Control Plane?
  • Rechtliche Unabhängigkeit: Unterliegt der Anbieter vollständig europäischem oder schweizerischem Recht, oder gibt es ausländische Muttergesellschaften?
  • Offene Standards: Kannst du deine Workloads ohne grossen Aufwand zu einem anderen Anbieter migrieren?
  • Transparenz: Ist der Software-Stack Open Source oder überprüfbar, oder hinter proprietären APIs versteckt?
  • Interoperabilität: Lässt sich die Lösung mit anderen Clouds und Anbietern integrieren, oder entsteht ein weiteres geschlossenes Ökosystem?

Wenn die meisten Antworten „nein“ lauten, hast du es wahrscheinlich mit Sovereignty Washing zu tun.

Aktuelle Analysen wie das DNIP Briefing #48 – Dokumentierte Überwachung beschreiben dieses Problem sehr treffend. Besonders der Abschnitt „Cloud ohne Souveränität“ zeigt, wie Anbieter ohne vollständige rechtliche Kontrolle ihre Nutzer Risiken wie Überwachung und Abhängigkeit aussetzen – und dass technische Souveränität ohne rechtliche und operative Unabhängigkeit bedeutungslos bleibt.

Warum echte Souveränität wichtig ist

Für Regierungen, öffentliche Institutionen und regulierte Branchen bedeutet digitale Souveränität langfristige Unabhängigkeit statt kurzfristiger Bequemlichkeit.
Sie sichert Kontinuität, Resilienz und die Freiheit, Innovationen voranzutreiben, ohne an die Roadmap eines einzelnen Anbieters gebunden zu sein.

Bei VSHN verstehen wir Souveränität nicht als Abschottung, sondern als Zusammenarbeit in offenen Ökosystemen – in denen europäische Cloud-Anbieter, Softwarehersteller und Unternehmen gemeinsam auf offenen Standards und Interoperabilität aufbauen.

Das ist die Vision hinter Servala – dem Sovereign App Store, der Anbieter und Partner verbindet und sicherstellt, dass Services auf jeder Cloud oder on-premise betrieben werden können – ganz ohne Lock-in.

Denn echte Souveränität bedeutet – Wahlfreiheit, Transparenz und Vertrauen.

📬 Neugierig, wie Souveränität in der Praxis funktioniert?
Dann komm zum Servala Ecosystem Day am 1. Dezember in Zürich und gestalte die Zukunft offener, souveräner Cloud-Services mit.

📖 Möchtest du mehr erfahren?
Schau dir das White Paper zu Sovereignty Washing von ZenDis an – mit weiteren spannenden Einblicken in echte digitale Souveränität.

Markus Speth

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Allgemein

Crossplane ist jetzt ein Graduated CNCF Projekt

7. Nov. 2025

Die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) hat offiziell bekannt gegeben, dass Crossplane jetzt ein Graduated Projekt ist. (cncf.io)
Das bestätigt, was wir bei VSHN AG schon seit Jahren wissen: Crossplane ist längst kein Experiment mehr. Es ist eine ausgereifte, produktionsreife Technologie, gestützt durch eine starke Community und eine solide Governance.

Wichtige Fakten

  • Crossplane wurde 2018 als Open Source veröffentlicht (blog.upbound.io)
  • Es wurde 2020 in die CNCF aufgenommen, trat 2021 in die Inkubationsphase ein und erreichte am 28. Oktober 2025 den Status „Graduated“ (cncf.io)
  • Über 3’000 Mitwirkende aus mehr als 450 Organisationen gestalten das Projekt aktiv mit (cncf.io)

Warum das wichtig ist

Die Graduation innerhalb der CNCF steht für Stabilität, bewährte Governance und eine reife Community.
Für die Cloud-Native- und Platform-Engineering-Welt ist das ein klares Signal: Crossplane ist nicht nur eine interessante Idee – es ist ein Grundpfeiler moderner Infrastrukturbereitstellung.
Für uns bei VSHN stärkt das unser langjähriges Vertrauen in die Technologie und bestätigt unsere Entscheidung, auf ein offenes, gut geführtes und zukunftssicheres Projekt zu setzen.

Wie VSHN Crossplane einsetzt

Bei VSHN arbeiten wir seit Anfang 2021 produktiv mit Crossplane.
Wir gehören zu den frühen Anwendern in Europa, die den deklarativen Ansatz des Cloud-Native-Infrastrukturmanagements übernommen haben, und haben seitdem wesentliche Teile unserer Serviceplattform darauf aufgebaut.
Wir nutzen alle wichtigen Komponenten von Crossplane – darunter Compositions, Composition Functions, Claims, Providers und Configurations – um die Bereitstellung von Infrastruktur und Anwendungen über verschiedene Clouds hinweg zu standardisieren und zu automatisieren.

Wo wir Crossplane einsetzen

  • Application Catalog – Unser einheitlicher Katalog von Anwendungen und Services für Kundinnen, Kunden und Partner wird von Crossplane betrieben. Er liefert konsistente Definitionen, Templates und Bereitstellungslogik, die in jeder Kubernetes- oder OpenShift-Umgebung funktionieren.
  • Servala Control Plane – Crossplane spielt eine zentrale Rolle in der Orchestrierungsebene von Servala, unserem Sovereign App Store. Es verwaltet und provisioniert Services über verschiedene Cloud-Anbieter und On-Prem-Umgebungen hinweg und stellt sicher, dass alles offen, compliant und herstellerunabhängig bleibt.

Wie es uns (und unseren Kundinnen und Kunden) hilft

  • Ermöglicht Self-Service-Provisionierung von Anwendungen und Services ohne manuelles Eingreifen
  • Bietet eine zentrale Control Plane für das Management von Infrastruktur über mehrere Cloud- und On-Prem-Umgebungen hinweg
  • Macht Deployments von Anfang an wiederholbar, überprüfbar und compliant
  • Ermöglicht einfache Integration und Skalierung von Services über unser Multi-Cloud-Ökosystem – von Exoscale und Cloudscale bis hin zu On-Prem-Enterprise-Setups

Weitere Artikel

Willst du mehr darüber erfahren, wie wir Crossplane bei VSHN einsetzen? Hier findest du weitere Blogbeiträge:

VSHN leitet ausserdem das Crossplane Competence Center Switzerland.

Fazit

Die CNCF Graduation von Crossplane ist mehr als nur ein Label – sie ist der Beweis, dass das Projekt zu einem verlässlichen, produktionsreifen Standard für Cloud-Native-Infrastruktur gereift ist.
Wir sind stolz darauf, seit den frühen Tagen Teil dieser Reise zu sein und mit Crossplane skalierbare, compliant und offene Plattformen wie den VSHN Application Catalog und die Servala Control Plane zu betreiben.

Willst du wissen, wie Crossplane auch deine Plattform antreiben kann?
📬 Kontaktiere uns

Wusstest du schon?

VSHN hat auch ein CNCF Sandbox Projekt: K8up – den Backup Operator für Kubernetes.
Ein weiteres Beispiel dafür, wie wir gemeinsam mit der Community das Cloud-Native-Ökosystem mitgestalten und weiterentwickeln.

Markus Speth

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Allgemein Event

VSHN @ Smart Country Convention 2025 – Rückblick aus Berlin

6. Okt. 2025

Die Smart Country Convention 2025 (#SCCON25) ist vorbei – und was für drei inspirierende Tage das waren. Vom 30. September bis 2. Oktober verwandelte sich das hub27 auf dem Messegelände Berlin in den zentralen Treffpunkt für alle, die die digitale Transformation von Staat und Verwaltung in Deutschland und darüber hinaus vorantreiben.

SCCON25 in Zahlen und Highlights

  • Tausende Teilnehmende aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Technologie
  • Zahlreiche Keynotes, Panels und Workshops zu Themen wie Digital Government, KI und Cloud, Cybersicherheit, Smart Cities, Mobilität, Energie und Nachhaltigkeit, digitale Inklusion und internationale Zusammenarbeit
  • Internationale Delegationen aus über 140 Ländern im Matchmaking-Programm
  • Startup-Wettbewerbe, Preisverleihungen und Best-Practice-Beispiele

Zu den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Stimmen zählten:

  • Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung
  • Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit
  • Bernd Wagner, CEO von STACKIT (der souveränen Cloud der Schwarz-Gruppe)
  • Dr. Markus Noga, Chief Technology Officer (CTO) bei IONOS
  • Philipp Amthor, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung

Weitere Ministerinnen, Minister und Branchenvertreter prägten das Programm – und machten die SCCON25 zu einem wichtigen Meilenstein auf dem Weg in die digitale Zukunft Deutschlands.

Tag 1: Eröffnung, Smart City Index und politische Impulse

Die Veranstaltung wurde offiziell unter der Schirmherrschaft des neuen Bundesministeriums für Digitalisierung und Staatsmodernisierung eröffnet. In einer Videobotschaft betonte Dr. Karsten Wildberger:
„Die Smart Country Convention ist längst der Hotspot für den digitalen Staat und unsere digitale Gesellschaft – ein Innovationshub, Think-Tank und Netzwerkplattform in einem.“

Ein Highlight des ersten Tages war die Verleihung des Smart City Index 2025, bei der München seinen ersten Platz als Deutschlands führende digitale Stadt erfolgreich verteidigen konnte.

Auf der Plaza Stage machten Staatssekretär Dr. Markus Richter und Bitkom-Geschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder deutlich, dass die Digitalisierung mittlerweile im Zentrum der politischen Strategie angekommen ist – es geht nicht nur um Technologie, sondern um die Zukunftsfähigkeit des Staates.

Tag 2: Digitale Verwaltung im Fokus und Startup-Energie

Der zweite Tag stand im Zeichen von Führung, Inklusion und Innovation:

  • Andrea Nahles eröffnete mit einer Keynote und betonte, dass digitale Verwaltung Chefsache sein muss – nicht nur eine technische Aufgabe für IT-Abteilungen
  • Karin Prien rief zur digitalen Teilhabe auf und stellte den Zusammenhang zwischen Verwaltung, Bildung und Vertrauen in die Demokratie in den Mittelpunkt
  • Am Abend wurde der Smart Country Startup Award verliehen – das Startup GovIntel konnte sich durchsetzen und zeigte, wie wichtig agile Innovationen für die Modernisierung der Verwaltung sind

Tag 3: Keynote und Ausblick

Der dritte Tag brachte einen der meist erwarteten Programmpunkte:

  • Um 13:30 Uhr hielt Dr. Karsten Wildberger seine Abschluss-Keynote und skizzierte die Prioritäten für den digitalen Staat – von interoperablen Plattformen über sichere Infrastrukturen bis hin zu bürgernahen Services
  • Zahlreiche Workshops und Sessions behandelten Themen wie den Germany-Stack, KI in der Verwaltung, Cybersicherheit und digitale Beteiligung
  • Beim internationalen Matchmaking trafen über 140 Delegationen zu gezielten Gesprächen zusammen – ein klares Zeichen, dass digitale Verwaltung ein globales Thema ist

VSHN an der SCCON25: GA-Lotse im Mittelpunkt

Für VSHN war die SCCON25 die perfekte Gelegenheit, unsere Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Frankfurt am Main und dem Open-Source-Projekt GA-Lotse vorzustellen.

Am Stand von A1 Digital (Halle 25, Stand 100G) präsentierte Aarno Aukia, wie GA-Lotse das Gesundheitswesen digitalisiert:

  • Entstanden während der COVID-19-Pandemie, um den Bedarf nach sicherer Kommunikation und skalierbarer Infrastruktur zu decken
  • EU-gefördert und seit 2024 im Einsatz – unterstützt bereits mehrere Landkreise in Hessen mit modernen, effizienten digitalen Services
  • Aufgebaut auf cloud-nativer Infrastruktur, Zero-Trust-Sicherheit und DevOps-Praktiken von VSHN
  • Modular, souverän und Open Source – für langfristige Zuverlässigkeit, Datenschutz und Vertrauen

Für mehr Infos, wie VSHN das Gesundheitsamt Frankfurt unterstützt, lies unsere Success Story.

Unsere Präsenz auf der SCCON25 zeigte auch die Stärke unserer Partnerschaften mit A1 Digital und Exoscale,, die es uns ermöglichen, souveräne, cloud-native Services für öffentliche Institutionen in ganz Europa bereitzustellen.

Zentrale Erkenntnisse der SCCON25

  1. Digitalisierung ist Führungsaufgabe – sie muss von oben getrieben werden, nicht von einzelnen Abteilungen
  2. Souveräne, offene Infrastrukturen sind unverzichtbar – besonders für sensible Bereiche wie Gesundheit und Verwaltung
  3. Startups sind wichtige Partner – der Erfolg von GovIntel zeigt, wie agile Innovation die öffentliche Hand stärkt
  4. Bildung und Teilhabe gehören zusammen – digitale Services müssen zugänglich, vertrauenswürdig und inklusiv sein
  5. Internationale Zusammenarbeit gewinnt an Bedeutung – mit über 140 Delegationen wurde klar, dass die digitale Verwaltung global gedacht werden muss
  6. Städte sind die Treiber der Digitalisierung – der Smart City Index zeigt, wo kommunale Innovation entsteht

Ausblick

Die SCCON25 war mehr als eine Konferenz – sie war ein Schaufenster dafür, wie Deutschland und Europa den digitalen Staat gestalten. Für VSHN war sie eine Bestätigung unserer Mission: offene, sichere und cloud-native Managed Services bereitzustellen, die öffentliche Institutionen und Bürgerinnen und Bürger gleichermassen stärken.

Unsere nächsten Schritte:

  • GA-Lotse auf weitere Regionen und Anwendungsbereiche ausweiten
  • Partnerschaften mit Behörden, Regierungen und Technologieanbietern vertiefen
  • Die gewonnenen Erkenntnisse auf neue Projekte im öffentlichen Sektor anwenden

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns besucht, Aarno’s Vortrag gehört oder sich mit uns am Stand ausgetauscht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf die SCCON26 und darauf, den digitalen Wandel gemeinsam weiter voranzutreiben.

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Allgemein Tech

How we used Crossplane for the things we should not have

30. Sep. 2025

At Swiss Cloud Native Day 2025 in Bern, our colleague Liene Luksika shared an honest and entertaining story about VSHN’s journey with Crossplane. What started as a simple use case evolved into a complex architecture, full of learnings, mishaps, and valuable lessons for anyone building managed services on Kubernetes.

From healthcare to cloud native

Liene comes from the healthcare sector, so when she joined the cloud native world at VSHN, she had to quickly get used to Kubernetes lingo – namespaces, instances, and of course, the obsession with laptop stickers. Luckily, VSHN has been around for more than 10 years, providing 24/7 managed services and building cloud native platforms for customers in Switzerland, Germany, and beyond.

Why Crossplane?

As customers increasingly asked VSHN to run their software as a service – databases, Nextcloud, and other critical apps – we needed a solid way to provision and manage infrastructure across private and public clouds. Crossplane seemed like the perfect fit:

  • It lets engineers define desired state vs. observed state
  • It automatically reconciles the two – like making coffee appear if that is your desired state
  • It provides flexible building blocks to expose clean APIs for managed services on Kubernetes

VSHN has used Crossplane in production since early 2021 (around v0.14) and runs the Crossplane Competence Center in Switzerland.

The evolution: from simple to complex

Our first use case was straightforward: a customer wanted two types of databases (Redis and MariaDB), T-shirt sized, no extras. Crossplane handled this beautifully.

Then reality hit. Customers wanted backups and restores, logs and metrics, alerting, maintenance and upgrades, scaling and user management, special features like Collabora for Nextcloud, and the freedom to choose infrastructure. To serve this, we adopted a split architecture:

  • A control cluster for all Crossplane logic
  • Separate service clusters for customer workloads

This runs today with customers like health organizations in Gesundheitsamt Frankfurt and HIN in Switzerland, on providers such as Exoscale and Cloudscale, keeping data sovereign and operations reliable.

When things go wrong

Building complex platforms means learning in production:

  • Deletion protection surprise: a minor Crossplane change removed labels before deletion, wiping our safeguard. Backups saved the day
  • Race conditions: a split approach to connection details occasionally made apps unreachable until we cleaned up code
  • The big one: during a planned „no-downtime“ maintenance for a fleet with 1’300+ databases, objects hit an invalid state and Kubernetes garbage collection deleted 230 database objects. Some restores were fresh, some older. We pulled in 20 people overnight, communicated openly, and recovered together with the customer

Key lessons: test at realistic scale and keep recent, tested backups. Also, practice the restore path, not just the backup.

Crossplane 2.0 – where next?

Crossplane 2.0 introduces major breaking changes. Staying put is not an option, but migrating means real effort, especially for our split control plane architecture. We are evaluating whether Crossplane 2.0 fits our needs or if alternatives are a better match. As always, we will document our decisions openly in VSHN’s Architecture Decision Records.

Final thoughts

Cloud native success is not just about tools. It is about learning fast, designing for failure, and communicating clearly with customers. Crossplane has enabled a lot of innovation for us, and it has also tested us. Whether we proceed with Crossplane 2.0 or chart a different course, we will keep building sovereign, reliable, open managed services for our customers.

👉 Watch the whole video on YouTube:

Markus Speth

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Allgemein Event

VSHN @ Smart Country Convention 2025 in Berlin

19. Sep. 2025

Wir freuen uns sehr, dass VSHN (vertreten durch Aarno Aukia) an der Smart Country Convention (SCCON) vom 30. September bis 2. Oktober 2025 im hub27 auf dem Messegelände Berlin teilnehmen wird. Die SCCON ist das führende Event in Deutschland für den digitalen Staat und digitale öffentliche Dienste.

Was ist die Smart Country Convention?

Die Smart Country Convention ist ein dreitägiger Kongress mit Expo und Workshops, der Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Technologie zusammenbringt. Im Mittelpunkt stehen Themen wie:

  • Digitale Verwaltung
  • KI- und Cloud-Technologien
  • Cybersicherheit
  • Smarte Städte und Regionen
  • Mobilität
  • Energie und Nachhaltigkeit
  • Digitale Teilhabe und Kompetenzen
  • Internationale Zusammenarbeit

Politische Sprecherinnen und Sprecher & Highlights

Zu den bestätigten Top-Speakerinnen und -Speakern auf der SCCON25 gehören:

  • Dr. Karsten Wildberger – Bundesminister für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung
  • Karin Prien – Bundesministerin für Bildung, Familie etc.

Daneben werden weitere wichtige Namen aus der Politik, mehrere Ministerinnen und Minister sowie Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft auf der Bühne stehen und die SCCON25 zu einem zentralen Treffpunkt für die digitale Zukunft Deutschlands machen.

Erfolgsgeschichte: Gesundheitsamt Frankfurt & GA-Lotse

Eines der Leuchtturmprojekte von VSHN ist die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main im Rahmen der Open-Source-Initiative GA-Lotse.

Highlights:

  • Ausgangslage: Die COVID-19-Pandemie hat den Bedarf an sicherer Kommunikation, skalierbarer Infrastruktur und besseren digitalen Tools für Gesundheitsämter massiv beschleunigt
  • GA-Lotse: Eine EU-geförderte, offene Plattform, die modulare, sichere und skalierbare digitale Infrastruktur für das öffentliche Gesundheitswesen bereitstellt
  • Rolle von VSHN: 2024 hat VSHN eine öffentliche Ausschreibung gewonnen, um Plattform-Engineering und DevOps für GA-Lotse zu liefern – inklusive cloud-nativer Infrastruktur, Zero-Trust-Sicherheit und Managed Services
  • Ergebnisse: Der Start der Plattform im Oktober 2024 hat die digitale Arbeit der hessischen Gesundheitsämter effizienter, sicherer und zukunftsfähiger gemacht

Die vollständige Erfolgsgeschichte gibt es hier: Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main – VSHN Success Story

Unser Beitrag: VSHN & Gesundheitsamt Frankfurt auf der SCCON

Auf der Convention wird Aarno Aukia von VSHN über unsere Arbeit mit dem Gesundheitsamt Frankfurt sprechen. Wir sind am A1 Digital Stand vertreten – komm also in Berlin vorbei. Themen, die wir vorstellen werden:

  • Der digitale Transformationsprozess im Gesundheitsamt Frankfurt: Herausforderungen, Erfahrungen und Ergebnisse
  • Cloud-Technologien, Infrastruktur und Sicherheit: wie Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Datenschutz gewährleistet werden
  • Bürgerorientierte Services: was digitale Tools für das Gesundheitswesen vertrauenswürdig und nutzbar macht
  • Zukunftsausblick: was als Nächstes kommt und welche Chancen für Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Technologieanbietern und Bürgern entstehen

Starke Partnerschaften: A1 Digital & Exoscale

Wir sind besonders stolz darauf, am A1 Digital Booth vertreten zu sein. Das zeigt unsere langjährige Partnerschaft mit A1 Digital und Exoscale, die entscheidend dazu beiträgt, cloud-native, souveräne und zuverlässige Services für Unternehmen und öffentliche Institutionen in ganz Europa aufzubauen. Gemeinsam ermöglichen wir skalierbare Infrastrukturen und vertrauenswürdige Managed Services.

Besuche uns

Wenn du planst, an der SCCON 2025 teilzunehmen:

  • 📅 30. September – 2. Oktober 2025, Berlin
  • 📍 Halle 25, Stand 100G – hub27, Messe Berlin – am A1 Digital Booth, zusammen mit unseren Partnern A1 Digital & Exoscale
  • 👋 Wir haben spannende Stories und Insights vorbereitet – komm vorbei und lass uns über die Zukunft digitaler öffentlicher Services sprechen

Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen, Ideen auszutauschen und gemeinsam die digitale Transformation des Gesundheitswesens in Deutschland und darüber hinaus voranzubringen.

Markus Speth

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Allgemein Event Servala

Swiss Cloud Native Day 2025 – Ein Gipfeltreffen für Innovation und Community auf dem Gurten

18. September 2025 – Bern, Schweiz

Die Wolken verzogen sich, die Gurtenbahn war voll, und die Schweizer Cloud-Native-Community traf sich wieder – diesmal hoch oben auf dem schönen Gurten in Bern. Der Swiss Cloud Native Day 2025 war einer dieser besonderen Tage, an denen man die Energie förmlich spüren konnte: Neugier, Austausch und die Aufbruchsstimmung einer Community, die gemeinsam etwas Grosses aufbaut. Von Neueinsteigerinnen bis zu langjährigen Expertinnen, von Plattformingenieuren bis zu Toolmakern – Innovation und Miteinander waren überall greifbar.

Was dieses Jahr besonders machte

  • Location & Setting. Der Gurten bietet eine inspirierende Kulisse: wunderschön, leicht erreichbar und hoch genug für grosse Ideen. Ein perfekter Ort, damit die Cloud-Native-Community gemeinsam den Gipfel erreicht.
  • Community-Fokus. Organisiert von „bernerit.rocks“ zeigt das Event, dass Schweizer Praktikerinnen nicht nur Cloud-Technologien einsetzen, sondern aktiv mitgestalten, wie Cloud-Native-Kultur, -Praxis und -Governance hierzulande gelebt wird – mit globalem Blick.
  • Spannende Speaker. Das Programm war voll mit Vorträgen von PostFinance, SAP, Canonical, Exoscale, CERN und vielen mehr. Highlights waren unter anderem:
    • Julia Baum und Mohit Dalal über SAPs Internal Developer Platform
    • Benjamin Schimke von Canonical
    • Paul Farver von der LEGO Group, der mit Humor und Tiefgang über seine Rolle als „YAML Engineer & Minifigure Poser“ sprach
    • Unsere VSHNeerin Liene Luksika mit einem intensiven Erfahrungsbericht über Crossplane
  • 5 Jahre Swiss Cloud Native Day Special VIP Badge für Teilnehmer, die an allen 5 Ausgaben dabei waren:

VSHNeer Spotlight – Liene Luksika über Crossplane

Eines der Highlights des Tages war der Talk unserer Kollegin Liene Luksika: „How we used Crossplane for the things we should not have“.

Frameworks sind dazu da, angepasst zu werden – das gehört zum Alltag von Ingenieurinnen. Auch wenn ein neues Cloud-Native-Open-Source-Framework genau das abbilden will, was man eigentlich selbst bauen möchte.

Liene erzählte die Geschichte, was Crossplane ist und was wir uns davon erhofft hatten. Sie zeigte auf, warum die entstehende Crossplane V2 notwendig ist und wie sich dieser Ansatz unterscheidet. Besonders eindrücklich war die reale Erfahrung aus der Praxis: Als das Biegen zum Brechen führte – und während eines Wartungseingriffs 230 Produktionsdatenbanken für einen Kunden verloren gingen. Die gute Nachricht: Wir konnten den Kunden behalten, haben aber unsere Herangehensweise grundlegend verändert. Eine ehrliche, lehrreiche und inspirierende Session, die beim Publikum für viele Aha-Momente sorgte.

LEGO-Magie

Auch dieses Jahr durfte LEGO nicht fehlen. Ein echtes Highlight war Paul Farvers Vortrag „The Bricks That Make Us – How the LEGO Group Avoids 50 Mediocre Kubernetes Implementations“. Mit Witz und Ernst zugleich zeigte er, wie grosse Organisationen technischen Wildwuchs vermeiden, Konsistenz sicherstellen und Best Practices teilen – und dabei verhindern, dass zu viele Räder (oder Steine) neu erfunden werden.

Der VSHN LEGO-Wettbewerb sorgte wie immer für leuchtende Augen. Der diesjährige Gewinner Clément wurde mit Applaus und vielen Fotos gefeiert – ein schönes Sinnbild für den Event: gemeinsam etwas aufbauen, Stein für Stein. Herzlichen Glückwunsch Clément!

Servala – Sovereign App Store

Ein zentrales Thema des diesjährigen Swiss Cloud Native Day war Servala, der neue Sovereign App Store von VSHN.

Was Servala spannend macht:

  • Für Softwarehersteller bietet Servala einen einfachen Weg, ihre Produkte als Managed Services bereitzustellen, über den Marktplatz zu vertreiben und Unternehmen zu erreichen, ohne selbst aufwendige Betriebsinfrastrukturen aufbauen zu müssen.
  • Für Unternehmen und Private Clouds bedeutet Servala standardisierte, gemanagte Services, die Compliance-, Sicherheits- und Audit-Anforderungen erfüllen – und gleichzeitig Flexibilität ermöglichen. Ein wichtiger Schritt in Richtung digitale Souveränität.
  • Für Cloud Provider ist Servala ein echter Mehrwert: Infrastruktur allein reicht längst nicht mehr, der Unterschied liegt im Serviceangebot. Ein souveräner Katalog geprüfter Managed Applications wird immer wichtiger.

Die Diskussionen rund um Servala waren intensiv: Wie funktionieren SLAs, wie schafft man Vertrauen zwischen Anbieter und Nutzer, was bedeutet Datenlokalität und Regulierung in der Schweiz und in Europa? Das Publikum war sichtlich bereit, diese Fragen gemeinsam weiterzudenken.

Worüber nach dem Event gesprochen wurde

  • Wie man verhindert, dass in einer Organisation immer wieder dieselben Kubernetes-Architekturen parallel entwickelt werden
  • Was „Souveränität“ im Cloud-Native-Kontext wirklich bedeutet: Datenstandort, Governance, Open Source, Auditierbarkeit, Vermeidung von Vendor Lock-in
  • Welche Rolle kuratierte Marktplätze wie Servala spielen, um Teams schneller, aber auch sicherer arbeiten zu lassen
  • Interoperabilität und Standardisierung – sowohl zwischen Cloud Providern als auch in Deployment-Pipelines

Fazit

Der Swiss Cloud Native Day 2025 war zwar nur ein einziger Tag, aber er hatte es in sich. Er hat erneut gezeigt, dass es im Cloud-Native-Ökosystem nicht nur um Technologie geht – Kultur, Community, Vertrauen und Souveränität sind mindestens genauso wichtig.

Vom Gurten aus schaute man nicht nur über Bern, sondern auch in eine Zukunft, in der Schweizer und europäische Cloud-Native-Lösungen nicht einfach den grossen Playern folgen, sondern einen eigenen Weg einschlagen – geprägt von Offenheit, Kontrolle, Compliance und Innovation.

Markus Speth

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