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Öffnungszeiten Feiertage 2018

17. Dez. 2018

Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir sind auch zwischen Weihnachten und Neujahr für dich da und stellen den Betrieb deiner Plattformen sicher.

Über die Feiertage sind wir wie folgt erreichbar:
  • 24.12.2018: 09:00 – 16:00 Uhr
  • 25.12.2018: geschlossen
  • 26.12.2018: geschlossen
  • 27.12.2018: 09:00 – 18:00 Uhr
  • 28.12.2018: 09:00 – 18:00 Uhr
  • 31.12.2018: 09:00 – 16:00 Uhr
  • 01.01.2019: geschlossen
  • 02.01.2019: geschlossen
  • ab 03.01.2019: 09:00 – 18:00 Uhr

Selbstverständlich stehen wir für unsere Kunden mit 24/7 Support SLA auch an Weihnachten und Neujahr im Notfall Tag und Nacht zur Verfügung.

Jahresrückblick 2018

Unseren Jahresrückblick 2018 findest du hier.

Markus Speth

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DevSecOps: Sicherheit für Entwicklung und IT-Betrieb

10. Dez. 2018

Was ist DevSecOps und sollte es mich interessieren?

DevSecOps (Development, Security, Operations, manchmal auch SecDevOps) schliesst den Themenkomplex Anwendungssicherheit in den DevOps-Prozess mit ein. Damit begegnet die agile Softwareentwicklung heutigen Herausforderungen der Cyber-Security. Durch Automatisieren und Schaffen einer Security-as-code-Kultur soll die Kollaboration zwischen Teams flexibel bleiben und die Sicherheit fortlaufend verbessert werden.

Was ist DevOps?

Bevor wir versuchen, den Begriff DevSecOps zu verstehen, müssen wir „DevOps“ verstehen. Was bedeutet dieser mittlerweile weit verbreitete Begriff? Er ist fast ähnlich vage wie die „Cloud“. Jedes moderne Business braucht sie beide, aber ist das etwas, was man einfach bestellen kann und geliefert bekommt? Wir verstehen unter DevOps die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Entwicklern (Developers) und Betreibern (Operators) von Software, was ermöglicht, Applikationen schnell und systematisch weiterzuentwickeln und bereitzustellen. Unser Verständnis von DevOps erklären wir im Detail unter „Was ist DevOps – was macht VSHN?“

Entstehung und Bedeutung von DevSecOps

Genau wie bei der traditionellen Trennung von Devs und Ops waren Security-Themen traditionell Aufgabe eines losgelösten Teams oder einzelner Personen. Sicherheitsbedenken wurden damit als outgesourced betrachtet und im Development eher hinten angestellt. Security als Silo, sozusagen. Security-Spezialisten sind gut darin, Sicherheitslücken zu entdecken, verstehen im traditionellen Umfeld aber nur selten, wie moderne Softwareentwicklungsteams – also eine agile DevOps-Organisation – zusammenarbeiten.
Um die Agilität und Reaktionsfähigkeit von DevOps voll ausschöpfen zu können und gleichzeitig der Anwendungssicherheit einen höheren Stellenwert zu geben, muss die Sicherheit integraler Bestandteil des Lebenszyklus sein und von Anfang an mit eingeplant werden.
Um die immer weiter zunehmende Bedeutung und Wichtigkeit der Cyber-Security zu unterstreichen, wurde deshalb der Begriff DevSecOps geformt.

DevSecOps bedeutet, dass alle, die am Softwareentwicklungsprozess beteiligt sind, mitverantwortlich für Sicherheit sind und diese fortlaufend gemeinsam verbessern, automatisieren und von Anfang an in den Entwicklungsprozess einbauen.

Security von Anfang an in DevOps-Workflows einbauen

Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, war (und ist) leider nicht immer so. Der klassische Entwickler macht sich mehr Gedanken über die Funktionalitäten als über die Sicherheit einer Applikation. Zusätzlich führen neue Technologien wie Container-Plattformen (bspw. Docker) und Microservices trotz der vielen Vorteile, wie der kontinuierlichen Bereitstellung von Code, auch zu neuen Problemen und Security-Bedenken, da immer kürzer werdende Releasezyklen manuell durchgeführten Tests nicht mehr standhalten können.
DevSecOps soll zu einem Umdenken führen, indem die IT-Sicherheit und Security-Features wo immer möglich in Automatisierungs-Workflows mit eingebunden werden. Die Integration bestehender Sicherheits-Teams und Mitarbeiter und eine damit einhergehende kulturelle Änderung ist hierbei ebenso wichtig wie die Auswahl der richtigen Security-Tools.
Beim DevSecOps-Ansatz soll die Sicherheit von Anfang an mit eingebaut sein und nicht nachträglich hinzugefügt oder erst nach Abschluss der Entwicklung angedacht werden. Sowohl Entwicklung, IT-Betrieb und Sicherheits-Teams müssen bezüglich Informationssicherheit sensibilisiert werden und am gleichen Strang ziehen. Transparenz, kontinuierliches Feedback und gegenseitige Einblicke sind genauso wichtig wie das Teilen bekannter Bedrohungen und Sicherheitslücken. Für Entwickler erfordert dies oft ein Umdenken, da diese Prozesse nicht immer Bestandteil der Anwendungsentwicklung waren.

DevSecOps Automatisierung = Automatisierung der Sicherheit

Eine erfolgreiche Anwendung des DevSecOps-Prinzips setzt die Automatisierung von sich wiederholenden Aufgaben und Checks voraus, da manuelle Sicherheitsprüfungen zum einen viel Zeit beanspruchen, zum anderen auch fehleranfälliger sind.
Technologien, die DevSecOps erleichtern, sind Container und Microservices: DevOps-Sicherheitspraktiken müssen angepasst werden, da diese nicht für statische oder manuelle Tests geeignet sind. Die Informationssicherheit muss im gesamten Applikationszyklus integriert sein und kontinuierlich verbessert werden. Moderne agile Teams nutzen bereits automatisierte Validierungs- und Testpunkte innerhalb der DevOps-Pipelines, um die Sicherheit von Applikation und Code zu erhöhen und gleichzeitig schnelle Releasezyklen zu ermöglichen. Wenn die Tests und Checks nicht in die CI/CD-Pipelines integriert werden können, wird der Entwicklungsprozess die Sicherheitsprüfung voraussichtlich umgehen, was wiederum zu Sicherheitslücken führen kann.
DevSecOps macht die Sicherheit also zum festen Bestandteil im gesamten Prozess der Entwicklung. DevOps-Teams müssen die Sicherheit von Anfang an stufenweise einbauen und so gut es geht automatisieren, um sämtliche Daten, Microservices, Container und CI/CD-Prozesse kontinuierlich testen und schützen zu können. Integriertes Testing sollte dabei in Echtzeit dem Team einen Überblick geben können und Sicherheitslücken und Bugs schnell erkannt und geschlossen werden.

Fazit: Sicherheit ist heute wichtiger denn je

Fast tägliche Meldungen über Cyberangriffe, Sicherheitslücken, Datenverluste und lasche Security-Standards grosser Konzerne rufen uns immer wieder in Erinnerung, wie wichtig Security heute ist. Security sollte auch in DevOps-Teams zum Standardrepertoire gehören und mit heutigen Ansätzen und Tools ist der Zusatzaufwand meist überschaubar.
Durch die kurzen Entwicklungszyklen heute ist es möglich, früher zu testen und damit Probleme früher zu erkennen. Die Integration von Anwendungssicherheit bedeutet demnach auch, Security- und Testing-Tools bereits im Entwicklungsprozess einzusetzen und nicht erst im Live-Betrieb der Applikation.

Lohnt sich DevSecOps?

Natürlich bedeutet die Integration von Security in den DevOps-Prozess mehr Aufwand (als es nicht zu machen), langfristig lohnt sich dieses Investment aber. Agilität und Sicherheit lassen sich nicht nur verbinden, sie profitieren sogar voneinander, wenn das Team Transparenz, Offenheit und das Weitergeben von Know-How lebt. Und spätestens mit den Negativschlagzeilen aus der jüngeren Vergangenheit sollte jedem klar sein, dass wer bei Security spart, immer am falschen Ende spart.

SIGS DevSecOps Forum

Aarno, unser CTO, hat am SIGS DevSecOps Forum vom Di. 04.12.2018 bei der Mobiliar (Bern) einen Talk zum Thema Continuous (Security) improvement in the DevOps process gehalten.

Die Slides zu Aarnos Vortrag findest du hier:

Continuous security improvements in the DevOps process from Aarno Aukia

Weiterführende Links

In der agilen Softwareentwicklung gibt es auch den Begriff „nach links verschieben“ („shift left“), was soviel bedeutet wie, die Validierung in frühere Phasen der Entwicklung zu verschieben (siehe auch DevSecOps.org).
Oder Security wird als Customer Feature behandelt anstatt nicht-funktionale Requirements in das Product Backlog hinzuzufügen (Michele Chubirka aka „Mrs. Y“ auf postmodernsecurity.com).

Wie stehst du zu DevSecOps?

Was bedeutet das Thema DevSecOps für dich? Ist es für dich bereits der neue Standard oder nur eine weitere Etappe auf dem Weg zu GitOps? Über dein Feedback zum Thema würden wir uns sehr freuen, über @vshn_ch, per Mail oder das Kontaktformular unten.

Markus Speth

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Allgemein Presse

VSHN ist Rising Star Switzerland der ISG Provider Lens 2019

26. Nov. 2018

ISG hat die Provider Lens Switzerland 2019 Studie veröffentlicht und VSHN als „Rising Star Switzerland“ ausgezeichnet.

VSHN ist Rising Star im Cloud Transformation/Operation Services & XaaS

Wir freuen uns ausserordentlich, bei der ISG Provider Lens Switzerland 2019 – Cloud Transformation/Operation Services & XaaS als Rising Star ausgezeichnet worden zu sein.
ISG zeichnet mit dem Rising Star jährlich den Product Challenger mit einem höchsten Potential für die Zukunft aus, der insbesondere durch ein vielversprechendes Produktportfolio und eine erfolgversprechende Roadmap überzeugt und sich auf die wichtigsten Markttrends und den Kundennutzen konzentriert.
ISG definiert die Auswahlkriterien des Rising Star wie folgt:

„Rising Stars are mostly product challengers with high future potential. When receiving the “Rising Star” award, such companies have a promising portfolio, including the required roadmap and an adequate focus on key market trends and customer requirements. Also, the “Rising Star” has an excellent management and understanding of the local market. This award is only given to vendors or service providers that have made extreme progress towards their goals within the last 12 months and are on a good way to reach the leader quadrant within the next 12-24 months, due to their above-average impact and innovative strength.“

Cloud Transformation/Operation Services & XaaS Quadrant

Über den Managed Public Cloud Services Bereich

Der Bereich Managed Public Cloud Services beleuchtet Anbieter, die Managed Services auf IaaS-Plattformen von Drittparteien anbieten. Die Services beinhalten meist proaktives Monitoring, Automation und Management der Cloud-Plattformen, um die Performance der Workloads in der Cloud zu maximieren, Kosten zu reduzieren und Sicherheit und Verfügbarkeit sicherzustellen.
In der Studie wird insbesondere die DevOps Bereitschaft, neue Business Modelle und Agilität herausgestrichen. Als sehr wichtig wird auch die Bereitschaft genannt, sich ständig weiterzuentwickeln, über den Tellerrand zu denken und die Komfortzone auch mal zu verlassen, um neuartige Businessmodelle und Technologien wie Container anbieten zu können. Managed Service Provider sind durch ihre Spezialisierung die strategischen Partner für Kunden für die Cloud Transformation und die Nutzung von Public Clouds geworden.
Die grösste Herausforderung für Managed Public Cloud Service Provider ist es mit den Weiterentwicklungen und Fortschritten der Public Clouds Schritt halten zu können und dabei ein besseres Verständnis für die Kunden und ihre Geschäftsprozesse zu entwickeln.
Anbieter müssen in ihre Mitarbeiter und ihre Fähigkeiten investieren und das DevOps Know-how weiter ausbauen.

Bedeutung der Auszeichnung für VSHN

Was für eine Bedeutung hat die Auszeichnung als Rising Star für VSHN?
Zum einen bestätigt uns die Studie in unserer täglichen Arbeit und in unserer Strategie, nicht alles selber zu machen, sondern uns auf den Betrieb moderner Hostingplattformen und Zukunftstechnologien wie Docker, OpenShift und Kubernetes zu fokussieren, zu automatisieren und mit Partnern zusammenzuarbeiten.
Zum anderen bestätigen uns aber auch die Studienergebnisse, dass die Schweiz ein Multi-Cloud Land ist und DevOps „the way to go“ ist:

DevOps, die Verbindung zwischen Software-Entwicklern (Dev) und Betriebsorganisation (Ops)

Aus diesem Grund sind wir überaus glücklich über die Auszeichnung als Rising Star und sehen die Auszeichnung als Bestätigung unseres bisherigen Weges und gleichzeitig als Ansporn, künftig noch besser zu werden.

Rückblick 2018 und Zukunft

Das Jahr 2018 war (und ist) sicherlich ein wegweisendes für VSHN.
Mit hochinteressanten neuen Projekten wie der Linked Data Plattform des Bundes und der GovCMS-Plattform des australischen Finanzministeriums, das Erreichen der Top 10 der prozentual am schnellsten wachsenden ICT-Firmen in der Schweiz und nun mit der Auszeichnung als Rising Star in der ISG Provider Lens starten wir mit Rückenwind in den Jahresendspurt und freuen uns schon jetzt auf ein ebenso erfolgreiches und spannendes Jahr 2019.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Mitarbeiter, Partner und treuen Wegbegleiter. Wir werden uns auch künftig stetig weiterentwickeln und uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen.

Über die ISG Provider Lens

Das Marktforschungsunternehmen ISG bewertet in der Provider Lens die Schweizer Cloud-Provider nach Attraktivität des Angebotsportfolios sowie der Wettbewerbsstärke.
ISG ist eines der führenden Marktforschungs- und Beratungshäuser im Informationstechnologie-Segment und verhilft weltweit mehr als 700 Kunden zu Operational Excellence. Kunden vertrauen der ausgewiesenen Expertise für innovative technologische Lösungen, der umfangreichsten Datenbasis in der Branche und der mehr als 50 Jahre umfassenden Erfahrung und weltweit führenden Position eines internationalen Informations- und Beratungsunternehmens.
Beheimatet in Stamford, Connecticut ist ISG mit 21 Lokationen weltweit vertreten und unterstützt seine Kunden in Deutschland, der Schweiz und in Österreich über seine Standorte in Frankfurt a. M., Kassel und Zürich.

Über VSHN – The DevOps Company

Die VSHN AG ist der führende Schweizer Partner für DevOpsDockerKubernetesOpenShift und 24/7 Cloud Operations. VSHN hilft Software-Entwicklern ihre Applikationen agil und 24/7 auf beliebiger Infrastruktur zu betreiben und dabei den IT-Betrieb zu entlasten.
Seit 2014 betreuen wir für 300 verschiedene Kunden & Partner über 900 Server in 20 verschiedenen Clouds sowie bei Kunden on-premises mit insgesamt mehr als 62000 Services. Wir sind ISO 27001 zertifiziert und arbeiten nach den strengen FINMA-Richtlinien, um die Sicherheit und Vertraulichkeit von Kundendaten jederzeit sicherzustellen.
Mit APPUiO.ch haben wir eine auf Red Hat OpenShift basierende Schweizer Containerplattform geschaffen, auf der wir Managed Services als PaaS-Lösung (Platform-as-a-Service) auf beliebiger Infrastruktur anbieten können: public, dedicated, private und on-premises.
Wir bei VSHN glauben an Offenheit und Transparenz und lassen daher dich entscheiden, wo deine Daten gespeichert werden sollen (wir nennen das Multi-Cloud-Strategie). Entweder lokal im eigenen Rechenzentrum (On-Premise) oder einem Cloud-Provider-Standort deiner Wahl. Wirf einen Blick auf unsere Services und erfahre mehr über unsere Dienstleistungen und wie wir dich allenfalls unterstützen können. Folge uns auf Twitter, um keine News zu verpassen.

 

 

Markus Speth

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Studie DevOps in der Schweiz 2018 – noch bis zum 12.11. teilnehmen!

26. Okt. 2018

DevOps in der Schweiz 2018 Studie

Sind Schweizer Firmen DevOps-ready?
Zwei Jahre nach unserer ersten Bestandsaufnahme zum Thema DevOps in der Schweiz ist es nun an der Zeit, den aktuellen Stand und die Adoption von DevOps im Jahr 2018 wieder genauer zu beleuchten. Dazu führen wir eine Studie zum Stand von DevOps in der Schweiz durch. Mit dieser Studie wollen wir untersuchen, wie ihr und eure Firma DevOps versteht und ob ihr schon nach DevOps-Prinzipien arbeitet. Der derzeitige Stand von DevOps soll geklärt werden, Gründe die für und gegen eine Einführung der DevOps-Philosophie sprechen und wohin die Entwicklung geht.

Umfrage

Die Umfrage ist offen bis zum 12.11.2018 und darf selbstverständlich mit anderen geteilt, geshared und retweeted werden. Du benötigst nur ca. 10 min. zum Ausfüllen. Hier geht’s direkt zur Umfrage – viel Spass beim mitmachen:

(English version of the survey)

Warum solltest du mitmachen?

Jedem Umfrage-Teilnehmer lassen wir auf Wunsch eine (selbstverständlich anonymisierte) Auswertung „DevOps in der Schweiz 2018“ zukommen. Hierzu wirst du am Ende der Umfrage nach deiner E-Mail-Adresse gefragt.
Hilf mit, den aktuellen Stand von DevOps in der Schweiz zu ermitteln!

Was ist DevOps?

DevOps ist kein starrer Begriff und wird oft unterschiedlich verstanden oder aufgefasst. Durch das Einstellen eines DevOps Engineers wird ein Unternehmen nicht automatisch zu einer DevOps-Organisation. DevOps ist auch nicht gleichzusetzen mit dem Einsatz bestimmter Tools oder Software. DevOps kann man also nicht „kaufen“ und DevOps ist auch kein losgelöstes Team innerhalb der Organisation. Der kulturelle Aspekt darf ebenfalls nicht unterschätzt werden – wenn nicht die Firmenkultur sogar der wichtigste Grund für eine funktionierende DevOps-Organisation ist.
Donovan Brown von Microsoft definiert DevOps wie folgt: „DevOps is the union of people, process, and products to enable continuous delivery of value to our end users“.
Hinter DevOps steckt also die Idee, dass Menschen im Einklang zusammenarbeiten und Prozesse und Techniken einsetzen, um dem Endkunden kontinuierlich Nutzen zu stiften.

Unser Verständnis von DevOps

DevOps ist ein weit verbreiteter Begriff, aber leider ähnlich vage wie „Cloud“: Zwar weiss jeder, dass er es will oder braucht und dennoch ist es nicht etwas, was man einfach bestellen kann und am nächsten Tag geliefert bekommt.
Wir verstehen unter DevOps die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Entwicklern (Developers) und Betreibern (Operators) von Software, um Applikationen schnell und systematisch einzusetzen. Unser Artikel „Was ist DevOps – was macht VSHN?“ erklärt unser Verständnis von DevOps.

Was verstehst du unter DevOps? Wie macht ihr das in eurem Unternehmen?

Nimm Teil an unserer Studie und berichte uns von deinen Erfahrungen mit DevOps und welche Rolle DevOps in eurem Unternehmen spielt.

Wir sind schon sehr gespannt auf die Ergebnisse. Vielen Dank für deine Teilnahme!

Markus Speth

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VSHN ist Cloud Native Computing Foundation (CNCF) Mitglied

24. Okt. 2018

VSHN ist Cloud Native Computing Foundation (CNCF) Mitglied

Wir freuen uns, dass wir ab sofort offizielles Mitglied der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) sind.

Wer ist die Cloud Native Computing Foundation (CNCF)?

Die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) wurde 2015 gegründet, um Container-Technologie zu fördern. Sie wurde mit Kubernetes 1.0, einem Open-Source-Container-Cluster-Manager, angekündigt, das Google als Seed-Technologie zur Gründung beigesteuert hat. Gründungsmitglieder waren Google, Twitter, Huawei, Intel, Cisco, IBM, Docker, Univa und VMware. Um qualifizierte Vertreter der von der CNCF geleiteten Technologien zu etablieren, wurde im August 2016 auf dem ersten CloudNativeDay in Toronto ein Programm angekündigt. Serial Entrepreneur Dan Kohn, der auch beim Start von CII geholfen hat, ist der aktuelle Executive Director des Projekts. (Quelle: Wikipedia)
CNCF ist eine Open-Source-Software-Stiftung, die sich dafür einsetzt, Cloud-natives Computing universell und nachhaltig zu machen. Cloud Native Computing verwendet einen Open-Source-Software-Stack, um Applikationen als Microservices bereitzustellen, indem jedes Teil in einen eigenen Container verpackt wird und diese Container zur Optimierung der Ressourcennutzung dynamisch orchestriert werden. Cloud-native Technologien ermöglichen es Softwareentwicklern, grossartige Produkte schneller zu entwickeln.
Die CNCF ist Teil der Linux Foundation.

Was macht die CNCF?

Die Cloud Native Computing Foundation baut nachhaltige Ökosysteme und fördert eine Gemeinschaft rund um eine Konstellation hochwertiger Projekte, die Container als Teil einer Microservices-Architektur orchestrieren. CNCF dient als herstellerneutrales Zuhause für viele der am schnellsten wachsenden Projekte auf GitHub, einschliesslich Kubernetes, Prometheus und Envoy, um die Zusammenarbeit zwischen den Top-Entwicklern, Endbenutzern und Anbietern der Branche zu fördern.
Kubernetes und andere CNCF-Projekte gehören zu den Projekten mit der höchsten Geschwindigkeit in der Geschichte von Open Source. Wir fügen regelmässig neue Projekte hinzu, um eine vollständige native Cloud-Umgebung zu unterstützen.
Siehe hierzu auch unseren Blog Post „Was ist eine Kubernetes-Distribution“.

Was bedeutet Cloud Native?

Cloud native technologies empower organizations to build and run scalable applications in modern, dynamic environments such as public, private, and hybrid clouds. Containers, service meshes, microservices, immutable infrastructure, and declarative APIs exemplify this approach.
These techniques enable loosely coupled systems that are resilient, manageable, and observable. Combined with robust automation, they allow engineers to make high-impact changes frequently and predictably with minimal toil.
The Cloud Native Computing Foundation seeks to drive adoption of this paradigm by fostering and sustaining an ecosystem of open source, vendor-neutral projects. We democratize state-of-the-art patterns to make these innovations accessible for everyone.

Erklärung des CNCF zu Cloud Native auf Github.

VSHN Cloud Native Computing Meetups in Zürich

Unter anderem unterstützt VSHN die CNCF durch die Organisation der Cloud Native Computing Meetups in Zürich. Die Termine für die nächsten Meetups und weitere Events findest du hier.

VSHN sponsert KubeCon und CloudNativeCon 2019 in Barcelona

Zusätzlich dazu unterstützen wir die CNCF durch ein Sponsoring der KubeCon und CloudNativeCon 2019 in Barcelona.

Erhalte 20% Rabatt auf den Ticketpreis

Du willst auch auf die KubeCon und CloudNativeCon 2019 in Barcelona gehen? Als CNCF-Mitglied können wir dir 20% Rabatt auf den offiziellen Ticketpreis anbieten – melde dich einfach unten über das Kontaktformular und wir senden dir einen Rabattcode zu.

Markus Speth

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Beschleunige und vereinfache Applikations-Releases durch Migration in die Cloud

27. Sep. 2018

Egal in welchem technischen Bereich der Softwareentwicklung du tätig bist, vermutlich musst du die Applikationen, die ihr aktuell entwickelt, möglichst schnell auf den Markt bringen.

Eure Kunden können nicht ewig warten – die Softwareentwicklung muss beschleunigt werden.

Zeit ist Geld und ein überaus kostbares Gut, insbesondere wenn ihr kurz vor der Markteinführung eurer neuesten Killerapplikation steht. Eure Kunden können nicht ewig warten und du musst deine Applikationen so schnell wie möglich auf den Markt bringen, wenn du in der schnelllebigen Techwelt bestehen möchtest.
Vielleicht wirst du auch intern dazu gedrängt, den Time-to-Market so kurz wie möglich zu halten.
Du kannst nicht erst interne Ressourcen aufbauen, Kollegen schulen und Erkenntnisse sammeln. Du musst den Konkurrenten immer einen Schritt voraus sein. IT-Teams müssen heutzutage immer mehr leisten, deshalb müssen sie intelligent geführt werden.

Häufige Probleme bei der Einführung von Applikationen

Der Weg bis zum Release einer Applikation kann steinig sein und viele Irrwege oder sogar Sackgassen aufweisen. Deshalb ist es so wichtig, jede kleine Optimierung oder Änderung in einer oder mehreren Testumgebungen zu prüfen, bevor sie in der für den Endnutzer sichtbaren Produktionsumgebung implementiert werden. Je früher ein Bug in der App oder in der Umgebung gefunden wird, desto schneller und einfacher kann er behoben werden.
Zu den teuersten und zeitaufwändigsten Fehlern zählen Abweichungen zwischen Test- und Produktionsumgebungen. Diese führen dazu, dass sich die Applikation während des Testings korrekt verhält, aber in der Produktionsumgebung plötzlich Fehler auftauchen, obwohl die gleiche Applikationsversion implementiert wurde und du weisst nicht, welche Änderungen zu den Problemen geführt haben. Die Folgen reichen von Fehlermeldungen bis hin zu katastrophalen Ausfällen in öffentlich zugänglichen Applikationen und das Resultat kann in einem langfristigen Imageschaden für dein Unternehmen enden.
Ein weiteres sicherheitsbezogenes Problem besteht darin, Test- und Produktionsumgebungen voneinander zu trennen, um zu verhindern, dass fehlerhafte Applikationen in der Testumgebung echte Kundendaten beschädigen.
Anstatt Dev-, Test- und Produktionsumgebungen manuell zu synchronisieren und diesen Aufwand in jedem Prozessschritt zu wiederholen, kann diese Arbeit auch mithilfe von bewährten cloud-basierten Tools automatisiert werden.

Warum solltest du Applikationen in die Cloud migrieren?

Möglicherweise zögerst du noch aus verschiedenen Gründen, eure Applikationen in die Cloud zu migrieren. Vielleicht bist du an die klassische Vorgehensweise zum Entwickeln und Testen von Applikationen gewöhnt. Vielleicht scheust du auch mühsame Migrationsprozesse oder ihr verfügt einfach nicht über das nötige interne Know-how oder die Ressourcen, um eine Cloud-Migration zu stemmen.
Allerdings kann ein gut vorbereitetes DevOps-Team, welches das Potenzial der Cloud voll ausschöpft, das Deployment von Applikationen rasant beschleunigen, ohne signifikante Erhöhung des Personals oder der langfristigen Kosten. Dadurch kann es deutlich einfacher werden, die Applikation später zu skalieren und es können zusätzlich nützliche Hilfsdienste genutzt werden.
Indem du unterschiedliche Umgebungen mittels der Open Source Software Docker vereinheitlichst, kannst du das weltweite Ökosystem und den globalen Erfahrungsschatz der Community nutzen. Je mehr Teile des Prozesses du automatisieren und integrieren kannst, desto effizienter kannst du deine Anwendung entwickeln und auf den Markt bringen.

White Paper „5 Schritte für eine erfolgreiche Migration von Applikationen in die Cloud”

Zusammengefasst ist die Migration in die Cloud eine sehr weitreichende Geschäftsentscheidung, deshalb solltest du dich zuvor ausführlich informieren. Lade unser White Paper 5 Schritte für eine erfolgreiche Migration von Applikationen in die Cloud herunter um zu erfahren, wie du die Cloud für deine Software- und Applikationsentwicklungsziele nutzen und wie ihr als Team und euer Unternehmen als Ganzes davon profitieren könnt.

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Allgemein Tech

Vorteile von Docker und Containertechnologien für dein DevOps-Team

15. Sep. 2018

DevOps erfordert drei Dinge: Menschen mit der richtigen Einstellung, gemeinsame Prozesse und die richtigen Tools. Docker Software Container tragen dazu bei, diese Herausforderungen zu lösen und bieten eine standardisierte Plattform für die Entwicklung und den Betrieb von Applikationen.

Container aus der Sicht des Entwicklers

Aus der Perspektive einer Webagentur stellt jedes Projekt andere Anforderungen an das Zielsystem, wie z. B. unterschiedliche Versionen von Programmiersprachen und Frameworks. Diese Kombinationen müssen in der Entwicklungsphase mittels Continuous Integration (CI) eingehend getestet werden, was bei traditionellen Systemen zeitaufwändig und fehleranfällig ist.
Eine Virtualisierung mittels Containern, wie z. B. mit Docker, schafft da Abhilfe. Docker verwendet sogenannte „Images”, also Software-Zusammenstellungen, um einzelne Instanzen einer App zu starten – sogenannte Container. Anders als traditionelle virtuelle Maschinen umfassen diese Images kein Betriebssystem und sind deshalb kleiner und schneller. Ideal für Continuous Integration.
Aus Sicht des Softwareentwicklers ist es einfach, die Pipelines mit Docker, beispielsweise innerhalb von GitLab CI, zu konfigurieren. Man muss nur das Image spezifizieren und der Runner kümmert sich um alles Weitere. Die Applikation wird somit enkapsuliert getestet und erfordert keine weitere Software auf dem Server.
Docker nutzt Ressourcen effizienter als traditionelle Systeme im CI-Umfeld und bietet eine echte Zeitersparnis dank einfacherer Konfiguration.

Container aus der Sicht des Betreibers

Docker-Container sind eine standardisierte und effiziente Möglichkeit, Software mit allen zusätzlich erforderlichen Tools zu bündeln. Dies trägt zum Einen dazu bei, externe Abhängigkeiten zur Laufzeit zu verringern, sodass die richtigen, zu verwendenden Versionen von PHP, Java usw. mit allen erforderlichen Modulen, Erweiterungen und Plugins nicht separat auf dem Server verwaltet werden müssen.
Zum Anderen ist die Änderung des Applikationscodes und eine Änderung des Applikationsservers nun identisch: Eine neue Version eines Container-Images wird automatisch erstellt und in der Testumgebung deployed und anschliessend kann das geprüfte Image auch in der Produktionsumgebung ausgerollt werden.

Die Vorteile der Standardisierung von Software-Containern ähneln den Vorteilen von Containern in der Logistikbranche.

  • Container standardisieren die Handhabung von Inhalten: In der Logistikbranche verfügen alle Container über die gleichen Aufnahmepunkte in den Ecken – egal, ob der Inhalt des Containers flüssig, fest oder gasförmig ist. In der Software sind Entrypoint, Listenport und Storage-Volumes exakt gleich definiert, ungeachtet davon, ob PHP, Java oder .NET Core ausgeführt werden soll.
  • Die Containertechnologie ist portabel, so dass sie ebenso wie andere Transportmittel in allen Infrastrukturen und bei allen Anbietern gleich funktioniert.
  • Dank Standardisierung sind Container effizienter: So wie ein Containerschiff mit der gleichen Mannschaft 21.000 verschiedene Container transportieren kann, so kann ein PaaS-Anbieter hunderttausende Container in unterschiedlichen Kundeninfrastrukturen und bei verschiedenen Cloud-Anbietern betreiben.

Deshalb wird die Lösung in der Software-Logistik als Container-Orchestrierung bezeichnet, deren bekannteste Umsetzung Kubernetes ist. Sie standardisiert und automatisiert Software-Betriebsprozesse wie Deployment/Update, Skalierung, Load-Balancing, Service-Discovery, Storage-Volume-Management oder Monitoring, Backup, Verteilung von Containern auf mehrere Server sowie die Isolation von mehreren Applikationen, Testumgebungen, Teams und/oder Kunden.

Was bedeutet das für dich – solltest du deine Applikation containerisieren?

Möglicherweise gibt es viele Gründe, warum du noch nicht auf Docker oder Containertechnologien im Allgemeinen setzt. Vielleicht bist du an die klassische Vorgehensweise zum Entwickeln und Testen von Applikationen mittels traditioneller VM-Technologie gewöhnt. Vielleicht scheust du auch mühsame Migrationsprozesse oder ihr verfügt nicht über das nötige interne Know-how oder Ressourcen. Oder du hast eine Legacy-Applikation, die sich nicht so einfach in die Cloud übertragen oder migrieren lässt.
Solltest du also auf diesen Zug aufspringen – oder um bei der gleichen Metapher zu bleiben – auf dieses Schiff steigen?
Ein gut vorbereitetes DevOps-Team, welches das Potenzial der Containertechnologie voll ausschöpft, kann die schnelle Bereitstellung (Deployment?) von Applikationen ohne signifikante Erhöhung von Personal oder Kosten stemmen. Mithilfe von Containertechnologien wie Docker, Kubernetes oder OpenShift ist es sehr viel einfacher, deine Applikation in die Cloud zu migrieren.
Darüber hinaus wird das spätere Skalieren der Applikation sehr viel einfacher, Zugriff auf nützliche Hilfsdienste wird ermöglicht und die Applikation insgesamt einfach zukunftssicherer. Wenn du also bisher mit einer Legacy-Applikation gearbeitet hast, lohnt es sich wahrscheinlich für die Zukunft, jetzt die Zeit und Ressourcen zu investieren, um die Applikation bereit für Containertechnologien zu machen.
Indem unterschiedliche Umgebungen mittels der Open Source Software Docker vereinheitlicht werden, kann das weltweite Ökosystem und der globalen Erfahrungsschatz der Community genutzt werden. Je mehr Teile des Prozesses automatisiert und integriert werden, desto effizienter kannst du deine Applikation entwickeln und auf den Markt bringen. Deine Kunden und Teamkollegen werden es dir danken.

White Paper „5 Schritte für eine erfolgreiche Migration von Applikationen in die Cloud”

Wenn du mehr über die Migration deiner Applikation in die Cloud erfahren möchtest, lade unser kostenloses White Paper 5 Schritte für eine erfolgreiche Migration von Applikationen in die Cloud herunter und finde heraus, wie du die Cloud für deine Software- und Applikationsentwicklungsziele nutzen kannst.

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Allgemein Interne Presse

Netzwoche-Interview mit VSHN-Gründer und -CTO Aarno Aukia

14. Sep. 2018

„Wir machen für unsere Kunden das ‚Ops‘ von DevOps“

Das Interview mit VSHN-Gründer und -CTO Aarno Aukia und Netzmedien-Chefredaktor Marc Landis erschien am Mi. 12.09.2018 in der Netzwoche.
© Netzmedien / Marc Landis
VSHN aus Zürich hat dieses Jahr zwei grosse Kunden an Land gezogen: das australische Finanzministerium und Opendata.swiss, das Open-Data-Portal des Bundes. Wie das dem DevOps-Start-up gelang und wie es RZ-Diens­leistungen ohne Rechenzentrum anbieten kann, erklärt VSHN-Gründer und -CTO Aarno Aukia.

Aarno Aukia, CTO, VSHN (© Netzmedien)

 

Was macht VSHN eigentlich genau?

Aarno Aukia: Wir haben VSHN vor vier Jahren gegründet, weil wir gesehen haben, dass sich der Hostingmarkt verändert und zwar insofern, dass sich Hardware und Softwaredienstleistungen im RZ voneinander entkoppeln. Die Hardware mit Servern, Netzwerk, Bandbreite, Rechenleistung, Storage etc. wird von Cloud- beziehungsweise RZ-Betreibern angeboten, und dann gibt es VSHN, die für die Kunden Betrieb, Überwachung, Skalierung und Back-ups von Software sicherstellt. Wir helfen also Softwareentwicklern, ihre Applikationen agil und 24/7 auf beliebiger In­frastruktur zu betreiben.

Warum ist das für Kunden interessant?

Beim Betrieb von Software aus einer Cloud war es bislang so, dass der Entwickler nicht nur entwickelte, sondern oft auch gleichzeitig noch für den Betrieb des Servers zuständig war und Support leisten musste, wenn der Server nicht mehr lief. Er war also quasi Architekt, Provider und Incident Manager in einer Person. Das sind drei Rollen, die eigentlich nicht zusammenpassen. Bei VSHN helfen wir den Kunden, sich auf die Entwicklung zu konzentrieren, und automatisieren alles andere. Wir bieten ihnen Flexibilität, Skalierbarkeit und Einfachheit, wie sie sie von Cloud-Providern kennen, wenn es darum geht, Rechenleistung und Storage zu beziehen. Bei uns beziehen sie stattdessen das Software-Hosting, ohne dass wir ein eigenes Rechenzentrum haben. Und damit sind wir meines Wissens momentan die Einzigen in der Schweiz.

Was für Kunden möchten mit Ihnen zusammenarbeiten?

Das ist vom Kundenprofil abhängig. Einige Kunden haben etwa eine öffentliche Website und sind auf Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit angewiesen. Wir sind ISO-27001-zertifiziert und haben damit bewiesen, dass wir mit Daten sicher umgehen. Wir haben deshalb auch Kunden aus dem Gesundheitswesen und aus dem Finanzumfeld. Was alle unsere Kunden vereint: Sie wollen die Zeit minimieren von der Idee für ein Softwareprojekt bis dieses in Produktion geht beziehungsweise veröffentlicht wird. Diesen Zeitraum kann man nur minimieren, wenn man den ganzen Prozess durchautomatisiert. Und den Prozess kann man nur durchautomatisieren, wenn man ein Interesse daran hat, dass der Prozess stabil, robust und schnell ist. Und genau das ist unser Kerngeschäft. Wir machen für unsere Kunden das „Ops“ von DevOps.

Aber machen denn die IT-Abteilungen heutzutage nicht eh schon alle selbst DevOps?

Nein, das ist noch lange nicht so weit – und noch lange sind nicht alle so weit. In der Realität kämpfen viele IT-Abteilungen noch mit traditionellen IT-Modellen. Wer die Ops an uns auslagert, kann viel schneller als innerhalb eines traditionellen IT-Modells in Produktion gehen.

Wer sind Ihre Kunden?

Wir haben Kunden quer durch alle Branchen, von Retail über Banken und Versicherungen bis hin zur Gesundheitsbranche. Die Kunden vereint, dass es für sie geschäftskritisch ist, immer online zu sein. Ein grosser Schweizer Retailer etwa ist ein Kunde von uns. Er nutzt unsere Dienstleistungen, um die Performance seiner Website hochzufahren, wenn er seinen Aktions-Newsletter verschickt und schnell mal 2,5 Millionen User innert einer halben Stunde auf den Onlineshop zugreifen möchten. Dann muss die Website laufen. Und wir helfen ihnen dabei und zwar vollautomatisiert.

Vor Kurzem haben Sie das australische Finanzministerium als Kunde gewonnen. Wie kam es dazu, und welche Rolle spielt dabei Amazee.io?

Die australische Regierung machte eine Ausschreibung, weil sie für den Betrieb ihrer 180 Websites einen neuen Hoster suchten. Dazu muss man wissen, dass diese Websites mit GovCMS auf Drupal-Basis entwickelt wurden und es weltweit nur drei oder vier Hosting-Partner gibt, die alle nötigen Zertifizierungen und den entsprechenden Trackrecord haben, um solche Regierungswebsites zu betreiben. Einer dieser Hosting-Partner ist Amazee.io in Zürich. Sie erhielten zusammen mit der australischen Webagentur Salsa Digital im Februar den Zuschlag, die nächste Evolution des CMS aufzubauen, und VSHN wird die zugrunde liegende Openshift-Plattform betreiben, um einen reibungslosen und hochverfügbaren 24/7-Betrieb der Hosting-Plattform sicherzustellen. Und das Ganze läuft auf AWS.

Ein weiterer grosser Deal, den VSHN gewonnen hat, ist Opendata.swiss. Was bedeutet das für Sie?

Opendata.swiss ist das Portal der Schweizer Behörden für offene, das heisst frei verfügbare Daten. Das Portal ist ein integraler Teil der Open-Government-Data-Strategie Schweiz 2014-2018 des Schweizer Bundesrats und wir freuen uns natürlich sehr, dass wir mit unserem Angebot überzeugen konnten und die Ausschreibung gewonnen haben. Wir werden künftig sowohl den Servicebetrieb als auch den Support über den gesamten Leistungszeitraum der Linked Data Platform für Opendata.swiss sicherstellen und allfällige Beratungs- und Integrationsleistungen erbringen. Bund, Kantone, Gemeinden und weitere Organisationen mit einem staatlichen Auftrag, wie etwa SBB, veröffentlichen ihre offenen Daten auf Opendata.swiss. Das Portal vereint unterschiedlichste Datensätze wie beispielsweise die Gemeindegrenzen der Schweiz, Bevölkerungsstatistiken, aktuelle Wetterdaten, historische Dokumente oder ein Verzeichnis der Schweizer Literatur. Gemeinsam ist den Datensätzen, dass sie alle kostenlos he­runtergeladen und weiterverwendet werden können. Softwareseitig wird Stardog eingesetzt werden, eine Enterprise-Knowledge-Graph-Software. Betrieben wird Opendata.swiss bei Exoscale in Crissier.

Das sind beeindruckende Erfolge für ein Jungunternehmen. Was treibt Sie an? Sie haben ja schon einige Start-ups gegründet.

Ja, das stimmt. Das ist nicht meine erste Firma. Ich musste auch Lehrgeld zahlen, konnte aber schon viel Erfahrung sammeln. Mein erstes Informatikprojekt war in der 5. Klasse in der Primarschule, ein Netzwerk zusammenzulöten. Und später hatte ich parallel zum Gymnasium ein eigenes Unternehmen für Veranstaltungstechnik. Da lernte ich, mit Kunden umzugehen und auch mit Zeitdruck. Denn wenn am Freitagabend ein Konzert ist, öffnet der Konzertsaal um 21.00 Uhr, und die Gäste kommen herein, egal, ob wir mit allem fertig sind oder nicht. Nach dem Studium an der ETH musste ich mich dann auf etwas konzentrieren und entschied mich für die Informatik. Wir gründeten eine Firma, die sich auf RZ-Dienstleistungen spezialisierte, und merkten nach einigen Jahren, dass dieser Bereich ein Klotz am Bein ist. Und so konzentrierten wir uns auf den Bereich, in dem wir heute unterwegs sind.

Warum reizt es Sie so, Start-ups zu gründen?

Ich finde es einfach extrem vielseitig, in einem Start-up zu arbeiten. Ich habe grossen Spass daran, etwas Neues aufzubauen und schätze auch die Freiheit enorm, die das Unternehmertum mit sich bringt. Das kombiniert damit, dass ich all die coolen Menschen auswählen kann, mit denen ich zusammenarbeiten möchte, ist einfach toll. Ich kann mir auch die Kunden aussuchen. Es gibt in der Schweiz so tolle Unternehmen, die einfach einen enormen Drive haben und mit Passion und Energie bei der Sache sind, dass es für mich eine Riesenmotivation ist, mit ihnen etwas Tolles auf die Beine zu stellen. Und auch die konstante Veränderung meiner Firma und meiner eigenen Aufgaben und Verantwortung finde ich sehr spannend. Es wird mir nie langweilig. In den vier Jahren mit VSHN hat sich mein Job schon mehrfach geändert. Ich bin ja Engineer. Meine Passion ist es, neue Probleme zu lösen. Und das kann ich hier jeden Tag. Auch wenn es immer mehr unternehmerische Probleme statt technische sind.

Wie finden Sie denn in Zeiten des oft zitierten Fachkräftemangels die gut ausgebildeten, coolen Leute, mit denen Sie zusammen­arbeiten möchten?

Wir haben den grossen Vorteil, dass wir eine Open-Source-Company sind. Es ist uns wichtig, transparent zu zeigen, was wir tun und wie wir das tun. Diese Open-Source-Philosophie hilft uns nicht nur im Kontakt mit möglichen Kunden, sondern auch beim Rekrutieren. Man kann in unsere Projekte reinschauen und die Leute sehen, dass wir cooles, spannendes Zeug machen. Das verursacht einen Sog, der die guten Leute und die guten Kunden anzieht.

Ist es schwierig für Sie, als Start-up in der Schweiz das Kapital zu finden, um schnell genug zu wachsen?

Nicht für uns. Wir haben uns entschieden, dass wir keinen Investor suchen, sondern den Aufbau von VSHN zur Produktfirma aus dem Projektgeschäft finanzieren. Als wir vor vier Jahren anfingen, haben wir 100 Prozent Betriebsprozessentwicklung, Customizing etc. für Kunden gemacht und 0 Prozent monatlich wiederkehrende Einnahmen aus Serviceprodukten generiert. Heute sind wir bei über 64 Prozent monatlich wiederkehrenden Serviceprodukteinnahmen angekommen und generieren nur noch 36 Prozent aus dem Projektgeschäft. Und das ist eine Entwicklung, die weitergeht. Wir sind für einen Investor vielleicht auch nicht so attraktiv, weil wir nicht die nächste Billion-Dollar-Company sind. Deshalb sind wir bis auf ein kleines Darlehen selbstfinanziert, das wir für die Sicherstellung der Löhne in den ersten 12 Monaten zur Verfügung hatten. Aber wir mussten dieses nicht einmal ausschöpfen, da wir schon nach 6 Monaten einen positiven Cashflow hatten.

Also gibt es keine Exit-Strategie?

Nein. Wir verfolgen eine langfristige Strategie. Die ganzen Services muss man einmal entwickeln und dann generieren sie monatlich wiederkehrende Erträge. Dieses Geschäftsmodell lohnt sich erst nach einigen Jahren. Wir sind nun seit 4 Jahren unterwegs und machen das mindestens noch 10 weitere Jahre und noch länger. Unser Ziel ist es, nachhaltiges Wachstum für unser Unternehmen zu generieren.

© Netzmedien / Marc Landis

 

Markus Speth

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Allgemein Event

Impressionen vom Red Hat Forum 2018 in Zürich

11. Sep. 2018

Impressionen vom Red Hat Forum 2018

Das diesjährige Red Hat Forum war wieder ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei den Organisatoren und bei unseren Partnern, für die vielen spannenden Gespräche und freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr! 🙂
Nachfolgend ein paar Eindrücke vom Red Hat Forum 2018 in der Arena Sihlcity:

Keynotes Red Hat, SBB und Vorwerk

Breakout Session mit APPUiO, AdCubum und Helsana

In der Breakout Session 2 schilderten unsere Partner Matthias Summer (Adcubum) und Thomas Philipona (Puzzle ITC) zudem, wie Adcubum mit der Schweizer Container Plattform APPUiO die Versicherungswirtschaft revolutionieren wird.

VSHN und Puzzle ITC am APPUiO-Stand

Bis zum nächsten Jahr! 🙂

Über APPUiO

Mit APPUiO.ch haben wir eine auf Red Hat OpenShift basierende Schweizer Containerplattform geschaffen, auf der wir Managed Services als PaaS-Lösung (Platform-as-a-Service) auf beliebiger Infrastruktur anbieten können: public, dedicated, private und on-premises. Auf Basis bewährter Open Source Konzepte wie Docker und Kubernetes entwickelst, betreibst und skalierst du eine Anwendung nach deinen Bedürfnissen. Mit APPUiO können deine Applikationen sowohl auf Public Clouds als auch unternehmensintern betrieben werden. Die Plattform wurde 2015 von den beiden IT-Spezialisten Puzzle ITC und VSHN AG ursprünglich für die Professionalisierung der internen IT entwickelt. Heute wird APPUiO bereits von etlichen Kunden produktiv eingesetzt und wird von einer starken Community gestützt.

Markus Speth

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Allgemein Presse

VSHN in Top 10 der prozentual am schnellsten wachsenden Schweizer ICT-Firmen

3. Sep. 2018

Computerworld Top 500: VSHN ist in der Top 10 „Gewinner nach Prozentpunkten“

VSHN hat es in die Top 10 der prozentual am schnellsten wachsenden ICT-Firmen der Schweiz in der Computerworld Top 500 Ausgabe 2018 geschafft.
Mit einem Umsatzwachstum von 55% im Vergleich zum Vorjahr erreichen wir den 6. Platz, was uns zum einen sehr freut, zum anderen als Schweizer DevOps-Startup aber auch in unserer Strategie bestärkt, Unternehmen und Softwareentwickler mit unserer innovativen Herangehensweise und unserem Technologieset wie Docker, Kubernetes und OpenShift dabei zu unterstützen, ihre Applikationen agil und 24/7 auf beliebiger Infrastruktur zu betreiben.
Das rasante Wachstum dürfte sich auch in diesem Jahr wiederholen – allein heute dürfen wir 3 neue VSHNeers begrüssen. 🙂

VSHN: Boomendes DevOps-Start-Up

Computerworld Top 500 ICT-Firmen der Schweiz 2018

Die diesjährige Ausgabe der Computerworld Top 500 steht unter der Überschrift „Schweizer ICT mit Rekordwachstum“ mit Umsätzen der Schweizer ICT-Firmen in Rekordhöhe.
Wichtige Themen in diesem Jahr sind unter anderem Fachkräftemangel, Blockchain und Kryptofieber, wie junge Frauen für ICT-Berufe begeistert werden können und wie die digitale Transformation auch die IT-Anbieter selbst umtreibt.
Die Computerworld Top 500 2018 kann hier bestellt werden.

Über VSHN – The DevOps Company

Die VSHN AG ist der führende Schweizer Partner für DevOpsDockerKubernetesOpenShift und 24/7 Cloud Operations. VSHN hilft Software-Entwicklern ihre Applikationen agil und 24/7 auf beliebiger Infrastruktur zu betreiben und dabei den IT-Betrieb zu entlasten.
Seit 2014 betreuen wir für 300 verschiedene Kunden & Partner über 900 Server in 20 verschiedenen Clouds sowie bei Kunden on-premises mit insgesamt mehr als 62000 Services. Wir sind ISO 27001 zertifiziert und arbeiten nach den strengen FINMA-Richtlinien, um die Sicherheit und Vertraulichkeit von Kundendaten jederzeit sicherzustellen.
Mit APPUiO.ch haben wir eine auf Red Hat OpenShift basierende Schweizer Containerplattform geschaffen, auf der wir Managed Services als PaaS-Lösung (Platform-as-a-Service) auf beliebiger Infrastruktur anbieten können: public, dedicated, private und on-premises.
Wir bei VSHN glauben an Offenheit und Transparenz und lassen daher dich entscheiden, wo deine Daten gespeichert werden sollen (wir nennen das Multi-Cloud-Strategie). Entweder lokal im eigenen Rechenzentrum (On-Premise) oder einem Cloud-Provider-Standort deiner Wahl. Wirf einen Blick auf unsere Services und erfahre mehr über unsere Dienstleistungen und wie wir dich allenfalls unterstützen können. Folge uns auf Twitter, um keine News zu verpassen. 

Markus Speth

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Allgemein Presse

VSHN – the DevOps Company ist offizieller Hosting-Partner von Spryker Systems

29. Aug. 2018

VSHN AG und Spryker Systems GmbH vereinbaren Partnerschaft

Die VSHN AG aus Zürich und Spryker Systems GmbH aus Berlin/Hamburg vereinbaren eine strategische Zusammenarbeit, um künftig E-Commerce Kunden mit Spryker Commerce OS, dem einzigartigen E-Commerce Betriebssystem und VSHN als Hosting-Partner für den 24/7 Betrieb & Support der Plattform, gemeinsam bedienen zu können.

In einer Welt zunehmender Endgerätevielfalt und steigender Komplexität des Kundenverhaltens ermöglicht es Spryker Unternehmen, ihre Kunden über alle aktuellen und zukünftigen digitalen Kontaktpunkte zu erreichen: Online-Shop, Mobile Apps, IoT-Szenarien, Blockchain-Technologie oder Bot- und Voice-Integrationen. Spryker macht es möglich.
Mit VSHN hat sich Spryker Systems für den führenden Schweizer Partner für DevOps, Container-Technologien wie Docker, Kubernetes, OpenShift und 24/7 Cloud Operations entschieden. VSHN hilft Software-Entwicklern ihre Applikationen agil und 24/7 auf beliebiger Infrastruktur zu betreiben und dabei den IT-Betrieb zu entlasten.
Der Leistungsumfang von VSHN für Spryker beinhaltet u.a. Managed Server, Managed Cloud und Managed Container Plattformen inklusive 24/7 Betrieb & Support, Service Management, Wartung, Incident Management, DevOps-Prozesse, Infrastructure-as-Code, Container Management sowie weitergehende Beratungsdienstleistungen wie Konzeption, Entwicklung der Infrastruktur- & CI/CD-Prozesse, DevOps-Support und Application Performance Management.

Patrick Kleine-Albers, Director Industry Partnerships, Spryker Systems GmbH: “Mit VSHN – the DevOps Company konnten wir einen weiteren Partner gewinnen, der unsere Kunden künftig mit professionellen und modernen Hosting-Lösungen, Container-Technologien und Platform-as-a-Service (PaaS) Konzepten unterstützt und sich ideal mit unserer agilen Entwicklungsphilosophie deckt.”

Aarno Aukia, CTO, VSHN AG: “Wir freuen uns sehr, künftig offizieller Hosting-Partner von Spryker zu sein und Kunden beim Betrieb ihrer Online-Shops und sonstiger E-Commerce-Lösungen, basierend auf dem innovativen Spryker Commerce OS, unterstützen zu dürfen. Durch unsere enge Zusammenarbeit möchten wir gemeinsam ein Höchstmass an Qualität und Support für unsere Kunden erreichen und sie bei der Umsetzung ihrer digitalen Geschäftsprozesse durch unsere hochsichere und skalierbare Hosting-Plattform unterstützen.”
VSHN und Spryker arbeiten bereits in ersten gemeinsamen Kundenprojekten erfolgreich zusammen und die Partnerschaft soll langfristig weiter ausgebaut werden.  

Über Spryker

Spryker Systems entwickelt das Spryker Commerce OS, ein einzigartiges E-Commerce Betriebssystem für die post-Desktop und post-Shop ra
Spryker Commerce OS ermöglicht es Unternehmen vor dem Hintergrund der stetig steigenden Device Vielfalt und der dadurch zunehmenden Komplexität der Customer Journey hochindividualisierte digitale Geschäftsmodelle für den B2B- und B2C-Bereich zu entwickeln und ihre Kunden über alle erdenklichen digitalen Kontaktpunkte hinweg zu erreichen. Mit dem Spryker Commerce OS lassen sich neue Kundenschnittstellen in Form von Frontend-Applikationen wie beispielsweise Desktop-Shop, mobile Apps, IoT-Szenarien, Blockchain-Technologie oder Bot- und Voice-Integrationen innerhalb kürzester Zeit implementieren und kundenzentrierte Erlösmodelle ohne lange Vorlaufzeiten umsetzen. Marken und Hersteller wie Tom Tailor, Hilti oder A.T.U. haben Spryker Commerce OS im Einsatz. Das Team von Spryker Systems sitzt in Berlin und Hamburg.
Mehr Infos über Spryker Commerce OS findest du auf der offiziellen Website der Spryker Systems GmbH und auf Twitter

Über VSHN – The DevOps Company

Die VSHN AG ist der führende Schweizer Partner für DevOpsDocker, Kubernetes, OpenShift und 24/7 Cloud Operations. VSHN hilft Software-Entwicklern ihre Applikationen agil und 24/7 auf beliebiger Infrastruktur zu betreiben und dabei den IT-Betrieb zu entlasten.
Seit 2014 betreuen wir für 300 verschiedene Kunden & Partner über 900 Server in 20 verschiedenen Clouds sowie bei Kunden on-premises mit insgesamt mehr als 62000 Services. Wir sind ISO 27001 zertifiziert und arbeiten nach den strengen FINMA-Richtlinien, um die Sicherheit und Vertraulichkeit von Kundendaten jederzeit sicherzustellen.
Mit APPUiO.ch haben wir eine auf Red Hat OpenShift basierende Schweizer Containerplattform geschaffen, auf der wir Managed Services als PaaS-Lösung (Platform-as-a-Service) auf beliebiger Infrastruktur anbieten können: public, dedicated, private und on-premises.
Wir bei VSHN glauben an Offenheit und Transparenz und lassen daher dich entscheiden, wo deine Daten gespeichert werden sollen (wir nennen das Multi-Cloud-Strategie). Entweder lokal im eigenen Rechenzentrum (On-Premise) oder einem Cloud-Provider-Standort deiner Wahl. Wirf einen Blick auf unsere Services und erfahre mehr über unsere Dienstleistungen und wie wir dich allenfalls unterstützen können. Folge uns auf Twitter, um keine News zu verpassen. 

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Allgemein

Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und US CLOUD Act

2. Aug. 2018

EU-DSGVO und Schweizer Unternehmen

Es ist bereits 2 Monate her, seit die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU am 25. Mai 2018 zum Schutz von Daten und Privatsphäre für alle in der Europäischen Union lebenden Personen in Kraft getreten ist und das neue Schweizer Datenschutzgesetz lässt weiter auf sich warten.

Aber selbst wenn die DSGVO EU-Recht und nicht schweizerisches Recht darstellt, bedeutet das nicht, dass Schweizer Unternehmen davon nicht betroffen wären. Schweizer Unternehmen müssen die DSGVO einhalten, wenn sie personenbezogene Daten von in der EU ansässigen Personen verarbeiten und der Zweck der Verarbeitung darin besteht, den Personen Waren oder Dienstleistungen anzubieten oder das Nutzerverhalten zu tracken, was vermutlich für sehr viele Firmen der Fall sein wird.

Von der neuen EU-Verordnung betroffene Schweizer Unternehmen müssen die Einwilligung der Person, deren Daten verarbeitet werden, einholen und über die Verarbeitung ihrer Daten informieren,“Privacy by design“ und „Privacy by default“ garantieren, Verletzungen des Datenschutzes an die Aufsichtsbehörde melden und vieles mehr.

Auf kmu.admin.ch sind die Implikationen der DSGVO für Schweizer Unternehmen im Detail aufgelistet.

US CLOUD Act

Im Gegensatz zur DSGVO erlaubt das US-Gesetz Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act (CLOUD Act), das im März 2018 von der Trump-Regierung unterzeichnet wurde und auf den Fall Microsoft gegen USA zurückgeht, den Bundesbehörden, US-amerikanische Unternehmen zu zwingen, Daten auf Servern unabhängig davon herauszugeben, ob der Datenstandort in den USA oder in einem anderen Land liegt.

Das bedeutet im Klartext, dass selbst wenn man sich für einen Serverstandort innerhalb der EU oder der Schweiz entschieden hat, der Service- oder Cloud-Anbieter aber ein US-Unternehmen ist, dass der Anbieter trotzdem gezwungen werden kann, Kundendaten an die US-Behörden zu übergeben.

Das würde aber gleichzeitig wohl auch bedeuten, dass man gegen das DSGVO verstösst. Alles in allem also eine ziemlich unbefriedigende Situation und die USA und die EU sollten rasch an den Verhandlungstisch, um eine Lösung für dieses Problem zu finden.

Apple, Google und Facebook begrüssen übrigens den CLOUD Act, während mehrere Bürgerrechtsgruppen, darunter die Electronic Frontier Foundation (EFF), die Gesetzesvorlage kritisieren.

Was bedeutet das für dein Unternehmen?

Die langfristigen Auswirkungen dieser kollidierenden Regelungen müssen noch abgewartet werden und das neue Schweizer Datenschutzgesetz wird voraussichtlich erst 2019 in Kraft treten. Aber das sollte kein Grund sein, nicht jetzt schon über eine passende Strategie nachzudenken.

Am Ende hängt es natürlich von den spezifischen Geschäftsanforderungen ab und ob es Vorschriften gibt, wo Daten geografisch gespeichert werden müssen. Die Thematik zeigt aber, dass das Datenschutz-Thema für Unternehmen sowohl in einer detaillierten als auch mit einer langfristigen Perspektive betrachtet werden sollte.

Unser Freund Mathias Brenner, CTO von Sherpany, hat einen exzellenten Artikel über den CLOUD Act geschrieben, der das Thema ausführlicher behandelt und auch über die kürzlich erfolgte Übernahme des deutschen Cloud-Providers Brainloop durch ein US-Unternehmen und die daraus resultierenden Implikationen für Kunden eingeht.

 

Wie kann VSHN – the DevOps Company helfen?

Wir bei VSHN glauben an Offenheit und Transparenz und lassen daher dich entscheiden, wo deine Daten gespeichert werden sollen (wir nennen das Multi-Cloud-Strategie). Entweder lokal im eigenen Rechenzentrum (On-Premise) oder einem Cloud-Provider-Standort deiner Wahl. Wirf einen Blick auf unsere Services und erfahre mehr über unsere Dienstleistungen und wie wir dich allenfalls unterstützen können.

Die VSHN AG (ausgesprochen ˈvɪʒn wie „vision“) ist der führende Schweizer Partner für DevOpsDocker, Kubernetes, OpenShift und 24/7 Cloud Operations.
Seit 2014 betreuen wir für 300+ verschiedene Kunden & Partner 900+ Server in 20+ verschiedenen Clouds sowie Kunden on-premises mit insgesamt 62000+ Services.
Wir sind ISO 27001 zertifiziert und arbeiten nach den strengen FINMA-Richtlinien, um die Sicherheit und Vertraulichkeit von Kundendaten jederzeit sicherzustellen.

 

Markus Speth

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Allgemein Interne Presse

VSHN in der Presse im 2017

1. Feb. 2018

Der Jahreswechsel ist ein guter Moment, um auf das vergangene Jahr zurück zu blicken: VSHN ist im 2017 mehrere Male positiv in der Presse aufgefallen:
Ende Juni 2017 sind wir in der ISG Provider Lens Switzerland 2017 Studie der Experton Group namentlich als „neue Anbieter in die Analyse aufgenommen worden, die im Markt an Bedeutung gewonnen haben“. Diese Studie wurde ebenfalls von InsideChannels.ch und IT-daily.net zitiert und verbreitet.
Mitte August 2017 hat unser Cloud-Partner Exoscale.ch einen langen Artikel zu OpenShift und VSHN veröffentlicht.
Ende August veröffentlichte Computerworld.ch das Ranking der stärksten ICT-Firmen der Schweiz, die VSHN ist von Platz 551 (2016) auf Platz 513 (2017) aufgestiegen. Gemäss Computerworld sind wir das am drittmeisten nach Prozentpunkten wachsende Unternehmen der Schweiz hinter zwei durch Fusionen und Übernahmen stark gewachsenen Firmen.

Im September 2017 wurde VSHN auch im Jahresbericht der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW als Forschungspartner erwähnt.
Im November 2017 wurden wir für einem Bericht der 10vor10-Nachrichtensendung des Schweizer Fernsehens zum Thema Beschäftigung von Flüchtlingen interviewt. 

Aarno Aukia

Aarno ist Mitgründer der VSHN AG und als CTO für die technische Begeisterung zuständig.

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Allgemein Interne

3 Jahre VSHN: neue Webseite veröffentlicht

30. Okt. 2017

Es ist uns eine Freude, pünktlich zum 3-Jahres-Jubiläum der VSHN AG unsere neue Webseite vorzustellen.
Neben ausführlicheren Seiten zu unseren Technologien und Produkten haben wir neu auch einen weniger technischen Bereich erstellt – unsere Lösungen. Hier versuchen wir den Nutzen unserer Dienstleistungen für den Betriebswirt zu erklären: Zeit gewinnen, Kosten reduzieren und Sicherheit erhöhen.
Wer wissen will, wer hinter VSHN steht, findet das Team der VSHNeers gross und in Farbe. Weiterhin ist unser Blog voll mit aktuellen Inhalten zu Themen aus den Bereichen Events, Technisches oder von hinter den VSHN-Kulissen (VSHNintern) und unterstützt neu auch Beiträge in mehreren Sprachen – Du kannst zwischen der deutschen und englischen Version dieses Beitrages über das Menu oben wechseln. Ganz neu ist unser separater Bereich Jobs.
Selbstverständlich haben wir auch ein paar Überraschungen eingebaut, schreibe uns, wenn Du sie findest und es gibt eine kleine Überraschung für Dich!
Gemäss dem agilen Ansatz handelt es sich natürlich um ein „Minimal Viable Product – MVP“: wir gehen live, sobald wir etwa gleich viel Inhalt wie auf der alten Seite haben. Danach entwickeln wir die Seite und ihre Inhalte kontinuierlich weiter.
Dafür sind wir natürlich auf Feedback angewiesen: Was denkst Du fehlt auf dieser Seite und müsste als nächstes in Angriff genommen werden? Gib uns bitte Feedback mit dem Formular unten:

Aarno Aukia

Aarno ist Mitgründer der VSHN AG und als CTO für die technische Begeisterung zuständig.

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Allgemein Tech

Was ist DevOps – was macht VSHN?

16. Feb. 2016

DevOps ist ein weit verbreiteter Begriff, aber leider ähnlich vage wie „Cloud“: zwar weiss jeder, dass er es will oder braucht und dennoch ist es nicht etwas, was man einfach bestellen und geliefert bekommen kann.
Wir verstehen unter DevOps die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Entwicklern (Developers) und Betreibern (Operators) von Software, um die Applikationen schnell und systematisch einzusetzen.

Ähnlich wie bei Agiler Softwareentwicklung (z.B. Scrum) – bei dem der „Product Owner“ mit den Softwareentwicklern zusammen die jeweils nächstfolgenden Entwicklungsschritte spezifiziert und fertiggestellte Arbeiten abnimmt – fördert dies die Kommunikation zwischen den beteiligten Parteien und vermindert Missverständnisse und dadurch teure Fehler.
Die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Betreibern steht im Kontrast zur bisherigen Praxis, diese Teams strikt zu trennen – sei dies aus Gründen der Gewaltentrennung (kein Zugriff der Entwickler auf Produktionsdaten) oder weil Entwickler und Betreiber unterschiedliche Anforderungsprofile erfüllen mussten (Programmierkönnen, Bereitschaftsdienst).
Unterdessen sind aber eine Reihe von Erkenntnisse und bewährte Verfahren aus der Softwareentwicklung auch in den Betriebsprozessen angekommen:

  1. Infrastructure as Code: Die Beschreibung und Konfiguration der Infrastruktur-Komponenten mittels Skripts, um wiederkehrende Aufgaben (z.B. Installation eines Servers oder Installation / Upgrade einer Applikation) schnell und zuverlässig zu automatisieren. Je nach Anwendungsfall und Umgebung gibt es dafür unterschiedliche Werkzeuge – Docker, Ansible, Puppet, SaltStack, etc. – die bereits eigene Frameworks und Ökosysteme mit fertigen Bausteinen für Standardkomponenten mitbringen.
  2. Testsysteme: Wenn das Aufsetzen eines Servers komplett automatisiert ist, minimiert dies den Aufwand, einen oder mehrere Testserver zu erstellen. Wenn die Entwickler einen Testserver benutzen können, der gleich aufgesetzt ist wie ein Produktionsserver, können sie Fehler finden, bevor sie auf der Produktion auftreten.
  3. Versionierung: Ist die Infrastruktur oder zumindest Teile davon in Code abgebildet, so kann man diesen mit bekannten Code-Versionierungstools (Git, SVN, etc.) verwalten. Dies ermöglicht die Nachvollziehbarkeit von Änderungen an der Infrastruktur („Wer hat was wann geändert?“, „Warum funktioniert das plötzlich nicht mehr, obwohl an der Software nichts geändert wurde?“) und das lückenlose Zurückrollen von Änderungen, falls doch mal ein Fehler auftreten sollte.
  4. Kontinuierliche Integration des Infrastrukturcodes: So wie auch die eigentliche Applikation automatisch bei jeder Änderung kompiliert und sowohl komponentenweise als auch gesamtheitlich funktional getestet wird, können auch die Anforderungen an die Infrastruktur anhand automatisierter Tests verifiziert werden. Durch das möglichst frühzeitige Erkennen eines Fehlers werden die Auswirkungen minimiert. Zum Beispiel kann das Publizieren von Änderungen gesperrt werden, falls Fehler beim Testen aufgetreten sind.

Umgekehrt fliessen auch Erfahrungen aus dem Betrieb in moderne Softwarearchitekturen ein:

  1. Paketisierung und Versionsverwaltung: Damit über den gesamten Qualitätssicherungsprozess von Test- / Entwicklungsserver, Abnahme durch den Product Owner, evtl. externes Testen / Validieren (Beta-, User-, UX-Tests), Integration mit externen Schnittstellen (Backends, APIs) bis zur Produktion alle beteiligten Personen von der jeweils gleichen Version der Software sprechen, wird diese in einem versionierten Paket abgelegt. Die Art der Paketierung kann dabei von der Entwicklungs- (z.B. JAR bei Java, WAR bei Tomcat) oder Betriebsumgebung (z.B. DEB/RPM bei Linux, MSI bei Windows) vorgegeben oder wie z.B. im Falle von Docker auch unabhängig sein. Dies stellt sicher, dass die Software komplett (mit allen benötigten Bibliotheken) installiert und aktualisiert werden kann und automatisiert diese Schritte soweit möglich.
  2. Service Oriented Architectures (SOA) und Microservices: Sobald eine Applikation in der Entwicklung so umfangreich und / oder komplex wird, dass sich mehr als eine handvoll Teams darum kümmern, ist es einfacher, die Teams in kleinere Sub-Projekte („Microservices“) aufzuteilen und die Schnittstellen dazwischen explizit zu definieren als alle Teams untereinander im gleichen „Projekt“ bezüglich Technologie, Entwicklungsfortschritt und interner Zuständigkeiten zu koordinieren. Damit können die Teams nicht nur entkoppelt voneinander weiterentwickeln, sondern könnten sogar für ihren Zweck geeignetere Technologien wählen – vorausgesetzt, die Schnittstelle zu anderen Teams ändert sich nicht. Optimalerweise wären die meisten Komponenten / Services untereinander fehlertolerant, funktionieren also bei Ausfall einer Sub-Komponente mit eingeschränkter Funktionalität weiter, wodurch das Gesamtprojekt robuster wird.
  3. Configuration Management: Die meisten Applikationen haben Schnittstellen zu anderen Applikationen – zum Beispiel zu einer Datenbank oder anderen APIs / Services – und schreiben Protokolldateien. Während der Entwicklung, dem Testing in der Qualitätssicherung und für die Produktion werden unterschiedliche Endpunkte (Adressen, Zugangsdaten etc.) dafür verwendet. Dies ermöglicht die Isolation von Test- und Produktivdaten; ein Test einer neuen Version kann also nicht aus Versehen die produktiven Kundendaten löschen. Darum werden die Zugangsdaten nicht direkt im Code verwaltet, sondern in Konfigurationsdateien, die wiederum für jede Umgebung automatisch generiert oder aus Umgebungsvariablen gelesen werden können. Eine moderne Definition dafür ist zum Beispiel die Zwölf-Faktoren-Methode (http://12factor.net/de/).
  4. Skalierbarkeit: Applikationen und Services, die klar definierte Schnittstellen haben, können einfach horizontal – also über verschiedene Server verteilt – skaliert werden. Dies ermöglicht dem Betrieb, den Service mehrfach, redundant und damit hochverfügbar anzubieten und auf unterschiedliche Last durch hinzufügen oder entfernen von Servern zu reagieren. Selbst diese Schritte können automatisiert werden: Es ist möglich, automatisch aufgrund der aktuellen Auslastung mehr Serverressourcen zu beziehen respektive wieder frei zu geben und abhängig vom Abrechnungsmodell der einzelnen Ressourcen Kosten nur dann zu produzieren, wenn die Leistung auch effektiv genutzt wird.

Was bringt nun die Verschmelzung von Entwicklungsmethoden und Betriebsprozessen konkret?

  1. Die Automatisierung der Infrastruktur (siehe „Infrastructure as Code“ oben) macht die Infrastruktur schneller, zuverlässiger und verhindert Inkonsistenzen durch (fehlende) manuelle Schritte auf verschiedenen Systemen. Sie ermöglicht, dass Entwickler und Product Owner ihre Ergebnisse effektiv unter gleichen Bedingungen wie die Produktion testen können.
  2. Die Automatisierung des Software-Lebenszyklus von der Entwicklung bis zur Produktion macht den ganzen Prozess schneller, zuverlässiger und kann optimalerweise vom Product Owner selbst nach Freigabe der neuesten Version durchgeführt werden. Dadurch geben nach den Entwicklern auch die Betreiber dem Business die Zügel für die Applikation in die eigenen Hände und stehen für Weiterentwicklungen zur Verfügung. Damit kann der Product Owner sowohl den Umfang als auch die Frequenz der Deployments bestimmen. Je häufiger ausgerollt wird, was zur Folge hat, dass der Umfang der jeweiligen Änderungen kleiner ausfällt, desto kleiner ist das Risiko von unerwünschten Nebenwirkungen und Fehlern. Tauchen dennoch einmal Fehler auf, kann der Product Owner selbst die letzte Änderung rückgängig machen und die Entwickler zur Nachbesserung aufbieten, ohne den Betrieb damit zu belangen.
  3. Beides zusammen verhindert, dass die IT im Selbstzweck den kritischen Pfad des Projektes blockiert und befähigt die Entwickler und das Business zur „Selbstbedienung“. Natürlich bedeutet das auch einen Kulturwandel innerhalb eines Unternehmens: schlägt ein Deployment fehl oder treten Probleme in der Produktion auf, so müssen Entwickler und Betriebsleute das Problem zusammen beheben und sicher stellen, dass es nicht wieder vorkommt (z.B. mittels automatischem Test). Dabei ist unerheblich, warum oder wegen wem das Problem aufgetreten ist: es muss kein „Schuldiger“ gefunden, sondern der Gesamtprozess kontinuierlich verbessert werden.

Wir bei VSHN machen den ganzen Tag nichts anderes, als verschiedene Entwicklungsprozesse, verschiedene Technologien, verschiedene Backends (Datenbanken, Cache-Server, Proxies, WAFs etc.) zu automatisieren und gemäss Anforderungen unserer Kunden und / oder Entwicklungs-Partnern auf beliebiger Infrastruktur – seien das öffentliche Clouds wie Amazon, Azure, Cloudscale.ch, Cloudsigma, Exoscale.ch, Safe Swiss Cloud, Swisscom Cloud oder private, also firmeninterne Infrastrukturen auf VMware- oder Hyper-V-Basis – zu betreiben.
Wir beraten unsere Kunden bezüglich Ort der Datenspeicherung (CH, EU, international), sind auch selber bald ISO27001-zertifiziert und können zusammen mit unseren Partnern Hosting gemäss FINMA-Standard anbieten.
Unsere Kernwerte sind Vertrauenswürdigkeit und Erreichbarkeit der fachlichen Kompetenz. Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit durch Transparenz: transparente Kommunikation der Prozesse, transparente Auftragsdefinitionen und Verrechnungsmodelle. Wir arbeiten agil mit unseren Kunden und kommunizieren regelmässig. Wir sind 24×7 rund um die Uhr erreichbar und kümmern uns proaktiv um „unsere“ Applikationen.
Wir sind VSHNeers.

Aarno Aukia

Aarno ist Mitgründer der VSHN AG und als CTO für die technische Begeisterung zuständig.

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