KubeCon Europe 2026 Recap – Souveränität, AI Agents und eine starke Community
26. März 2026
Die KubeCon + CloudNativeCon Europe 2026 in Amsterdam geht zu Ende – und hat einmal mehr gezeigt, warum dieses Event das Herz der Cloud-Native-Community ist.
Eine Woche voller Gespräche, Ideen und gemeinsamer Dynamik.
Eine klare Richtung: Souveränität und „Agentic“ AI
Zwei Themen waren dieses Jahr überall präsent.
Erstens: digitale Souveränität. Nicht mehr als Buzzword, sondern als konkretes Ziel. In Talks und Gesprächen wurde deutlich, dass Organisationen aktiv daran arbeiten, unabhängige und resiliente Plattformen aufzubauen – basierend auf offenen Standards und offenen Ökosystemen.
Zweitens: AI – insbesondere „agentische“ Systeme. Der Fokus hat sich klar verschoben: weg vom Experimentieren, hin zur konkreten Anwendung. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie AI in Plattformen integriert wird.
K8up: Grosses Interesse und Maintainer gesucht
Ein echtes Highlight für uns war das grosse Interesse an K8up.
Am K8up-Kiosk im Project Pavilion hatten wir viele spannende Gespräche mit Nutzerinnen, Nutzern und potenziellen Contributor:innen.
Es wurde klar: 👉 Der Bedarf an einfachen, zuverlässigen Backup-Lösungen für Kubernetes wächst 👉 Die Community rund um K8up ist sehr engagiert 👉 Es gibt echtes Momentum, das Projekt gemeinsam weiterzuentwickeln
Gleichzeitig suchen wir aktiv Maintainer und Contributor, die K8up mitgestalten wollen.
Ein besonderer Moment war der Lightning Talk von Aarno Aukia zu K8up.
Kurz, prägnant und auf den Punkt – und danach mit vielen guten Gesprächen.
(Und ja – ganz im Kubernetes-Stil wurde während eines Talks sogar ein NGINX Ingress live archiviert. Cloud Native bleibt spannend.)
Servala: Vom Konzept zum konkreten Interesse
Auch Servala – Sovereign App Store war ein grosses Thema während der Woche, nicht nur wegen den Goodie Bags für die KubeTrain Teilnehmer:
Was besonders auffiel: das gestiegene Verständnis und Interesse.
Die Gespräche haben sich klar weiterentwickelt:
Von „Was ist Servala?“
Zu „Wie können wir teilnehmen?“
Das zeigt einen klaren Trend in der Branche – hin zu Ökosystemen statt isolierten Plattformen und zu konkreten Umsetzungen von Souveränität.
Die Schweiz mit grossem Impact an der KubeCon
Was dieses Jahr besonders aufgefallen ist: Die Schweiz hat im Cloud-Native-Ökosystem einen überproportional grossen Einfluss.
Trotz ihrer Grösse stammen 3 von 48 CNCF-Projekten an der KubeCon aus der Schweiz – also rund 6%. Dazu gehören Projekte wie Harbor, K8up und Capsule, die aktiv zur Weiterentwicklung des Ökosystems beitragen.
Und das ist nur ein Teil der Geschichte.
Wenn man grosse Beiträge wie Cilium mit einbezieht, wird der Einfluss der Schweizer Open-Source- und Engineering-Community noch deutlicher.
Doch es geht nicht nur um Projekte.
Die Schweiz war auf vielen Ebenen stark vertreten:
Talks und Lightning Talks
Maintainer und Contributors
Aktive Beteiligung an Diskussionen
Starke Präsenz an Side Events und in der Community
Diese Kombination aus technischer Exzellenz, offener Zusammenarbeit und aktiver Community macht die Schweizer Cloud-Native-Szene besonders.
Clément Nussbaumer – PostFinance
Ein perfektes Beispiel dafür, was diese Community ausmacht: Offen, kollaborativ und mit viel Engagement dabei.
Denn am Ende entstehen die besten Gespräche oft ausserhalb der offiziellen Sessions.
Der KubeCon Swiss Apéro – Community in Bestform
Ein weiteres Highlight war der KubeCon Swiss Apéro organisiert von Rocket Engineers.
Rund 130 Leute aus der Schweizer Cloud-Native-Community kamen in Amsterdam zusammen.
Mehr als nur Talks
Neben dem offiziellen Programm gab es auch dieses Jahr wieder viele Side-Events und Community-Momente:
KubeTrain
KubeCon Swiss Apéro
Events von Upbound, Isovalent und vielen mehr
Unzählige spontane Treffen und Diskussionen
Genau dort entstehen oft die besten Ideen und neuen Kollaborationen.
Unsere wichtigsten Learnings
Die KubeCon Europe 2026 hat einige klare Trends bestätigt:
Souveränität wird konkret und umsetzbar
AI entwickelt sich in Richtung echter Plattform-Use-Cases
Offene Ökosysteme ersetzen isolierte Lösungen
Community bleibt der zentrale Treiber
Und vielleicht am wichtigsten:
👉 Die besten Ideen entstehen nicht allein – sondern gemeinsam
Danke, Amsterdam
Ein grosses Dankeschön an alle, die wir diese Woche treffen durften – Partner, Kunden, Contributor und die gesamte Cloud-Native-Community.
Wir nehmen viele neue Impulse, Kontakte und Ideen mit nach Hause.
Bis zum nächsten Jahr in Barcelona!
Markus Speth
Marketing, Communications, People
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EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
Beste Kubernetes Distributionen 2026 – und warum du sie vielleicht nicht selbst betreiben solltest
2. März 2026
Kubernetes ist zum Rückgrat der modernen digitalen Infrastruktur geworden – es treibt alles an, von SaaS-Plattformen bis hin zu unternehmenskritischen Systemen im Gesundheitswesen, in der Finanzbranche und in der öffentlichen Verwaltung. Doch eine Sache wird immer noch weit unterschätzt: Kubernetes allein reicht nicht.
Der Betrieb von Kubernetes in Produktion erfordert weit mehr als das Upstream-Projekt. Du brauchst Netzwerk, Storage, Observability, Security-Hardening, Upgrade-Tooling und operative Prozesse – alles eng integriert und kontinuierlich gepflegt.
Genau hier kommen Kubernetes-Distributionen ins Spiel.
Und wenn du diese Komplexität nicht selbst betreiben möchtest, gibt es eine Abstraktionsebene höher: Managed Kubernetes oder Managed OpenShift.
In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Kubernetes-Distributionslandschaft im Jahr 2026 und erklären, warum das Auslagern des Betriebs oft die klügste Wahl ist.
Was ist Kubernetes?
Kubernetes (K8s) ist das Open-Source-Orchestrierungssystem für containerisierte Anwendungen. Ursprünglich von Google entwickelt, hat es sich zum De-facto-Standard für das Deployment, die Skalierung und den Betrieb von Containern in Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Umgebungen etabliert.
Heute wird Kubernetes von der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) verwaltet, die eine herstellerneutrale Entwicklung, offene Standards und eine starke Community-getriebene Roadmap gewährleistet.
Kubernetes selbst ist am besten als Motor zu verstehen. Um wirklich voranzukommen, brauchst du das drum herum gebaute Auto – und genau das liefern Kubernetes-Distributionen.
Die aktuelle Kubernetes-Version per 2. März 2026 ist v1.35. Das Kubernetes-Projekt pflegt Release-Branches für die drei neuesten Minor-Releases (aktuell 1.35, 1.34, 1.33). Kubernetes 1.19 und neuer erhält ca. 1 Jahr Patch-Unterstützung. Kubernetes 1.18 und älter erhielt ca. 9 Monate Patch-Unterstützung.
Zu jedem Zeitpunkt befinden sich die drei neuesten Minor-Versionen im Mainstream-Support, wobei jedes Release für ca. 14 Monate unterstützt wird. Regelmässige Upgrades sind also keine Option – sie sind eine zentrale operative Anforderung.
Branchenberichte zeigen konsistent, dass die Mehrheit der Produktionscluster unterstützte Versionen einsetzt, ein erheblicher Anteil jedoch aufgrund operativer Komplexität hinterherhinkt. Laut dem Kubernetes-Adoptionsbericht 2025 von Datadog laufen 78 % der Hosts auf Kubernetes-Versionen im Mainstream-Support, 19 % auf älteren Versionen mit erweitertem Support und nur 3 % auf nicht mehr unterstützten Releases. Das zeigt, wie wichtig regelmässige Updates und Lifecycle-Management in Produktionsumgebungen geworden sind – und wie leicht sie in selbstverwalteten Setups vernachlässigt werden.
Was definiert eine Kubernetes-Distribution?
Ähnlich wie bei Linux – wo der Kernel mit Treibern, Dienstprogrammen und Konfiguration zu einem vollständigen Betriebssystem (einer Linux-Distribution) kombiniert wird – muss auch Kubernetes mit wesentlichen Tools und Diensten gebündelt werden, um in der Produktion nutzbar zu sein. Genau das leistet eine Kubernetes-Distribution.
Genau wie es verschiedene Linux-Distributionen für unterschiedliche Bedürfnisse gibt – wie Ubuntu, Debian oder Red Hat Enterprise Linux (RHEL) – gibt es auch viele Kubernetes-Distributionen, jede mit anderen Kompromissen bei Benutzerfreundlichkeit, Support, Performance und Ökosystem-Integration.
Eine Kubernetes-Distribution ist eine vorkonfigurierte Version von Upstream-Kubernetes, die die Kernkomponenten (API-Server, Scheduler, Controller-Manager usw.) mit den Tools und Diensten kombiniert, die für einen zuverlässigen Betrieb benötigt werden.
Typische Funktionen, die von Distributionen gebündelt werden:
Installer- und Upgrade-Tooling für Control Plane und Worker Nodes
Networking (CNI), Ingress und manchmal Service Mesh
Storage-Unterstützung durch CSI-Treiber und Backup-Integration
Sicherheitsfunktionen wie Authentifizierung, RBAC und Audit-Logs
Monitoring, Logging und Alerting (oft auf Basis von Prometheus und verwandten Tools)
Developer-Tooling wie GitOps-Pipelines, CLI oder Dashboards
Eine Distribution hilft dabei, das Setup zu standardisieren, den Integrationsaufwand zu reduzieren und Best Practices zu folgen. Aber selbst die beste Distribution muss noch installiert, aktualisiert, gepatcht und betreut werden – und damit kommen wir zur nächsten Ebene.
Kubernetes und Red Hat OpenShift im Jahr 2026
Red Hat OpenShift ist wahrscheinlich die bekannteste Kubernetes-Distribution und verfolgt einen klar meinungsstarken Ansatz. Sie baut auf Upstream-Kubernetes auf und erweitert es zu einer vollständigen Anwendungsplattform.
Wesentliche Merkmale von OpenShift:
Vollständiges Lifecycle-Management und Upgrades
Integrierte Developer-Experience mit Pipelines, GitOps und Image-Builds
OperatorHub für lifecycle-verwaltete Services
Starke Multi-Tenancy, Zugriffskontrolle und Policy-Durchsetzung
Integrierte Observability- und Compliance-Fähigkeiten
OpenShift ist von Anfang an für den Produktionsbetrieb ausgelegt, insbesondere in regulierten Umgebungen oder grossen Organisationen, die Konsistenz und Governance schätzen.
Die aktuelle OpenShift-4.21-Plattform (veröffentlicht im Februar 2026) basiert auf Kubernetes 1.34 und CRI-O 1.34. Sie festigt OpenShifts Position als vertrauenswürdige und umfassende Anwendungsplattform, auf der KI-Workloads, Container und Virtualisierung Seite an Seite laufen – in hybriden Cloud-Umgebungen, mit integrierten Tools und Services für cloud-native, virtuelle und traditionelle Anwendungen.
Wenn du in einer regulierten Branche tätig bist oder eine Plattform brauchst, die von Anfang an produktionsbereit ist, ist OpenShift ein starker Kandidat. Wenn du Flexibilität bevorzugst oder ein minimales Setup möchtest, passen andere Distributionen vielleicht besser.
Die Kubernetes-Distributionslandschaft im Jahr 2026
Es gibt Dutzende von Kubernetes-Distributionen, die meisten fallen jedoch in vier praktische Kategorien.
Enterprise-Grade Kubernetes-Distributionen
Für grosse und regulierte Umgebungen mit starken Anforderungen an Lifecycle-Management und Governance konzipiert:
Red Hat OpenShift – funktionsreiche, hochintegrierte Plattform mit integrierter Governance, Observability und Developer-Tooling
VMware Tanzu Kubernetes Grid – eng integriert mit vSphere und Enterprise-Lifecycle-Tooling
D2iQ Kubernetes Platform (DKP) – fokussiert auf Multi-Cluster-, Hybrid- und Edge-Betrieb mit starken Lifecycle- und Governance-Fähigkeiten
Mirantis Kubernetes Engine (MKE) – gehärtete Enterprise-Distribution mit Unterstützung für Air-Gapped- und FIPS-konforme Umgebungen
Rancher RKE2 – sichere Kubernetes-Distribution mit Fokus auf Hybrid- und Multi-Cluster-Betrieb
Enterprise-Distributionen bieten oft Lifecycle-Automatisierung (Upgrades, Patching), gehärtete Sicherheit (CIS-Benchmarks, FIPS) und Tools für konsistente Multi-Cluster-Policy-Durchsetzung und Hybrid-Cloud-Deployment.
Cloud-Managed Kubernetes-Services
Diese Dienste abstrahieren einen Grossteil der Control Plane und bieten Kubernetes als Service an:
Amazon Elastic Kubernetes Service (EKS)
Google Kubernetes Engine (GKE)
Azure Kubernetes Service (AKS)
IBM Cloud Kubernetes Service, Oracle OKE und andere
Diese sind ideal, wenn du Kubernetes nutzen möchtest, ohne die Infrastruktur selbst zu verwalten. Sie sind eng in ihre jeweiligen Cloud-Ökosysteme integriert und übernehmen die Upgrades für dich.
Leichtgewichtige und Edge-optimierte Kubernetes-Distributionen
Perfekt für IoT, entlegene Standorte oder ressourcenbeschränkte Umgebungen:
k3s (von Rancher) – Single-Binary-Kubernetes für Edge, CNCF-zertifiziert
k0s (von Mirantis) – minimal, deklarativ und ideal für eingebettete oder Hybrid-Deployments
MicroK8s – Canonicals Snap-basierte Distribution für Edge und Dev/Test
Talos Linux + Kubernetes – vollständig immutabel und API-getrieben
Diese Distributionen priorisieren einen kleinen Footprint, minimale Abhängigkeiten und geringen operativen Aufwand.
Self-Hosted Open-Source-Kubernetes-Distributionen
Diese Open-Source-Kubernetes-Distributionen richten sich an Teams, die vollständige Kontrolle und Flexibilität über ihre Cluster möchten. Sie kommen ohne Vendor-Lock-in, erfordern aber mehr operativen Aufwand.
OKD – Community-Distribution, die das Upstream von Red Hat OpenShift bildet
Charmed Kubernetes – Canonicals meinungsstarker, aber modularer Kubernetes-Stack
Talos Linux + Kubernetes – vollständig immutables und API-verwaltetes Linux-Betriebssystem für Kubernetes
Sie bieten Flexibilität, aber Lifecycle-Management, Upgrades und Integrationen bleiben in deiner Verantwortung.
Warum Managed Kubernetes oder Managed OpenShift wählen?
Selbst mit einer gut gestalteten Distribution bleibt der Betrieb von Kubernetes komplex.
Teams sind verantwortlich für:
Cluster-Health, Verfügbarkeit und Skalierung
Regelmässige Upgrades und Sicherheits-Patching
Incident-Response und Troubleshooting
Governance über mehrere Cluster oder Umgebungen
Compliance und Audit-Bereitschaft
Managed-Kubernetes- und Managed-OpenShift-Services existieren genau dafür, um diese Last abzunehmen.
Bei VSHN betreiben wir Kubernetes- und OpenShift-Cluster mit klaren SLAs und produktionsreifen Prozessen, darunter:
Automatisierte Upgrades und Lifecycle-Management
24/7 SLA-gesichertes Monitoring und Incident-Response
Konsistente Multi-Cluster-Governance und Policy-Durchsetzung
Integration mit Managed-Datenbanken, Identity und Observability-Services
Unterstützung für hybride, Multi-Cloud- und Sovereign-Cloud-Umgebungen
Nachgewiesene Compliance mit ISO 27001, ISAE 3402 Report Type 2, KCSP und Red Hat Premier CCSP
Mit einem Managed-Ansatz braucht dein Team keine tiefgehende Kubernetes-Betriebsexpertise im Haus. Du kannst dich auf Anwendungen, Innovation und Delivery konzentrieren – während wir die Komplexität der zugrundeliegenden Plattform übernehmen.
Warum Talos Managed Kubernetes noch stärker macht
Moderne, immutable Grundlagen wie Talos Linux verändern grundlegend, wie Kubernetes-Cluster betrieben werden.
Talos eliminiert ganze Klassen von operativen und Sicherheitsrisiken durch Design:
Kein SSH-Zugang
Kein Paketmanager
Kein Configuration Drift
Vollständig deklarativ und API-getrieben
In einem verwalteten Setup ermöglicht Talos hochgradig standardisierte, reproduzierbare und sichere Cluster im grossen Massstab. Upgrades werden vorhersehbar, rollback-sicher und auditierbar – was Talos besonders attraktiv für regulierte und souveräne Umgebungen macht.
In Kombination mit verwaltetem Betrieb repräsentiert Talos eine klare Richtung für die Zukunft von Kubernetes: immutabel, automatisiert und zuverlässig.
Also – welche Kubernetes-Distribution solltest du wählen?
Eine kurze Orientierungshilfe je nach Bedarf:
Vollwertige Plattform für Hybrid-Cloud mit Enterprise-Unterstützung? → Red Hat OpenShift
Cloud-native Services mit minimalem operativen Aufwand bevorzugt? → EKS, GKE, AKS
Leichtgewichtiges, minimales oder Edge-fähiges Setup benötigt? → k3s oder k0s
Vollständige Kontrolle und Bereitschaft zur Eigenverantwortung? → RKE2, MicroK8s, OKD
Vorteile ohne operativen Aufwand gewünscht? → Entscheid dich für einen Managed-Kubernetes- oder Managed-OpenShift-Anbieter wie VSHN
Fazit
Im Jahr 2026 hat sich Kubernetes als Motor der digitalen Welt fest etabliert. Von cloud-nativen Anwendungen bis hin zu unternehmenskritischen Systemen in Unternehmen und dem öffentlichen Sektor ist Kubernetes zur Grundlage moderner IT-Plattformen geworden.
Die Wahl der richtigen Kubernetes-Distribution ist jedoch nur der erste Schritt. Die eigentliche Herausforderung liegt darin, Kubernetes über die Zeit sicher, zuverlässig und regelkonform zu betreiben – insbesondere in komplexen, regulierten oder schnell wachsenden Umgebungen.
Im Enterprise-Bereich hat sich Red Hat OpenShift als De-facto-Standard herausgebildet. Die Kombination aus ausgereiftem Lifecycle-Management, integrierter Sicherheit, starken Governance-Mechanismen und einem umfassenden Toolchain für Entwickler und Betreiber macht OpenShift zur ersten Wahl für viele Organisationen – insbesondere dort, wo Compliance, Skalierbarkeit und operative Stabilität entscheidend sind.
Gleichzeitig zeigen leichtgewichtige und moderne Distributionen wie k3s, k0s und Talos, wohin sich die Kubernetes-Technologie entwickelt. Immutable, API-getriebene und hochautomatisierte Plattformen reduzieren operative Komplexität und Angriffsoberflächen erheblich. Ihr volles Potenzial entfalten sie jedoch erst, wenn sie standardisiert und professionell verwaltet betrieben werden.
Genau hier kommen Managed Kubernetes, Managed OpenShift und Cloud Platform Operations ins Spiel. Sie verbinden moderne Plattformtechnologien mit bewährten operativen Prozessen, klaren SLAs und kontinuierlicher Verbesserung. Teams können sich auf Anwendungen, Innovation und Geschäftswert konzentrieren, ohne tiefgehende Kubernetes-Betriebsexpertise im Haus halten zu müssen.
Ob OpenShift im Enterprise-Umfeld, Cloud-managed Kubernetes oder moderne immutable Plattformen wie Talos – der entscheidende Faktor ist nicht die Distribution selbst, sondern ein Betriebsmodell, das konsistent Sicherheit, Stabilität und Skalierbarkeit liefert.
Wer Kubernetes nachhaltig, sicher und zukunftssicher betreiben möchte, für den ist ein Managed-Ansatz oft der effektivste Weg – sowohl technisch als auch organisatorisch.
👉 Erfahre mehr über unser Angebot:
Managed OpenShift – eine vollständig von VSHN betriebene Enterprise-Kubernetes-Plattform
Cloud Platform Operations – professionelle Betriebs- und Plattformservices für Kubernetes- und Containerplattformen in der Cloud oder On-Premises
VSHN an der KubeCon Europe 2026 in Amsterdam – wir freuen uns auf dich!
11. Dez. 2025
KubeCon + CloudNativeCon Europe 2026 – die Cloud-Native-Community trifft sich wieder in Amsterdam
Vom 23. – 26. März 2026 kehrt die KubeCon + CloudNativeCon Europe wieder ins wunderschöne Amsterdam zurück und lädt tausende Cloud-Native-Praktikerinnen und -Praktiker, Platform Engineers, SREs, Entwicklerinnen und Entwickler sowie Open-Source-Begeisterte ein. Für VSHN ist dieses Event seit Jahren eines der wichtigsten Treffen der Community und 2026 ist keine Ausnahme.
Wir sind die ganze Woche vor Ort, vernetzen uns mit der Community, lernen die neuesten CNCF-Entwicklungen kennen, teilen unsere Erfahrungen im Betrieb zuverlässiger Kubernetes- und OpenShift-Plattformen und treffen Partner, Kundinnen und Kunden sowie Freundinnen und Freunde aus der Szene.
Community Support – KubeTrain und KubeTrain Party
Wir freuen uns sehr, die Community als Sponsor des KubeTrain 2026 und der KubeTrain Party zu unterstützen.
KubeTrain – 22. März 2026: Eine unterhaltsame und nachhaltige Reise für alle, die gemeinsam zur KubeCon nach Amsterdam fahren. Die Initiative bringt Cloud-Native-Fans in einem Zug zusammen und sorgt bereits unterwegs für Networking und gute Gespräche.
KubeTrain Party – 22. März 2026: Nach der Ankunft geht es direkt weiter mit der offiziellen KubeTrain Party. Drinks, Musik, Networking und ein grossartiger Start in die KubeCon-Woche.
Triff uns beim KubeCon Swiss Apéro
Swiss Apéro – 24. März 2026: Auch beim KubeCon Swiss Apéro 2026 sind wir vor Ort und sponsern den Event. Der Swiss Apéro findet im Beach House, Strandzuid, Europaplein 22, 1078 GZ Amsterdam ab 18:30 Uhr statt. Du kannst dich auf einen Abend voller Austausch zu Kubernetes, OpenShift, Platform Engineering, digitaler Souveränität, Servala und mehr freuen.
Warum du uns an der KubeCon treffen solltest
VSHN ist nicht einfach ein weiterer Kubernetes-Dienstleister. Seit über zehn Jahren prägen wir die Cloud-Native-Landschaft in der Schweiz und darüber hinaus.
Wir betreiben Kubernetes– und OpenShift-Plattformen für Organisationen in ganz Europa und darüber hinaus
Wir bauen und betreiben Servala – the Sovereign App Store. Servala verbindet Unternehmen, Entwickler und Cloud Provider mit sicheren, skalierbaren und benutzerfreundlichen Cloud-Native Services und Applikationen
Application Catalog – eine grosse Auswahl an Managed Services, die sich nahtlos in deinen Entwicklungs-Workflow integrieren lassen
APPUiO – Experten-Hosting für Experten-Software-Engineers basierend auf OpenShift
VSHN Solutions – VSHN Solutions als dein DevOps-Enabler – Individuell. Modular. Skalierbar.
Wir helfen Teams, Developer Productivity, Zuverlässigkeit und Betriebsqualität zu steigern
Wir leben Open Source, Zusammenarbeit und nachhaltige Ökosysteme
Wir entwickeln aktiv die Cloud Native Community weiter
Wir haben auch unser eigenes CNCF Sandbox Project: K8up, einen Backup Operator für Kubernetes und OpenShift, der Teams hilft, Backup- und Restore-Prozesse sicher und automatisiert zu betreiben. Als aktive Maintainer tragen wir dazu bei, das Open-Source-Ökosystem zu stärken und zuverlässige Werkzeuge für die Kubernetes-Community bereitzustellen.
Community Engagement – Organisatoren der grössten Cloud Native Meetup Gruppe der Schweiz
Unser nächstes Cloud Native Computing Meetup findet am 10. März 2026 im VSHNtower in Zürich statt – spannende Talks, Austausch und Networking inklusive. Sei dabei!
Worauf wir uns an der KubeCon 2026 besonders freuen
Die Weiterentwicklung des Kubernetes-Ökosystems
Platform Engineering als Schlüsseldisziplin moderner Software-Teams
Digitale Souveränität und europäische Alternativen
KI-unterstützter Betrieb und intelligentere Automatisierung
Neue CNCF-Projekte, die die Zukunft von Cloud Native prägen
Lass uns in Amsterdam treffen
Wenn du an der KubeCon Europe 2026 teilnimmst, möchten wir dich unbedingt treffen. Egal ob du über Kubernetes-Betrieb, OpenShift, Servala, Cloud-Native-Strategien, Backups mit K8up oder einfach bei einem Kaffee sprechen möchtest – melde dich bei uns.
Du findest uns: 🚆 Im KubeTrain 🎉 An der KubeTrain Party 🫕 Beim Swiss Apéro 🇳🇱🌷🚲 Überall auf der KubeCon in Amsterdam
Wir freuen uns auf dich in Amsterdam. Lass uns gemeinsam die Zukunft von Cloud Native gestalten.
Markus Speth
Marketing, Communications, People
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EUR 180 Millionen für Sovereign Cloud: Was die erste souveränitätsbewertete Ausschreibung der EU für Schweizer Organisationen bedeutet
KCD Suisse Romande 2025 at CERN – Community, Cloud Native, and Two Great Days in Geneva
5. Dez. 2025
The first Kubernetes Community Days Suisse Romande took place on December 4-5, 2025 – and what a venue: CERN Science Gateway in Geneva. A place where science meets innovation made the perfect backdrop for the local cloud native community to come together, share ideas, learn, and collaborate. VSHN was proud to be Silver Sponsor of the KCD.
Around 300 participants from Switzerland and beyond gathered for two days filled with workshops, sessions, hallway talks, and a whole lot of Kubernetes energy. The atmosphere was fantastic – friendly, curious, and buzzing with exchange. Exactly what KCDs should be about.
Workshops, Talks and Great People
Day 1 kicked off with three parallel hands-on workshops, followed by CERN and LHC tours for those lucky enough to grab a spot. The combination of technology and the magic of CERN definitely created excitement early on.
Day 2 continued with even more workshops – and later the stage belonged to the speakers. Nearly 50 sessions touched on Kubernetes, platform engineering, open source tooling, DevOps culture, security, AI topics and more. Talks were held in French and English, highlighting the multilingual and open nature of the Swiss tech scene.
Among the featured speakers were well-known community voices including:
Jessie Frazelle – Zoo.dev
Sarah Novotny – Kosai / Operant AI
Mauricio Salatino – LearnK8s
Aurélie Vache – OVHcloud
Engin Diri – Pulumi
Shérine Khoury – Red Hat
Luc Juggery – Exoscale
Kasper Nissen – Lunar
But beyond names and sessions, what stood out most were conversations in the corridors, shared learnings, and genuine collaboration. Networking at events like this is where ideas turn into projects.
Why Events like KCD Matter
KCDs are community-driven by design – organized for practitioners and by practitioners, supported by CNCF. They create a space where we meet as peers, share solutions, discuss challenges, and grow together. For us at VSHN, this is exactly the spirit we believe in.
Cloud native is evolving fast – platforms, automation, developer experience, sovereignty, and AI are changing how we build and operate software. Meeting the community in person helps everyone stay ahead and shape what’s next. Aarno and Pierre were very happy to meet so many interested people.
See You Again in 2026
A huge thank you to the Cloud Native Suisse Romande organizers, all speakers, sponsors, and every participant we met at the booth. We loved the conversations, the exchange, and the energy inside CERN.
Already looking forward to next year!
📬 Want to continue the conversation about Kubernetes, OpenShift, or Servala? Reach out – we’re happy to connect.
Was ist Kubernetes? Der Motor der digitalen Welt einfach erklärt
22. Juli 2025
1. Für alle Neugierigen ohne Technik-Background – Was sind Container und was ist Kubernetes?
Stell dir das weltberühmte Schweizer Logistiksystem vor: Züge, Lastwagen, Flugzeuge und, na ja, nicht allzu viele Schiffe, die allesamt zuverlässig Waren durch Berge, Täler, Städte und über Grenzen hinweg transportieren.
Jetzt stell dir ein paar Güterzüge vor: Jeder Waggon ist mit einem Container beladen und in jedem Container steckt ein bestimmtes Produkt – Käse aus Gruyères, Uhren aus Biel oder Schokolade aus Bern.
In der digitalen Welt funktionieren Software-Container genauso. Jeder Container transportiert eine bestimmte Anwendung oder einen Dienst – zusammen mit allem, was er zum Laufen braucht: Code, Konfigurationen und Abhängigkeiten. So kann er überall betrieben werden – auf deinem Laptop, im Rechenzentrum oder in der Cloud.
Aber was, wenn du Hunderte oder Tausende solcher Container gleichzeitig betreibst? Alle müssen geladen, überwacht, geroutet, bei Problemen neu gestartet und bei Bedarf hochskaliert werden.
Hier kommt Kubernetes ins Spiel.
So wie ein Logistikzentrum Züge, Flugzeuge und LKWs koordiniert, organisiert Kubernetes deine Software-Container. Es entscheidet, wo sie laufen sollen, überwacht ihren Zustand, startet sie neu, wenn nötig, skaliert sie automatisch – alles ohne dein Zutun.
Ursprünglich wurde Kubernetes von Google entwickelt – basierend auf dem internen System „Borg“ – und 2014 als Open Source veröffentlicht. Heute wird es von der Cloud Native Computing Foundation und einer globalen Community weiterentwickelt.
Und selbst wenn du noch nie von Kubernetes gehört hast – du nutzt es wahrscheinlich täglich. Von Online-Banking über E-Commerce bis zu Streaming-Diensten – viele der Apps, die du verwendest, laufen im Hintergrund auf Kubernetes.
Nur ein Beispiel:
Kurz gesagt:
Ein Container ist ein standardisiertes Softwarepaket, das überall laufen kann
Kubernetes ist das clevere System, das Tausende Container effizient betreibt
Ohne Kubernetes müsste jeder Container manuell verwaltet werden – wie Güterverkehr ohne Signale, Fahrpläne oder zentrale Steuerung
Ein paar Ideen, wie du Kubernetes in einem Satz erklären kannst: 😊
2. Ein bisschen technischer – Was Kubernetes eigentlich macht
Moderne Anwendungen sind nicht mehr monolithisch – sie sind modular, Cloud-Native und zunehmend rund um DevOps-Prinzipien aufgebaut. Statt Software direkt auf fixen Servern zu installieren, verpacken Teams ihre Anwendungen in Container – schlanke, isolierte Einheiten mit allem, was eine App braucht.
Stell dir vor, du betreibst:
50 Services
500 Container
In verschiedenen Umgebungen (Entwicklung, Test, Produktion)
In einer Mischung aus Public Cloud, eigenen Servern und Edge-Standorten
Das manuell zu verwalten ist nicht nur schwierig – es ist nahezu unmöglich. Genau hier hilft Kubernetes.
Kubernetes löst Probleme wie:
Container automatisch starten und stoppen – je nach Bedarf.
Container bei Fehlern neu starten.
Dienste verfügbar und reaktionsschnell halten.
Updates ausrollen – ohne Ausfallzeiten.
Lasten verteilen, um Überlastungen zu vermeiden.
Beispiele aus der Praxis:
Handel: Online-Shops nutzen Kubernetes, um Traffic-Spitzen wie z.B. beim Black Friday abzufangen. Kubernetes skaliert bei Bedarf hoch und wieder runter, um Kosten zu sparen.
Finanzen: Banken betreiben hochverfügbare Anwendungen mit maximaler Sicherheit – und veröffentlichen gleichzeitig regelmässig neue Funktionen.
Gesundheitswesen: Patientendatenplattformen setzen auf Kubernetes, um Ausfallsicherheit, Datenschutz und Zugriffskontrolle zu garantieren.
SaaS: Softwarefirmen liefern schneller aus, betreiben mehrere Versionen parallel und sparen Infrastrukturkosten.
Ohne Kubernetes müssten Dev- und Ops-Teams weiterhin auf Skripte und manuelle Schritte setzen – was Innovation bremst und die Fehleranfälligkeit erhöht
3. Für alle Tech-Neugierigen – Cluster, Distributionen und was VSHN macht
Was ist ein Kubernetes-Cluster?
Ein Kubernetes-System nennt man Cluster. Es besteht aus:
Control Plane: Das Gehirn des Systems, entscheidet, was wo laufen soll.
Worker Nodes: Die Server, auf denen die Container tatsächlich laufen.
Services und Tools: Sorgen für Sicherheit, Transparenz und Stabilität.
Ein Cluster kann klein sein – auf deinem Laptop – oder riesig und global verteilt über Rechenzentren.
Was ist eine Kubernetes-Distribution?
Kubernetes ist Open Source – aber es gibt verschiedene „Distributionen“ – ähnlich wie bei Linux (z. B. Ubuntu, Red Hat). Diese Distributionen basieren auf dem gleichen Kern, bieten aber zusätzliche Features und Support.
Beispiele für Kubernetes-Distributionen sind:
Vanilla Kubernetes – die pure Open-Source-Version.
Red Hat OpenShift – mit erweiterten Sicherheitsfeatures, Entwickler-Tools und Enterprise-Support.
Rancher – für Multi-Cluster- und Edge-Szenarien.
EKS, AKS, GKE – die Kubernetes-Angebote von AWS, Azure und Google.
Jede Distribution hat ihre Stärken – sei es Compliance, Entwicklerfreundlichkeit oder Kosteneffizienz.
Was VSHN mit Kubernetes macht
Bei VSHN ist Kubernetes das Rückgrat all unserer Services.
Wir sind der erste Schweizer Kubernetes Certified Service Provider (KCSP) und der erste Schweizer Red Hat Premier CCSP Partner – offizielle Auszeichnungen für unsere Kompetenz und unser Engagement für das Kubernetes-Ökosystem
Wir betreiben Hunderte Kubernetes-Cluster für Startups, Banken und Behörden – in der Public Cloud, Private Cloud, On-Premises oder in souveränen Schweizer oder EU-Clouds wie Exoscale, Cloudscale oder IONOS.
Unsere Angebote:
Managed OpenShift – Wir richten deinen OpenShift-Cluster ein und übernehmen Betrieb, Sicherheit, Monitoring, Updates und Backups.
APPUiO – Experten-Hosting für Experten-Software-Engineers. Unser OpenShift Project-as-a-Service, ideal für den kostengünstigen Einstieg in Kubernetes. Teste APPUiO kostenlos auf appuio.cloud/register mit dem Code: K8s2025
Servala – Sovereign App Store – Unsere neue Plattform: Managed Services wie Datenbanken, Developer-Tools und Monitoring mit wenigen Klicks.
Wir haben über die Jahre Automatisierungs-Frameworks, Monitoring-Tools und Best Practices entwickelt – damit du dich auf deine Software konzentrieren kannst und nicht auf die Infrastruktur.
Und wir haben daraus Open-Source-Projekte geschaffen:
K8up – Ein Kubernetes-Backup-Operator und CNCF Sandbox Projekt.
Project Syn – Ein modulares Toolset zum sicheren Management ganzer Kubernetes-Flotten.
Wo stehen Red Hat, OpenShift und VSHN im Eisenbahn-Vergleich?
Bleiben wir bei unserer Schweizer-Logistik-Metapher:
Kubernetes ist das Schienennetz, die Signale, Weichen und das Kontrollzentrum.
Red Hat OpenShift ist der Premium-Güterzugbetreiber – mit besseren Lokomotiven, mehr Sicherheit und mehr Bedienkomfort.
VSHN ist dein Logistikpartner und Zugbetreiber – wir betreiben und warten das Netzwerk, die Züge und sogar die Ladung. Wir sorgen dafür, dass alles pünktlich, skalierbar und sicher läuft.
Mit unseren Lösungenladen wir sogar die Container für dich, halten sie im Blick und sorgen für Stabilität.
Und Servala? Stell dir ein modernes Verteilzentrum neben dem Rangierbahnhof vor – dort holst du dir fertige Container (Datenbanken, Monitoring, Developer-Tools), die wir für dich ausliefern und betreiben.
In diesem Bild:
Red Hat baut das System und liefert die Premium-Züge (OpenShift).
VSHN betreibt das System für dich (Managed OpenShift, VSHN Lösungen).
Du konzentrierst dich auf die Fracht (deine Apps) – wir sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.
Warum dich das interessieren sollte – auch wenn du kein Dev bist
Kubernetes steckt hinter vielen Services, die du täglich nutzt:
Online-Banking
E-Commerce
Streaming
Digitale Behördendienste
Kubernetes ist ausserdem ein zentraler Baustein für DevOps – es hilft Teams, schneller und effizienter zusammenzuarbeiten – mit automatisierter Infrastruktur und wiederverwendbaren Workflows.
Für Unternehmen bedeutet das:
Schnellere Markteinführung – Features täglich statt quartalsweise deployen.
Höhere Zuverlässigkeit – Systeme erholen sich automatisch bei Fehlern.
Kosteneffizienz – Nur Ressourcen nutzen, wenn du sie wirklich brauchst.
Anbieterfreiheit – Keine Cloud-Abhängigkeit, volle Flexibilität.
TL;DR
Im Jahr 2025 ist Kubernetes kein Luxus mehr – sondern die Grundlage moderner IT. Nicht nur für Tech-Giganten – sondern für jedes Team, das schneller und besser arbeiten möchte. Kubernetes automatisiert die Bereitstellung, Skalierung und den stabilen Betrieb moderner Anwendungen – in der Cloud, On-Premises oder hybrid.
Bei VSHN machen wir Kubernetes einfach, zuverlässig und zugänglich – damit du grossartige digitale Produkte bauen kannst.
Kubernetes is a powerful platform for deploying and managing containerized applications at scale, and it has become increasingly popular in Switzerland in recent years.
One way to approach it is outsourcing. This can be a strategic and cost-effective option for organizations that do not have the in-house DevOps expertise, know-how, or resources to manage their infrastructure and application operations efficiently.
Not every tech company is in the business of building platforms and operating Kubernetes clusters. Thus by partnering with an experienced partner, companies can tap into a wealth of knowledge and expertise to help them run their applications.
Some companies adopt Kubernetes and look to leverage its capabilities themselves. It’s essential to consider time, effort, and possible implications while utilizing the latest developments and continually adding value to the core business.
In all cases, it will be helpful to align with fundamentals. For this reason, I have compiled a quick guide to Kubernetes in 2023 and best practices in Switzerland.
Understand the basics: Before diving into Kubernetes, have a solid understanding of the reasoning and concepts. This could include cloud infrastructure, networking, containers, how they liaise with each other, and how they can be managed with Kubernetes.
Plan your deployment carefully: When deploying applications with Kubernetes, you must plan thoroughly and consider your workloads‘ specific needs and requirements. This includes but is not limited to resource requirements, network connectivity, scalability, latency, and security considerations.
Use appropriate resource limits: One of the critical benefits of Kubernetes is its ability to manage resources dynamically based on the needs of your applications. To take advantage of this, try to set appropriate resource limits for your application. This will help ensure that your application has the resources they need to run effectively while preventing them from consuming too many resources and impacting other applications.
Monitor your application: It’s essential to monitor your applications and the underlying Kubernetes cluster to ensure they are running smoothly and to identify any issues that may arise. You want to analyze the alerts and react accordingly. You can use several tools and practices to monitor your applications, including log analysis, monitoring with tools like Prometheus and Grafana, and alerting systems.
Use appropriate networking configurations: Networking is critical to any Kubernetes deployment, and choosing the proper network configuration is substantial. What about load balancing, service discovery, and network segmentation?
Secure your application: Security is a top concern for many companies and organizations in Switzerland. You cannot proceed without ensuring that your Kubernetes deployment is secure. At this stage, your team is implementing network segmentation, using secure container runtime environments, and implementing advanced authentication and authorization systems.
Consider using a managed Kubernetes service: For companies without the resources or needing DevOps expertise to manage their clusters, managed Kubernetes services can be a business-saving solution. With managed services, you can get a production-ready cluster, i.e., a fully-managed Kubernetes environment, allowing teams and software engineers to focus on developing new features and deploying their applications rather than managing the underlying infrastructure.
Stay up-to-date with the latest developments: The Kubernetes ecosystem is constantly evolving, and it’s better to stay up-to-date with the latest developments and best practices. This may involve subscribing to newsletters like VSHN, VSHN.timer, or Digests, attending conferences and CNCF meetups, and following key players in the Kubernetes community.
By following best practices, IT leaders, stakeholders, and decision-makers can ensure that they use Kubernetes constructively and get the most out of the platform technology.
Aarno Aukia
Aarno ist Mitgründer der VSHN AG und als CTO für die technische Begeisterung zuständig.
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Bei VSHN und APPUiO.ch setzen wir auf OpenShift als Kubernetes Distribution. Was eine Kubernetes Distribution ist, warum wir das machen und wo die Unterschiede zu „plain“ Kubernetes liegen erklären wir in diesem Blogpost.
Was ist Kubernetes?
Die offizielle Beschreibung von Kubernetes lautet:
Kubernetes is a portable, extensible open-source platform for managing containerized workloads and services, that facilitates both declarative configuration and automation.
Der wichtigste Teil daraus ist die Tatsache, dass es sich um eine Plattform handelt und nicht um ein fertiges Produkt ab der Stange. Für das Verständnis dieses Beitrags ist dies eine wichtige Information.
Was ist eine Kubernetes Distribution?
Um die Unterschiede von Kubernetes und OpenShift zu verstehen, gilt es zuerst einmal den Begriff „Kubernetes Distribution“ zu klären: Wird Kubernetes direkt aus dem Open Source Kubernetes Projekt installiert, erhält man „nur“ die Kernkomponenten (API Server, Controller Manager, Scheduler, Kubelet, kube-proxy). Damit Kubernetes aber auch wirklich benutzbar wird, benötigt man sehr viele weitere Komponenten wie etcd, Ingress Controller, Logging Server, Metrics Collector (z.B. Prometheus), Software Defined Network (SDN) und viele mehr. Dies ist sehr gut vergleichbar mit Linux: Der Linux Kernel alleine bringt noch nicht viel, es braucht eine ganze Linux Distribution welche eine Shell, das Paketmanagement, den Bootprozess und vieles mehr zur Verfügung stellt.
OpenShift ist eine Kubernetes Distribution und macht aus Kubernetes ein Produkt
Eine „Minimum Viable Kubernetes Distribution“ benötigt folgende zusätzlichen Komponenten und Tools für einen produktiven Betrieb:
Installations- und Upgrademechanismus: Für eine automatisierte Installation aller involvierten Komponenten.
SDN (Software Defined Network): Pods müssen untereinander kommunizieren können, egal wo sie laufen. Dies stellt das SDN sicher.
Ingress Controller: Damit Benutzerzugriff auf die auf dem Cluster laufende Applikationen möglich ist.
Authentication: Eine zentrale Benutzer- und Gruppendatenbank stellt den authentisierten und autorisierten Zugriff zur Verfügung.
Security: Kubernetes führt Container via Docker oder CRI-O aus. Die Sicherheit auf dem Hostsystem muss entsprechend gewährleistet sein.
Persistent Storage: Stateful Applikationen wie Datenbanken benötigen persistenten Storage.
Monitoring: Ständige Überwachung aller Clusterkomponenten und Applikationen.
Backup: Sicherung der Clusterkomponenten und Persistenten Daten.
Optional werden weitere Komponenten empfohlen:
Zentrales Logging mit grafischer Aufbereitung und Durchsuchbarkeit
Applikations- und Cluster Metrics inkl. Alerting
OpenShift als Kubernetes Distribution
Im Kern basiert OpenShift zu 100% auf Kubernetes, bringt aber als Kubernetes Distribution alles mit, was zur Benutzung eines Kubernetes Clusters benötigt wird. Um nur die wichtigsten Funktionen zu nennen:
Operations Tools: Ein offizieller und unterstützter Weg via Ansible ermöglicht den gesamten Lifecycle von OpenShift durchzuführen. Dazu gehört die automatisierte Installation, wie auch Upgrades auf neuere Versionen von OpenShift.
Router: Der OpenShift Router (Ingress Controller) – basierend auf HAProxy – sorgt dafür, dass der Zugriff auf Applikationen innerhalb des Clusters über HTTP(S) ermöglicht wird.
Multi-Tenancy: Die im Kern eingebaute Multi-Tenancy über OpenShift Projekte, RBAC und weitere Konzepte ermöglicht die Benutzung der Plattform durch verschiedene Stakeholder.
Authentication: Es werden die unterschiedlichsten Authentication Backends unterstützt, allen voran LDAP, ActiveDirectory und weitere.
Metrics: Die mitgelieferte Metrics Komponente sammelt alle verfügbaren Messwerte (RAM, CPU, Netzwerk) der auf dem Cluster laufenden Applikationen und visualisiert diese in der Webkonsole.
Central Logging: Alle von der Applikation auf stdout geloggten Zeilen werden automatisch von der zentralen Logging Komponente gesammelt und über die Webkonsole dem Benutzer zur Verfügung gestellt.
Security: Die Plattform ist auf höchste Sicherheit ausgelegt. So sorgen z.B. Sicherheitsmassnahmen im Kernel von Red Hat Enterprise Linux wie SELinux dafür, dass die Sicherheit der Container gewährleistet ist. Weitere Massnahmen wie „Security Context Constraints“ (SCC) und das Verhindern von Root Containern sorgen für weitere Sicherheit.
Builds und Pipelines: Direkt im Cluster integrierte Build- und Pipeline-Funktionalitäten ermöglichen einen komplett integrierten CI/CD Workflow.
Webkonsole: Alle Vorgänge auf dem Cluster werden für den Anwender der Plattform in einer Webkonsole graphisch dargestellt und ermöglichen einen einfachen und schnellen Einstieg in die Benutzung von Kubernetes.
SDN: Das mitgelieferte Software Defined Networking sorgt für die Konnektivität zwischen den auf der Plattform laufenden Pods und für eine angemessene Netzwerksicherheit mit Network Policies.
Container Registry: Docker / Container Images werden in der mitgelieferten Registry gespeichert und zum Deployment auf die Worker Nodes benutzt.
Alle diese von Haus aus mitgelieferten Funktionalitäten lassen sich zu jedem Kubernetes Cluster hinzufügen, was jedoch mit einem hohem Aufwand verbunden ist. Vergleichbar mit dem Bau einer eigenen Linux Distribution, wie das z.B. Linux From Scratch veranschaulicht. Für Kubernetes existiert eine ähnliche Anleitung, genannt Kubernetes The Hard Way.
OpenShift als PaaS
Die Stärke von Kubernetes liegt in der Container Orchestrierung. Zusätzlich dazu bietet OpenShift klassische Platform-as-a-Service (PaaS) Funktionen. Eine davon ist das automatische builden und deployen von Applikationscode direkt ab einem Git Repository. Trotzdem hat man als Anwender der Plattform dank der grossen Flexibilität aber immer die Wahl, ob man die integrierten Buildfunktionen nutzen möchte, oder doch lieber ausserhalb des Cluster builden möchte. Dies lässt sich für jedes Deployment entscheiden, so können auf einem Cluster beide Arten verwendet werden.
OpenShift als Upstream zu Kubernetes
Viele Entwicklungen in Kubernetes stammen ursprünglich aus OpenShift. Als bestes Beispiel lässt sich RBAC (Role Based Access Control) nennen. Dieses Feature ist seit der ersten OpenShift-Version Bestandteil und wurde sukzessive in Kubernetes eingebaut. RBAC ist seit Kubernetes Version 1.6 fester Bestandteil von Kubernetes. Auch das OpenShift „Route“- oder das „DeploymentConfiguration“-Objekt hat die heutigen Objekte „Ingress“ bzw. „Deployment“ in Kubernetes massgeblich mitgeprägt. Da OpenShift zu 100% auf Kubernetes basiert, werden auch alle Kubernetes Native Workloads unterstützt, wie z.B. das „Deployment“- oder das „Ingress“-Objekt. Schaut man etwas genauer auf die Contributor-Statistiken stellt man fest, dass Red Hat zu den Top 3 Contributor-Firmen gehört, somit ist Red Hat massgeblich an der Entwicklung von Kubernetes beteiligt. Mit dem Kauf der Firma CoreOS hat sich Red Hat geballtes Kubernetes Know-how angeeignet. Die Verschmelzung von OpenShift und Tectonic wird der nächste Meilenstein der Kubernetes Distribution OpenShift sein.
Alternativen zu OpenShift
OpenShift ist nicht die einzige Kubernetes Distribution auf dem Markt. Ein kurzer Vergleich zeigt die Unterschiede:
Cloud Vendor Kubernetes: Die grossen Clouds bieten ihre eigenen Kubernetes Distributionen als Service an. Diese sind auf die jeweiligen Clouds zugeschnitten und werden von den Anbietern gepflegt. Eine Installation auf der eigenen Private Cloud oder auf anderen Public Clouds ist nicht möglich.
Rancher: Seit der Version 2.0 fokussiert sich Rancher zu 100% auf Kubernetes und bietet als grosse Stärke eine Multi-Cluster Verwaltungsfunktion. So können mit Rancher Kubernetes Cluster in der Cloud (z.B. auf Amazon oder Google) zentral verwaltet werden, wie auch Kubernetes Cluster mit der „Rancher Kubernetes Engine“ auf eigenen VMs. Mit dem Webinterface gestaltet sich das aufsetzen eines neuen Clusters sehr einfach und Applikationsdeployments mittels Helm sind auch direkt verfügbar.
Tectonic: Diese Distribution legt grossen Wert auf Cloud-Native-Automatisierung. Durch den Kauf von CoreOS durch Red Hat wird Tectonic mit OpenShift zusammengeführt und viele der Funktionen werden von Tectonic in OpenShift eingebracht.
Canonical / Ubuntu Kubernetes: Plattform basierend auf Ubuntu, welches Juju als Installationstool verwendet. In Partnerschaft mit Google und Rancher wird in Zukunft eine Hybrid-Cloud-Lösung angeboten.
SUSE CaaS-Plattform: Eine sehr neue Plattform, basierend auf SUSE MicroOS. Mittels Salt wird die Konfigurationsverwaltung sichergestellt. Unter folgendem Link kann am Beta Programm teilgenommen werden: SUSE CaaS Platform Beta.
Und noch mehr aus der Kubernetes Dokumentation: Picking the Right Solution
Ein sehr wichtiger zu beachtender Aspekt ist der Cloud- und/oder Vendor-Lock-In. Viele der Kubernetes Distributionen haben ihre eigenen Eigenschaften, die unter Umständen nicht miteinander kompatibel sind. Am Beispiel der „Cloud-Vendor“-Distributionen: Diese können nur in der entsprechenden Cloud benutzt werden. Möchte man jedoch einen Hybrid-Cloud-Ansatz verfolgen, ist dies durch den Lock-In nicht möglich. Im Gegenzug ermöglicht eine selber installierbare Distribution wie OpenShift diese Option. Reine Open Source Distributionen ohne Herstellersupport sind für produktive Umgebungen nicht zu empfehlen, da dieser für eine komplexe Plattform wie Kubernetes von grossem Vorteil ist.
APPUiO – Swiss Container Platform
Dem aufmerksamen Leser ist bestimmt aufgefallen, dass zwischen der „Minimum Viable Kubernetes Distribution“ und OpenShift gewisse Diskrepanzen bestehen. Genau dort setzt APPUiO an: Wir veredeln OpenShift zu einer vollständigen, production-ready Kubernetes Distribution indem wir Managed Services anbieten. Wir überwachen und sichern den Clusterstatus automatisch, kümmern uns um regelmässige Updates, beheben Fehler, stellen Persistent Storage zur Verfügung und helfen mit unserem Know-how das Beste aus der Plattform herauszuholen.
Weitere Informationen zum Thema Kubernetes und OpenShift
Am Cloud Native Meetup vom 28. August 2018 haben wir über das Thema Kubernetes Distribution berichtet, die Slides dazu sind auf Speaker Deck zu finden. Mehr zum Thema OpenShift, Docker und Kubernetes findest du ausserdem hier. Ein weiterer empfehlenswerter Blogpost zu diesem Thema von Tomasz Cholewa: 10 most important differences between OpenShift and Kubernetes (englisch, technisch).
Wie können wir helfen?
Durch unsere Erfahrung im Betrieb von OpenShift Clustern rund um die Welt bieten wir Managed OpenShift Cluster auf nahezu jeder Public, Private oder On-Premise Cloud an. Oder besteht Interesse an einer anderen Kubernetes Distribution als OpenShift? Wir helfen gerne bei der Evaluation, Integration und Betrieb und unterstützen mit unserer langjährigen Kubernetes Erfahrung. Kontaktiere uns, folge uns auf Twitter oder wirf einen Blick auf unsere Services. Wir freuen uns auf dein Feedback!
Tobias Brunner
Tobias Brunner arbeitet seit über 20 Jahren in der Informatik und seit bald 15 Jahren im Internet Umfeld. Neue Technologien wollen ausprobiert und darüber berichtet werden.
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