Am Mittwoch, 18. November 2026, trifft sich die Schweizer Community für digitale Nachhaltigkeit wieder im Kongresszentrum Bern, zu einer weiteren Ausgabe der DINAcon. Und dieses Jahr sind wir nicht nur dabei, wir sponsern den Apéro.
Warum wir immer wieder dabei sind
Die DINAcon ist die einzige Konferenz in der Schweiz, die sich ganz der digitalen Nachhaltigkeit widmet, organisiert vom gemeinnützigen Verein CH Open, bei dem VSHN schon lange Mitglied ist. Sie bringt Menschen aus IT, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, die sich für dieselbe Frage interessieren wie wir: Wie stellen wir sicher, dass digitale Infrastruktur langfristig den Menschen dient und nicht nur dem nächsten Quartal.
Wir waren die letzten Jahre schon dabei und genau diese Mischung ist es, die uns immer wieder zurückbringt: weniger Verkaufsgespräche, dafür echte Diskussionen über Datenschutz, Open Source und digitale Souveränität mit den Menschen, die Politik und Praxis in der Schweiz tatsächlich mitgestalten.
Dieses Jahr sponsern wir den Apéro
Dieses Mal steigen wir als Apéro-Sponsor ein. Wenn die letzten Vorträge vorbei sind, geht die Konferenz in den Abend-Apéro über und die Getränke gehen auf uns. Eine kleine Geste, aber genau in solchen Momenten entstehen oft die besten Gespräche: aus einem kurzen Hallo am Gang wird schnell eine spannende Diskussion bei einem Glas Wein.
Halt Ausschau nach unserem Logo vor Ort und komm an die Bar. Falls dir dein Drink schmeckt, weisst du jetzt, wem du danken kannst. 🙂
Was dich erwartet
Die DINAcon 2026 rechnet mit über 300 Teilnehmenden und mehr als 35 Vorträgen zu vier Schwerpunktthemen: KI, öffentliche Verwaltung, Mobilität und nachhaltige Digitalisierung. Zu den Keynote-Speaker:innen gehören Gina Plat vom Open Source Program Office des niederländischen Innenministeriums, Florian Dieminger, Senior Engineering Manager bei Firefox Enterprise, und Alexander Smolianitski, Head of Open Source Products beim Zentrum Digitale Souveränität (ZenDiS).
Wenn du die Debatte um digitale Souveränität verfolgst, wird dir dieses Line-up bekannt vorkommen. Es ist dasselbe Gespräch, das sich durch die meisten Events zieht, bei denen wir dieses Jahr dabei waren, und genau die Gesellschaft, die wir suchen.
Über 50 Meetups und kein Ende in Sicht: das CNC Switzerland Meetup am 15. September
5. Aug. 2026
VSHN organisiert das Cloud Native Computing Switzerland Meetup seit bald einem Jahrzehnt. Was als kleine Gruppe von Leuten begann, die Cloud Native Technologien und Kubernetes verstehen wollten, ist heute eine der grössten Cloud-Native-Communities des Landes: über 3’000 Mitglieder, mehr als 50 Meetups und ein steter Strom von Leuten, die wegen der Talks kommen und wegen der Apéros bleiben.
Die nächste Ausgabe findet am Dienstag, 15. September 2026 im VSHNtower in Zürich statt. Melde dich auf Meetup an, solange es noch Plätze hat.
Was das Meetup ist – und was nicht
Das CNC Meetup ist ein neutraler Platz für die Schweizer Tech-Community und soll kein Event für Sales-Pitches sein. Wir als VSHN oder andere Unternehmen stellen den Raum und den Apéro bereit und kümmern uns um die Logistik. Die Bühne gehört aber allen, die etwas Sinnvolles zum Betrieb in Produktion beizutragen haben. Unsere Speaker kamen bisher aus Startups, Banken und Hochschulen, von Cloud-Providern und aus Einpersonen-Open-Source-Projekten.
Der Eintritt ist frei, willkommen sind alle von komplett neu bis CNCF-Maintainern und die Talks werden aufgezeichnet und auf vshn.tv veröffentlicht, damit die Inhalte den Abend überdauern.
Drei Talks am Di. 15. September 2026
How to: securing your clusters von Benjamin Koltermann (cenroq AG) nimmt die Angreiferperspektive ein. Alle wollen sichere Kubernetes-Cluster, kaum jemand erreicht das wirklich. Benjamin zeigt, wie Cluster trotz auf dem Papier solider Konfiguration kompromittiert werden und wie du diese Lücken findest, bevor es jemand anderes tut.
Paddelbuch: How Kiro Changed the Game von Chris Bingham, CTO Switzerland bei Fujitsu, führt eine Geschichte weiter, die er 2024 hier begonnen hat: paddelbuch.ch, ein serverloses Geoinformationssystem für die Schweizer Paddelsport-Community. Dann kam Kiro und ein unerwartetes Gespräch an der re:Invent 2025 hat den technischen Unterbau komplett verändert.
A swiss, cloud-native alternative to Vercel and Heroku von Christian Blättler (zeitlos.software) geht tief in Lucity, seine Open-Source-PaaS auf Basis von Standard-Kubernetes und Helm mit einer harten Bedingung: Du kannst jederzeit aussteigen. Keine eigene Datenbank, keine CRDs, der gesamte State wird aus Kubernetes abgeleitet. Aussteigen heisst damit, ein Helm-Chart herunterzuladen, statt eine Datenmigration zu fahren.
Alle Abstracts und den detaillierten Zeitplan findest du auf der Event-Seite.
Praktisches
Wann: Dienstag, 15. September 2026, 15:00 bis 18:00 Uhr, Türöffnung um 14:30 Wo: VSHNtower, Neugasse 6, 8005 Zürich Kosten: Gratis, Apéro inklusive Anmeldung:auf Meetup
Unser Eventraum hat eine begrenzte Kapazität und die letzten Ausgaben waren jeweils recht schnell voll. Melde dich also besser heute noch an. Und falls du dich angemeldet hast und nicht erscheinen kannst, melde dich bitte wieder ab. Dann wird dein Slot für eine weitere Person auf der Warteliste frei. Die Aufzeichnungen landen danach auf vshn.tv, und wir ergänzen sie hier im Beitrag, sobald sie online sind.
Bald ein Jahrzehnt Meetups gibt es nur, weil sich immer wieder Leute freiwillig vor den Raum stellen. Wenn du an etwas Cloud-Native arbeitest und darüber sprechen möchtest, oder wenn deine Firma eine kommende Ausgabe sponsern will: Schick uns deine Idee auf cnc-meetup.ch. Wir sind immer auf der Suche nach spannenden Talks!
Am 17. September zieht es die Schweizer Cloud Native Community wieder auf den Gurten, zur sechsten Ausgabe des Swiss Cloud Native Day. Und wie schon die vergangenen Male steht VSHN auf der Sponsorenliste. Wir lassen uns das nicht entgehen.
Warum wir immer wieder kommen
Der Cloud Native Day ist keine Verkaufsmesse. Organisiert wird er vom gemeinnützigen Verein bernerit.rocks, getragen von viel Freiwilligenarbeit und gemacht für die Leute, die diese Technologien tatsächlich in Produktion betreiben. 250 Teilnehmende, ein Tag, zwei Tracks, und eine Standseilbahn den Berg hinauf. Konferenzticket zeigen, und die Fahrt mit der Gurtenbahn ist gratis.
Genau diese Mischung aus Engineers, Gesprächen im Gang und guter Bergluft ist ein Event, den wir gerne unterstützen. Deshalb sind wir wieder als Sponsor dabei.
Besuch uns an unserem Stand
Das VSHN Team findest du an unserem Stand im Uptown-Bereich, gleich neben einem der beiden Sessionräume. Komm zwischen zwei Talks vorbei, trink einen Kaffee mit uns und erzähl uns, was du gerade baust.
Gute Gründe für einen Halt:
Du betreibst Kubernetes und willst dich über die unspektakulären Teile austauschen: Upgrades, Backups, Pikett, Day Two.
Dich interessiert, wie wir Managed Services auf Schweizer Infrastruktur betreiben, für Kundinnen und Kunden, denen wichtig ist, wo ihre Daten liegen.
Du willst einfach den Menschen hinter dem VSHN Logo Hallo sagen. Das freut uns natürlich ebenso. 🙂
Unser Talk
VSHN hat ausserdem einen Sponsor-Talk an der Konferenz. Zeit, Raum und Thema geben wir näher am Event bekannt. Wirf also einen Blick in den Schedule oder frag uns einfach vor Ort am Stand.
Wer die Souveränitätsdebatte in der Schweizer IT verfolgt, merkt schnell: Sie zieht sich durch das ganze diesjährige Programm. Confidential Computing, das Paradox der Cloud-Souveränität, Supply Chain Security. Ein gutes Jahr, um dieses Gespräch persönlich zu führen.
Und dann ist da noch der Abend
Der Tag endet um 17:45 Uhr mit der Closing Session, danach gibt es Drinks und Party im Pavillon bis 22:00 Uhr. Bern, ein Berg und die Cloud Native Community bei bester Laune. Wer nur wegen der Talks bleibt, verpasst die Hälfte.
Es ist auch die Frage hinter Servala, dem Sovereign App Store, den wir seit 2025 aufbauen. Wie das in der Praxis aussieht und wo es noch hakt, diskutieren wir gerne mit dir am Stand.
Ticket sichern
Tickets gibt es auf cloudnativeday.ch. Die Organisatoren bieten zudem vergünstigte Tickets für Personen an, die zur Diversität der Konferenz beitragen oder über ein tieferes Einkommen verfügen. Eine kurze Nachricht an tickets@cloudnativeday.ch genügt.
Wir sehen uns am 17. September auf dem Gurten. Halte Ausschau nach dem Uptown-Bereich, dem Kaffee und unserem Logo.
Am Open Source in Finance Forum London 2026 bin ich auf die Bühne gegangen, um Lessons Learned aus dem Betrieb einer regulierten Digital-Asset-Plattform auf offener, cloud-nativer Infrastruktur zu teilen. Der Talk war Teil des Fluxnova & Platform Automation Tracks und fand am Donnerstag, 25. Juni 2026 statt.
Digital-Asset-Plattformen laufen unter anspruchsvollen Bedingungen: strenge Sicherheitsanforderungen, hohe Verfügbarkeitserwartungen und wachsende regulatorische Kontrolle. Gleichzeitig müssen Engineering-Teams die Flexibilität behalten, ihre Systeme mit der Entwicklung des Digital-Asset-Ökosystems weiterzuentwickeln. Das war ein Real-Life Use Case: was bei uns funktioniert hat – und was nicht.
Zwei Welten, die normalerweise nicht miteinander sprechen
Ich habe damit begonnen zu erklären, warum ausgerechnet ich diese Geschichte erzähle. Ich kenne dieselbe Spannung aus zwei verschiedenen Blickwinkeln: stark reguliertes Gesundheitswesen auf der einen Seite, fluide Open-Source-Ökosysteme auf der anderen. Digital-Asset-Plattformen sitzen genau an diesem Schnittpunkt – regulierte Disziplin trifft auf Open-Source-Tempo.
Warum digitale Assets eine andere operative Herausforderung sind
Drei Faktoren machen diesen Bereich anspruchsvoller als typische Cloud-native Infrastruktur:
Digitale Assets sind Inhaberinstrumente – Downtime bedeutet nicht nur eine schlechte SLA, sondern echtes Geld auf dem Spiel.
Der regulatorische Boden bewegt sich ständig: FINMA heute in der Schweiz, MiCA im Rollout across Europe.
Das Asset-Universum selbst wächst laufend – von Krypto über tokenisierte Wertpapiere bis zu NFTs und CBDCs – und die Plattform muss sich weiterentwickeln, ohne kaputtzugehen, was bereits live ist.
Wie es einer unserer Partner, Taurus, formuliert hat: „We run on OpenShift, they run on OpenShift – we speak the same language.“
Drei Muster, die wir in regulierter Finanzinfrastruktur sehen
Muster 1: Stabiler Kern, agiler Rand. Das klarste Beispiel ist die acrevis Bank, wo ein bewährtes, reguliertes Kernbankensystem (Finnova) unangetastet bleibt, während eine cloud-native Schicht auf APPUiO/OpenShift, gebaut mit Lagoon, am Rand schnell iteriert – verbunden über ein VPN/API-Gateway. Das ist kein Strangler-Fig-Pattern. Die Schnittstelle zwischen den beiden Schichten ist genau dort, wo Governance stattfindet. Eine Digital-Asset-Plattform ist per Design ein agiler Rand – deshalb verbinden alle 30+ Bankkunden von Taurus ihre Digital-Asset-Fähigkeiten am Rand eines stabilen Kerns.
Muster 2: Plattform-Betrieb delegieren, den eigenen Kern behalten. Jeder konzentriert sich auf seine eigene Schicht: Banken auf ihr Geschäft, Finnova auf Banking-Software, VSHN auf den Plattformbetrieb. Nachdem Taurus zu managed OpenShift gewechselt ist, waren sie in 30+ Institutionen, 9 Ländern und auf 3 Kontinenten aktiv, wobei mehrere freigewordene FTEs von der Plattformwartung in Richtung Produkt und globale Expansion umgeleitet wurden. Das Delegieren des Plattformbetriebs konzentriert auch die Compliance-Last auf jene, die sie am besten tragen können – deshalb hält VSHN ISO 27001 und ISAE 3402 Type 2 und arbeitet nach FINMA-Richtlinien.
Muster 3: Evolutionäre Migration statt Big Bang.Taurus ist nicht mit einer vollständig managed Enterprise-Plattform gestartet – sie sind in drei bewussten Etappen hineingewachsen: vanilla Kubernetes 2018, dann OKD (Community OpenShift), und heute managed Red Hat OpenShift bei VSHN. Jeder Schritt war für diese Wachstumsphase richtig. Die Lektion: Du brauchst nicht ab Tag eins den vollen managed Stack, aber du musst den Übergabepfad von Anfang an mitdenken.
Operative Praktiken, die Finanz-taugliche Infrastruktur real machen
Ein paar Praktiken haben sich in diesem Bereich als nicht verhandelbar herausgestellt: zweiwöchentliche Zero-Downtime-Upgrades als Policy, nicht als Wunschdenken – denn aufgeschobene Upgrades werden still und leise zu Security-Schulden und Compliance-Risiko. Selbstheilende Infrastruktur ist nicht nur eine Frage der Zuverlässigkeit, sondern auch ein Compliance-Prinzip. Und zertifizierte Operatoren schlagen DIY, selbst bei etwas so gut verstandenem wie Elasticsearch – ECK zu nutzen gibt dir einen sauberen Audit-Trail ohne unsupportete Anpassungen.
Die Ergebnisse sprechen für sich: Nach dem Wechsel ging Taurus von rund 12 kundenwirksamen Incidents pro Monat auf null zurück, mit einer SLA-Erreichung, die von 99 % auf 100 % gestiegen ist – getrieben durch 24/7 managed Ops, direkte Red-Hat-Eskalation und zertifizierte Operatoren.
Der ehrliche Teil: was nicht funktioniert hat
VSHN-typisch bin ich nicht bei der Erfolgsgeschichte stehen geblieben. Ein paar offene Fragen, die ich mit dem Wissen von heute härter hinterfragen würde: Kam die Migration von OKD zu managed OpenShift zu spät, und was hat diese Zwischenphase tatsächlich gekostet? Wie hältst du Konsistenz auf globaler Ebene, wenn Multi-Geo-Compliance unterschiedliche Partner in unterschiedlichen Regionen bedeutet? Wie balancierst du einen stabilen zweiwöchentlichen Plattform-Rhythmus gegen ein Ökosystem, das sich schneller bewegt als die meisten Enterprise-Software-Zyklen? Und wonach sollte ein RFP eigentlich screenen, über technische Specs hinaus – Agilität, Eskalationswege und die Bereitschaft, gemeinsam zu gestalten statt nur auszuführen?
Highlights vom Forum
Ein paar Dinge sind mir über die zwei Tage in London hinaus, über meinen eigenen Talk hinweg, in Erinnerung geblieben.
Plattformen sind wichtig, egal in welcher Branche. Ob du Infrastruktur für Finance, Healthcare oder ein ganz anderes Feld betreibst – die zugrunde liegenden Herausforderungen unterscheiden sich kaum. Sicherheit, Verfügbarkeit, Compliance und die Notwendigkeit, schnell zu bewegen ohne Production zu brechen – das sind dieselben Gespräche, egal was auf dem Briefkopf des Regulators steht.
Die Open-Source-Adoption in regulierten Branchen beschleunigt sich. Vor ein paar Jahren fühlten sich „Open Source“ und „regulierte Produktion“ noch wie zwei getrennte Welten an. Heute nicht mehr. Banken hatten früher Angst vor Open Source – heute läuft ihre kritischste Infrastruktur darauf. Der Appetit auf offene, auditierbare, vendor-unabhängige Infrastruktur im Finanzsektor wächst schnell, und die Fragen aus dem Publikum haben diesen Wandel widergespiegelt – die Leute fragen nicht mehr ob, sondern wie.
KI war überall, aber nicht alles. Wenig überraschend war KI in praktisch allen Sessions ein Thema. Aber das Forum hat mich daran erinnert, dass solides Tooling und ehrliche Gespräche zwischen Menschen immer noch das sind, was regulierte Infrastruktur tatsächlich in Production bringt. KI kann helfen, aber sie ersetzt nicht die Grundlagenarbeit.
Danke, London
Danke an die Linux Foundation und die Organisator:innen des Open Source in Finance Forum für zwei Tage mit scharfsinnigen, praxisnahen Gesprächen. Es ist ermutigend zu sehen, wie ernsthaft sich der Finanzsektor inzwischen mit Open Source und Cloud-native Ansätzen für wirklich kritische Infrastruktur auseinandersetzt.
Finanz-taugliche offene Infrastruktur bedeutet nicht, zu ersetzen, was funktioniert – sondern die richtige schnelle Schicht daneben zu bauen und die Plattform an Leute zu übergeben, die sie leben und atmen. Wenn du regulierte Plattformen betreibst und darüber nachdenkst, wie offene Infrastruktur in dieses Bild passt – lass uns reden.
Sovereign Cloud, konkrete Use Cases und ein Saal voller Entscheidungsträger aus der Schweizer Hochschulwelt
Am 23. Juni war VSHN am Cloud Forward Forum Day 2026 in Bern – einer Veranstaltung von Switch für IT-Verantwortliche, Beschaffungsspezialistinnen und Strateginnen aus Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen. Das Thema: Wie lässt sich Public Cloud für die Schweizer Hochschulwelt nutzbar machen – ohne auf Souveränität, Compliance oder Flexibilität zu verzichten?
VSHN war gleich zweimal präsent: mit einem Use Case aus dem Gesundheitssektor und mit einem Elevator Pitch auf der Bühne. Ein Rückblick auf den Tag.
Das grosse Bild: KI, Souveränität und der Druck zur Modernisierung
Den Auftakt machte eine Keynote von Marc Stampfli (NVIDIA), der den aktuellen Moment als industrielle Revolution durch Intelligenz beschrieb – und die Frage aufwarf, was Souveränität bedeutet, wenn KI-Infrastruktur in den Händen weniger globaler Anbieter konzentriert ist. Das setzte den Ton für alles, was folgte: Institutionen wollen schnell vorankommen – aber nicht auf Kosten der Kontrolle über ihre Daten.
Elevator pitches: klare Botschaften, knappe Zeit
In der Elevator-Pitch-Session am Vormittag hatten die Sprecherinnen und Sprecher je drei Minuten Zeit, ihren Standpunkt zu vertreten. VSHN’s Aarno Aukia trat mit einem einzigen, pointierten Argument an: Souveränität ist keine Philosophie mehr – sie ist ein Beschaffungskriterium mit echtem Preisschild.
Sein Ankerbeispiel: Ein EUR-180-Mio.-Cloud-Auftrag der EU-Kommission vom April 2026, bewertet anhand von acht Souveränitätsdimensionen – darunter Supply Chain (20%), Strategic (15%), Operational (15%) und Technology (15%) mit den höchsten Gewichtungen. Die Konsequenz in der Praxis: Das Joint Venture von Thales und Google kostete Proximus eine volle SEAL-Stufe gegenüber rein europäischen Mitbewerbern. Souveränität schlägt sich heute direkt in gewonnenen oder verlorenen Aufträgen nieder.
VSHN bewertet sich selbst mit SEAL-3 – demselben Niveau wie die drei stärksten Gewinner in dieser EU-Ausschreibung. Für ein Publikum aus Schweizer Hochschulen, das gerade über Cloud-Beschaffung nachdenkt, kam diese Botschaft zum richtigen Zeitpunkt.
HIN: Sovereign Cloud für Gesundheitsdaten, gebaut auf Exoscale und VSHN
Der Use-Case-Vortrag am Vormittag, der am stärksten mit VSHNs Arbeit resonierte, kam von Mohammad Alavi von Health Info Net (HIN). HIN ist einer der grössten Anbieter im Schweizer Gesundheitssektor. Mohammad schilderte eine Herausforderung, die viele Institutionen kennen: Wie baut man eine moderne, skalierbare Cloud-Plattform für sensible Daten, wenn regulatorische Vorgaben noch lückenhaft sind und der Einsatz hoch ist?
HINs Antwort war, die Regulierungslücke selbst zu schliessen – mit eigenen Grundsätzen für Sicherheit und Datenschutz, und einer souveränen Cloud-Plattform, die gemeinsam mit den Schweizer Partnern Exoscale und VSHN aufgebaut wurde. Das Ergebnis: eine Plattform, die nicht nur HINs eigene Services sicher betreibt, sondern auch HIN-Community-Mitgliedern ermöglicht, eigene Anwendungen auf derselben Infrastruktur zu betreiben.
Ein starkes Beispiel dafür, was Platform Engineering in regulierten Branchen leisten kann: nicht nur Compliance, sondern echte Befähigung anderer, darauf aufzubauen. Die ganze Geschichte findest du in unserer HIN Success Story.
Weitere Use Cases des Tages
Die Nachmittagssessions brachten weitere Perspektiven. AWS, Sparkle und Netcloud beleuchteten Privacy und Compliance als Enabler von Souveränität. SoftwareOne plädierte für Google Workspace als sinnvolle Ergänzung zu Microsoft 365 in Hochschulumgebungen. Und in der Switch-Cloud-Session berichteten FHNW und Swiss Learning Hub von ihren Erfahrungen beim Deployment von Evento – einem Campus-Management-System, das an vielen Schweizer Fachhochschulen eingesetzt wird – in die Switch Cloud, inklusive Stolpersteine und Early-Adopter-Lektionen.
Bechtle präsentierte ausserdem ein KI-gestütztes Datenzugriffsprojekt der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER in Basel: Mit Azure OpenAI Services und Microsoft Fabric können Forschende klinische Daten per natürlicher Sprache abfragen – ein Beispiel dafür, wie KI ihren Weg in sehr konkrete, regulierte Workflows findet.
Was wir mitnehmen
Cloud Forward ist ein fokussiertes Event – keine grosse Messe, sondern ein Raum, in dem Schweizer Hochschulinstitutionen echte Entscheidungen miteinander abgleichen. Das wiederkehrende Thema über alle Sessions hinweg: Souveränität ist kein Compliance-Haken, der abgehakt wird – sie ist ein Designprinzip, das Architektur, Partnerwahl und langfristige Flexibilität prägt.
Genau das ist die Art von Platform-Thinking, die VSHN zu Kunden wie HIN bringt – und das Gespräch, das wir mit Schweizer Institutionen weiterführen wollen, die vor denselben Herausforderungen stehen.
Neugierig, wie eine souveräne, Kubernetes-basierte Cloud-Plattform für deine Organisation aussehen könnte? Lass uns reden.
Das Swiss Software Festival war zurück in Basel am 24.06.2026 – und die zweite Ausgabe hat alles gehalten, was die erste versprochen hat und noch vieles mehr. Rund 650 Personen versammelten sich im uptownBasel in Arlesheim, um über Software, Plattformen und die Kräfte zu sprechen, die unsere Branche gerade grundlegend verändern: AI und Sovereignty. VSHN war wieder als Matterhorn-Sponsor dabei und hat nicht nur teilgenommen, sondern auch das Programm wieder aktiv mitgestaltet.
Ein Festival, das seinen Rhythmus gefunden hat
Die zweite Ausgabe eines Events ist immer ein Lackmustest. Das erste Jahr läuft auf Begeisterung. Das zweite zeigt, ob dahinter wirklich etwas steckt. Das Swiss Software Festival 2026 hat diese Frage klar beantwortet: mehr Teilnehmende, mehr Energie und ein Programm, das sich wirklich durchdacht anfühlt. Im uptownBasel in Arlesheim war vom ersten Moment an Leben. Mit Gesprächen in den Gängen, die bis weit in den Abend hinein andauerten.
Draussen war es ungewöhnlich heiss für einen Juni in Basel. Wer sich abkühlen wollte, wusste, wo er hinmusste: der gemeinsame Stand von VSHN und Red Hat war der erfrischendste Ort im Gebäude. Ein guter Grund, vorbeizuschauen, ins Gespräch zu kommen und herauszufinden, was wir gerade bauen.
Aarno auf der Hauptbühne: digitale Souveränität ist keine Option
VSHN Gründer Aarno Aukia trat in der Plenar-Session auf, um für digitale Souveränität zu plädieren – nicht als Compliance-Pflicht, sondern als echte architektonische Entscheidung, vor der heute jedes Engineering-Team steht. In einer Welt, in der KI-Organisationen in Richtung Bequemlichkeit und Geschwindigkeit zieht, war Aarnos Keynote ein nüchterner Gegenpol: Die Frage, wo deine Plattform läuft, wer sie kontrolliert und ob du ihr vertrauen kannst, ist längst keine rein rechtliche Frage mehr. Sie ist eine Engineering-Frage.
Aarno war ausserdem Teilnehmer einer Panel-Diskussion, in der es noch etwas tiefer ging: um die Spannungsfelder zwischen offenen Ökosystemen und souveräner Infrastruktur. Die Fragen waren pointiert – ein Zeichen dafür, dass das Thema für die meisten Teams im Saal längst nicht mehr abstrakt ist.
Schau dir Aarno’s Keynote an:
Tech Track 2: Platform Engineering unter Druck
VSHN’s Markus Speth leitete Tech Track 2 – Platform Engineering and Software Architecture – gemeinsam mit den Co-Chairs Andreas von ti&m und Florian von Abacus Research. Der Track umfasste zwei vollständige Sessions zu den zwei Kräften, die Platform Engineering gerade in entgegengesetzte Richtungen ziehen: KI und Souveränität.
KI will Geschwindigkeit und Flexibilität. Digitale Souveränität will Kontrolle und Transparenz. Deine Plattform steckt mittendrin.
Die Morgen-Session widmete sich KI-nativen Plattformen: Was bedeutet es, wenn Software sich selbst umschreibt, wenn Agents Zugriff auf Infrastruktur erhalten, und wo wächst die Kompetenzlücke still und leise? Eficode, White Duck, Noser Engineering und Adobe brachten praxisnahe Erfahrungen aus Systemen mit, bei denen KI keine Funktion ist, sondern ein Teil des Fundaments. Beide Sessions schlossen mit offenen Diskussionsrunden, die das Publikum intensiv genutzt hat. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an alle Teilnehmer und die vielen spannenden Fragen!
Der Nachmittag stellte Souveränität und Offenheit als echte architektonische Entscheidungen in den Mittelpunkt. Den Auftakt machte VSHN’s Tobias Brunner mit einem Talk, den man so schnell nicht vergisst: „Furniture, not lumber: what sausages, furniture and airplanes have to do with digital sovereignty.“ Die Analogie traf genau ins Ziel – eine einprägsame und überraschend präzise Art zu erklären, warum nicht alle Sovereignty-Versprechen gleich viel wert sind, und was es wirklich bedeutet, auf einer Infrastruktur aufzubauen, der man vertrauen kann. Speakers von PHOENIQS, Abacus Research und ti&m ergänzten die Session mit verschiedenen Perspektiven darauf, warum offene Infrastrukturentscheidungen Konsequenzen haben, die weit über Vendor-Lock-in hinausgehen.
Besonders gefreut hat uns der Auftritt von Mohammad Alavi von HIN (Health Info Net) – einem VSHN-Kunden – der im dedizierten Sovereignty Track des Festivals gesprochen hat. Einen Kunden auf der Bühne zu erleben, der über reale Souveränitätsfragen im Schweizer Gesundheitswesen berichtet, war eines der Highlights des Tages und eine Erinnerung daran, dass diese Diskussion für die Organisationen, mit denen wir arbeiten, alles andere als abstrakt ist.
Und das Lego geht an…
Kein VSHN-Messeauftritt ohne Lego-Verlosung. Dieses Mal stand ein Lego Harry Potter Set auf dem Spiel – und gewonnen hat Daniel Haß. Herzlichen Glückwunsch Daniel, viel Spass beim Bauen! 🧱
Bis nächstes Jahr
Das Swiss Software Festival etabliert sich auf dem Schweizer Tech-Kalender. Es will keine riesige Konferenz sein – es will eine gute sein. Mit 650 Teilnehmenden, einem sorgfältig kuratierten Programm, einer wirklich tollen Location und spannenden Gesprächen, gelingt das.
Danke an Swiss Made Software für eine grossartige zweite Ausgabe und an alle, die am Stand vorbeigeschaut, Tech Track 2 besucht oder Aarno und Tobias auf der Bühne erlebt haben.
Gewinne Tickets für das Swiss Software Festival 2026
15. Juni 2026
Das Swiss Software Festival geht in die zweite Runde – und wir verlosen Tickets. Wie du gewinnen kannst und was VSHN am 24. Juni 2026 nach Basel mitbringt, erfährst du hier.
Zurück in Basel: Das Swiss Software Festival geht in die zweite Runde
Als das Swiss Software Festival letztes Jahr zum ersten Mal stattfand, hat es sich sofort als eine der relevantesten Veranstaltungen für die Schweizer Softwarebranche etabliert – ein ganztägiges Event, das Ingenieurinnen und Ingenieure, Software-Architektinnen und -Architekten, Produktverantwortliche und Entscheidungsträger unter einem Dach versammelt. VSHN war von Anfang an als Matterhorn-Sponsor dabei und die erste Ausgabe hat gehalten, was sie versprochen hat: starke Talks, echte Gespräche und ein Publikum, das sich wirklich für die Zukunft der Software in der Schweiz interessiert.
In diesem Jahr kehrt das Festival für seine zweite Ausgabe nach Basel zurück – mit bis zu 700 erwarteten Besucherinnen und Besuchern und einem noch stärkeren Programm aus Plenarveranstaltungen, Leadership-Panels und dedizierten Tech-Tracks. Wir sind stolz, wieder als Matterhorn-Sponsor dabei zu sein und auch dieses Mal gestaltet VSHN nicht nur mit, was auf der Bühne passiert, sondern trägt aktiv zur inhaltlichen Ausrichtung des Festivals bei.
Tickets für das Swiss Software Festival 2026 gewinnen
Um die Vorfreude mit unserer Community zu teilen, verlosen wir 5 Festival-Tickets. Für eine Teilnahme an der Verlosung genügt ein Abonnement von VSHN News, unserem monatlichen Newsletter. Das war’s.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am Mittwoch, 17. Juni um 16 Uhr CEST gezogen. Der Wettbewerb endet zu diesem Zeitpunkt – also rechtzeitig anmelden.
VSHN News abonnieren und gewinnen
Update: Die Gewinner wurden gezogen und sind informiert – herzlichen Glückwunsch!
Was VSHN am Festival macht
Über das Sponsoring hinaus ist VSHN in diesem Jahr wieder tief im Festival verankert – vom Advisory Board, in dem Aarno als Mitglied vertreten ist, bis hin zur Plenary-Bühne, den Tech-Tracks und der Track-Chair-Rolle.
Aarno Aukia – Keynote zu digitaler Neutralität
Aarno Aukia tritt bei der abschliessenden Plenarsitzung Digital Sovereignty: What’s next? auf die Bühne. Seine Keynote trägt den Titel Digital Neutrality: Switzerland’s Engineering Advantage in the AI Era. Digitale Souveränität hat sich von einem Nischenthema zu einer politischen und wirtschaftlichen Priorität entwickelt – und die Schweiz nimmt in dieser Debatte eine besondere Stellung ein. Aarno zeigt auf, was das in der Praxis bedeutet. Anschliessend diskutieren Vertreterinnen und Vertreter von Microsoft, BSI Software, DeepCloud, Xelon und dem Schweizer Nationalrat die Frage im Rahmen eines Leadership-Panels.
Tobias Brunner – Talk über Plattformen und Ökosysteme
Tobias Brunner spricht im Tech Track 2: Platform Engineering & Software Architecture. Sein Talk From platforms to ecosystems – why software innovation is a team sport zeigt, wie Platform-Thinking über reine Infrastruktur-Tooling hinauswächst. Eine Plattform zu bauen ist das eine – daraus ein lebendiges Ökosystem zu machen, in dem Teams, Partner und Produkte gemeinsam wachsen können, ist eine ganz andere Herausforderung. Genau das ist ein Kernthema bei VSHN.
Markus Speth – Track-Chair Tech Track 2
Markus Speth ist als Track-Chair für den Tech Track 2: Platform Engineering & Software Architecture verantwortlich. Der Track deckt das gesamte Spektrum modernen Platform Engineerings ab – von Kubernetes-basierten Control Planes und internen Developer Platforms bis hin zu verteilten KI-Workloads und Multi-Cloud-Strategien. Genau das Terrain, auf dem VSHN täglich unterwegs ist – weshalb wir uns gefreut haben, die inhaltliche Ausrichtung mitgestalten zu dürfen.
Über das Swiss Software Festival 2026
Das Swiss Software Festival wird von Swiss Made Software konzipiert und organisiert und findet in Basel statt. Jetzt in seiner zweiten Ausgabe hat sich das Festival schnell als fester Bestandteil des Schweizer Tech-Kalenders etabliert – ein Ort, an dem die Menschen, die die digitale Zukunft der Schweiz gestalten, Ideen austauschen, Annahmen hinterfragen und neue Kooperationen finden. Mit bis zu 700 Besucherinnen und Besuchern und einem Programm, das sowohl Leadership-Perspektiven als auch technischen Tiefgang bietet, ist es eine der wenigen Veranstaltungen, die für Ingenieurinnen und Ingenieure ebenso relevant ist wie für Führungskräfte.
Nutze deine Chance und abonniere VSHN News bis am 17. Juni um 16 Uhr – für die Chance, dein Ticket zu gewinnen.
Eine weitere grossartige Ausgabe der Cloud Native Zürich liegt hinter uns. An den beiden miteinander verbundenen Veranstaltungsorten Abaton und Soho Zürich kamen mehr als 400 Teilnehmende – darunter Platform Engineers, Kubernetes-Praktikerinnen und -Praktiker, Entwicklerinnen und Entwickler, Operatorinnen und Operator sowie Open-Source-Enthusiastinnen und -Enthusiasten – zusammen, um einen Tag voller Wissensaustausch, Networking und spannender Diskussionen in vier Tracks zu erleben.
Erstmals gab es dabei auch einen eigenen Sovereignty Track. VSHN war stolz darauf, erneut als Silver Sponsor dabei zu sein, während Servala den Sovereignty Track sponserte.
VSHN Stand mit Legos 🙂
Danke an alle, die an unserem Stand vorbeigekommen sind und mit uns über Kubernetes und OpenShift, Platform Engineering, digitale Souveränität, Servala, APPUiO, Codey und das europäische Cloud-Native-Ökosystem diskutiert haben. Und natürlich: Auch dieses Jahr haben unsere LEGO-Sets neue Besitzerinnen und Besitzer gefunden. 🙂
Auf der Bühne
Dieses Jahr waren wir nicht nur am Stand, sondern auch aktiv im Programm vertreten:
Tobias Brunner erzählte die Geschichte von Servala. Bei VSHN betreiben wir seit Jahren Managed Services für Schweizer Unternehmen – aber unseren Kundinnen und Kunden fehlte das, was sie von AWS und anderen Hyperscalern gewohnt waren: ein Marketplace, ein Self-Service-Portal, ein paar Klicks. Genau diese Lücke füllt Servala, und Tobias zeigte in seinem Talk, wohin sich Servala als wachsendes Ökosystem aus Cloud-Anbietern, Software-Herstellern, Managed Service Providern und Implementation Partnern entwickelt.
Aarno Aukia sprach darüber, wie sich LLMs Cloud-native betreiben lassen – mit einem Open-Source-Stack auf Kubernetes, bestehend aus Kubeflow, vLLM, LiteLLM und llm-d. Sein Punkt: Wer mehr Kontrolle über Kosten, Datenstandort, Modellwahl und Betrieb haben möchte, muss LLMs nicht zwingend über Hyperscaler-APIs konsumieren.
Und im neuen Sovereignty Track war Markus Speth Track Lead und durfte eine Podiumsdiskussion mit Perspektiven aus dem gesamten Ökosystem moderieren – vom Implementation Partner über Cloud-Anbieter und Managed Service Provider bis hin zu Software-Hersteller und der Zivilgesellschaft. Den ausführlichen Rückblick dazu gibt es hier: Digitale Souveränität – Perspektiven aus dem Ökosystem.
Eine starke Keynote
Ein besonderes Highlight war wie letztes Jahr die Keynote von Thomas Zurbuchen – es ist immer wieder beeindruckend, mit welcher Klarheit er den Bogen von der grossen Wissenschaft zu den Fragen schlägt, mit denen wir uns in der Cloud-Native-Welt täglich beschäftigen.
Rechenzentren im All?
Thomas Zurbuchen sprach auch kurz die Idee an, Rechenzentren im Weltraum zu betreiben. Dabei meinte er, dass sich die Wirtschaftlichkeit in den kommenden Jahren verschieben wird – auf der einen Seite durch steigende Energiekosten auf der Erde und auf der anderen Seite durch sinkende Kosten bzw. Effizienzgewinne beim „Payloads ins All bringen“.
Die Einschätzungen dazu gingen im Anschluss deutlich auseinander. Die Idee sorgte zwar für Aufmerksamkeit, wurde aber sowohl hinsichtlich der wirtschaftlichen Annahmen als auch der Aussage, dass solche Systeme im All „sicherer“ seien als auf der Erde, in weiteren Gesprächen am Apéro sehr kritisch eingeordnet.
Aber ganz ehrlich – lustig wäre es ja schon: Stell dir vor dein Kollege muss mal schnell “eine Disk tauschen” und dann siehst du dabei zu, wie der Engineer ins All geschossen wird… 🙂
Danke an die Organisatoren
Ein grosses Dankeschön an das Team von Cloud Native Zürich für eine rundum gelungene Veranstaltung – von der Programmgestaltung bis zur Location hat einfach alles gepasst, und das Niveau wird von Jahr zu Jahr höher. Wer nicht dabei sein konnte oder einen Talk verpasst hat: Die Aufzeichnungen werden über die offiziellen Kanäle von Cloud Native Zürich veröffentlicht – schaut dafür auf cloudnativezurich.ch vorbei.
Werdet Teil des Ökosystems
Interessieren euch digitale Souveränität, souveräne Managed Services oder das Servala-Ökosystem? Schaut bei Servala vorbei und meldet euch, wenn ihr Teil unseres wachsenden Netzwerks aus Cloud-Anbietern, Software-Herstellern und Implementation Partnern werden möchtet.
Eine Tour durch unser digital-souveränes Ökosystem – Liene am KCD Czech & Slovak 2026
8. Juni 2026
Am KCD Czech & Slovak 2026 in Prag habe ich das Publikum durch fünf Jahre Aufbau eines digital-souveränen Managed-Services-Ökosystems geführt – die Architekturen, die funktioniert haben, die, die wir verworfen haben, und das grosse Bild, wohin das alles führt. Die Konferenz fand am 21. und 22. Mai an der Fakultät für Informationstechnologie der CTU in Prag statt, in drei Sprachen und mit der gesamten europäischen Cloud-Native-Community.
Meiner Gewohnheit entsprechend habe ich den ganzen Vortrag rund um tschechisches Essen aufgebaut – jedes Kapitel der Reise mit einem Gericht verknüpft.
Schau dir die Aufzeichnung meines Vortrags an
Der Ausgangspunkt: ein einzelnes Kundenprojekt
Die Geschichte beginnt im Februar 2021 mit dem, was wie ein normales Kundenprojekt aussah. Die Zutaten: Crossplane v0.17, MariaDB, Redis und ein externes Cloud Foundry, das Datenbanken auf Abruf über die Open Service Broker API benötigte. Wir nannten das Framework 0.1.
Die Architektur war bereits erkennbar das, worauf wir später aufbauen würden – ein Control-Plane-Cluster mit Crossplane, XRDs und Compositions, der über provider-helm, provider-sql und provider-kubernetes mit einem oder mehreren Service-Clustern kommuniziert. Kunden bestellten eine Instanz, Crossplane komponierte sie, und die richtigen Helm-Releases, Datenbankobjekte, Benutzer und Kubernetes-Ressourcen erschienen im Service-Cluster. Vier Umgebungen: dev, nonprod, prod-nonpremium, prod-premium.
Das funktionierte. Also stellte ich die naheliegende Folgefrage: Wenn es für einen Kunden funktioniert, kann es ein Produkt werden?
AppCat 1.0: vom Projekt zur Plattform
Im Dezember 2022 hatten wir AppCat 1.0 – den VSHN Application Catalog – zunächst an externe Services angebunden, dann ab 2025 mit unserem eigenen Katalog aus managed PostgreSQL, Redis, MariaDB, Keycloak und MinIO. Das Framework hatte sich zu dem weiterentwickelt, was wir heute Framework 1.0 nennen: ein klarer Stack mit Service Definitions (XRDs), Service Implementations (Compositions), Crossplane als Control Plane und Provider-Plugins für $App, $Cloud und Helm – alles über die Kubernetes-API gesteuert und über die OSB-API exponiert.
Das ist das Bild, das die meisten sehen, wenn wir bei VSHN über Crossplane sprechen. Wir betreiben es seit 2021 in Produktion, sind offizieller Crossplane-Vendor und vertreten gerne die These, dass man aufhören sollte, mit Terraform-State zu kämpfen, und die Infrastruktur stattdessen über Kubernetes verwalten sollte. Aber das Framework-Diagramm auf einer Folie verbirgt alles, was einen Managed Service tatsächlich managed macht.
Das unspektakuläre Mittelstück: alles, was einen Service managed macht
Die „more features“-Folie war absichtlich langweilig – eine Wand aus Wörtern, die jeder kennt, der schon mal eine managed Datenbank ernsthaft betrieben hat: Backup, Restore, Logs, Metriken, Alerting, Wartung, Versions-Upgrade, Skalierung, Benutzerverwaltung. Dazu applikationsspezifische Dinge wie Collabora für NextCloud, plus die freie Wahl der darunter liegenden Infrastruktur für die Kunden.
Hier steckt die eigentliche Ingenieursarbeit. Die Control Plane ist der einfache Teil. Der schwierige Teil ist alles, was man bauen, automatisieren und betreiben muss, bevor sich ein Kunde sonntags um 3 Uhr morgens darauf verlassen kann.
Der Umweg: Split Architecture (und zurück)
Nicht jede Entscheidung übersteht den Kontakt mit der Realität, und ich war offen über eine, die wir rückgängig gemacht haben. Irgendwann versuchten wir eine Split Architecture – die strikte Trennung von Control Cluster und Service Cluster, mit Crossplane auf der einen Seite, Managed Resources und Providern in einem eigenen Namespace, und Instanzen, die in einen Service Cluster deployt werden. Das Diagramm war elegant. Die operative Realität war es nicht.
Also gingen wir zurück zu einem Cluster. Die „Nope – back to one cluster“-Folie – mit dem dramatisch rot eingekreisten Instance-Namespace – sorgte für Lacher, und sie macht einen ernsthaften Punkt: Souveränität und operative Einfachheit schliessen sich nicht aus. Manchmal ist die richtige Antwort die langweilige.
Crossplane v2.0 – bewusste Adoption
Im August 2025 war Crossplane v2.0 am Horizont, mit wesentlichen Änderungen daran, wie Compositions und Packages funktionieren. Unsere Position war einfach: wir warten. Nicht weil wir grundsätzlich konservativ sind, sondern weil das Framework, das wir gebaut hatten, echte Produktions-Workloads trug und die Migration bewusst und nicht opportunistisch erfolgen musste.
In der Zwischenzeit machten wir weiter.
Framework 2.0 und AppSlap
Im Mai 2026 hatten wir Framework 2.0, mit einer viel klareren Trennung zwischen dem, was Service-Maintainer tun, und dem, was Framework-Engineers tun. Service-Maintainer arbeiten mit einem ServiceBundle, das ihre Custom-Functions referenziert. Ein Converter wandelt das in echte Crossplane-Artefakte um – Composition, Composite, Package-Metadata – unter Verwendung der VSHN-Funktions-Stdlib. Die Crossplane-CLI liest diese Artefakte und baut das Crossplane-Package. Die gesamte Pipeline ist das, was wir jetzt AppSlap 2.0 nennen.
Der Punkt dabei ist nicht das Diagramm. Der Punkt ist, dass wir neue Services onboarden können, ohne das Framework drum herum neu zu bauen – was man braucht, wenn man ein Ökosystem und kein Produkt will.
Servala – der souveräne App Store
Im Mai 2026 lief auch die erste Codey-Instanz in Produktion auf Servala – der Teil, der aus einem Framework ein Ökosystem macht. Servala ist, einfach gesagt, ein souveräner App Store: ein Marktplatz und Ökosystem-Hub, der vier Arten von Akteuren verbindet und Services zu Kunden leitet.
Cloud Service Provider bringen souveräne Infrastruktur – Compute, Storage, Network
Software Vendors bringen die Applikationen und Tools, Open Source und kommerziell
Managed Service Provider bringen 24/7-Betrieb und Support
Implementation Partners bringen Beratung und Integration
Servala sitzt in der Mitte. Kunden erhalten souveräne Managed-Applikationen, ohne das Netzwerk selbst zusammenbauen zu müssen, und ohne sich an eine einzelne Partei zu binden.
Das ist es, was ich meine, wenn ich sage, dass Souveränität ein Netzwerk-Problem ist, kein Software-Problem. Kein einzelner Vendor kann glaubwürdig behaupten, von Anfang bis Ende souverän zu sein. Was man tun kann, ist das Bindegewebe aufzubauen, das unabhängig souveräne Provider zu etwas zusammensetzt, das ein Kunde tatsächlich kaufen und betreiben kann.
Was ein souveräner Cloud-Provider mitbringen muss
Eine praktische Anmerkung aus dem Vortrag: Nicht jede Cloud nennt sich souverän, und nicht jede souveräne Cloud ist bereit, diese Art von Stack zu hosten. Ich nannte die konkreten Anforderungen: eine echte API zur Verwaltung von Cloud-Ressourcen, Self-Service-VM-Provisionierung, Upload eigener VM-Base-Images, S3-kompatibles Object Storage, schnelles SSD-Block-Storage, CSI-Storage-Attachments im grossen Massstab (100+), ein Managed Load Balancer mit 100+ Listeners, NAT Gateway und Firewall. Fehlt eines davon, landet das Ökosystem nicht.
Das sind keine exotischen Anforderungen. Sie sind die Baseline, die Hyperscaler vor einem Jahrzehnt normalisiert haben. Die gute Nachricht ist, dass eine wachsende Zahl europäischer und Schweizer Provider heute alle Punkte erfüllt – was das ganze Projekt 2026 realistisch macht, was vor fünf Jahren noch nicht der Fall gewesen wäre.
Immer im Bau
Eine der Folien zeigte nur ein Bild der Sagrada Família. Ich habe den Witz – und den Ernst dahinter – aufgegriffen. Ein souveränes Ökosystem aufzubauen ist ein langer Prozess. Es gibt keine Version, in der man fertig wird, ein Foto macht und geht. Das Framework wird sich weiterentwickeln, Crossplane wird sich weiterentwickeln, Partner werden kommen und gehen, und Kunden werden Dinge verlangen, an die noch niemand gedacht hat.
Die CNCF-Landscape-Folie machte denselben Punkt auf andere Weise – das Cloud-Native-Ökosystem ist riesig, und auf seinen Schultern zu stehen ist der einzig vernünftige Weg, etwas in diesem Massstab zu bauen. Souveränität bedeutet nicht, alles neu zu erfinden. Es bedeutet, die richtigen Dinge zusammenzustellen, mit den richtigen Partnern, in den richtigen Jurisdiktionen, und sich die Option offenzuhalten, die Meinung zu ändern.
Fazit
Nach fünf Jahren sticht eine Lehre über alle anderen hinaus: Digitale Souveränität ist kein Produkt, das ein einzelnes Unternehmen verkaufen kann. Es ist ein Ökosystem, das gemeinsam aufgebaut werden muss.
Danke, Prag
Herzlichen Dank an die Organisatoren des KCD Czech & Slovak und die lokale Cloud-Native-Community für zwei hervorragende Tage an der FIT ČVUT. Die Gespräche nach dem Vortrag waren genauso wertvoll wie der Vortrag selbst – es ist klar, dass viele Menschen in ganz Europa intensiv darüber nachdenken, wie ein souveränes, offenes und operativ ernsthaftes Cloud-Native-Ökosystem aussehen sollte.
Die Diskussionen, Fragen und das Feedback nach der Session haben mich wirklich begeistert. Es ist ermutigend zu sehen, wie gross das Interesse an praktischen Ansätzen zur digitalen Souveränität ist und wie viele Organisationen ähnliche Herausforderungen angehen.
Wenn du souveräne Cloud-Plattformen, Managed Services oder Ökosystem-Partnerschaften aufbaust, würde ich mich freuen, Erfahrungen auszutauschen und zu erkunden, wie wir zusammenarbeiten können.
Möchtest du mehr über VSHNs Arbeit an digital-souveränen Managed Services erfahren? Besuche crossplane.ch, servala.com oder appcat.ch.
Über den VSHN Application Catalog (AppCat)
VSHN Application Catalog (AppCat) ist VSHNs Plattform zur Bereitstellung von produktionsreifen Managed Services über mehrere Cloud-Provider und Kubernetes-Umgebungen hinweg. Auf Crossplane und Kubernetes aufgebaut, automatisiert AppCat den vollständigen Lebenszyklus von Services wie PostgreSQL, MariaDB, Redis und Keycloak – von der Provisionierung und Upgrades bis hin zu Backups, Monitoring und Day-2-Operationen.
Was als Lösung für ein einzelnes Kundenprojekt begann, hat sich zu einem Framework entwickelt, das Managed Services für Organisationen in der Schweiz und darüber hinaus betreibt. AppCat ermöglicht es Kunden, Services über Self-Service-Schnittstellen zu beziehen, während Operatoren eine konsistente Möglichkeit erhalten, Applikationen über verschiedene Infrastrukturen hinweg zu verwalten.
Heute ist AppCat ein zentraler Baustein des breiteren souveränen Ökosystems, das in meinem Vortrag vorgestellt wurde. Es bietet die Automatisierungs- und Betriebsgrundlage, die es Managed-Service-Providern, Cloud-Providern, Software-Vendoren und Implementation-Partnern ermöglicht, über Plattformen wie Servala zusammenzuarbeiten – bei gleichzeitiger Offenheit, Portabilität und Wahlfreiheit für die Kunden.
Cloud Native Computing Switzerland Meetup Mai 2026 Recap
22. Mai 2026
Am 21. Mai 2026 hat sich die Cloud Native Computing Switzerland Meetup Community wieder im VSHNtower in Zürich getroffen – für einen Nachmittag mit technischen Vorträgen, Diskussionen und Austausch in der Community.
Mit inzwischen über 3.000 Mitgliedern in der Meetup-Gruppe bringt die CNC Switzerland Community nach wie vor Platform Engineers, DevOps-Leute, Architekt:innen und Open-Source-Begeisterte aus dem Schweizer Cloud-Native-Umfeld zusammen.
Die Mai-Ausgabe brachte vier Vorträge auf die Bühne: von Kubernetes-nativer Deployment-Orchestrierung über Rust im Cluster bis hin zu Open-Source-Governance im KI-Zeitalter und Cluster Autoscaling jenseits der grossen Cloud-Anbieter.
Begrüssung und News aus der Community
Das Meetup startete wie immer mit einer kurzen Begrüssung durch die Organisatoren und ein paar Updates aus der Community. Die Grundsätze des CNC Switzerland Meetups bleiben dabei unverändert:
Alle Talks sind technisch und mit Open-Source-Fokus
Keine Produkt- oder Verkaufspitches
Talks werden auf Englisch gehalten
Speaker:innen aus unterrepräsentierten Gruppen sind ausdrücklich willkommen
So bleibt das Meetup ein echtes Community-Event für Technikerinnen und Techniker und keine Marketingbühne.
Kuberik: Sichere Deployments für Kubernetes – ohne Handarbeit
Luka Rumora
Luka Rumora eröffnete das Programm mit einem Blick darauf, woran Continuous Delivery auf Kubernetes in der Praxis bis heute scheitert. Die meisten Teams, so seine Beobachtung, stecken in einer von zwei Welten fest: GitOps-Setups, die mit dem Anwenden von Manifests aufhören – oder fragile CI-Pipelines aus Bash-Skripten und Workarounds. Echtes End-to-End-Delivery sieht anders aus.
Die Bausteine einer guten Deployment-Pipeline kennt man: Canaries, Health Checks, Smoke Tests, Promotion-Schritte, Rollback. Was fehlt, ist eine native und wiederverwendbare Art, das alles in Kubernetes zu kombinieren. Werkzeuge wie Argo Rollouts, Flagger oder Kargo lösen jeweils einen Ausschnitt – aber nie die ganze Pipeline.
Genau hier setzt Kuberik an. Es orchestriert den ganzen Weg vom Release bis in die Produktion – erkennen, gaten, ausrollen, verifizieren, promoten – über pluggable Kubernetes-Ressourcen, die sich in bestehende GitOps-Setups einfügen statt sie zu ersetzen.
Der Vortrag zeigte, was ein Kubernetes-nativer CD-Ansatz konkret bringt:
step-basierte Pipelines werden durch wiederverwendbare Ressourcen ersetzt
Canaries, Verifikation und Rollback laufen über ein gemeinsames Modell
die Integration mit bestehendem GitOps-Tooling bleibt erhalten
Hadi Cherkaoui, 17 Jahre alt und Lernender Plattformentwickler EFZ bei der CM Informatik AG, brachte eine erfrischend unbequeme These mit: Das Operator-Pattern, auf dem viele im Raum ihren Arbeitsalltag aufbauen, ist nicht immer die richtige Wahl.
Das Projekt Anvil ist ein Kubernetes-natives Server-Panel für Minecraft, geschrieben in Rust. Pro Server entstehen StatefulSet, PVC und Service – direkt per kube-rs-Aufruf, ohne CRD und ohne Controller. Den State hält die Kubernetes-API selbst, jede Benutzeraktion ist ein direkter API-Call.
Mindestens so spannend wie die Umsetzung war die Argumentation dahinter: Ein Controller lohnt sich dort, wo es autonomen State zu reconcilen gibt. Wo das nicht der Fall ist, wird er zur unnötigen Ceremony. Anvil zeigt, wie die imperative Alternative aussehen kann – betrieben auf einem k0s-Cluster im Homelab.
Was man aus dem Talk mitnehmen konnte:
Nicht jede Kubernetes-native Anwendung braucht einen Controller.
Direkte API-Calls sind ein völlig legitimes Pattern.
Rust und kube-rs harmonieren überraschend gut.
Homelabs bleiben ein guter Ort, um vermeintliche Defaults zu hinterfragen.
Vadim Bauer, Maintainer des CNCF-Projekts Harbor, sprach über eine Frage, die in Open Source gerade zur Schlüsselfrage wird: Wie hält man ein Projekt zusammen, wenn KI-gestützte Beiträge schneller hereinkommen, als Maintainer sie überhaupt reviewen können?
KI-Beiträge pauschal zu verbieten, sei keine Lösung – sich vom schieren Volumen die Richtung des Projekts wegspülen zu lassen, aber genauso wenig. Aus den Erfahrungen mit Harbor und Harbor Satellite teilte Vadim das Playbook, mit dem sein Team versucht, die Übersicht zu behalten:
Eine klare Projektrichtung definieren, damit Beitragende – ob Mensch oder KI-gestützt – wissen, was im Scope ist.
Explizite Akzeptanzkriterien und Guardrails setzen.
KI auch auf Maintainer-Seite einsetzen, um Beiträge zu triagieren, zu reviewen und zu filtern.
Als Projekt klar entscheiden, was Core ist, was Extension – und was schlicht ausserhalb des Scopes liegt.
Ein ehrlicher Blick darauf, was funktioniert, was nicht – und wie sich Open-Source-Projekte im Zeitalter von Vibe Coding neu organisieren müssen.
Einen Kubernetes Cluster Autoscaler Provider mit externalgrpc bauen
Marco De Luca – VSHN
Den Abschluss machte ein technischer Deep Dive von Marco De Luca aus dem VSHN-Team. Auf mdnix.io schreibt er über Infrastruktur, Linux, Kubernetes und die Dinge, die er nebenbei baut.
Der Kubernetes Cluster Autoscaler entscheidet, wann skaliert wird – aber nicht, wie eine VM entsteht. Das ist Sache des Cloud Providers, und der Upstream-Tree deckt vor allem die grossen Anbieter ab. Regionale und spezialisierte Clouds bleiben aussen vor. Mit externalgrpc lässt sich praktisch jede Cloud per gRPC an den Autoscaler anbinden.
Marco nahm das Publikum mit durch:
wie der Cluster Autoscaler intern funktioniert und wo der Cloud Provider andockt
die Implementierung eines Out-of-Tree-gRPC-Providers für einen Schweizer IaaS-Anbieter
die Design-Entscheidungen und die Stellen im Contract, die wirklich zählen
die Stolpersteine, die man erst beim Lesen des Autoscaler-Sourcecodes findet
Am Ende hatten die Teilnehmenden eine klare Vorstellung davon, wie sich Autoscaling auch an Clouds anbinden lässt, die nicht auf der Upstream-Liste stehen – ein Thema, das besonders im Schweizer Umfeld relevant ist, wo souveräne und regionale Cloud-Anbieter eine wichtige Rolle spielen.
Nach den Vorträgen blieben viele noch für das Networking und den traditionellen Apéro – bei Kubernetes-nativer Delivery, Rust, Open-Source-Governance und Autoscaling gab es genug Gesprächsstoff.
Genau dafür gibt es diese Meetups: Engineers aus unterschiedlichen Firmen, die Praxiserfahrungen, Lessons Learned und Open-Source-Lösungen teilen – sie sind das, was die Schweizer Cloud-Native-Community ausmacht.
Am besten gleich abonnieren, dann verpasst du keine neue Folge.
Mach mit in der Community
Das Cloud Native Computing Switzerland Meetup richtet sich an alle, die mit Cloud-Native-Technologien und Open Source arbeiten – Engineers, Architekt:innen, Entwickler:innen.
Du möchtest selbst einen Talk halten oder dein Projekt vorstellen oder die Meetup-Location und den Apéro sponsern? Reich deinen Vorschlag hier ein.
VSHN ist wieder Matterhorn-Sponsor des Swiss Software Festival 2026
19. Mai 2026
Wir freuen uns, dass VSHN auch dieses Jahr wieder Matterhorn-Sponsor des Swiss Software Festival 2026 ist. Das Festival findet am 24. Juni 2026 im uptownBasel in Arlesheim statt und bringt über 600 Peers, zwei Plenarsessions und mehr als 75 Speaker:innen in sieben thematischen Tracks und zwei Special Tracks zusammen.
Die diesjährige Ausgabe hat einen klaren Fokus, und der liegt uns am Herzen: In Zeiten geopolitischer Unsicherheit suchen Schweizer Unternehmen und Organisationen vermehrt nach autonomiefördernden, in der Schweiz entwickelten Lösungen für digitale Souveränität. Genau diese Diskussion wollen wir mitgestalten – nicht nur als Sponsor, sondern auch auf der Bühne und hinter dem Programm.
Aarno Aukia hält eine Keynote in der Eröffnungs-Plenarsession
VSHN-Mitgründer Aarno Aukia ist einer der Keynote-Speaker in der Plenarsession 1, „The future of software development“. Sein Vortrag „Digital Neutrality: Switzerland’s Engineering Advantage in the AI Era“ greift eine Frage auf, die sich durch das ganze Festival zieht: Wer entwickelt künftig Software, Mensch oder Maschine, und was bedeutet das für die Position der Schweiz in einer von KI geprägten Welt?
Er teilt sich die Bühne mit Keynote-Speaker:innen von UBS, IMD und ti&m, gefolgt von einem Leadership-Panel mit Stimmen von Adnovum, Adobe und Abacus Research – eine starke Besetzung für eine Diskussion darüber, wohin sich die Schweizer Softwarebranche entwickelt.
VSHN ist Track Chair von Tech Track 2: Platform Engineering & Software Architecture
Ausserdem sind wir Track Chair von Tech Track 2, „Platform Engineering & Software Architecture“. Moderne Softwaresysteme brauchen mehr als Tooling – sie brauchen durchdachte Architektur und resiliente Plattformen. Dieser Track widmet sich Platform Engineering, Internal Developer Platforms, verteilten Systemen und Cloud-native-Runtime-Strategien, von Kubernetes-basierten Control Planes bis zu verteilten KI-Workloads.
Unser Product Manager & Partner Tobias Brunner steuert einen Vortrag mit dem Titel „From platforms to ecosystems – why software innovation is a team sport“ bei, gemeinsam mit Speakern von Eficode, White Duck, Abacus Research und Noser Engineering.
Wir sehen uns in Arlesheim
Das Swiss Software Festival ist zu einem einzigartigen Treffpunkt für das Schweizer Software-Ökosystem geworden, und die Themen auf der diesjährigen Agenda – Souveränität, Platform Engineering und die Rolle von KI in der Softwareentwicklung – liegen genau im Zentrum dessen, was wir bei VSHN tun. Wir freuen uns auf gute Gespräche, spannende Talks und das persönliche Wiedersehen mit der Community.
VSHN ist wieder Sponsor der Cloud Native Zürich 2026
11. Mai 2026
Wir unterstützen die Cloud Native Community seit vielen Jahren und freuen uns sehr, auch 2026 wieder Sponsor der Cloud Native Zürich zu sein.
Die Cloud Native Zürich hat sich über die Jahre zu einem der wichtigsten Cloud-Native-Community-Events der Schweiz entwickelt – mit Plattform Engineers, Kubernetes-Praktikern, Entwicklern, Operators, Architekten, Startups, Unternehmen und Open-Source-Enthusiasten aus dem gesamten Ökosystem.
Bei VSHN war die Unterstützung und Mitgestaltung der Cloud-Native-Community schon immer ein zentraler Teil unserer Arbeit. Von Sponsoring und Teilnahme an Community-Events über die Organisation des Cloud Native Computing Switzerland Meetups bis hin zu Beiträgen zu Open-Source-Projekten und Kubernetes-Ökosystemen – Community war für uns immer wichtig.
Umso mehr freut es uns, auch dieses Jahr wieder als Sponsor dabei zu sein.
Besucht uns an unserem Stand
Wenn ihr an der Cloud Native Zürich teilnehmt, kommt unbedingt an unserem Stand vorbei.
Wir freuen uns auf spannende Gespräche rund um:
Kubernetes & OpenShift
Platform Engineering
Digitale Souveränität
Cloud Native Operations
Servala – Sovereign App Store
APPUiO
Codey
Open Source & europäische Cloud-Ökosysteme
Oder einfach auf ein Hallo und gute Gespräche. Und natürlich könnt ihr an unserem Stand auch dieses Jahr wieder ein schönes LEGO-Set gewinnen. 😉
Dieses Jahr sponsort und gestaltet Servala ausserdem den dedizierten Sovereignty Track der Cloud Native Zürich 2026 mit.
Der Track bringt Talks und Diskussionen rund um souveräne Cloud-Infrastrukturen, offene Ökosysteme, digitale Souveränität und praktische Cloud-Native-Ansätze für unabhängige Infrastrukturstrategien zusammen.
Tobias Brunner: Wie man einen souveränen App Store baut
Bei VSHN betreiben wir seit Jahren Managed Services für Schweizer Unternehmen, bevor uns etwas Offensichtliches aufgefallen ist.
Unsere Kunden waren begeistert davon, wie wir ihre PostgreSQL- oder OpenShift-Umgebungen betreiben – aber sie konnten nicht so darauf zugreifen, wie sie es von AWS kannten: über einen Marketplace, ein Self-Service-Portal, ein paar Klicks. Also haben wir begonnen, genau das zu bauen. So ist Servala entstanden.
In diesem Talk zeige ich, wie Servala entstanden ist, was es heute ist und wohin wir es weiterentwickeln wollen. Auf dem Papier ist es ein Marketplace für souveräne Managed Applications wie PostgreSQL, GitLab, Keycloak und Nextcloud, betrieben auf europäischen Cloud-Providern und betrieben von Managed Service Providern, die man kennt und denen man vertrauen kann. In der Praxis entwickelt es sich zu einem Ökosystem aus CSPs, ISVs, MSPs und Implementierungspartnern, die gemeinsam daran arbeiten, dass Souveränität Realität wird.
Ich werde auch ehrlich darüber sprechen, warum diese Arbeit gerade jetzt so dringend ist – und was es braucht, damit ein souveräner App Store erfolgreich sein kann: offene Standards, echte Wahlfreiheit, Partnerschaften.
Paneldiskussion: Digitale Souveränität – Perspektiven aus dem Ökosystem
Markus Speth moderiert die Paneldiskussion „Digital Sovereignty – Perspectives from the Ecosystem“.
Digitale Souveränität wird in Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft breit diskutiert – doch was sie in der Praxis bedeutet, entwickelt sich weiterhin.
In dieser Paneldiskussion teilen die Teilnehmenden Perspektiven und Erfahrungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und beleuchten, wie digitale Infrastruktur entsteht und wie sich Ansätze in diesem Bereich weiterentwickeln.
Panelteilnehmende, die verschiedene Stakeholder im Ökosystem vertreten:
Implementierungspartner: bespinian, Lena Fuhrimann
Cloud Provider: SWITCH, Roman Bachmann
Managed Service Provider: VSHN, Tobias Brunner
Software Vendor: Red Hat, Simon Reber
Gesellschaft: Digitale Gesellschaft, David Sommer
Aarno Aukias Talk: LLMs auf cloud-nativer Art betreiben: Kubeflow, vLLM, LiteLLM und llm-d auf Kubernetes
LLMs müssen nicht ausschliesslich über Hyperscaler-APIs konsumiert werden. Mit Kubernetes und Open-Source-Tools wie Kubeflow, vLLM, LiteLLM und llm-d können Platform-Teams ihren eigenen cloud-nativen LLM-Stack aufbauen – mit mehr Kontrolle über Kosten, Datenlokalität, Modellauswahl und Betrieb.
Bei VSHN glauben wir, dass KI-Plattformen wie andere kritische cloud-native Workloads betrieben werden sollten: automatisiert, beobachtbar, reproduzierbar, sicher und über verschiedene Infrastrukturen hinweg portierbar.
Diese Session zeigt, wie ein Open-Source-LLM-Stack auf Kubernetes aufgebaut werden kann und warum das wichtig ist für Souveränität, Compliance und langfristige operative Kontrolle.
Nicht nur Sponsor, sondern auch aktiv auf der Bühne
Wir freuen uns besonders, dieses Jahr nicht nur als Sponsor mit unserem Booth vertreten zu sein, sondern auch aktiv am Programm mitzuwirken – als Speaker sowie als Moderatoren des Sovereignty Tracks.
Mit Talks, Diskussionen und dem Panel rund um digitale Souveränität möchten wir dazu beitragen, die Themen Open Source, souveräne Cloud-Infrastrukturen und unabhängige digitale Ökosysteme stärker in die Cloud-Native-Community einzubringen.
Ganz besonders freuen wir uns auch darauf, Keynote-Speaker Thomas Zurbuchen wieder live zu erleben.
Jetzt Ticket mit 20% Rabatt sichern
Du möchtest an der Cloud Native Zürich 2026 teilnehmen?
Nutze unseren Rabattcode:
VSHN-20
und erhalte 20% Rabatt auf dein Ticket.
Die Cloud Native Zürich ist eine der besten Möglichkeiten in der Schweiz, um sich mit der lokalen und europäischen Cloud-Native-Community zu vernetzen, neue Ideen zu entdecken, Maintainer und Praktiker kennenzulernen und Erfahrungen rund um Kubernetes, Platform Engineering, AI, Security, Operations und digitale Souveränität auszutauschen.
Egal ob tief technisch, verantwortlich für Plattform-Teams, Produktentwicklung oder einfach interessiert an der Zukunft des Cloud-Native-Ökosystems – dieses Event lohnt sich definitiv.
DevOpsDays Zürich 2026 – Immer noch eines der besten Community-Events der Tech-Szene
8. Mai 2026
Am 6. und 7. Mai 2026 traf sich die Schweizer DevOps- und Cloud-Native-Community erneut in der Alten Kaserne Winterthur zu den DevOpsDays Zurich 2026. Einmal mehr wurde klar, warum dieses Event über die Jahre zu einem so wichtigen Bestandteil der Community geworden ist.
Für uns bei VSHN sind die DevOpsDays Zurich etwas Besonderes. Wir sind seit der allerersten Ausgabe 2016 dabei – als Sponsor, Teilnehmende, Speaker und Community-Mitglieder. Zu sehen, wie das Event über die Jahre gewachsen ist und gleichzeitig seinen offenen, community-getriebenen Charakter behalten hat, ist ehrlich gesagt ziemlich beeindruckend.
Und irgendwie fühlt sich die Grundidee der DevOpsDays trotz aller Veränderungen in der IT-Welt in den letzten zehn Jahren immer noch genauso relevant an wie damals: Menschen zusammenbringen, echte Erfahrungen teilen, offen über Herausforderungen sprechen und voneinander lernen.
Genau dieses Gefühl brachte auch die diesjährige Ausgabe wieder.
Echte Talks statt Buzzwords
Das Programm deckte viele Themen ab, die unsere Branche aktuell prägen. Von Platform Engineering und AI bis hin zu Software Supply Chain Security, Observability, Developer Experience und Organisationskultur. Aber wertvoll war nicht nur was diskutiert wurde, sondern vor allem wie: praxisnah, ehrlich und basierend auf echten Erfahrungen aus dem Alltag.
Einige Talks drehten sich darum, wie Engineering-Organisationen und Plattformen skaliert werden können, andere um AI-gestützte Operations und die zunehmende Bedeutung von Observability und Verifikation. Auch Security- und Software-Supply-Chain-Themen waren dieses Jahr überall präsent – von SBOMs und Dependency-Management bis hin zu Secure Coding im Zeitalter von AI-generiertem Code.
Besonders spannend war zu sehen, wie stark sich die Branche aktuell von „einfach Infrastruktur betreiben“ hin zu Plattformen, Workflows und Ökosystemen entwickelt, die Entwickler:innen schneller machen sollen, ohne Kontrolle oder Stabilität zu verlieren. Platform Engineering entwickelt sich immer mehr von einem Trend zu einer echten Disziplin.
Richtig gute Ignite Talks
Ein Highlight waren dieses Jahr definitiv die Ignite Talks. Das neue Format mit automatisch weiterlaufenden Slides machte die Sessions noch dynamischer, unterhaltsamer und gleichzeitig herausfordernder für die Speaker.
Dadurch mussten die Talks schnell auf den Punkt kommen, was viele Beiträge persönlicher, ehrlicher und deutlich einprägsamer machte. Von AI und Security bis hin zu Teamkultur und den Realitäten des Engineering-Alltags war alles dabei, inklusive einer guten Portion Humor und Community-Spirit.
Aarno Aukias Sponsor Talk über VSHN
DevOps war schon immer mehr als nur Tools
Gleichzeitig erinnerten viele Talks auch daran, dass DevOps nie nur aus Tools bestand. Sessions über Leadership, Zusammenarbeit, Kommunikation und Teamdynamiken zeigten einmal mehr, dass technische Herausforderungen ab einer gewissen Grösse fast immer auch organisatorische Herausforderungen werden.
Das war ehrlich gesagt schon immer eine der grossen Stärken der DevOpsDays: Es ist eine der wenigen technischen Konferenzen, auf denen nicht nur über Erfolge gesprochen wird, sondern auch offen über Probleme, Reibungen und die manchmal chaotische Realität hinter Engineering-Arbeit.
Und genau diese Offenheit setzt sich auch ausserhalb der Talks fort.
Unser Stand, viele Gespräche und die LEGO-Gewinner 🎁
Natürlich möchten wir uns auch bei allen bedanken, die bei unserem Stand vorbeigeschaut haben. Es waren zwei Tage voller spannender Gespräche – über Kubernetes, Servala, Codey, Platform Engineering, Open Source, AI, digitale Souveränität, Community-Themen und alles dazwischen.
Genau diese spontanen Diskussionen machen Events wie die DevOpsDays für uns jedes Jahr so wertvoll. Oft entstehen die besten Ideen und spannendsten Kontakte eben nicht nur während der Talks, sondern irgendwo zwischen Kaffee, Sticker-Tausch und Diskussionen am Stand.
Besonders gefreut hat uns auch das grosse Interesse an unseren LEGO-Verlosungen 👀
Die beiden Gewinner der LEGO-Sets:
LEGO The Simpsons Krusty Burger
LEGO Red Hat Fedora (vielen Dank an Red Hat!)
Herzlichen Glückwunsch and die Gewinner und viel Spass beim Bauen. 😊
Der Community-Aspekt macht den Unterschied
Die Open Spaces gehören weiterhin zu den besten Teilen der DevOpsDays. Viele der spannendsten Gespräche entstehen ausserhalb der offiziellen Sessions: spontane Diskussionen im Gang, kleine Gruppen bei Architektur-Debatten oder Menschen, die offen darüber sprechen, was in Produktion eben nicht funktioniert hat.
Genau diese Bereitschaft, Erfahrungen ehrlich zu teilen, ohne so zu tun, als wäre immer alles perfekt, macht Community-Events wie dieses so wertvoll.
Ausserdem war es einfach schön, so viele bekannte Gesichter wiederzusehen und gleichzeitig viele neue Menschen in der Community willkommen zu heissen. Das Schweizer Cloud-Native-Ökosystem ist in den letzten Jahren enorm gewachsen, und die DevOpsDays Zurich haben definitiv ihren Teil dazu beigetragen.
Vorfreude auf 2027
Ein grosses Dankeschön an die Organisator:innen, Volunteers, Speaker, Sponsoren und alle Beteiligten. Hinter einem Community-Event wie diesem steckt unglaublich viel Arbeit im Hintergrund und das hat man an beiden Tagen gespürt.
Und jetzt freuen wir uns bereits auf nächstes Jahr: das 10-jährige Jubiläum der DevOpsDays Zurich. Ehrlich gesagt ziemlich verrückt, wenn man darüber nachdenkt.
Die DevOpsDays Zürich sind zurück – und wir sind natürlich wieder dabei. Wir freuen uns, dass VSHN erneut Gold Sponsor der DevOpsDays Zürich 2026 ist, die am 6. und 7. Mai2026 in der Alten Kaserne in Winterthur stattfinden.
Zwei Tage DevOps, Community und gute Gespräche
Die DevOpsDays Zürich gehören zu unseren liebsten Events des Jahres – und das aus gutem Grund. Hier trifft sich die Schweizer DevOps-Community für zwei Tage voller Talks, Open Spaces, Workshops und den Gesprächen auf dem Gang, die manchmal mehr bewegen als jede Präsentation. Wer sich für Software Delivery, Infrastruktur, Platform Engineering oder einfach bessere Teams interessiert, ist hier genau richtig.
Komm an unseren Stand
Komm vorbei, stell uns Fragen, und erfahre, wie wir bei VSHN Teams dabei unterstützen, ihre Applikationen auf Kubernetes und OpenShift zuverlässig, sicher und mit einer guten Developer Experience zu betreiben.
Egal ob du mehr über unser Angebot wissen möchtest, über konkrete Themen fachsimpeln willst oder einfach Hallo sagen magst – wir freuen uns auf dich.
Lego gewinnen – ja, wirklich
Ein VSHN-Stand ohne Lego-Verlosung? Undenkbar. Komm vorbei, nimm am Wettbewerb teil, und vielleicht nimmst du am Ende des Tages etwas mit nach Hause, das dich noch lange beschäftigt. Es ist mittlerweile eine kleine Event-Tradition von uns – und die führen wir natürlich weiter. 🙂
Bis in Winterthur!
Das vollständige Programm findest du auf devopsdays.ch. Wir freuen uns auf spannende Gespräche, guten Kaffee – und natürlich darauf, wer dieses Jahr das Lego mit nach Hause nimmt.
KubeCon Europe 2026 Recap – Souveränität, AI Agents und eine starke Community
26. März 2026
Die KubeCon + CloudNativeCon Europe 2026 in Amsterdam geht zu Ende – und hat einmal mehr gezeigt, warum dieses Event das Herz der Cloud-Native-Community ist.
Eine Woche voller Gespräche, Ideen und gemeinsamer Dynamik.
Eine klare Richtung: Souveränität und „Agentic“ AI
Zwei Themen waren dieses Jahr überall präsent.
Erstens: digitale Souveränität. Nicht mehr als Buzzword, sondern als konkretes Ziel. In Talks und Gesprächen wurde deutlich, dass Organisationen aktiv daran arbeiten, unabhängige und resiliente Plattformen aufzubauen – basierend auf offenen Standards und offenen Ökosystemen.
Zweitens: AI – insbesondere „agentische“ Systeme. Der Fokus hat sich klar verschoben: weg vom Experimentieren, hin zur konkreten Anwendung. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie AI in Plattformen integriert wird.
K8up: Grosses Interesse und Maintainer gesucht
Ein echtes Highlight für uns war das grosse Interesse an K8up.
Am K8up-Kiosk im Project Pavilion hatten wir viele spannende Gespräche mit Nutzerinnen, Nutzern und potenziellen Contributor:innen.
Es wurde klar: 👉 Der Bedarf an einfachen, zuverlässigen Backup-Lösungen für Kubernetes wächst 👉 Die Community rund um K8up ist sehr engagiert 👉 Es gibt echtes Momentum, das Projekt gemeinsam weiterzuentwickeln
Gleichzeitig suchen wir aktiv Maintainer und Contributor, die K8up mitgestalten wollen.
Ein besonderer Moment war der Lightning Talk von Aarno Aukia zu K8up.
Kurz, prägnant und auf den Punkt – und danach mit vielen guten Gesprächen.
(Und ja – ganz im Kubernetes-Stil wurde während eines Talks sogar ein NGINX Ingress live archiviert. Cloud Native bleibt spannend.)
Servala: Vom Konzept zum konkreten Interesse
Auch Servala – Sovereign App Store war ein grosses Thema während der Woche, nicht nur wegen den Goodie Bags für die KubeTrain Teilnehmer:
Was besonders auffiel: das gestiegene Verständnis und Interesse.
Die Gespräche haben sich klar weiterentwickelt:
Von „Was ist Servala?“
Zu „Wie können wir teilnehmen?“
Das zeigt einen klaren Trend in der Branche – hin zu Ökosystemen statt isolierten Plattformen und zu konkreten Umsetzungen von Souveränität.
Die Schweiz mit grossem Impact an der KubeCon
Was dieses Jahr besonders aufgefallen ist: Die Schweiz hat im Cloud-Native-Ökosystem einen überproportional grossen Einfluss.
Trotz ihrer Grösse stammen 3 von 48 CNCF-Projekten an der KubeCon aus der Schweiz – also rund 6%. Dazu gehören Projekte wie Harbor, K8up und Capsule, die aktiv zur Weiterentwicklung des Ökosystems beitragen.
Und das ist nur ein Teil der Geschichte.
Wenn man grosse Beiträge wie Cilium mit einbezieht, wird der Einfluss der Schweizer Open-Source- und Engineering-Community noch deutlicher.
Doch es geht nicht nur um Projekte.
Die Schweiz war auf vielen Ebenen stark vertreten:
Talks und Lightning Talks
Maintainer und Contributors
Aktive Beteiligung an Diskussionen
Starke Präsenz an Side Events und in der Community
Diese Kombination aus technischer Exzellenz, offener Zusammenarbeit und aktiver Community macht die Schweizer Cloud-Native-Szene besonders.
Clément Nussbaumer – PostFinance
Ein perfektes Beispiel dafür, was diese Community ausmacht: Offen, kollaborativ und mit viel Engagement dabei.
Denn am Ende entstehen die besten Gespräche oft ausserhalb der offiziellen Sessions.
Der KubeCon Swiss Apéro – Community in Bestform
Ein weiteres Highlight war der KubeCon Swiss Apéro organisiert von Rocket Engineers.
Rund 130 Leute aus der Schweizer Cloud-Native-Community kamen in Amsterdam zusammen.
Mehr als nur Talks
Neben dem offiziellen Programm gab es auch dieses Jahr wieder viele Side-Events und Community-Momente:
KubeTrain
KubeCon Swiss Apéro
Events von Upbound, Isovalent und vielen mehr
Unzählige spontane Treffen und Diskussionen
Genau dort entstehen oft die besten Ideen und neuen Kollaborationen.
Unsere wichtigsten Learnings
Die KubeCon Europe 2026 hat einige klare Trends bestätigt:
Souveränität wird konkret und umsetzbar
AI entwickelt sich in Richtung echter Plattform-Use-Cases
Offene Ökosysteme ersetzen isolierte Lösungen
Community bleibt der zentrale Treiber
Und vielleicht am wichtigsten:
👉 Die besten Ideen entstehen nicht allein – sondern gemeinsam
Danke, Amsterdam
Ein grosses Dankeschön an alle, die wir diese Woche treffen durften – Partner, Kunden, Contributor und die gesamte Cloud-Native-Community.
Wir nehmen viele neue Impulse, Kontakte und Ideen mit nach Hause.
Cloud Native Computing Switzerland Meetup – März 2026 Recap
10. März 2026
Am 10. März traf sich die Cloud Native Computing Switzerland Meetup Community erneut im VSHN Tower in Zürich zu einem Nachmittag voller technischer Talks, Diskussionen und Austausch innerhalb der Cloud-Native-Community.
Mit inzwischen 3.000 Mitgliedern gehört die Gruppe zu den aktivsten Cloud-Native-Communities in der Schweiz und bringt regelmässig Platform Engineers, DevOps Engineers, Architektinnen und Architekten sowie Open-Source-Enthusiasten zusammen.
Die März-Ausgabe bot vier Talks rund um Themen wie Kubernetes Security, Plattform-Engineering und MLOps.
Begrüssung und Community Updates
Aarno Aukia und Patrick Mathers – VSHN
Das Meetup begann mit einer kurzen Begrüssung und Community-Updates durch die Organisatoren. Die CNC Switzerland Meetups folgen dabei einigen klaren Prinzipien:
Alle Vorträge sind technisch und Open-Source-orientiert
Keine Produkt- oder Sales-Pitches
Die Talks finden auf Englisch statt
Speaker aus unterrepräsentierten Gruppen sind ausdrücklich willkommen
Diese Grundsätze sorgen dafür, dass das Meetup eine echte technische Community-Veranstaltung bleibt und keine Marketingplattform wird.
Der erste Vortrag widmete sich einer praktischen Herausforderung im Betrieb von Kubernetes-Clustern: TLS-Zertifikatsrotation.
Janne Kataja von SIX erklärte, wie Anwendungen TLS-Zertifikate im laufenden Betrieb neu laden können, ohne dass Pods neu gestartet werden müssen.
In Kubernetes werden Zertifikate häufig in Secrets gespeichert und in Pods gemountet. Wenn ein Zertifikat beispielsweise durch cert-manager erneuert wird, aktualisiert Kubernetes automatisch das gemountete Secret. Anwendungen mit Hot-Reload-Mechanismen können diese Änderungen erkennen und die Zertifikate dynamisch neu laden.
Der Ansatz ermöglicht:
nahtlose Zertifikatsrotation
höhere Verfügbarkeit
den Einsatz kurzlebiger Zertifikate für bessere Sicherheit
Der Vortrag zeigte eindrücklich, wie bereits kleine architektonische Entscheidungen die Stabilität und Betriebssicherheit von Plattformen deutlich verbessern können.
Application-Centric Platforms mit OAM und KubeVela
Der zweite Talk beschäftigte sich mit einem Thema, das in vielen Organisationen aktuell stark an Bedeutung gewinnt: Platform Engineering und Internal Developer Platforms.
Raffael Klingler von AXA stellte das Open Application Model (OAM) vor und zeigte, wie dieser Ansatz den Fokus von Kubernetes-Infrastruktur auf applikationszentrierte Definitionen verschiebt.
Statt komplexe Kubernetes-Manifeste zu schreiben, definieren Entwickler ihre Anwendungen über modulare, wiederverwendbare Bausteine. KubeVela übersetzt diese abstrakten Definitionen anschliessend in konkrete Infrastruktur- und Kubernetes-Ressourcen.
Der Ansatz ermöglicht unter anderem:
standardisierte Deployment-Patterns
weniger Kubernetes-Komplexität für Entwickler
Integration von Cloud-Services und GitOps-Workflows
Gerade im Kontext von Internal Developer Platforms zeigt OAM, wie Kubernetes für Entwicklungsteams zugänglicher und produktiver werden kann.
DevOps für AI: Machine Learning mit Kubeflow in Produktion bringen
Fabrizio Lazzaretti (Wavestone) & Marco Crisafulli (enki)
Künstliche Intelligenz ist aktuell eines der dominierenden Themen in der IT. Dennoch scheitern viele AI-Initiativen daran, Modelle zuverlässig in Produktion zu betreiben.
Fabrizio Lazzaretti und Marco Crisafulli zeigten in ihrem Vortrag, wie MLOps-Praktiken und Kubeflow helfen können, die Lücke zwischen Data Science und produktiven Systemen zu schliessen.
Anhand eines durchgängigen Praxisbeispiels zeigten die Speaker, wie Organisationen von experimentellen AI-Projekten zu skalierbaren, produktionsreifen ML-Plattformen gelangen können.
Eine zentrale Erkenntnis des Talks: AI-Systeme brauchen starke DevOps-Grundlagen – oft sogar noch mehr als klassische Software.
Der letzte Vortrag beschäftigte sich mit einem wichtigen Wandel im Kubernetes-Netzwerk-Ökosystem.
Urs Zurbuchen von Airlock erklärte, warum das traditionelle Ingress-Modell, das lange Zeit stark vom NGINX Ingress Controller geprägt war, zunehmend an seine Grenzen stösst.
Viele Kubernetes-Nutzer kennen Herausforderungen wie:
komplexe Konfigurationen
eine starke Abhängigkeit von Annotationen
Sicherheitsprobleme bei älteren Implementierungen
Die Gateway API entwickelt sich derzeit zu einem neuen Standard, der diese Einschränkungen adressieren soll.
Der Vortrag zeigte:
die architektonischen Vorteile der Gateway API
warum sie als zukünftiger Standard gilt
mögliche Migrationspfade für bestehende Cluster
Für viele Teilnehmende bot der Vortrag einen hilfreichen Überblick darüber, wohin sich Kubernetes Networking in Zukunft entwickelt.
Networking und Apéro
Nach den Vorträgen blieb Zeit für Diskussionen, Austausch und das traditionelle Meetup-Apéro.
Solche Veranstaltungen zeigen immer wieder, wie stark die Schweizer Cloud-Native-Community ist: Engineers aus unterschiedlichsten Unternehmen teilen ihre Erfahrungen, diskutieren neue Technologien und lernen voneinander.
Talks ansehen
Die Aufzeichnungen der Vorträge werden auf dem VSHN TV YouTube Channel veröffentlicht.
Abonniere den Channel, um benachrichtigt zu werden, sobald die Videos online sind.
Teil der Community werden
Das Cloud Native Computing Switzerland Meetup richtet sich an Entwicklerinnen und Entwickler, Architektinnen und Architekten sowie Engineers, die sich für Cloud-Native-Technologien und Open Source interessieren.
Wenn du selbst ein Projekt vorstellen oder einen Talk halten möchtest, kannst du deinen Vorschlag hier einreichen.
Wir freuen uns darauf, dich beim nächsten Meetup zu sehen.
Recap Red Hat Summit: Connect Switzerland 2026 in Zürich
15. Jan. 2026
Am 14. Januar 2026 kam die Schweizer Enterprise-IT- und Open-Source-Community in Zürich zum Red Hat Summit: Connect Switzerland 2026 zusammen. Die Veranstaltung bot einen ganzen Tag voller Einblicke, Diskussionen und Austausch zu Hybrid Cloud, OpenShift, Automation, DevSecOps, AI und vor allem digitaler Souveränität.
Für uns bei VSHN war es ein starker Start ins neue Jahr und als Silver Sponsor setzten wir ein weiteres klares Zeichen dafür, wie relevant Open Source, Cloud Native Plattformen und souveräne IT-Architekturen für Schweizer Organisationen geworden sind.
VSHN in der Opening Keynote von Red Hat Country Manager Richard Zobrist
Der Tag startete direkt mit einem besonderen Moment: Ein starkes Zitat über VSHN und unsere Zusammenarbeit mit HIN (Health Info Net) – geteilt von Richard Zobrist, Red Hat Country Manager Schweiz, während der Opening Keynote. Aarno brachte es später augenzwinkernd auf den Punkt: „Its not every day that the Red Hat country manager Richard drops my name during the opening keynote 🥰“ – ein grossartiger Start in einen spannenden Event-Tag.
Fokus auf reale Enterprise-Herausforderungen
Der Red Hat Summit: Connect Switzerland bot erneut eine gelungene Mischung aus strategischen Perspektiven und praxisnahen Umsetzungsthemen. In Keynotes, Breakout Sessions und Partner Talks wurde eines deutlich: Unternehmen stellen nicht mehr die Frage, ob sie Hybrid Cloud und Kubernetes einsetzen sollen, sondern wie sie diese Plattformen zuverlässig, sicher und konform zu regulatorischen und souveränen Anforderungen betreiben.
Besonders stark nachgefragt waren Themen wie:
Hybrid- und Multi-Cloud-Architekturen mit OpenShift
Platform Engineering als Enabler für Developer Productivity
Automation und Day-2 Operations
Security und Compliance in regulierten Umgebungen
AI-Workloads auf Enterprise-Kubernetes-Plattformen
… und all diese Themen im Kontext digitaler Souveränität
Digitale Souveränität – gebaut, nicht gekauft
Eines der Highlights für uns war der Partner Spotlight Talk von Aarno Aukia, CTO & Partner bei VSHN. In seinem Lightning Talk „Data Sovereignty Is Built, Not Bought“ griff Aarno ein Thema auf, das sich wie ein roter Faden durch viele Gespräche des Tages zog.
Die zentrale Botschaft: Souveränität ist kein Label, das man einkauft. Sie ist eine architektonische und operative Fähigkeit, die bewusst aufgebaut und betrieben werden muss. OpenShift spielt dabei eine Schlüsselrolle, indem es Applikationen und Daten von einzelnen Infrastruktur-Providern entkoppelt und einen konsistenten Betrieb über On-Premises, Private Cloud und vertrauenswürdige Public Clouds hinweg ermöglicht.
Genau hier setzen Plattformen wie Servala an – mit Managed Services für OpenShift-Umgebungen dort, wo die Daten bereits liegen, ohne unnötige Datenverschiebung oder Lock-in.
Viele gute Gespräche am VSHN-Stand
Über den ganzen Tag hinweg war unser Stand ein Treffpunkt für Kundinnen und Kunden, Partner und Community-Mitglieder. Wir führten zahlreiche spannende Gespräche rund um:
APPUiO – Expert hosting for expert software engineers
Platform Engineering und Internal Developer Platforms
Souveräne Cloud-Strategien für die Schweiz und Europa
Betrieb von Workloads und Managed Services auf Kubernetes
Auffällig war einmal mehr, wie konkret die Fragestellungen inzwischen sind. Viele Organisationen befinden sich mitten in der Umsetzung und suchen nach erprobten Betriebsmodellen statt nach theoretischen Konzepten.
Community, Partner und Austausch
Neben den Sessions und Breakout-Talks bleibt der Red Hat Summit: Connect Switzerland vor allem ein Community-Event und wird zurecht als der grösste Open Source Event der Schweiz angesehen. Der offene Austausch mit Red Hat Expertinnen und Experten, Partnern und Peers machte es leicht, Erfahrungen, Herausforderungen und Learnings zu teilen.
Ein grosses Dankeschön geht an Red Hat und das lokale Team für die Organisation dieses rundum gelungenen Events in Zürich.
Ausblick
Die Gespräche haben klar gezeigt, dass 2026 ein weiteres entscheidendes Jahr für die digitale Souveränität wird. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Kundinnen, Kunden und Partnern weiterhin zuverlässige, offene und souveräne Plattformen zu bauen – und den Dialog auf kommenden Community-Events fortzusetzen.
Vielen Dank an alle, die bei uns am Stand vorbeigeschaut, an den Sessions teilgenommen und ihre Perspektiven geteilt haben. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Red Hat Summit: Connect.
Kontaktiere VSHN
Willst du mehr erfahren, was wir tun oder wie wir dich unterstützen können? Dann kontaktiere uns – wir freuen uns auf den Austausch.
VSHN an der KubeCon Europe 2026 in Amsterdam – wir freuen uns auf dich!
11. Dez. 2025
KubeCon + CloudNativeCon Europe 2026 – die Cloud-Native-Community trifft sich wieder in Amsterdam
Vom 23. – 26. März 2026 kehrt die KubeCon + CloudNativeCon Europe wieder ins wunderschöne Amsterdam zurück und lädt tausende Cloud-Native-Praktikerinnen und -Praktiker, Platform Engineers, SREs, Entwicklerinnen und Entwickler sowie Open-Source-Begeisterte ein. Für VSHN ist dieses Event seit Jahren eines der wichtigsten Treffen der Community und 2026 ist keine Ausnahme.
Wir sind die ganze Woche vor Ort, vernetzen uns mit der Community, lernen die neuesten CNCF-Entwicklungen kennen, teilen unsere Erfahrungen im Betrieb zuverlässiger Kubernetes- und OpenShift-Plattformen und treffen Partner, Kundinnen und Kunden sowie Freundinnen und Freunde aus der Szene.
Community Support – KubeTrain und KubeTrain Party
Wir freuen uns sehr, die Community als Sponsor des KubeTrain 2026 und der KubeTrain Party zu unterstützen.
KubeTrain – 22. März 2026: Eine unterhaltsame und nachhaltige Reise für alle, die gemeinsam zur KubeCon nach Amsterdam fahren. Die Initiative bringt Cloud-Native-Fans in einem Zug zusammen und sorgt bereits unterwegs für Networking und gute Gespräche.
KubeTrain Party – 22. März 2026: Nach der Ankunft geht es direkt weiter mit der offiziellen KubeTrain Party. Drinks, Musik, Networking und ein grossartiger Start in die KubeCon-Woche.
Triff uns beim KubeCon Swiss Apéro
Swiss Apéro – 24. März 2026: Auch beim KubeCon Swiss Apéro 2026 sind wir vor Ort und sponsern den Event. Der Swiss Apéro findet im Beach House, Strandzuid, Europaplein 22, 1078 GZ Amsterdam ab 18:30 Uhr statt. Du kannst dich auf einen Abend voller Austausch zu Kubernetes, OpenShift, Platform Engineering, digitaler Souveränität, Servala und mehr freuen.
Warum du uns an der KubeCon treffen solltest
VSHN ist nicht einfach ein weiterer Kubernetes-Dienstleister. Seit über zehn Jahren prägen wir die Cloud-Native-Landschaft in der Schweiz und darüber hinaus.
Wir betreiben Kubernetes– und OpenShift-Plattformen für Organisationen in ganz Europa und darüber hinaus
Wir bauen und betreiben Servala – the Sovereign App Store. Servala verbindet Unternehmen, Entwickler und Cloud Provider mit sicheren, skalierbaren und benutzerfreundlichen Cloud-Native Services und Applikationen
Application Catalog – eine grosse Auswahl an Managed Services, die sich nahtlos in deinen Entwicklungs-Workflow integrieren lassen
APPUiO – Experten-Hosting für Experten-Software-Engineers basierend auf OpenShift
VSHN Solutions – VSHN Solutions als dein DevOps-Enabler – Individuell. Modular. Skalierbar.
Wir helfen Teams, Developer Productivity, Zuverlässigkeit und Betriebsqualität zu steigern
Wir leben Open Source, Zusammenarbeit und nachhaltige Ökosysteme
Wir entwickeln aktiv die Cloud Native Community weiter
Wir haben auch unser eigenes CNCF Sandbox Project: K8up, einen Backup Operator für Kubernetes und OpenShift, der Teams hilft, Backup- und Restore-Prozesse sicher und automatisiert zu betreiben. Als aktive Maintainer tragen wir dazu bei, das Open-Source-Ökosystem zu stärken und zuverlässige Werkzeuge für die Kubernetes-Community bereitzustellen.
Community Engagement – Organisatoren der grössten Cloud Native Meetup Gruppe der Schweiz
Unser nächstes Cloud Native Computing Meetup findet am 10. März 2026 im VSHNtower in Zürich statt – spannende Talks, Austausch und Networking inklusive. Sei dabei!
Worauf wir uns an der KubeCon 2026 besonders freuen
Die Weiterentwicklung des Kubernetes-Ökosystems
Platform Engineering als Schlüsseldisziplin moderner Software-Teams
Digitale Souveränität und europäische Alternativen
KI-unterstützter Betrieb und intelligentere Automatisierung
Neue CNCF-Projekte, die die Zukunft von Cloud Native prägen
Lass uns in Amsterdam treffen
Wenn du an der KubeCon Europe 2026 teilnimmst, möchten wir dich unbedingt treffen. Egal ob du über Kubernetes-Betrieb, OpenShift, Servala, Cloud-Native-Strategien, Backups mit K8up oder einfach bei einem Kaffee sprechen möchtest – melde dich bei uns.
Du findest uns: 🚆 Im KubeTrain 🎉 An der KubeTrain Party 🫕 Beim Swiss Apéro 🇳🇱🌷🚲 Überall auf der KubeCon in Amsterdam
Wir freuen uns auf dich in Amsterdam. Lass uns gemeinsam die Zukunft von Cloud Native gestalten.
VSHN beim Red Hat Summit: Connect 2026 in Zürich im Januar – wir sind wieder als Silver Sponsor dabei
10. Dez. 2025
Das Jahr 2026 startet direkt mit einem Highlight: Red Hat Summit: Connect Switzerland 2026 findet am 14. Januar in Zürich statt und wir freuen uns sehr, auch dieses Jahr wieder als Silver Sponsor dabei zu sein. Ein Tag voll mit digitaler Souveränität, Hybrid Ctseloud, Automation, DevSecOps, OpenShift, AI und Enterprise IT Innovation – direkt in Zürich.
Die Veranstaltung bringt IT-Leader, Entwicklerinnen und Entwickler, Platform Engineers, Architektinnen und Architekten sowie Open-Source-Enthusiasten zusammen, um voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und mit Red Hat Expertinnen und Experten in Kontakt zu kommen. Das passt perfekt zu dem, was wir bei VSHN jeden Tag tun: Kubernetes– und OpenShift-Plattformen zuverlässig betreiben, Developer Productivity ermöglichen und Teams im modernen Infrastrukturbetrieb unterstützen.
Was dich erwartet
Das Programm ist vollgepackt mit Keynotes, Breakout Sessions, Labs und reichlich Networking-Zeit. Ein paar Highlights:
Keynotes zu Open Hybrid Cloud, AI, Platform Strategy und digitaler Souveränität
Einblicke in RHEL 10, OpenShift AI und Sicherheit in Hybrid-Cloud-Umgebungen
Sessions zu IT Automation, DevSecOps, Platform Engineering und Infrastruktur Security
Hands-on Labs am Nachmittag
Networking-Möglichkeiten für tiefe technische Gespräche und neue Kontakte
Wenn du dich für AI-Architekturen, moderne Infrastruktur, Automation, Geschwindigkeit im Delivery oder Hybrid- und Multi-Cloud Strategien interessierst wirst du hier sicher fündig.
VSHN und Red Hat
VSHN ist der erste Kubernetes Certified Service Provider (KCSP) in der Schweiz und erster Schweizer Red Hat Premier CCSP Partner. Wir sind ISO 27001 zertifiziert, arbeiten nach den strengen FINMA-Richtlinien und sind ISAE 3402 Report Type 2 auditiert. Als langjähriger Red Hat Partner mit tiefem Know-how rund um Red Hat OpenShift und Managed Services legen wir unseren Fokus auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und professionellen 24×7 Betrieb.
Triff VSHN vor Ort
Besuche unseren Stand und sprich mit uns über:
Servala – the Sovereign App Store verbindet Unternehmen, Entwickler und Cloud Provider mit sicheren, skalierbaren und benutzerfreundlichen Cloud-Native Services und Applikationen.
Managed OpenShift – Wir übernehmen alles von der Einrichtung und Konfiguration bis hin zu Monitoring, Wartung und Backups. Unser Ziel: dir den Kopf frei halten und die Betriebsabläufe vereinfachen.
Application Catalog – eine grosse Auswahl an Managed Services, die sich nahtlos in deinen Entwicklungs-Workflow integrieren lassen
APPUiO – Experten-Hosting für Experten-Software-Engineers basierend auf OpenShift
VSHN Solutions – VSHN Solutions als dein DevOps-Enabler – Individuell. Modular. Skalierbar.
Wir freuen uns auf spannende Gespräche, Erfahrungsaustausch aus echten Projekten und darauf, gemeinsam zu erkunden, wie wir Teams im Betrieb moderner Software unterstützen können.
Wir sehen uns am 14. Januar in Zürich
Wenn du vor Ort bist – komm vorbei und sag hallo. Lass uns vernetzen, lernen und die Cloud-Native Zukunft gemeinsam gestalten.
KCD Suisse Romande 2025 at CERN – Community, Cloud Native, and Two Great Days in Geneva
5. Dez. 2025
The first Kubernetes Community Days Suisse Romande took place on December 4-5, 2025 – and what a venue: CERN Science Gateway in Geneva. A place where science meets innovation made the perfect backdrop for the local cloud native community to come together, share ideas, learn, and collaborate. VSHN was proud to be Silver Sponsor of the KCD.
Around 300 participants from Switzerland and beyond gathered for two days filled with workshops, sessions, hallway talks, and a whole lot of Kubernetes energy. The atmosphere was fantastic – friendly, curious, and buzzing with exchange. Exactly what KCDs should be about.
Workshops, Talks and Great People
Day 1 kicked off with three parallel hands-on workshops, followed by CERN and LHC tours for those lucky enough to grab a spot. The combination of technology and the magic of CERN definitely created excitement early on.
Day 2 continued with even more workshops – and later the stage belonged to the speakers. Nearly 50 sessions touched on Kubernetes, platform engineering, open source tooling, DevOps culture, security, AI topics and more. Talks were held in French and English, highlighting the multilingual and open nature of the Swiss tech scene.
Among the featured speakers were well-known community voices including:
Jessie Frazelle – Zoo.dev
Sarah Novotny – Kosai / Operant AI
Mauricio Salatino – LearnK8s
Aurélie Vache – OVHcloud
Engin Diri – Pulumi
Shérine Khoury – Red Hat
Luc Juggery – Exoscale
Kasper Nissen – Lunar
But beyond names and sessions, what stood out most were conversations in the corridors, shared learnings, and genuine collaboration. Networking at events like this is where ideas turn into projects.
Why Events like KCD Matter
KCDs are community-driven by design – organized for practitioners and by practitioners, supported by CNCF. They create a space where we meet as peers, share solutions, discuss challenges, and grow together. For us at VSHN, this is exactly the spirit we believe in.
Cloud native is evolving fast – platforms, automation, developer experience, sovereignty, and AI are changing how we build and operate software. Meeting the community in person helps everyone stay ahead and shape what’s next. Aarno and Pierre were very happy to meet so many interested people.
See You Again in 2026
A huge thank you to the Cloud Native Suisse Romande organizers, all speakers, sponsors, and every participant we met at the booth. We loved the conversations, the exchange, and the energy inside CERN.
Already looking forward to next year!
📬 Want to continue the conversation about Kubernetes, OpenShift, or Servala? Reach out – we’re happy to connect.