Beschleunige und vereinfache Applikations-Releases durch Migration in die Cloud
27. Sep. 2018
Egal in welchem technischen Bereich der Softwareentwicklung du tätig bist, vermutlich musst du die Applikationen, die ihr aktuell entwickelt, möglichst schnell auf den Markt bringen.
Eure Kunden können nicht ewig warten – die Softwareentwicklung muss beschleunigt werden.
Zeit ist Geld und ein überaus kostbares Gut, insbesondere wenn ihr kurz vor der Markteinführung eurer neuesten Killerapplikation steht. Eure Kunden können nicht ewig warten und du musst deine Applikationen so schnell wie möglich auf den Markt bringen, wenn du in der schnelllebigen Techwelt bestehen möchtest. Vielleicht wirst du auch intern dazu gedrängt, den Time-to-Market so kurz wie möglich zu halten. Du kannst nicht erst interne Ressourcen aufbauen, Kollegen schulen und Erkenntnisse sammeln. Du musst den Konkurrenten immer einen Schritt voraus sein. IT-Teams müssen heutzutage immer mehr leisten, deshalb müssen sie intelligent geführt werden.
Häufige Probleme bei der Einführung von Applikationen
Der Weg bis zum Release einer Applikation kann steinig sein und viele Irrwege oder sogar Sackgassen aufweisen. Deshalb ist es so wichtig, jede kleine Optimierung oder Änderung in einer oder mehreren Testumgebungen zu prüfen, bevor sie in der für den Endnutzer sichtbaren Produktionsumgebung implementiert werden. Je früher ein Bug in der App oder in der Umgebung gefunden wird, desto schneller und einfacher kann er behoben werden. Zu den teuersten und zeitaufwändigsten Fehlern zählen Abweichungen zwischen Test- und Produktionsumgebungen. Diese führen dazu, dass sich die Applikation während des Testings korrekt verhält, aber in der Produktionsumgebung plötzlich Fehler auftauchen, obwohl die gleiche Applikationsversion implementiert wurde und du weisst nicht, welche Änderungen zu den Problemen geführt haben. Die Folgen reichen von Fehlermeldungen bis hin zu katastrophalen Ausfällen in öffentlich zugänglichen Applikationen und das Resultat kann in einem langfristigen Imageschaden für dein Unternehmen enden. Ein weiteres sicherheitsbezogenes Problem besteht darin, Test- und Produktionsumgebungen voneinander zu trennen, um zu verhindern, dass fehlerhafte Applikationen in der Testumgebung echte Kundendaten beschädigen. Anstatt Dev-, Test- und Produktionsumgebungen manuell zu synchronisieren und diesen Aufwand in jedem Prozessschritt zu wiederholen, kann diese Arbeit auch mithilfe von bewährten cloud-basierten Tools automatisiert werden.
Warum solltest du Applikationen in die Cloud migrieren?
Möglicherweise zögerst du noch aus verschiedenen Gründen, eure Applikationen in die Cloud zu migrieren. Vielleicht bist du an die klassische Vorgehensweise zum Entwickeln und Testen von Applikationen gewöhnt. Vielleicht scheust du auch mühsame Migrationsprozesse oder ihr verfügt einfach nicht über das nötige interne Know-how oder die Ressourcen, um eine Cloud-Migration zu stemmen. Allerdings kann ein gut vorbereitetes DevOps-Team, welches das Potenzial der Cloud voll ausschöpft, das Deployment von Applikationen rasant beschleunigen, ohne signifikante Erhöhung des Personals oder der langfristigen Kosten. Dadurch kann es deutlich einfacher werden, die Applikation später zu skalieren und es können zusätzlich nützliche Hilfsdienste genutzt werden. Indem du unterschiedliche Umgebungen mittels der Open Source Software Docker vereinheitlichst, kannst du das weltweite Ökosystem und den globalen Erfahrungsschatz der Community nutzen. Je mehr Teile des Prozesses du automatisieren und integrieren kannst, desto effizienter kannst du deine Anwendung entwickeln und auf den Markt bringen.
White Paper „5 Schritte für eine erfolgreiche Migration von Applikationen in die Cloud”
Zusammengefasst ist die Migration in die Cloud eine sehr weitreichende Geschäftsentscheidung, deshalb solltest du dich zuvor ausführlich informieren. Lade unser White Paper „5 Schritte für eine erfolgreiche Migration von Applikationen in die Cloud” herunter um zu erfahren, wie du die Cloud für deine Software- und Applikationsentwicklungsziele nutzen und wie ihr als Team und euer Unternehmen als Ganzes davon profitieren könnt.
Vorteile von Docker und Containertechnologien für dein DevOps-Team
15. Sep. 2018
DevOps erfordert drei Dinge: Menschen mit der richtigen Einstellung, gemeinsame Prozesse und die richtigen Tools. Docker Software Container tragen dazu bei, diese Herausforderungen zu lösen und bieten eine standardisierte Plattform für die Entwicklung und den Betrieb von Applikationen.
Container aus der Sicht des Entwicklers
Aus der Perspektive einer Webagentur stellt jedes Projekt andere Anforderungen an das Zielsystem, wie z. B. unterschiedliche Versionen von Programmiersprachen und Frameworks. Diese Kombinationen müssen in der Entwicklungsphase mittels Continuous Integration (CI) eingehend getestet werden, was bei traditionellen Systemen zeitaufwändig und fehleranfällig ist. Eine Virtualisierung mittels Containern, wie z. B. mit Docker, schafft da Abhilfe. Docker verwendet sogenannte „Images”, also Software-Zusammenstellungen, um einzelne Instanzen einer App zu starten – sogenannte Container. Anders als traditionelle virtuelle Maschinen umfassen diese Images kein Betriebssystem und sind deshalb kleiner und schneller. Ideal für Continuous Integration. Aus Sicht des Softwareentwicklers ist es einfach, die Pipelinesmit Docker, beispielsweise innerhalb von GitLab CI, zu konfigurieren. Man muss nur das Image spezifizieren und der Runner kümmert sich um alles Weitere. Die Applikation wird somit enkapsuliert getestet und erfordert keine weitere Software auf dem Server. Docker nutzt Ressourcen effizienter als traditionelle Systeme im CI-Umfeld und bietet eine echte Zeitersparnis dank einfacherer Konfiguration.
Container aus der Sicht des Betreibers
Docker-Container sind eine standardisierte und effiziente Möglichkeit, Software mit allen zusätzlich erforderlichen Tools zu bündeln. Dies trägt zum Einen dazu bei, externe Abhängigkeiten zur Laufzeit zu verringern, sodass die richtigen, zu verwendenden Versionen von PHP, Java usw. mit allen erforderlichen Modulen, Erweiterungen und Plugins nicht separat auf dem Server verwaltet werden müssen. Zum Anderen ist die Änderung des Applikationscodes und eine Änderung des Applikationsservers nun identisch: Eine neue Version eines Container-Images wird automatisch erstellt und in der Testumgebung deployed und anschliessend kann das geprüfte Image auch in der Produktionsumgebung ausgerollt werden.
Die Vorteile der Standardisierung von Software-Containern ähneln den Vorteilen von Containern in der Logistikbranche.
Container standardisieren die Handhabung von Inhalten: In der Logistikbranche verfügen alle Container über die gleichen Aufnahmepunkte in den Ecken – egal, ob der Inhalt des Containers flüssig, fest oder gasförmig ist. In der Software sind Entrypoint, Listenport und Storage-Volumes exakt gleich definiert, ungeachtet davon, ob PHP, Java oder .NET Core ausgeführt werden soll.
Die Containertechnologie ist portabel, so dass sie ebenso wie andere Transportmittel in allen Infrastrukturen und bei allen Anbietern gleich funktioniert.
Dank Standardisierung sind Container effizienter: So wie ein Containerschiff mit der gleichen Mannschaft 21.000 verschiedene Container transportieren kann, so kann ein PaaS-Anbieter hunderttausende Container in unterschiedlichen Kundeninfrastrukturen und bei verschiedenen Cloud-Anbietern betreiben.
Deshalb wird die Lösung in der Software-Logistik als Container-Orchestrierung bezeichnet, deren bekannteste Umsetzung Kubernetes ist. Sie standardisiert und automatisiert Software-Betriebsprozesse wie Deployment/Update, Skalierung, Load-Balancing, Service-Discovery, Storage-Volume-Management oder Monitoring, Backup, Verteilung von Containern auf mehrere Server sowie die Isolation von mehreren Applikationen, Testumgebungen, Teams und/oder Kunden.
Was bedeutet das für dich – solltest du deine Applikation containerisieren?
Möglicherweise gibt es viele Gründe, warum du noch nicht auf Docker oder Containertechnologien im Allgemeinen setzt. Vielleicht bist du an die klassische Vorgehensweise zum Entwickeln und Testen von Applikationen mittels traditioneller VM-Technologie gewöhnt. Vielleicht scheust du auch mühsame Migrationsprozesse oder ihr verfügt nicht über das nötige interne Know-how oder Ressourcen. Oder du hast eine Legacy-Applikation, die sich nicht so einfach in die Cloud übertragen oder migrieren lässt. Solltest du also auf diesen Zug aufspringen – oder um bei der gleichen Metapher zu bleiben – auf dieses Schiff steigen? Ein gut vorbereitetes DevOps-Team, welches das Potenzial der Containertechnologie voll ausschöpft, kann die schnelle Bereitstellung (Deployment?) von Applikationenohne signifikante Erhöhung von Personal oder Kosten stemmen. Mithilfe von Containertechnologien wie Docker, Kubernetes oder OpenShift ist es sehr viel einfacher, deine Applikation in die Cloud zu migrieren. Darüber hinaus wird das spätere Skalieren der Applikation sehr viel einfacher, Zugriff auf nützliche Hilfsdienste wird ermöglicht und die Applikation insgesamt einfach zukunftssicherer. Wenn du also bisher mit einer Legacy-Applikation gearbeitet hast, lohnt es sich wahrscheinlich für die Zukunft, jetzt die Zeit und Ressourcen zu investieren, um die Applikation bereit für Containertechnologien zu machen. Indem unterschiedliche Umgebungen mittels der Open Source Software Docker vereinheitlicht werden, kann das weltweite Ökosystem und der globalen Erfahrungsschatz der Community genutzt werden. Je mehr Teile des Prozesses automatisiert und integriert werden, desto effizienter kannst du deine Applikation entwickeln und auf den Markt bringen. Deine Kunden und Teamkollegen werden es dir danken.
White Paper „5 Schritte für eine erfolgreiche Migration von Applikationen in die Cloud”
Wenn du mehr über die Migration deiner Applikation in die Cloud erfahren möchtest, lade unser kostenloses White Paper „5 Schritte für eine erfolgreiche Migration von Applikationen in die Cloud” herunter und finde heraus, wie du die Cloud für deine Software- und Applikationsentwicklungsziele nutzen kannst.
White Paper herunterladen
Markus Speth
Marketing, Communications, People
Latest news
Allgemein
Sovereignty
EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
Aarno Aukia: Wir haben VSHN vor vier Jahren gegründet, weil wir gesehen haben, dass sich der Hostingmarkt verändert und zwar insofern, dass sich Hardware und Softwaredienstleistungen im RZ voneinander entkoppeln. Die Hardware mit Servern, Netzwerk, Bandbreite, Rechenleistung, Storage etc. wird von Cloud- beziehungsweise RZ-Betreibern angeboten, und dann gibt es VSHN, die für die Kunden Betrieb, Überwachung, Skalierung und Back-ups von Software sicherstellt. Wir helfen also Softwareentwicklern, ihre Applikationen agil und 24/7 auf beliebiger Infrastruktur zu betreiben.
Warum ist das für Kunden interessant?
Beim Betrieb von Software aus einer Cloud war es bislang so, dass der Entwickler nicht nur entwickelte, sondern oft auch gleichzeitig noch für den Betrieb des Servers zuständig war und Support leisten musste, wenn der Server nicht mehr lief. Er war also quasi Architekt, Provider und Incident Manager in einer Person. Das sind drei Rollen, die eigentlich nicht zusammenpassen. Bei VSHN helfen wir den Kunden, sich auf die Entwicklung zu konzentrieren, und automatisieren alles andere. Wir bieten ihnen Flexibilität, Skalierbarkeit und Einfachheit, wie sie sie von Cloud-Providern kennen, wenn es darum geht, Rechenleistung und Storage zu beziehen. Bei uns beziehen sie stattdessen das Software-Hosting, ohne dass wir ein eigenes Rechenzentrum haben. Und damit sind wir meines Wissens momentan die Einzigen in der Schweiz.
Was für Kunden möchten mit Ihnen zusammenarbeiten?
Das ist vom Kundenprofil abhängig. Einige Kunden haben etwa eine öffentliche Website und sind auf Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit angewiesen. Wir sind ISO-27001-zertifiziert und haben damit bewiesen, dass wir mit Daten sicher umgehen. Wir haben deshalb auch Kunden aus dem Gesundheitswesen und aus dem Finanzumfeld. Was alle unsere Kunden vereint: Sie wollen die Zeit minimieren von der Idee für ein Softwareprojekt bis dieses in Produktion geht beziehungsweise veröffentlicht wird. Diesen Zeitraum kann man nur minimieren, wenn man den ganzen Prozess durchautomatisiert. Und den Prozess kann man nur durchautomatisieren, wenn man ein Interesse daran hat, dass der Prozess stabil, robust und schnell ist. Und genau das ist unser Kerngeschäft. Wir machen für unsere Kunden das „Ops“ von DevOps.
Aber machen denn die IT-Abteilungen heutzutage nicht eh schon alle selbst DevOps?
Nein, das ist noch lange nicht so weit – und noch lange sind nicht alle so weit. In der Realität kämpfen viele IT-Abteilungen noch mit traditionellen IT-Modellen. Wer die Ops an uns auslagert, kann viel schneller als innerhalb eines traditionellen IT-Modells in Produktion gehen.
Wer sind Ihre Kunden?
Wir haben Kunden quer durch alle Branchen, von Retail über Banken und Versicherungen bis hin zur Gesundheitsbranche. Die Kunden vereint, dass es für sie geschäftskritisch ist, immer online zu sein. Ein grosser Schweizer Retailer etwa ist ein Kunde von uns. Er nutzt unsere Dienstleistungen, um die Performance seiner Website hochzufahren, wenn er seinen Aktions-Newsletter verschickt und schnell mal 2,5 Millionen User innert einer halben Stunde auf den Onlineshop zugreifen möchten. Dann muss die Website laufen. Und wir helfen ihnen dabei und zwar vollautomatisiert.
Vor Kurzem haben Sie das australische Finanzministerium als Kunde gewonnen. Wie kam es dazu, und welche Rolle spielt dabei Amazee.io?
Die australische Regierung machte eine Ausschreibung, weil sie für den Betrieb ihrer 180 Websites einen neuen Hoster suchten. Dazu muss man wissen, dass diese Websites mit GovCMS auf Drupal-Basis entwickelt wurden und es weltweit nur drei oder vier Hosting-Partner gibt, die alle nötigen Zertifizierungen und den entsprechenden Trackrecord haben, um solche Regierungswebsites zu betreiben. Einer dieser Hosting-Partner ist Amazee.io in Zürich. Sie erhielten zusammen mit der australischen Webagentur Salsa Digital im Februar den Zuschlag, die nächste Evolution des CMS aufzubauen, und VSHN wird die zugrunde liegende Openshift-Plattform betreiben, um einen reibungslosen und hochverfügbaren 24/7-Betrieb der Hosting-Plattform sicherzustellen. Und das Ganze läuft auf AWS.
Ein weiterer grosser Deal, den VSHN gewonnen hat, ist Opendata.swiss. Was bedeutet das für Sie?
Opendata.swiss ist das Portal der Schweizer Behörden für offene, das heisst frei verfügbare Daten. Das Portal ist ein integraler Teil der Open-Government-Data-Strategie Schweiz 2014-2018 des Schweizer Bundesrats und wir freuen uns natürlich sehr, dass wir mit unserem Angebot überzeugen konnten und die Ausschreibung gewonnen haben. Wir werden künftig sowohl den Servicebetrieb als auch den Support über den gesamten Leistungszeitraum der Linked Data Platform für Opendata.swiss sicherstellen und allfällige Beratungs- und Integrationsleistungen erbringen. Bund, Kantone, Gemeinden und weitere Organisationen mit einem staatlichen Auftrag, wie etwa SBB, veröffentlichen ihre offenen Daten auf Opendata.swiss. Das Portal vereint unterschiedlichste Datensätze wie beispielsweise die Gemeindegrenzen der Schweiz, Bevölkerungsstatistiken, aktuelle Wetterdaten, historische Dokumente oder ein Verzeichnis der Schweizer Literatur. Gemeinsam ist den Datensätzen, dass sie alle kostenlos heruntergeladen und weiterverwendet werden können. Softwareseitig wird Stardog eingesetzt werden, eine Enterprise-Knowledge-Graph-Software. Betrieben wird Opendata.swiss bei Exoscale in Crissier.
Das sind beeindruckende Erfolge für ein Jungunternehmen. Was treibt Sie an? Sie haben ja schon einige Start-ups gegründet.
Ja, das stimmt. Das ist nicht meine erste Firma. Ich musste auch Lehrgeld zahlen, konnte aber schon viel Erfahrung sammeln. Mein erstes Informatikprojekt war in der 5. Klasse in der Primarschule, ein Netzwerk zusammenzulöten. Und später hatte ich parallel zum Gymnasium ein eigenes Unternehmen für Veranstaltungstechnik. Da lernte ich, mit Kunden umzugehen und auch mit Zeitdruck. Denn wenn am Freitagabend ein Konzert ist, öffnet der Konzertsaal um 21.00 Uhr, und die Gäste kommen herein, egal, ob wir mit allem fertig sind oder nicht. Nach dem Studium an der ETH musste ich mich dann auf etwas konzentrieren und entschied mich für die Informatik. Wir gründeten eine Firma, die sich auf RZ-Dienstleistungen spezialisierte, und merkten nach einigen Jahren, dass dieser Bereich ein Klotz am Bein ist. Und so konzentrierten wir uns auf den Bereich, in dem wir heute unterwegs sind.
Warum reizt es Sie so, Start-ups zu gründen?
Ich finde es einfach extrem vielseitig, in einem Start-up zu arbeiten. Ich habe grossen Spass daran, etwas Neues aufzubauen und schätze auch die Freiheit enorm, die das Unternehmertum mit sich bringt. Das kombiniert damit, dass ich all die coolen Menschen auswählen kann, mit denen ich zusammenarbeiten möchte, ist einfach toll. Ich kann mir auch die Kunden aussuchen. Es gibt in der Schweiz so tolle Unternehmen, die einfach einen enormen Drive haben und mit Passion und Energie bei der Sache sind, dass es für mich eine Riesenmotivation ist, mit ihnen etwas Tolles auf die Beine zu stellen. Und auch die konstante Veränderung meiner Firma und meiner eigenen Aufgaben und Verantwortung finde ich sehr spannend. Es wird mir nie langweilig. In den vier Jahren mit VSHN hat sich mein Job schon mehrfach geändert. Ich bin ja Engineer. Meine Passion ist es, neue Probleme zu lösen. Und das kann ich hier jeden Tag. Auch wenn es immer mehr unternehmerische Probleme statt technische sind.
Wie finden Sie denn in Zeiten des oft zitierten Fachkräftemangels die gut ausgebildeten, coolen Leute, mit denen Sie zusammenarbeiten möchten?
Wir haben den grossen Vorteil, dass wir eine Open-Source-Company sind. Es ist uns wichtig, transparent zu zeigen, was wir tun und wie wir das tun. Diese Open-Source-Philosophie hilft uns nicht nur im Kontakt mit möglichen Kunden, sondern auch beim Rekrutieren. Man kann in unsere Projekte reinschauen und die Leute sehen, dass wir cooles, spannendes Zeug machen. Das verursacht einen Sog, der die guten Leute und die guten Kunden anzieht.
Ist es schwierig für Sie, als Start-up in der Schweiz das Kapital zu finden, um schnell genug zu wachsen?
Nicht für uns. Wir haben uns entschieden, dass wir keinen Investor suchen, sondern den Aufbau von VSHN zur Produktfirma aus dem Projektgeschäft finanzieren. Als wir vor vier Jahren anfingen, haben wir 100 Prozent Betriebsprozessentwicklung, Customizing etc. für Kunden gemacht und 0 Prozent monatlich wiederkehrende Einnahmen aus Serviceprodukten generiert. Heute sind wir bei über 64 Prozent monatlich wiederkehrenden Serviceprodukteinnahmen angekommen und generieren nur noch 36 Prozent aus dem Projektgeschäft. Und das ist eine Entwicklung, die weitergeht. Wir sind für einen Investor vielleicht auch nicht so attraktiv, weil wir nicht die nächste Billion-Dollar-Company sind. Deshalb sind wir bis auf ein kleines Darlehen selbstfinanziert, das wir für die Sicherstellung der Löhne in den ersten 12 Monaten zur Verfügung hatten. Aber wir mussten dieses nicht einmal ausschöpfen, da wir schon nach 6 Monaten einen positiven Cashflow hatten.
Also gibt es keine Exit-Strategie?
Nein. Wir verfolgen eine langfristige Strategie. Die ganzen Services muss man einmal entwickeln und dann generieren sie monatlich wiederkehrende Erträge. Dieses Geschäftsmodell lohnt sich erst nach einigen Jahren. Wir sind nun seit 4 Jahren unterwegs und machen das mindestens noch 10 weitere Jahre und noch länger. Unser Ziel ist es, nachhaltiges Wachstum für unser Unternehmen zu generieren.
Das diesjährige Red Hat Forum war wieder ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei den Organisatoren und bei unseren Partnern, für die vielen spannenden Gespräche und freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr! 🙂 Nachfolgend ein paar Eindrücke vom Red Hat Forum 2018 in der Arena Sihlcity:
Keynotes Red Hat, SBB und Vorwerk
Breakout Session mit APPUiO, AdCubum und Helsana
In der Breakout Session 2 schilderten unsere Partner Matthias Summer (Adcubum) und Thomas Philipona (Puzzle ITC) zudem, wie Adcubum mit der Schweizer Container Plattform APPUiO die Versicherungswirtschaft revolutionieren wird.
VSHN und Puzzle ITC am APPUiO-Stand
Bis zum nächsten Jahr! 🙂
Über APPUiO
Mit APPUiO.ch haben wir eine auf Red Hat OpenShift basierende Schweizer Containerplattform geschaffen, auf der wir Managed Services als PaaS-Lösung (Platform-as-a-Service) auf beliebiger Infrastruktur anbieten können: public, dedicated, private und on-premises. Auf Basis bewährter Open Source Konzepte wie Docker und Kubernetes entwickelst, betreibst und skalierst du eine Anwendung nach deinen Bedürfnissen. Mit APPUiO können deine Applikationen sowohl auf Public Clouds als auch unternehmensintern betrieben werden. Die Plattform wurde 2015 von den beiden IT-Spezialisten Puzzle ITC und VSHN AG ursprünglich für die Professionalisierung der internen IT entwickelt. Heute wird APPUiO bereits von etlichen Kunden produktiv eingesetzt und wird von einer starken Community gestützt.
Markus Speth
Marketing, Communications, People
Latest news
Allgemein
Sovereignty
EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
VSHN in Top 10 der prozentual am schnellsten wachsenden Schweizer ICT-Firmen
3. Sep. 2018
Computerworld Top 500: VSHN ist in der Top 10 „Gewinner nach Prozentpunkten“
VSHN hat es in die Top 10 der prozentual am schnellsten wachsenden ICT-Firmen der Schweiz in der Computerworld Top 500 Ausgabe 2018 geschafft. Mit einem Umsatzwachstum von 55% im Vergleich zum Vorjahr erreichen wir den 6. Platz, was uns zum einen sehr freut, zum anderen als Schweizer DevOps-Startup aber auch in unserer Strategie bestärkt, Unternehmen und Softwareentwickler mit unserer innovativen Herangehensweise und unserem Technologieset wie Docker, Kubernetes und OpenShift dabei zu unterstützen, ihre Applikationen agil und 24/7 auf beliebiger Infrastruktur zu betreiben. Das rasante Wachstum dürfte sich auch in diesem Jahr wiederholen – allein heute dürfen wir 3 neue VSHNeers begrüssen. 🙂
VSHN: Boomendes DevOps-Start-Up
Computerworld Top 500 ICT-Firmen der Schweiz 2018
Die diesjährige Ausgabe der Computerworld Top 500 steht unter der Überschrift „Schweizer ICT mit Rekordwachstum“ mit Umsätzen der Schweizer ICT-Firmen in Rekordhöhe. Wichtige Themen in diesem Jahr sind unter anderem Fachkräftemangel, Blockchain und Kryptofieber, wie junge Frauen für ICT-Berufe begeistert werden können und wie die digitale Transformation auch die IT-Anbieter selbst umtreibt. Die Computerworld Top 500 2018 kann hier bestellt werden.
Über VSHN – The DevOps Company
Die VSHN AG ist der führende Schweizer Partner für DevOps, Docker, Kubernetes, OpenShift und 24/7 Cloud Operations. VSHN hilft Software-Entwicklern ihre Applikationen agil und 24/7 auf beliebiger Infrastruktur zu betreiben und dabei den IT-Betrieb zu entlasten. Seit 2014 betreuen wir für 300 verschiedene Kunden & Partner über 900 Server in 20 verschiedenen Clouds sowie bei Kunden on-premises mit insgesamt mehr als 62000 Services. Wir sind ISO 27001 zertifiziert und arbeiten nach den strengen FINMA-Richtlinien, um die Sicherheit und Vertraulichkeit von Kundendaten jederzeit sicherzustellen. Mit APPUiO.ch haben wir eine auf Red Hat OpenShift basierende Schweizer Containerplattform geschaffen, auf der wir Managed Services als PaaS-Lösung (Platform-as-a-Service) auf beliebiger Infrastruktur anbieten können: public, dedicated, private und on-premises. Wir bei VSHN glauben an Offenheit und Transparenz und lassen daher dich entscheiden, wo deine Daten gespeichert werden sollen (wir nennen das Multi-Cloud-Strategie). Entweder lokal im eigenen Rechenzentrum (On-Premise) oder einem Cloud-Provider-Standort deiner Wahl. Wirf einen Blick auf unsere Services und erfahre mehr über unsere Dienstleistungen und wie wir dich allenfalls unterstützen können. Folge uns auf Twitter, um keine News zu verpassen.
Markus Speth
Marketing, Communications, People
Latest news
Allgemein
Sovereignty
EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
VSHN – the DevOps Company ist offizieller Hosting-Partner von Spryker Systems
29. Aug. 2018
VSHN AG und Spryker Systems GmbH vereinbaren Partnerschaft
Die VSHN AG aus Zürich und Spryker Systems GmbH aus Berlin/Hamburg vereinbaren eine strategische Zusammenarbeit, um künftig E-Commerce Kunden mit Spryker Commerce OS, dem einzigartigen E-Commerce Betriebssystem und VSHN als Hosting-Partner für den 24/7 Betrieb & Support der Plattform, gemeinsam bedienen zu können.
In einer Welt zunehmender Endgerätevielfalt und steigender Komplexität des Kundenverhaltens ermöglicht es Spryker Unternehmen, ihre Kunden über alle aktuellen und zukünftigen digitalen Kontaktpunkte zu erreichen: Online-Shop, Mobile Apps, IoT-Szenarien, Blockchain-Technologie oder Bot- und Voice-Integrationen. Spryker macht es möglich. Mit VSHN hat sich Spryker Systems für den führenden Schweizer Partner für DevOps, Container-Technologien wie Docker, Kubernetes, OpenShift und 24/7 Cloud Operations entschieden. VSHN hilft Software-Entwicklern ihre Applikationen agil und 24/7 auf beliebiger Infrastruktur zu betreiben und dabei den IT-Betrieb zu entlasten. Der Leistungsumfang von VSHN für Spryker beinhaltet u.a. Managed Server, Managed Cloud und Managed Container Plattformen inklusive 24/7 Betrieb & Support, Service Management, Wartung, Incident Management, DevOps-Prozesse, Infrastructure-as-Code, Container Management sowie weitergehende Beratungsdienstleistungen wie Konzeption, Entwicklung der Infrastruktur- & CI/CD-Prozesse, DevOps-Support und Application Performance Management.
Patrick Kleine-Albers, Director Industry Partnerships, Spryker Systems GmbH: “Mit VSHN – the DevOps Company konnten wir einen weiteren Partner gewinnen, der unsere Kunden künftig mit professionellen und modernen Hosting-Lösungen, Container-Technologien und Platform-as-a-Service (PaaS) Konzepten unterstützt und sich ideal mit unserer agilen Entwicklungsphilosophie deckt.”
Aarno Aukia, CTO, VSHN AG: “Wir freuen uns sehr, künftig offizieller Hosting-Partner von Spryker zu sein und Kunden beim Betrieb ihrer Online-Shops und sonstiger E-Commerce-Lösungen, basierend auf dem innovativen Spryker Commerce OS, unterstützen zu dürfen. Durch unsere enge Zusammenarbeit möchten wir gemeinsam ein Höchstmass an Qualität und Support für unsere Kunden erreichen und sie bei der Umsetzung ihrer digitalen Geschäftsprozesse durch unsere hochsichere und skalierbare Hosting-Plattform unterstützen.” VSHN und Spryker arbeiten bereits in ersten gemeinsamen Kundenprojekten erfolgreich zusammen und die Partnerschaft soll langfristig weiter ausgebaut werden.
Über Spryker
Spryker Systems entwickelt das Spryker Commerce OS, ein einzigartiges E-Commerce Betriebssystem für die post-Desktop und post-Shop Ära Spryker Commerce OS ermöglicht es Unternehmen vor dem Hintergrund der stetig steigenden Device Vielfalt und der dadurch zunehmenden Komplexität der Customer Journey hochindividualisierte digitale Geschäftsmodelle für den B2B- und B2C-Bereich zu entwickeln und ihre Kunden über alle erdenklichen digitalen Kontaktpunkte hinweg zu erreichen. Mit dem Spryker Commerce OS lassen sich neue Kundenschnittstellen in Form von Frontend-Applikationen wie beispielsweise Desktop-Shop, mobile Apps, IoT-Szenarien, Blockchain-Technologie oder Bot- und Voice-Integrationen innerhalb kürzester Zeit implementieren und kundenzentrierte Erlösmodelle ohne lange Vorlaufzeiten umsetzen. Marken und Hersteller wie Tom Tailor, Hilti oder A.T.U. haben Spryker Commerce OS im Einsatz. Das Team von Spryker Systems sitzt in Berlin und Hamburg. Mehr Infos über Spryker Commerce OS findest du auf der offiziellen Website der Spryker Systems GmbH und auf Twitter.
Über VSHN – The DevOps Company
Die VSHN AG ist der führende Schweizer Partner für DevOps, Docker, Kubernetes, OpenShift und 24/7 Cloud Operations. VSHN hilft Software-Entwicklern ihre Applikationen agil und 24/7 auf beliebiger Infrastruktur zu betreiben und dabei den IT-Betrieb zu entlasten. Seit 2014 betreuen wir für 300 verschiedene Kunden & Partner über 900 Server in 20 verschiedenen Clouds sowie bei Kunden on-premises mit insgesamt mehr als 62000 Services. Wir sind ISO 27001 zertifiziert und arbeiten nach den strengen FINMA-Richtlinien, um die Sicherheit und Vertraulichkeit von Kundendaten jederzeit sicherzustellen. Mit APPUiO.ch haben wir eine auf Red Hat OpenShift basierende Schweizer Containerplattform geschaffen, auf der wir Managed Services als PaaS-Lösung (Platform-as-a-Service) auf beliebiger Infrastruktur anbieten können: public, dedicated, private und on-premises. Wir bei VSHN glauben an Offenheit und Transparenz und lassen daher dich entscheiden, wo deine Daten gespeichert werden sollen (wir nennen das Multi-Cloud-Strategie). Entweder lokal im eigenen Rechenzentrum (On-Premise) oder einem Cloud-Provider-Standort deiner Wahl. Wirf einen Blick auf unsere Services und erfahre mehr über unsere Dienstleistungen und wie wir dich allenfalls unterstützen können. Folge uns auf Twitter, um keine News zu verpassen.
Markus Speth
Marketing, Communications, People
Latest news
Allgemein
Sovereignty
EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und US CLOUD Act
2. Aug. 2018
EU-DSGVO und Schweizer Unternehmen
Es ist bereits 2 Monate her, seit die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU am 25. Mai 2018 zum Schutz von Daten und Privatsphäre für alle in der Europäischen Union lebenden Personen in Kraft getreten ist und das neue Schweizer Datenschutzgesetz lässt weiter auf sich warten.
Aber selbst wenn die DSGVO EU-Recht und nicht schweizerisches Recht darstellt, bedeutet das nicht, dass Schweizer Unternehmen davon nicht betroffen wären. Schweizer Unternehmen müssen die DSGVO einhalten, wenn sie personenbezogene Daten von in der EU ansässigen Personen verarbeiten und der Zweck der Verarbeitung darin besteht, den Personen Waren oder Dienstleistungen anzubieten oder das Nutzerverhalten zu tracken, was vermutlich für sehr viele Firmen der Fall sein wird.
Von der neuen EU-Verordnung betroffene Schweizer Unternehmen müssen die Einwilligung der Person, deren Daten verarbeitet werden, einholen und über die Verarbeitung ihrer Daten informieren,“Privacy by design“ und „Privacy by default“ garantieren, Verletzungen des Datenschutzes an die Aufsichtsbehörde melden und vieles mehr.
Auf kmu.admin.ch sind die Implikationen der DSGVO für Schweizer Unternehmen im Detail aufgelistet.
US CLOUD Act
Im Gegensatz zur DSGVO erlaubt das US-Gesetz Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act (CLOUD Act), das im März 2018 von der Trump-Regierung unterzeichnet wurde und auf den Fall Microsoft gegen USA zurückgeht, den Bundesbehörden, US-amerikanische Unternehmen zu zwingen, Daten auf Servern unabhängig davon herauszugeben, ob der Datenstandort in den USA oder in einem anderen Land liegt.
Das bedeutet im Klartext, dass selbst wenn man sich für einen Serverstandort innerhalb der EU oder der Schweiz entschieden hat, der Service- oder Cloud-Anbieter aber ein US-Unternehmen ist, dass der Anbieter trotzdem gezwungen werden kann, Kundendaten an die US-Behörden zu übergeben.
Das würde aber gleichzeitig wohl auch bedeuten, dass man gegen das DSGVO verstösst. Alles in allem also eine ziemlich unbefriedigende Situation und die USA und die EU sollten rasch an den Verhandlungstisch, um eine Lösung für dieses Problem zu finden.
Apple, Google und Facebook begrüssen übrigens den CLOUD Act, während mehrere Bürgerrechtsgruppen, darunter die Electronic Frontier Foundation (EFF), die Gesetzesvorlage kritisieren.
Was bedeutet das für dein Unternehmen?
Die langfristigen Auswirkungen dieser kollidierenden Regelungen müssen noch abgewartet werden und das neue Schweizer Datenschutzgesetz wird voraussichtlich erst 2019 in Kraft treten. Aber das sollte kein Grund sein, nicht jetzt schon über eine passende Strategie nachzudenken.
Am Ende hängt es natürlich von den spezifischen Geschäftsanforderungen ab und ob es Vorschriften gibt, wo Daten geografisch gespeichert werden müssen. Die Thematik zeigt aber, dass das Datenschutz-Thema für Unternehmen sowohl in einer detaillierten als auch mit einer langfristigen Perspektive betrachtet werden sollte.
Unser Freund Mathias Brenner, CTO von Sherpany, hat einen exzellenten Artikel über den CLOUD Act geschrieben, der das Thema ausführlicher behandelt und auch über die kürzlich erfolgte Übernahme des deutschen Cloud-Providers Brainloop durch ein US-Unternehmen und die daraus resultierenden Implikationen für Kunden eingeht.
Wie kann VSHN – the DevOps Company helfen?
Wir bei VSHN glauben an Offenheit und Transparenz und lassen daher dich entscheiden, wo deine Daten gespeichert werden sollen (wir nennen das Multi-Cloud-Strategie). Entweder lokal im eigenen Rechenzentrum (On-Premise) oder einem Cloud-Provider-Standort deiner Wahl. Wirf einen Blick auf unsere Services und erfahre mehr über unsere Dienstleistungen und wie wir dich allenfalls unterstützen können.
Die VSHN AG (ausgesprochen ˈvɪʒn wie „vision“) ist der führende Schweizer Partner für DevOps, Docker, Kubernetes, OpenShift und 24/7 Cloud Operations. Seit 2014 betreuen wir für 300+ verschiedene Kunden & Partner 900+ Server in 20+ verschiedenen Clouds sowie Kunden on-premises mit insgesamt 62000+ Services. Wir sind ISO 27001 zertifiziert und arbeiten nach den strengen FINMA-Richtlinien, um die Sicherheit und Vertraulichkeit von Kundendaten jederzeit sicherzustellen.
Markus Speth
Marketing, Communications, People
Latest news
Allgemein
Sovereignty
EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
Der Jahreswechsel ist ein guter Moment, um auf das vergangene Jahr zurück zu blicken: VSHN ist im 2017 mehrere Male positiv in der Presse aufgefallen: Ende Juni 2017 sind wir in der ISG Provider Lens Switzerland 2017 Studie der Experton Group namentlich als „neue Anbieter in die Analyse aufgenommen worden, die im Markt an Bedeutung gewonnen haben“. Diese Studie wurde ebenfalls von InsideChannels.ch und IT-daily.net zitiert und verbreitet. Mitte August 2017 hat unser Cloud-Partner Exoscale.ch einen langen Artikel zu OpenShift und VSHN veröffentlicht. Ende August veröffentlichte Computerworld.ch das Ranking der stärksten ICT-Firmen der Schweiz, die VSHN ist von Platz 551 (2016) auf Platz 513 (2017) aufgestiegen. Gemäss Computerworld sind wir das am drittmeisten nach Prozentpunkten wachsende Unternehmen der Schweiz hinter zwei durch Fusionen und Übernahmen stark gewachsenen Firmen.
Es ist uns eine Freude, pünktlich zum 3-Jahres-Jubiläum der VSHN AG unsere neue Webseite vorzustellen.
Neben ausführlicheren Seiten zu unseren Technologien und Produkten haben wir neu auch einen weniger technischen Bereich erstellt – unsere Lösungen. Hier versuchen wir den Nutzen unserer Dienstleistungen für den Betriebswirt zu erklären: Zeit gewinnen, Kosten reduzieren und Sicherheit erhöhen.
Wer wissen will, wer hinter VSHN steht, findet das Team der VSHNeers gross und in Farbe. Weiterhin ist unser Blog voll mit aktuellen Inhalten zu Themen aus den Bereichen Events, Technisches oder von hinter den VSHN-Kulissen (VSHNintern) und unterstützt neu auch Beiträge in mehreren Sprachen – Du kannst zwischen der deutschen und englischen Version dieses Beitrages über das Menu oben wechseln. Ganz neu ist unser separater Bereich Jobs.
Selbstverständlich haben wir auch ein paar Überraschungen eingebaut, schreibe uns, wenn Du sie findest und es gibt eine kleine Überraschung für Dich!
Gemäss dem agilen Ansatz handelt es sich natürlich um ein „Minimal Viable Product – MVP“: wir gehen live, sobald wir etwa gleich viel Inhalt wie auf der alten Seite haben. Danach entwickeln wir die Seite und ihre Inhalte kontinuierlich weiter.
Dafür sind wir natürlich auf Feedback angewiesen: Was denkst Du fehlt auf dieser Seite und müsste als nächstes in Angriff genommen werden? Gib uns bitte Feedback mit dem Formular unten:
Aarno Aukia
Aarno ist Mitgründer der VSHN AG und als CTO für die technische Begeisterung zuständig.
Latest news
Allgemein
Sovereignty
EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
DevOps ist ein weit verbreiteter Begriff, aber leider ähnlich vage wie „Cloud“: zwar weiss jeder, dass er es will oder braucht und dennoch ist es nicht etwas, was man einfach bestellen und geliefert bekommen kann. Wir verstehen unter DevOps die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Entwicklern (Developers) und Betreibern (Operators) von Software, um die Applikationen schnell und systematisch einzusetzen.
Ähnlich wie bei Agiler Softwareentwicklung (z.B. Scrum) – bei dem der „Product Owner“ mit den Softwareentwicklern zusammen die jeweils nächstfolgenden Entwicklungsschritte spezifiziert und fertiggestellte Arbeiten abnimmt – fördert dies die Kommunikation zwischen den beteiligten Parteien und vermindert Missverständnisse und dadurch teure Fehler. Die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Betreibern steht im Kontrast zur bisherigen Praxis, diese Teams strikt zu trennen – sei dies aus Gründen der Gewaltentrennung (kein Zugriff der Entwickler auf Produktionsdaten) oder weil Entwickler und Betreiber unterschiedliche Anforderungsprofile erfüllen mussten (Programmierkönnen, Bereitschaftsdienst). Unterdessen sind aber eine Reihe von Erkenntnisse und bewährte Verfahren aus der Softwareentwicklung auch in den Betriebsprozessen angekommen:
Infrastructure as Code: Die Beschreibung und Konfiguration der Infrastruktur-Komponenten mittels Skripts, um wiederkehrende Aufgaben (z.B. Installation eines Servers oder Installation / Upgrade einer Applikation) schnell und zuverlässig zu automatisieren. Je nach Anwendungsfall und Umgebung gibt es dafür unterschiedliche Werkzeuge – Docker, Ansible, Puppet, SaltStack, etc. – die bereits eigene Frameworks und Ökosysteme mit fertigen Bausteinen für Standardkomponenten mitbringen.
Testsysteme: Wenn das Aufsetzen eines Servers komplett automatisiert ist, minimiert dies den Aufwand, einen oder mehrere Testserver zu erstellen. Wenn die Entwickler einen Testserver benutzen können, der gleich aufgesetzt ist wie ein Produktionsserver, können sie Fehler finden, bevor sie auf der Produktion auftreten.
Versionierung: Ist die Infrastruktur oder zumindest Teile davon in Code abgebildet, so kann man diesen mit bekannten Code-Versionierungstools (Git, SVN, etc.) verwalten. Dies ermöglicht die Nachvollziehbarkeit von Änderungen an der Infrastruktur („Wer hat was wann geändert?“, „Warum funktioniert das plötzlich nicht mehr, obwohl an der Software nichts geändert wurde?“) und das lückenlose Zurückrollen von Änderungen, falls doch mal ein Fehler auftreten sollte.
Kontinuierliche Integration des Infrastrukturcodes: So wie auch die eigentliche Applikation automatisch bei jeder Änderung kompiliert und sowohl komponentenweise als auch gesamtheitlich funktional getestet wird, können auch die Anforderungen an die Infrastruktur anhand automatisierter Tests verifiziert werden. Durch das möglichst frühzeitige Erkennen eines Fehlers werden die Auswirkungen minimiert. Zum Beispiel kann das Publizieren von Änderungen gesperrt werden, falls Fehler beim Testen aufgetreten sind.
Umgekehrt fliessen auch Erfahrungen aus dem Betrieb in moderne Softwarearchitekturen ein:
Paketisierung und Versionsverwaltung: Damit über den gesamten Qualitätssicherungsprozess von Test- / Entwicklungsserver, Abnahme durch den Product Owner, evtl. externes Testen / Validieren (Beta-, User-, UX-Tests), Integration mit externen Schnittstellen (Backends, APIs) bis zur Produktion alle beteiligten Personen von der jeweils gleichen Version der Software sprechen, wird diese in einem versionierten Paket abgelegt. Die Art der Paketierung kann dabei von der Entwicklungs- (z.B. JAR bei Java, WAR bei Tomcat) oder Betriebsumgebung (z.B. DEB/RPM bei Linux, MSI bei Windows) vorgegeben oder wie z.B. im Falle von Docker auch unabhängig sein. Dies stellt sicher, dass die Software komplett (mit allen benötigten Bibliotheken) installiert und aktualisiert werden kann und automatisiert diese Schritte soweit möglich.
Service Oriented Architectures (SOA) und Microservices: Sobald eine Applikation in der Entwicklung so umfangreich und / oder komplex wird, dass sich mehr als eine handvoll Teams darum kümmern, ist es einfacher, die Teams in kleinere Sub-Projekte („Microservices“) aufzuteilen und die Schnittstellen dazwischen explizit zu definieren als alle Teams untereinander im gleichen „Projekt“ bezüglich Technologie, Entwicklungsfortschritt und interner Zuständigkeiten zu koordinieren. Damit können die Teams nicht nur entkoppelt voneinander weiterentwickeln, sondern könnten sogar für ihren Zweck geeignetere Technologien wählen – vorausgesetzt, die Schnittstelle zu anderen Teams ändert sich nicht. Optimalerweise wären die meisten Komponenten / Services untereinander fehlertolerant, funktionieren also bei Ausfall einer Sub-Komponente mit eingeschränkter Funktionalität weiter, wodurch das Gesamtprojekt robuster wird.
Configuration Management: Die meisten Applikationen haben Schnittstellen zu anderen Applikationen – zum Beispiel zu einer Datenbank oder anderen APIs / Services – und schreiben Protokolldateien. Während der Entwicklung, dem Testing in der Qualitätssicherung und für die Produktion werden unterschiedliche Endpunkte (Adressen, Zugangsdaten etc.) dafür verwendet. Dies ermöglicht die Isolation von Test- und Produktivdaten; ein Test einer neuen Version kann also nicht aus Versehen die produktiven Kundendaten löschen. Darum werden die Zugangsdaten nicht direkt im Code verwaltet, sondern in Konfigurationsdateien, die wiederum für jede Umgebung automatisch generiert oder aus Umgebungsvariablen gelesen werden können. Eine moderne Definition dafür ist zum Beispiel die Zwölf-Faktoren-Methode (http://12factor.net/de/).
Skalierbarkeit: Applikationen und Services, die klar definierte Schnittstellen haben, können einfach horizontal – also über verschiedene Server verteilt – skaliert werden. Dies ermöglicht dem Betrieb, den Service mehrfach, redundant und damit hochverfügbar anzubieten und auf unterschiedliche Last durch hinzufügen oder entfernen von Servern zu reagieren. Selbst diese Schritte können automatisiert werden: Es ist möglich, automatisch aufgrund der aktuellen Auslastung mehr Serverressourcen zu beziehen respektive wieder frei zu geben und abhängig vom Abrechnungsmodell der einzelnen Ressourcen Kosten nur dann zu produzieren, wenn die Leistung auch effektiv genutzt wird.
Was bringt nun die Verschmelzung von Entwicklungsmethoden und Betriebsprozessen konkret?
Die Automatisierung der Infrastruktur (siehe „Infrastructure as Code“ oben) macht die Infrastruktur schneller, zuverlässiger und verhindert Inkonsistenzen durch (fehlende) manuelle Schritte auf verschiedenen Systemen. Sie ermöglicht, dass Entwickler und Product Owner ihre Ergebnisse effektiv unter gleichen Bedingungen wie die Produktion testen können.
Die Automatisierung des Software-Lebenszyklus von der Entwicklung bis zur Produktion macht den ganzen Prozess schneller, zuverlässiger und kann optimalerweise vom Product Owner selbst nach Freigabe der neuesten Version durchgeführt werden. Dadurch geben nach den Entwicklern auch die Betreiber dem Business die Zügel für die Applikation in die eigenen Hände und stehen für Weiterentwicklungen zur Verfügung. Damit kann der Product Owner sowohl den Umfang als auch die Frequenz der Deployments bestimmen. Je häufiger ausgerollt wird, was zur Folge hat, dass der Umfang der jeweiligen Änderungen kleiner ausfällt, desto kleiner ist das Risiko von unerwünschten Nebenwirkungen und Fehlern. Tauchen dennoch einmal Fehler auf, kann der Product Owner selbst die letzte Änderung rückgängig machen und die Entwickler zur Nachbesserung aufbieten, ohne den Betrieb damit zu belangen.
Beides zusammen verhindert, dass die IT im Selbstzweck den kritischen Pfad des Projektes blockiert und befähigt die Entwickler und das Business zur „Selbstbedienung“. Natürlich bedeutet das auch einen Kulturwandel innerhalb eines Unternehmens: schlägt ein Deployment fehl oder treten Probleme in der Produktion auf, so müssen Entwickler und Betriebsleute das Problem zusammen beheben und sicher stellen, dass es nicht wieder vorkommt (z.B. mittels automatischem Test). Dabei ist unerheblich, warum oder wegen wem das Problem aufgetreten ist: es muss kein „Schuldiger“ gefunden, sondern der Gesamtprozess kontinuierlich verbessert werden.
Wir bei VSHN machen den ganzen Tag nichts anderes, als verschiedene Entwicklungsprozesse, verschiedene Technologien, verschiedene Backends (Datenbanken, Cache-Server, Proxies, WAFs etc.) zu automatisieren und gemäss Anforderungen unserer Kunden und / oder Entwicklungs-Partnern auf beliebiger Infrastruktur – seien das öffentliche Clouds wie Amazon, Azure, Cloudscale.ch, Cloudsigma, Exoscale.ch, Safe Swiss Cloud, Swisscom Cloud oder private, also firmeninterne Infrastrukturen auf VMware- oder Hyper-V-Basis – zu betreiben. Wir beraten unsere Kunden bezüglich Ort der Datenspeicherung (CH, EU, international), sind auch selber bald ISO27001-zertifiziert und können zusammen mit unseren Partnern Hosting gemäss FINMA-Standard anbieten. Unsere Kernwerte sind Vertrauenswürdigkeit und Erreichbarkeit der fachlichen Kompetenz. Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit durch Transparenz: transparente Kommunikation der Prozesse, transparente Auftragsdefinitionen und Verrechnungsmodelle. Wir arbeiten agil mit unseren Kunden und kommunizieren regelmässig. Wir sind 24×7 rund um die Uhr erreichbar und kümmern uns proaktiv um „unsere“ Applikationen. Wir sind VSHNeers.
Aarno Aukia
Aarno ist Mitgründer der VSHN AG und als CTO für die technische Begeisterung zuständig.
Latest news
Allgemein
Sovereignty
EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet