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OpenSource Monitoring Konferenz

27. Nov 2017

Für alle, die nicht dabei waren

Mit über 250 Teilnehmenden fand dieses Jahr die 12. OpenSource Monitoring Conference (kurz OSMC) in Nürnberg statt. Nicht jeder hat Zeit, das Budget oder Lust solche Konferenzen zu besuchen. Was ist die OSMC eigentlich und was war für mich persönlich am spannendsten? Dies erfahrt ihr in diesem Blogpost.
Es hat sich gelohnt und ich kann jedem, der im Bereich Monitoring arbeitet oder daran interessiert ist, diese Konferenz wärmstens empfehlen.

Was ist die OSMC

Bei der OSMC dreht sich alles um Monitoring und heutzutage natürlich auch um die Automatisierung des Monitoring Systems. Die Konferenz wird von NETWAYS, der Firma hinter Icinga2, organisiert. Mit 4 Tagen ist die Konferenz grundsätzlich nicht in die Länge gezogen, bietet aber dennoch genügend Platz viele interessante Talks und genügend Pausen für Networking unterzubringen. Die eigentlichen Talks fanden am zweiten und dritten Tag statt. Tag eins war in vier Workshops aufgeteilt und an Tag vier fand ein Hackathon statt, mit Themen, welche spontan bestimmt wurden. Ich habe nur Tag zwei und drei besucht (die Vorträge), kann darum zu den Workshops und dem Hackathon nicht viel sagen.  Mit EUR 899.- für Tag 2 und 3, ohne Unterkunft ist die Konferenz nicht gerade günstig, aber für das gebotene Programm und die professionelle Organisation ein durchaus fairer Preis. Weitere, etwas teurere Pakete, enthalten auch die Unterkunft im Hotel und / oder den Workshop- und Hackathon-Tag. Ich hatte mich aufgrund privater Planung für ein anderes Hotel in fünf Gehminuten Entfernung entschieden.

Location, Organisation und Ablauf

Man hätte sich eigentlich keine bessere Location als das Holiday Inn Nürnberg vorstellen können: viele Konferenzräume, genügend Platz für Small Talk und Networking in den Pausen und natürlich mit ausgezeichneter und reichlicher Verpflegung zum Frühstück, in den Pausen und am Mittag.
NETWAYS hat tolle Arbeit mit der Organisation und Durchführung der Konferenz geleistet. Der Empfang war herzlich und die Damen und Herren von NETWAYS waren bei Fragen immer leicht auffindbar. Der (technische) Smalltalk mit den Entwicklern von Icinga2 kam vielen Besuchern sehr gelegen, verständlich, wenn man schon mal direkt an der Quelle ist.
Die Talks wurden am 2. Tag in drei Tracks aufgeteilt, am 3. Tag in zwei Tracks. Das heisst, man konnte bzw. musste sich jeweils für einen der zwei oder drei parallel stattfindenden Talks entscheiden. Dies war dank des klaren Programms mit Uhrzeit, Titel, Sprecher und Sprache immer recht einfach. Mir ist es in den zwei Tagen nur zwei Mal passiert, dass ich das Gefühl hatte, besser den anderen Talk gewählt zu haben – ein Verbesserungsvorschlag meinerseits wäre hier, eine Art “Skill-Level” im Programm zu vermerken. Zum Glück werden aber alle Talks professionell in hoher Qualität aufgezeichnet und später veröffentlicht – das Aufzeichnen als Video finde ich persönlich sehr viel sinnvoller als Slides zu teilen, da diese alleine meistens kaum den Inhalt eines Talks wiedergeben können.
Am Abend des zweiten Tages konnte man beim Socialevent im Club nachtkind, ca. 10 Minuten zu Fuss vom Holiday Inn, bei reichlich Bier, Wein, Drinks und super Essen auch mal etwas weniger ernsthaft und technisch diskutieren und feiern – eine gelungene Abwechslung zwischen den Konferenztagen. Für die Teilnehmer des Hackathon gab es auch am 3. Tag einen ähnlichen Abendanlass.

Es gibt nicht nur Icinga

Auch wenn NETWAYS die Konferenz organisiert, drehte sich absolut nicht alles nur um Icinga2 und auch nicht nur um Produkte und deren Implementation. So wurde z. B. in den Talks von Markus Thiel und Marianne Spiller vor allem die Erfahrungen, Theorie, best-practices und Konzepte zum “perfekten Monitoring” aufgezeigt – sehr hilfreich, um auch einmal die eigene Monitoring Landschaft mit etwas Abstand zu hinterfragen.


In mehreren Talks wurde auch gezeigt, was Sensu so alles kann und warum das Konzept von Sensu durchaus Sinn macht in verteilten und hoch dynamischen Setups (Auto-Scaling, Docker, etc.). Sehr spannend bei Sensu ist, dass man z. B. mit Puppet oder Ansible die ganze Check-Konfiguration auf dem Agenten macht und nicht auf Sachen wie Exported-Resources (Puppet) angewiesen ist. Mir persönlich fehlt bei Sensu jedoch immer noch etwas die “Gesamtlösung” (UI mit Mandantenfähigkeit / Rollen, Downtimes, Graphen direkt beim Service, usw.). Die Community, die alternativen WebUIs und Tools rund um Sensu scheinen aber zuzunehmen und das Potenzial von Sensu ist gross, gerade da es auf RabbitMQ für den Datenaustausch und als Message-Bus aufbaut und das Konzept dadurch sehr einfach erscheint.
Einer der besten Vorträge war für mich der von James Shubin mit “Next Generation Config Mgmt” über mgmtconfig. James hat, neben seiner Aufgabe das Publikum zum ersten Vortag wachzuritteln (mit einer kleinen Feuer-Show und Musik), gezeigt, dass ein modernes Konfiguration-Management (in golang und auf Basis von etcd) auch eine Art Monitoring sein kann und direkt auf Events reagiert, statt nur periodisch und in langsamen Durchläufen Änderungen forciert. Dank einer gewissen Kompatibilität zu Puppet und der wachsenden Community ist dies sicherlich ein Projekt, welches wir bei VSHN im Auge behalten werden.


Natürlich gab es auch Vorträge zu Prometheus z. B. wie man zusammen mit Grafana, MySQL besser montioren kann von Julien Pivotto.

Trotzdem kommt man als Icinga Fan nicht zu kurz

Der Vortrag “Current State of Icinga” war (wie auch schon am Icinga Camp und am Icinga Meetup Zurich) sehr informativ. Mir gefällt die Richtung der Icinga2 Entwicklung sehr, denn man erfindet nicht das Rad neu, stattdessen wird viel investiert um mit Icinga2 im Zusammenspiel mit Elasticsearch, Kibana, Logstash, InfluxDB, Grafana, Graphite, usw. integrierte Lösungen zu ermöglichen.
Auch in Icinga2 selbst und Icingaweb2 tut sich viel:

  • Die neue IcingaDB wird zwar erst konzipiert (die Umsetzung ist für nächstes Jahr geplant), trotzdem eine sehr wünschenswerte Entwicklung, ist das aktuelle IDO-DB Schema doch sehr veraltet und kämpft mit Performance Problemen.
  • Mit Icinga2 Release 2.8 wurde der CA-Proxy eingeführt, ein echt wichtiges Feature, mit dem Agents nun auch über einen Satelliten Zertifikate anfragen (CSR) können – bis anhin ging das nur direkt über den CA Host (meistens Master-Zone), was in verteilten Setups mit abgelegenen Netzwerk-Segmenten immer schwierig ist.
  • Icingaweb2 2.5 bring ein optisch überarbeitetes GUI.

Der Director  (Modul für Icingaweb2) wird langsam aber sicher zum Mittelpunkt der automatischen  Konfiguration von Icinga2. Mit Import-Modulen für die PuppetDB, LDAP / MS AD, CSV, SQL, VMWare und vielen mehr lässt sich die Konfiguration von Icinga2 Hosts, Services, etc. auch ohne Konfigurations-Management (Puppet, Ansible, u.Ä.) automatisieren und die Konfiguration dieser Imports und Syncs wird immer übersichtlicher und einfacher.
https://twitter.com/dnsmichi/status/933666420277334017
Mehrere Vorträge drehten sich um die automatische Konfiguration von Icinga2 (Puppet / Ansible) oder um Projekte mit Icinga, dessen Integration und damit gemacht Erfahrungen.

Fazit

Es ist mir natürlich nicht möglich, die 28 Vorträge im Rahmen dieses Blogposts zusammen zufassen, darum empfehle ich allen sich mit #monitoringlove dringend sich die Talks später online anzusehen und natürlich die nächste OSMC zu besuchen – dann aber bitte auch (Wissens-)Hunger mitbringen.

Marco Fretz

Marco is one of VSHN's General Managers and Chief Operating Officer.

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DINAcon 2017 in Bern

29. Oct 2017

Am 20.10.2017 fand in Bern in der Welle 7 die erste DINAcon statt – eine Konferenz zum Thema Digitale Nachhaltigkeit mit Schwerpunkt auf die Verhältnisse in der Schweiz. Unter digitaler Nachhaltigkeit verstehen die Teilnehmer die Speicherung von Daten in einem Format, welches auch in mehreren Jahren noch zugänglich ist, vor allem mit Hilfe von offenen Formaten und Open Source.
Die Eröffnungsrede hielt Alec von Graffenried, Stadtpräsident von Bern. Er brachte als Beispiel die von Hand geschriebenen Liebesbriefe von früher, welche heute noch lesbar sind, während Dateien von vor 20 Jahren bereits heute nicht mehr zugänglich sind. Als nächste Rednerin präsentierte Bibi Bleekemolen, Co-Gründerin von Fairphone, die Herausforderungen bei der Herstellung eines “fairen” Mobiltelefons. Die ganze Lieferkette soll dabei nachhaltig sein, was bei so vielen Zulieferanten ein grosses Problem sei. Auch die Pflege der Software über eine lange Zeit sei nicht einfach und nur dank Open Source überhaupt möglich.
Balthasar Glättli, Nationalrat und Kernteam Parldigi, berichtete über die Herausforderungen in der Politik im Internetzeitalter und die Massnahmen der Gruppe Parldigi. Die Schwerpunkte dieser parlamentarischen Gruppe sind Open Source Software, Open Standards, Open Government Data, Open Access, Open Content und Open Internet. Alles sehr wichtige Themen, welche entsprechende Diskussionen benötigen.
In einer Diskussionsrunde mit Clara Vuillemin, Head IT des Magazins “Republik”, Franz Grüter, Nationalrat und Co-Präsident Parldigi, Katharina Nocun, Netzaktivistin, Sylvie Reinhard, Unternehmerin und Balthasar Glättli, Nationalrat und Kernteam Parldigi wurde intensiv übers Thema “Datenkraken” (grosse Unternehmen, welche Daten sammeln und damit Handeln) und über deren Umgang diskutiert und philosophiert. Aus dem Publikum kam ein Votum, dass viel zu wenig übers Thema “My Data” gesprochen werde – nämlich dem Bewusstsein jedes Einzelnen, was mit seinen Daten passiert.

Anschliessend an die Diskussionsrunde standen 11 Breakout Sessions zur Auswahl. Ich habe mich dabei den Themen “Open Internet” / “Open Access” angenommen und den Ausführungen zu “The Things Network: building an open and free Internet of Things network” mit Gonzalo Casas und Peter Affolter zugehört. Ein spannendes Thema zur Vernetzung der Zukunft und deren Sensoren, Aktoren und “smart” Devices über die LoRaWAN Funktechnologie. Privat interessiert mich dieses Thema sehr und ich steuere auch einen LoRaWAN Gateway dem “The Things Network” Projekt bei.
Nach der Mittagspause wurden in Lightning Talks einige spannende Projekte vorgestellt, unter anderen erklärte Simon Poole, was die Schwierigkeiten bei der Pflege von OpenStreetMap sind und wie diese angegangen werden.
Von den 9 Breakout Sessions am Nachmittag habe ich mir die Session zum Thema “Zu welchem Unfug sind die Überwachungsgesetze BÜPF und NDG geeignet und wie kann man sich technisch dagegen wappnen?” ausgewählt. Zwei Mitglieder des CCC (Chaos Computer Club) haben über Überwachung philosophiert. Getreu dem Motto “Chaos” war auch die Präsentation eher chaotisch, aber trotzdem spannend.
Als krönenden Abschluss des Tages wurden die DINAcon Awards verliehen. Aus den 26 Nominationen wurden in 5 Kategorien folgende Preise vergeben:

 

Die Welle7 ist eine sehr schöne Event Location. Auf verschiedenen “Decks” (Stockwerken) werden die unterschiedlichsten Bedürfnisse abgedeckt: Über Essen und Trinken, Migros Klubschule, Co-Working bis zur Event Location ist alles vorhanden. Das Gebäude ist sehr modern und jedes Deck auf eine andere Weise eingerichtet. Man fühlt sich sofort wohl.
Am Abend und in der Nacht fand eine Hacknight statt, an welcher ich jedoch nicht teilgenommen haben.
Alles in allem eine gelungene erste Ausgabe der DINAcon, ich freue mich auf die Ausgabe 2018.

 

Aarno Aukia

Aarno is Co-Founder of VSHN AG and provides technical enthusiasm as a Service as CTO.

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End of Summer Party 2017

22. Sep 2017

Am 13. September 2017 durften wir zusammen mit unseren Partnern von Puzzle ITC zum traditionellen Grillfest auf der Dachterrasse Neugasse 6 einladen.
Da das Fest dieses Jahr etwas später durchgeführt wurde, fand das ganze unter dem Titel „End of Summer Party“ statt.

Beim Vorbereiten tagsüber sah es auch ganz so aus, als ob wir das Ende des Sommers wirklich eingeleitet hätten. Es war eher kühl und der Himmel wolkenverhangen. Doch davon lassen wir uns bekanntlich nicht abhalten; die Terrasse ist doch grösstenteils überdacht und die Temperaturen waren mit angemessener Kleidung zu bewältigen! Unsere Gäste zeigten sich denn auch hart im Nehmen und erschienen zahlreich und gut gelaunt. Gut möglich, dass sich Petrus von dieser Einstellung beeindrucken liess: jedenfalls liess er die Sonne kurz nach Feierbeginn nochmals kräftig scheinen und gewährte uns einen Abend mit milden Temperaturen und einem wundervollen Ausblick über Zürich.

Für mich sind solche Veranstaltungen immer sehr spannend, da sich mir dabei die Gelegenheit bietet, die Gesichter hinter den aus dem Mailverkehr bekannten Namen kennen zu lernen. Aus diesem Grund hatten unsere neueste Mitarbeiterin Caroline Bless und ich uns direkt beim Eingang positioniert, um unsere Gäste begrüssen zu können und mit Hilfe der vorbereiteten Namensschilder heraus zu finden, wer wer ist. Dabei kam es auch zu einigen unterhaltsamen Begegnungen und Gesprächen.
Dank der Unterstützung von Würmli Catering konnten wir unsere Gäste kulinarisch wieder mit diversen Köstlichkeiten vom Grill und verschiedenen Salaten verwöhnen, zudem gab es eine unkomplizierte Selbstverpflegung am Getränkebuffet in Form einer Bier-Zapfanlage, welche sehr rege genutzt wurde, sowie Wein und diverse Softdrinks.
Rückblickend können wir den Anlass als vollen Erfolg verbuchen und freuen uns auf die kommende, wenn auch kühlere Jahreszeit, um gemeinsam mit unseren Kunden, Partnern und Freunden andere wundervolle Aktivitäten zu geniessen.

Aarno Aukia

Aarno is Co-Founder of VSHN AG and provides technical enthusiasm as a Service as CTO.

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Ein Dank an unsere Kunden – Apéro am Zürich Open Air

5. Sep 2017

Am 25.08.2017 um 18.15 Uhr begrüssten wir unsere Kunden und Gewinner mit einem Apéro zum 7. Zürcher Openair in Rümlang, nahe des Flughafen Zürich.
Leider konnten wir nicht alle unsere Kunden zu diesem Anlass einladen, da die Plätze auf der VIP-Lounge begrenzt waren. Aber der nächste grosse VSHN- Anlass wird nicht lang auf sich warten lassen und dann stossen wir gemeinsam an.

Ganz frei nach dem Motto: Let’s drink and Chat – verbrachten wir einen tollen Abend bei Musik von Rosapuma, Birdy, Annenmaykantereit oder Kygo und konnten in geselliger Runde über Business und Weltthemen reden.

Wir fanden es einen sehr gelungenen Anlass und unsere Kunden gingen erst spät mit einem Lächeln auf den Lippen.

Auch wir haben einen Anteil am ZHOA geleistet:

Wir verantworten den Betrieb der Website und Ticketshop des Zürich Open Air auf einer Schweizer Cloud-Infrastruktur. Die Software-Entwickler konzentrieren sich damit um die agile Weiterentwicklung der Webapplikation und VSHN kümmert sich um Deployments, Skalierung, Monitoring, Backups und Wartung der Server.
Zusätzlich dazu versorgen wir das Openair Gelände mit Internet für die verschiedenen Stakeholder wie Festivaloffice, Cashless, Eingänge, Security, Logistik, Artists im Backstage, Medien und VIP.

Kurz ein paar Infos zum ZHOA selbst:

  • vier Tage im Zeichen der Musik
  • das Gelände ist mit 95’000 Quadratmetern sechsmal so gross wie der Sechseläutenplatz in Zürich
  • erwartet wurden rund 80’000 Besucherinnen und Besuchern
  • es ist doppelt so gross wie vor sieben Jahren
  • Sprecherin Barbara Kallenberg: “Wir haben eine vielfältige Mischung, und es treten sehr bekannte Künstler auf, die allein für sich schon Publikumsmagnet sind.”

Wir fanden es cool und werden auch nächstes Jahr wieder rocken.

Aarno Aukia

Aarno is Co-Founder of VSHN AG and provides technical enthusiasm as a Service as CTO.

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Rückblick: Informativ und zukunftsorientiert – erfolgreicher Super Webgate Day 2017

18. Jul 2017

Wessen Herz beim Anblick klassischer Autos höher schlägt, war am diesjährigen Super Webgate Day genau am
richtigen Ort. Im Event-Center der Emil Frey Classics AG in Safenwil fanden sich am 6.07. 2017 nicht nur
hochkarätige Redner ein, sondern auch jede Menge namhafte Teilnehmer und Besucher. 

So verbrachten über 150 interessierte Teilnehmer – vom SW-Entwickler & Techniker über Projektleiter & Projekt-
manager bis hin zum C-Level – einen spannenden Vortragstag.
Dieser bot Einsicht in aktuelle Projekte rund um die Digitalisierung von WebGate und ihren Partnern, lud aber auch
zu anregenden Diskussionen im Ausstellerbereich ein. Unter den namhaften Rednern sowie als Sponsor konnten
auch wir als VSHNeers unseren Beitrag zum Thema: “Digitale Transformation, DevOps, cultural change” leisten.

Emanuel Kleindienst und Matthias Indermühle
gaben einen kurzen Einblick in das Thema und die Methodologien von “DevOps”. Sie stellten sich und VSHN vor
(Was macht VSHN eigentlich?>>) und beschrieben die gute Zusammenarbeit mit Webgate .
(more…)

Aarno Aukia

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Gelungener Open Cloud Day 2017 in Bern 14.06.2017

19. Jun 2017

Der Open Cloud Day 2017 fand dieses Jahr im UniS-Campus der Universität Bern im Herzen der Stadt Bern statt. Organisiert wird die eintägige Konferenz vom Verein CH Open und bietet ein grosses Spektrum an Vorträgen und Workshops rund um das Thema Cloud, offene Standards und Open Source. Der unabhängige Verein CH Open wurde 1982 gegründet und hat sich die Förderung offener und freier Systeme auf die Fahnen geschrieben. Im Zentrum der Aktivitäten des Vereins stehen die Weiterbildung und der Informationsaustausch unter den Mitgliedern.

Wir waren dieses Jahr als Sponsor mit dabei und Tobias Brunner hat zum Thema “Cloud Native Computing” referiert. Im Vortrag wurde das Konzept von “Cloud Native Computing” eingeführt, die “Cloud Native Computing Foundation” als Tochter der Linux Foundation vorgestellt sowie einen Überblick über die Software Projekte der Foundation gegeben. Die Slides zum Vortrag sind auf Speakerdeck unter Open Cloud Day 2017 – Cloud Native Computing zu finden.

Ein Highlight war sicher der Vortrag von Frank Karlitschek, dem Gründer von ownCloud und Nextcloud. Er hat in seinem Vortrag die Vorteile des dezentralisierten Internets hervorgehoben und dazu aufgerufen, dass sich die Community wieder auf deren Anfänge besinnen soll. Die Zentralisierung und Bildung von Datensilos wie Facebook, Twitter, Dropbox etc. sowie die fehlende Föderierung der entsprechenden Dienste bergen viele Gefahren. Dienste wie E-Mail, welche dezentral und damit sowohl robust als auch privatsphärenwahrend aufgebaut sind, zeigen, wie das Internet ursprünglich gedacht war. Auf diese Anfänge soll die Community zurückblicken und wieder Dienste nutzen, welche Föderierung erlauben, zum Beispiel die Föderierung von Nextcloud, bei welcher die eigenen Daten auf dem eigenen Server liegen und mit anderen Nextcloud Instanzen geteilt werden können.

Josef Spillner vom ZHAW Service Prototyping Lab (SPLab) hat das vor nicht allzu langer Zeit gegründete Forschungslabor der ZHAW vorgestellt. Ziele des Labs sind die Erforschung von Technologien und Prozessen um Applikationen so einfach wie möglich in die Cloud zu bringen: “The Service Prototyping Lab (SPLab) performs scientific research and development to rapidly and easily bring applications into the cloud while maintaining quality standards for high availability, high resilience, and other predictable characteristics.” VSHN arbeitet mit dem SPLab im Rahmen eines KTI Projekts an der Weiterentwicklung von APPUiO zusammen.

Ein weiteres TOP aktuelles Thema war “Infrastructure as Code with Terraform and Ansible” von Sandro Beffa von Puzzle. Er hat in einer Live Demo vorgestellt, wie mit Terraform eine VM Infrastruktur aufgesetzt werden kann, welche anschliessend mit Ansible konfiguriert wird. Das Fazit ist, dass diese beiden Tools sich sehr gut ergänzen: Terraform kümmert sich um die Infrastruktur wie VMs, Netzwerke, etc. und Ansible kümmert sich um den Inhalt der VMs und der Services.

Fasziniert hat die Idee von Nico Schottelius von ungleich GmbH mit DataCenterLight ein “Green Datacenter” im Kanton Glarus aufzubauen. Dabei möchte er die unzähligen leer stehenden Fabrikhallen im Kanton Glarus in Datacenter umfunktionieren um darin Server zu betreiben. Das Wesentliche dabei: Anders als bei konventionellen Datacentern sollen die Server nicht übereinander gestapelt sondern nebeneinander aufgestellt werden, um dabei die Wärmeproduktion zu verringern. Nach seinen Berechnungen braucht es bei diesem Konzept keine aktive Kühlung und entsprechend einiges weniger an Energieaufwand. Ein Wunsch wäre, Abnehmer der angefallenen Wärme zu finden, z.B. in der Landwirtschaft.

Alles in allem ein sehr gelungener Open Cloud Day 2017 mit vielen sehr spannenden Vorträgen. Alle weiteren Vorträge des Anlasses hier: . Wir freuen uns auf die Ausgabe 2018. 

Tobias Brunner

Tobias Brunner is working since over 20 years in IT and more than 15 years with Internet technology. New technology has to be tried and written about.

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Rückblick: SIGS Technology Conference Mai 2017

Zum ersten Mal fand die SIGS Technology Conference im Mövenpick Regensdorf statt. Das knapp 40 Minuten ausserhalb von Zürich gelegene Kongresszentrum bot viel Platz für Sponsoren, Networking, Catering, einem grossen Saal und mehreren kleineren Breakout-Rooms.

Die Security Interest Group Switzerland SIGS ist eine unabhängige Interessengruppe, die verschiedene Networking-Anlässe rund um die Themen Information Security, IT Risk Management, Privacy und Compliance organisiert. Wie das Team von Gabi Gerber bewies: nicht nur im Vorfeld mit proaktiver Information, sondern auch am Event selber mit reibungslosem Ablauf, super Catering und interessanten Inhalten.

Die dreitägige Veranstaltung war gegliedert in den Datacenter & Cloud Day, Security Day und Hacking Day mit jeweils ca. 70-80 Besuchern. Die als “Schweizer RSA-Konferenz” angekündigte Veranstaltung (in Anlehnung an die berühmte, jeweils im Februar in San Francisco stattfindende RSAC) lockte ein vielfältiges Publikum mit Informatik-Leitern, Security-Verantwortlichen und Spezialisten aus dem Bereich Infrastruktur und Services an.
Die Themen der Vorträge befassten sich:

  • mit rechtlichen Aspekten zum Thema Cloud und Outsourcing
  • Aufbau automatisierter Netzwerkumgebungen
  • Identity & Access Management
  • Endpoint Security
  • Cyber Security und
  • verschiedene Hacking Themen.

Aarno Aukia hielt einen Talk zu Security in DevOps, um zu erklären, wie AppSec in den DevOps-Prozess gehört:

Christian Folini hat zum Thema Web Application Firewall mit Apache Mod_Security gesprochen: Ausserdem waren Christians Firma Netnea https://www.netnea.com/cms/netnea-the-team/christian-folini/) in Zusammenarbeit mit den IT-Betriebsorganisation VSHN https://vshn.ch/ im Ausstellungs- & Sponsorenbereich mit einem Stand vertreten. So konnten die Gespräche mit Kunden und Interessenten weiter vertieft werden. Gerade das Thema Web Application Firewall https://modsecurity.org ist auf sehr grosses Interesse gestossen.
Die Liste aller Präsentationen mit dem Download als PDF findet sich unter:
Mein Fazit: superinteressanter Anlass um sich mit allen Gesichtspunkten der Informationssicherheit zu befassen: Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. 

Aarno Aukia

Aarno is Co-Founder of VSHN AG and provides technical enthusiasm as a Service as CTO.

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Ausverkauft und ein Erfolg: DevOpsDays Zürich Mai 2017

Anfang Mai fanden die ersten DevOpsDays Zürich in der alten Kaserne Winterthur statt, einer super Location für die mit etwa 250 Teilnehmern komplett ausverkaufte Konferenz.

Im Vorfeld hat VSHNeer Tobias Brunner aktiv im Organisationskomitee mitgeholfen und war am Anlass selbst mit Präsentationstechnik, Speakerbetreuung und allerlei weiteren praktischen Dingen beschäftigt. So hatte er auch einige weitere VSHNeers mit in die Durchführung rekrutiert:

  • Michèle Leibenzeder hatte mit ihrem Team an Helfern die Verantwortung für die Registration der Teilnehmer am Eingang
  • Aarno Aukia organisierte und baute das WiFi, das eigens für die Teilnehmer der Konferenz aufgebaut wurde und die Teilnehmer mit Gigabit Internet bis zum Laptop versorgte und
  • Emanuel Kleindienst hielt einen Vortrag zum Thema “How to Hack your Boss for DevOps”.

Neben der Arbeitszeit für die Organisatoren unterstützte VSHN den Anlass als Silver-Sponsor auch finanziell.
Bereits im Vorfeld der Konferenz zeigte sich, dass das Thema DevOps in der Schweiz angekommen war: die Sponsoring-Plätze und die Besucher-Tickets waren ausverkauft und auf Twitter freute sich die halbe Schweiz (und Besucher aus dem nahen Ausland) auf den Anlass.
Am Tag vor der Konferenz wurden in Winterthur fleissig Bühnen, Sponsorenstände und das WiFi aufgebaut. Am Abend vor der Konferenz trafen sich das Organisationskomitee, die Helferverantwortlichen und die bereits eingetroffenen Speaker auf ein gemeinsames Abendessen und einen letzten Abgleich vor dem Event.

Das Format der Konferenz war für mich sehr ungewohnt: Anstatt vieler parallel stattfindender Vorträge gab es jeweils nur einen Track mit 5 halbstündigen Präsentationen am Vormittag. Ebenfalls ungewohnt für mich: An einer “Technikerkonferenz” befassten sich ein Grossteil der Vortragenden mit den menschlichen Aspekten und Herausforderungen von DevOps. Neben HumanOps, also dem Erweitern des Fokus von der Gesundheit und Zuverlässigkeit von Computersystemen, auf die Gesundheit und Zufriedenheit des Teams, und CALMS, der Abkürzung aus dem englischen Culture, Automation, Lean, Measure, Share, der die verschiedenen Aspekte der Zusammenarbeit zwischen Dev und Ops meiner Meinung nach sehr gut zusammenfasst.

Nach dem exzellenten Mittagessen durch das im gleichen Gebäude ansässigen Bistros ging es am Nachmittag zackig weiter mit einem kurzen Block an 4 Ignite-Talks: einem fünfminütigen Vortrag, bei dem die 20 Folien der Präsentation automatisch alle 15 Sekunden weitergingen, ohne dass der Vortragende sie beeinflussen konnte. Durch das Tempo fiel am Nachmittag niemand in die Schnitzelstarre, Pasta-Narkose beziehungsweise Fresskoma. Die Slides der Präsentationen sind unterdessen alle unter https://speakerdeck.com/dodzh und die Video-Aufzeichnungen unter https://vimeo.com/devopsdayszh aufgeschaltet. Der Rest des Nachmittages war jeweils für Open Spaces reserviert. Das auch “Unconference” genannte Konzept basiert darauf:

  • Gesprächsthemen von den Teilnehmern zu sammeln
  • sie auf einem Board sichtbar zu machen
  • die Themen allen Teilnehmern kurz vorzustellen
  • das Interesse der Teilnehmer zu jedem Thema mittels Abstimmung zu messen und
  • die interessantesten Themen, auf die zu Verfügung stehenden Räume und Zeitslots, zu verteilen.

Die Besucher können dann frei zwischen den Räumen wandern, sich an den Diskussionen beteiligen, wenn es sie interessant finden. Oder sie können weiterlaufen wenn das Thema abschweift oder sonst nicht relevant für sie ist.
Anstatt also “in Ruhe zu konsumieren” musste ich mich aktiv in die Themenwahl involvieren. Ich wählte aus den 7 Räumen und 3 Zeitslots jeweils ein interessantes Thema aus und berichtete auch selbst von meinen Erfahrungen und befragte so die anderen Teilnehmer der Diskussionsrunde nach ihren Erfahrungen und Inputs. Dies war am Anfang eine ziemliche Umgewöhnung und ich spürte auch bei anderen Teilnehmern etwas Unsicherheit, wie das genau funktioniert. Nach den ersten Diskussionsrunden hatte ich mich daran gewöhnt und es half mir, mit den anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen, zügig auf die Diskussionspunkte zu fokussieren und die verschiedenen Meinungen, Inputs und Erfahrungen der verschiedenen Teilnehmer zu verarbeiten.
Zwischen den beiden Konferenztagen fand eine kleine Party im Boilerroom statt, einem ehemaligen industriellen Heizkraftwerk im Zentrum von Winterthur. Heute gibt es dort Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und ein Multiplex-Kino. Passend zum Anlass war der DJ in einem Container im grossen Raum aufgehängt.

Am Ende der beiden DevOpsDays Zürich Tage waren wir etwas müde, aber sehr glücklich und freuen uns auf das nächste Jahr.
 

Aarno Aukia

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Rückblick: DockerCon in Austin, Texas USA

2. May 2017

Wir nutzen seit 4 Jahren Docker und unterstützen Kunden bei der Integration in ihren Continuous-Integration- und -Deployment-Prozess. Darum sind wir auch seit Anfang 2017 von Docker autorisierter Consulting Partner für die Schweiz.

DockerCon

Darum war es für mich klar den weiten Weg an die DockerCon 2017 nach Austin, Texas, im Südwesten der USA auf mich zu nehmen, um mich mit 5500 Gleichgesinnten zu treffen. Die Konferenz, die 2014 im kleinen Rahmen mit 500 Teilnehmern begann, hat sich in den vergangenen beiden Jahren jeweils mehr als verdoppelt und stösst an die Grenzen der jeweiligen Konferenzzentren. Nach kleineren Locations in San Francisco 2014/2015, in Seattle 2016 und in Austin 2017 wird die Konferenz nächstes Jahr im Moscone Center San Francisco stattfinden, auf Augenhöhe mit der Apple WWDC, Google I/O, etc.
Anreise
Ich flog am Sonntag von Zürich via London nach Austin, beim Boarding in London sind mir schon etwa ein Dutzend Personen mit Docker-T-Shirts aufgefallen, die alle ebenfalls an die Konferenz unterwegs waren, die Hälfte Mitarbeiter von Docker und die andere Hälfte Partner und Kunden.

Austin, TX

Vor meinem Besuch in Austin kannte ich die Stadt nicht besonders gut: ich wusste, dass Uber und Lyft verboten sind und dass sie die Hauptstadt des Bundesstaates Texas ist, und das hat bei mir eher für Skepsis gegenüber der “Cowboy-Hauptstadt” geführt. Vor Ort war ich sehr positiv überrascht: Der alternative Transportanbieter “Fasten” funktionierte perfekt, das Wetter war mit 20-30 °C im Frühling für mich sehr angenehm, in der Innenstadt gibt es ein “Tram” vom Schweizer Hersteller StadlerRail, von der Strasse abgetrennte Velowege, eine grosse Parkanlage um den aufgestauten Colorado River und auch sonst viele Grünflächen in der Stadt – für mich alles sehr sympathisch.

Was ich ebenfalls vorher nicht wusste war, dass die Stadt mit knapp einer Million Einwohnern und gut zwei Millionen Personen in der Agglomeration eines der wichtigsten Technologie-Zentren in den USA neben dem Silicon-Valley ist: Dell, IBM, Freescale Semiconductors, Apple, Amazon, Cisco, Dropbox, Google, Whole Foods und viele mehr haben Büros in Austin um sich die mehreren Tausend jährlichen Abgänger der University of Texas at Austin unter den Nagel zu reissen. Die High-Tech-Branche sei es auch zu verdanken dass Austin 2017 als “best place to live” ausgezeichnet wurde und die die mit durchschnittlich 50 Personen pro Tag am schnellsten wachsende Stadt der USA ist. Ebenfalls in Austin findet jährlich das unterdessen 10 Tage dauernde “South by Southwest” Festival statt, einer Mischung aus Film-, Musikfestival und Konferenz mit über 50’000 Besuchern und unzähligen (Openair-) Konzerten und Events verteilt in der ganzen Stadt.

Tag 0

Am Montag, dem Tag vor dem offiziellen Beginn der Konferenz war die Anmeldung bereits geöffnet um seinen Badge ohne lange anzustehen abzuholen. Am Abend gab es einen kleinen Willkommens-Apéro in der grossen Messehalle, in der auch das Catering-Buffet und die Aussteller/Sponsoren waren.
 

Tag 1

Der erste Tag der Konferenz war geprägt von der zweistündigen Keynote-Show: der offiziellen Eröffnung durch Docker CEO Ben Golub und der Ankündigung der grössten Neuerungen:

Bild: https://blog.docker.com/2017/04/dockercon-2017-day-1-highlights/
Multistage Dockerfile Builds
Ab Docker CE 17.05 kann man mehrere “FROM” in seinem Dockerfile
Wer seine Entwicklungsumgebung in einem Docker-Container hat und/oder seine Software-Releases und -Container nicht durch ein zentrales CI/CD wie Jenkins oder Gitlab CI bauen lässt, kennt das Problem: die Container werden durch die ganzen für die Entwicklung/Kompilierung benötigten Tools und Libraries sehr schnell viele Hundert Megabyte gross, bei vielen Releases und/oder vielen parallelen Instanzen summiert sich das und auch der Push- und Pull-Vorgang dauert jeweils länger. Das “Builder Pattern” bedeutet dass man einen (grossen) Container mit allen Tools für das Einsammeln von Dependencies und Kompilierung verwendet, der die fertige Software dann in einen zweiten, neuen Container verpackt, der entsprechend schlank sein kann, weil er nur die Applikation selbst ohne Development-Tools benötigt. Gerade für zu kompilierende Programmiersprachen (Java, Go, Erlang/Elixir) oder mit aufwendigen Dependencies (Node.js) kann dies einen grossen Einfluss auf die Grösse des Produktions-Containers haben. Bisher musste man sich die beiden Container und das Übergeben der fertigen Software selber über ein Shell-Script zusammenbauen.
Neu kann man dies im gleichen Dockerfile machen: zuerst erbt man “FROM devimage”, fügt seinen Applikationscode hinzu, installiert dependencies und kompiliert, danach kann man “FROM prodimage” erben und kopiert mit “COPY –from=devimage ./target/app.jar app.jar” nur das effektiv benötigte Artefakt in den sonst leeren Produktions-Container:

# First stage to build the application
 FROM maven:3.5.0-jdk-8-alpine AS build-env
ADD ./pom.xml pom.xml
ADD ./src src/
RUN mvn clean package
# Final stage to define our minimal runtime
FROM FROM openjdk:8-jre
COPY --from=build-env target/app.jar app.jar
RUN java -jar app.jar
 Docker Swarm >=1.12 Der neu auf SwarmKit basierende Docker Swarm Mode in Docker Engine 1.12 und neuer bietet einige interessante Funktionen:
  • Einfache und gleichzeitig sichere Erstellung eines Swarm: Mit der ersten Docker Engine erstellt man den Swarm-Leader, der Erstellungsprozess erklärt gleich wie man weitere hinzufügen kann:
[node1] $ docker swarm init --advertise-addr $(hostname -i)
Swarm initialized: current node (1fnndcfsi80dt5nbyvoji5oxj) is now a manager.
To add a worker to this swarm, run the following command:
    docker swarm join \
    --token SWMTKN-1-4mzgh64gwi0n2xodyr10g6f1zo3gwhqh2rhxhbhss2wdpjzsrh-5k9blmu2qlc23d58vrrt1jx8w \
    10.0.96.3:2377
To add a manager to this swarm, run 'docker swarm join-token manager' and follow the instructions.

Das Token besteht aus dem Präfix “SWMTKN”, das man zum Auffinden “verlorener” bzw. aus Versehen publizierter Tokens benutzen sollte, der Version 1, dem Fingerprint der Certificate Authority die der swarm init erstellt hat, einem zufälligen Passwort und die Adresse des Swarm Leaders, bei dem sich die zukünftigen Swarm-Teilnehmer melden können. Durch den Fingerprint kann der Teilnehmer überprüfen, ob der Zertifikat des Leaders am anderen Ende der Leitung effektiv von derselben CA stammt wie das Token. Einen (nicht-privilegierten) Worker fügt man einfach durch Kopieren des Befehls vom Master hinzu:

[node2] $ docker swarm join \
>     --token SWMTKN-1-4mzgh64gwi0n2xodyr10g6f1zo3gwhqh2rhxhbhss2wdpjzsrh-5k9blmu2qlc23d
>     10.0.96.3:2377
This node joined a swarm as a worker.
[node1] $ docker node ls
ID                           HOSTNAME  STATUS  AVAILABILITY  MANAGER STATUS
1fnndcfsi80dt5nbyvoji5oxj *  node1     Ready   Active        Leader
jnp6c8rtcomt759bnlbdmonj9    node2     Ready   Active

Die ganze Zertifikats-Erstellung und -Management übernimmt SwarmKit im Hintergrund. Ein Beispiel zum selber ausprobieren: http://training.play-with-docker.com/swarm-mode-intro/

  • Jede Kommunikation zwischen den Docker Engines innerhalb des Swarms erfolgt mit TLS verschlüsselt und jeder Teilnehmer authentisiert und authorisiert (Leader oder Worker) sich gegenseitig mittels den Zertifikaten.
  • Optional kann auch der Traffic zwischen den Containern verschlüsselt und Secrets von den Leadern durch einzelne Worker an die Container geleitet werden.
  • Worker im Swarm können unter Linux oder Windows laufen, der Swarm platziert die Container automatisch auf das Betriebssystem, welches sie benötigen. Gruppen von Workern können mittels Labels voneinander Abgetrennt und die Platzierung von Containern auf diese Gruppen weiter eingeschränkt werden.
  • Alle Komponenten sind in Swarm dabei, es werden keine externen Datenbanken, PKI etc. benötigt.

LinuxKit: Toolbox für Linux-Distributionen
Das neue LinuxKit ist eine Sammlung von Tools für die Erstellung von Linux-Distributionen mit dem Fokus auf Sicherheit durch aktuellste Linux-Kernel-Technologien und minimieren der Angriffsfläche: Nur explizit benötigte Komponenten werden hinzugefügt und alle Komponenten werden in Containern gestartet (zum Beispiel auch der DHCP-client). Das Ergebnis kann als kernel+initrd Dateien oder als ISO, GCP, QCOW, VHD oder VMDK Disk-Image exportiert und entsprechend in einem Hypervisor gestartet werden.
Ebenfalls angekündigt wurde, dass mit Docker für Windows 10 und Windows Server eine auf LinuxKit-basierende VM mitgeliefert werden wird, damit Linux-basierende Docker Images mittels Hyper-V Isolation automatisch gestartet werden können.
Moby: Toolbox für Container-Engines
Einiges an Aufsehen in der Community hat die Ankündigung des Moby-Projektes erzeugt, insbesondere weil ohne explizite Warnung das offizielle Docker Opensource Repository https://github.com/docker/docker nach https://github.com/moby/moby verschoben wurde und dies missverstanden wurde.
Moby ist eine Sammlung von Tools um Container-Engines zu erstellen, also Produkte wie die Docker CE oder Docker EE aus den Komponenten Docker CLI, Docker Daemon containerd, Image Building, SwarmKit, Storage, Networking, etc. zusammenzustellen und für die verschiedenen Betriebssysteme und in den für Cloud-Provider kompatiblen Formaten zu erzeugen. Für Nutzer von Docker CE/EE ändert sich also nichts, ausser dass der Herstellungsprozess transparenter wird.
Docker ID, Docker Cloud & Docker Desktop-to-Cloud
Schon vor einer Weile wurde das ehemalige “Docker Hub Login” in Docker ID umbenannt, damit es auch von anderen Docker-Services benutzt werden kann. Letztes Jahr wurde der Docker Cloud Service gestartet: Über das online Portal https://cloud.docker.com/ können Docker Image Builds und Docker Image Repositories verwaltet werden und neue Docker Swarms mittels einfachen Web-GUI auf AWS gestartet werden. Im “beta” Stadium ist die Verwaltung der Swarms – egal ob über das Portal erstellte oder bestehende “bring your own swarm”. In der Webapplikation können auch Organisationen erstellt und verwaltet werden, die analog zu Github-Organisationen einen eigenen Namespace haben und es ermöglichen einzelnen Usern Zugriff darauf zu geben.
Neu ist das Desktop-to-Cloud-Feature, das in der aktuellen Docker Edge (17.05) Version dabei ist: die Docker Applikation auf dem Desktop (also Docker Mac oder Docker Windows) zeigt automatisch alle Repositories und Swarms in der Menuleiste an auf die der eingeloggte Benutzer Zugriff hat und kann sie mit einem Klick anwählen.
Andere Vorträge


DockerCon Party
Eine Party für 5500 Menschen zu organisieren ist nicht ganz einfach. Die Organisation der DockerCon 2017 hat kurzerhand die ganze “Raynee Street” mit 15 Bars nebeneinander reserviert, da hatte es dann Platz für alle. Eine der Bars war, passend zum Thema, die “Container Bar”.

Tag 2

Der zweite Tag begann ebenfalls mit einer anderthalbstündigen “general Session”, die geprägt von Referenzkunden war:
Docker bei VISA
Der weltgrösste Zahlungsanbieter setzt gemäss eigenen Angaben auf Docker Enterprise Edition, um ihren Entwicklern die Geschwindigkeit für Self-Service zu geben.
Docker bei Metlife
Die grosse amerikanische Lebensversicherungsgesellschaft MetLife erzählte, wie sie kontinuierlich ihre Software-Landschaft erneuern:

  • Wrap: Legacy-Applikation hinter modernen, gut definierten neuen Microservice verpacken. Dies hilft die Benutzer zu motivieren die neue API zu verwenden.
  • Tap: Daten anzapfen und für andere Entwickler intern wiederum mittels einfacher API nutzbar machen. Dadurch werden die Daten hinter dieser API mobil, man ist also nicht mehr an den alten Storage gebunden.
  • Scrap: Überwachen und alte Applikation zum Schluss kontrolliert deaktivieren

Für MetLife brachte die DevOps-Truppe dingend benötigte Innovation in die Firma. Dies zeigte sich auch durch die Nutzung von Zeitgemässen Opensource Tools und Komponenten.
Oracle-Produkte in Docker
Oracle hat die Verfügbarkeit ihrer Kernprodukte Oracle Datenbank, Oracle MySQL, Oracle WebLogic Server, Oracle Coherence, Oracle Instant Client und Oracle Java 8 SE (Server JRE) als offiziell supportete Docker-Images bekannt gegeben. Die Produkte sind ab sofort im Docker Store kostenlos für die Entwicklung verfügbar.
Andere Vorträge


Cool Hacks
Die letzte offizielle Session ist jeweils die “Cool Hacks” closing session, dieses Jahr wurden dadurch geehrt:

  • http://labs.play-with-docker.com/ und training.play-with-docker.com: Öffentlicher, kostenloser Dienst um mit aktuellen Docker-Versionen zu experimentieren und Sammlung von Tutorials um Docker zu lernen. Verwendet hinter den Kulissen Docker-in-Docker und Swarm-in-Swarm damit jeder Benutzer “seinen” Bereich auf der Kommandozeile als auch im virtuellen Netzwerk hat.
  • Functions as a Service von Alex Ellis, basierend auf Docker Swarm

Tag 3

An den ersten beiden Tagen fanden ausser den Keynotes bis zu 7 Vorträge parallel in verschiedenen Räumen statt. Es war also unmöglich alle Vorträge live zu sehen. Alle Besucher konnten die Vorträge bewerten und die besten 8 wurden am dritten Tag live wiederholt. Am Nachmittag des dritten Tages war als Abschluss der Mentor Summit für Docker Mentoren. Zum Abschluss der Konferenz liessen wir es uns in einem lokalen Barbecue gut gehen:

Alle Slides der Vorträge sind unter
https://www.slideshare.net/docker und die Videos unter https://www.youtube.com/playlist?list=PLkA60AVN3hh_nihZ1mh6cO3n-uMdF7UlV
Ich freue mich auf die DockerCon Europe 16-18.10.2017 in Kopenhagen, Dänemark:
 

Aarno Aukia

Aarno is Co-Founder of VSHN AG and provides technical enthusiasm as a Service as CTO.

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Events

Rückblick: Global Azure Bootcamp 2017 and VSHN @ Azure Zurich User Group

27. Apr 2017

Am 22.04.2017 hiess es wieder: Willkommen beim Global Azure Bootcamp!

Rund um den Globus fanden an diesem Tag mehr als 250 Veranstaltungen zum Thema Microsoft Azure statt. Benutzergruppen und Communities wurden über Azure und Cloud Computing informiert. Es war bereits die fünfte grosse Global Azure Bootcamp Veranstaltung! Jede Benutzergruppe organisiert ihre eigene eintägige Veranstaltung, am genau gleichen Datum rund um den Globus. Das Ergebnis war, dass Tausende von Menschen etwas über Azure lernten, sich informierten und sich online mit dem Twitter Hashtag #GlobalAzure verbanden!

Das global Azure Bootcamp Switzerland 2017 in Wallisellen

wurde von der Azure Zurich User Group und der Azure Cloud User Group Schweiz organisiert. Das ist eine Gruppe von “Azurer”, Menschen mit ihren Köpfen in der Cloud. Sie vereinen alle: von Azure Newbie bis zu Experten, von Entwicklern bis zu IT-Profis und von Startups bis zu grossen Enterprises.
Mehr Infos zum Schweizer Bootcamp hier >>

Auch VSHN war als Sponsor und Presenter in Wallisellen dabei.

Emanuel Kleindienst sprach zu: How to hack your boss for “Moving to MS Azure”. In seinem eher kommerziellen Talk holte er erst die Zuhörer ab und erklärte ihnen, wie sie auf der menschlichen Ebene ihr Management überzeugen können, zuzuhören. Dann führte er dem Publikum anhand verschiedener Management-Positionsbeschreibungen – Stereotypen wie z.B. IT Manager, Product Owner, Compliance Manager – näher, was sich Scheffs überlegen und vorallem was sie benötigen um zuverlässige und gute Entscheidungen fällen zu können.
Emanuel’s Präsentations-Stil ist bisweilen etwas opportunistisch – auch bei diesem Vortrag sprachen die Teilnehmer mehr als der Presenter selber. So konnte jeder seinen Teil zu einem guten Austausch beitragen, was sich in einem grandiosen Q&A auch bestätigt hat. 

Der Tag kurzgefasst:

Rund 100 Teilnehmer
12 Referenten
13 Vorträge
1 Regionaldirektor
2 Microsoft-Mitarbeiter
5 Microsoft MVPs
Sie alle lieferten: 585 Minuten Vorträge, das sind in der Summe fast 10 Stunden!

Die umfassende Themenliste:

  • Azure BigData Technologies
  • Provisioning and Deployment in the cloud-first era
  • Building Scalable Microservices on Azure
  • NoSql Databases
  • Modern IT Management with OMS
  • Creating a backend for your mobile apps on Azure
  • Hacking your Boss for Cloud and DevOps adoption
  • Integration with Azure Functions
  • OMS Custom Solutions
  • Build Workflows with Azure Logic Apps
  • Microservice Management with Azure Application Insights
  • Real-World IoT Use Cases on Azure
  • Containerized Peak Computing on Azure

Wir freuen uns, auch bei der nächsten weltweiten Konferenz unseren Beitrag leisten zu können.

Aarno Aukia

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Events

06.07.2017 Super WebGate Day im Emil Frey Classics-Center

25. Apr 2017

Zum zweiten Mal findet am 06.07.2017 der Super WebGate Day in Safenwil statt.
Ein cooler Anlass, an dem sich Besucher und Besucherinnen zum Thema rund um die Digitalisierung informieren können.

Auch wir werden an diesem Anlass dabei sein und stehen euch mit neuen Ideen und für Fragen zur Verfügung.
Emanuel Kleindienst wird einen spannenden Vortrag zum Thema: “Digitale Transformation, DevOps und Cultural Change” halten.

“Erfahren Sie mehr über DevOps, agile Softwareentwicklung, agiles Projektmanagement und was das für Ihre Organisation und Firmenkultur bedeuten kann.
Spannend wird es für Sie vorallem dann, wenn solche kulturelle Eingriffe und Veränderungen bei Ihnen noch bevorstehen.
Abgerundet wird der Beitrag mit einer Successstory aus der Partnerschaft zwischen VSHN und Webgate für einen führenden Detailhändler.”
Matthias Indermühle wird am eigenen Stand VSHN repräsentieren und den Besuchern DevOps näher bringen.
Weitere interessante Themen im Event-Center der Emil Frey Classics AG sind:
– Digital Readiness
– Geschäftsmodelle im Umbruch
– Robotics, IoT & Virtual Reality
– Data Analytics / Big Data
Der kostenlose Event startet 11.30 Uhr und wird mit einem Besuch des Classic Car Museums “Emil Frey Classics” (ab 18 Uhr) abgerundet.

Nähere Informationen hier >>
 

Aarno Aukia

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Events

Rückblick: KubeCon, CloudNativeCon und OpenShift Commons Gathering in Berlin 2017

7. Apr 2017

Ende März 2017 fanden in Berlin die Konferenzen KubeCon / CloudNativeCon und OpenShift Commons Gathering statt.
Wir waren dabei und haben uns über die neusten Entwicklungen rund um OpenShift und Cloud Native Computering informiert.

Aber was ist eigentlich Cloud Native?

Der Begriff prägte als erstes Netflix im 2008 und möchte damit ausdrücken, dass ihre Umgebung zu 100% in der Cloud läuft. Mitte 2015 wurde die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) unter dem Dach der Linux Foundation gegründet, welche Cloud Native wie folgt beschreibt:

  1. Containerized: Läuft in einem Container wie Docker
  2. Dynamically orchestrated: Automatisches Starten und Stoppen von Containern
  3. Microservices oriented: Applikationen werden als Microservices designed

Zu der CNCF gehören Firmen wie Google, Docker, Cisco und IBM, sowie Software Projekte wie Kubernetes oder Prometheus.

OpenShift Commons Gathering

An diesem Tag drehte sich alles rund um OpenShift. Es wurden Roadmaps vorgestellt, Show Cases demonstriert und Diskussionen geführt. Eine Zusammenfassung findet man auf dem OpenShift Blog: Thoughts and Perspectives from OpenShift Commons Berlin. Die Slides werden in den nächsten Tagen publiziert:

Herausstreichen möchte ich gerne die OpenShift Roadmap, da uns dies mit APPUiO direkt betrifft. Es lohnt sich, diese Slides anzuschauen, das gibt einen guten Einblick in die zukünftige Entwicklung.
In den nächsten Wochen wird OpenShift 3.5 released, aktuell ist der Release Candidate auf Github zu finden. Auch OpenShift 3.6 ist bereits in Entwicklung, von dieser Version kann man sich bereits ein Bild mit der ersten Alpha Version machen.

KubeCon / CloudNativeCon

Mittlerweile sind 9 Softwareprojekte Teil der CNCF. 2 davon, containerd und rkt wurden während der Konferenz offiziell in die Foundation aufgenommen. Während der Konferenz wurde Kubernetes 1.6 released, was entsprechend gefeiert wurde.
Durch die grosse Anzahl von Projekten in der CNCF, gab es entsprechend viel zu erfahren. Die Konferenz hatte über die zwei Tage – verteilt auf 9 Tracks – über 100 Vorträge, das machte es nicht einfach die interessantesten auszuwählen. Mittlerweile sind alle Talks auf Youtube unter CloudNativeCon + KubeCon 2017 – Berlin (Playlist) und die Slides im Schedule zu finden.
Einige Vorträge möchte ich gerne empfehlen.
Tag 1:

  1. Continuous delivery while migrating to Kubernetes – FINN.no: Gute Case Study wie man von einem klassischen Hosting auf ein Kubernetes Hosting migrieren kann.
  2. The Open Service Broker API and the Kubernetes Service Catalog: Einführung ins Thema Open Service Broker API, einer Schnittstelle um Services in einem Katalog anzubieten, z.B. eine Datenbank oder ein Cache. Diese Schnittstelle kommt zu einem grossen Teil aus CloudFoundry, welches bereits ein Service Broker beinhaltet. Der Vortrag wurde von Chip Childers (CTO der Cloud Foundry Foundation) und Paul Morie (Red Hat) gehalten. Dies zeigt, dass auch in diesem Bereich zusammengearbeitet wird.
  3. How Google Cloud Hosts and Manages Kubernetes at Scale: Eindrücke aus der Google Cloud, präsentiert von David Aronchick (Google). Gut zu sehen, wie Google es schafft, seine Kubernetes-as-a-Service anzubieten.
  4. Dance Madly on the Lip of a Volcano with Security Release Processes: Jess Frazelle (Google) und Brandon Philips (CoreOS) erzählen, wie der Security Release Prozess aufgebaut ist und wie dies auf andere Projekte angewendet werden kann.
  5. Building a Storage Cluster with Kubernetes: Vorstellung von ROOK, einem Cloud Native Storage System, basierend auf CEPH.
  6. Kubernetes Operators: Managing Complex Software with Software: Einführung ins Thema Kubernetes Operators, ein Konzept welches letztes Jahr von CoreOS vorgestellt wurde und seither stetig ausgebaut wurde.

Tag 2:

  1. Containerd: The Universal Container Runtime: Containerd wurde vor kurzem in die CNCF aufgenommen. In diesem Vortrag stellte Justin Cormack von Docker das Projekt und sein Ziel vor. Über die nächsten Monate wird die Software nach Version 1.0 entwickelt und wird danach in vielen Projekten Docker als Container Runtime ersetzen.
  2. Serverless on Kubernetes with Kubeless: Einführung ins Thema Serverless, auch bekannt unter Function-as-a-Service (FaaS). Sebastien Goasguen von Bitnami (vorher Skippbox) stellt sein Kubeless Projekt vor.
  3. Fission: a Serverless Function Framework on Kubernetes: Weiterer Vortrag zum Thema FaaS, dieses Mal von Soam Vasani von Platform9 Systems welcher Fission vorstellt und demonstriert.
  4. Delve into Helm: Advanced DevOps: Erfrischende Einfürhung in die Möglichkeiten von Helm, dem Kubernetes Package Manager.

Es lohnt sich auf jeden Fall, die Vorträge nicht nur auf den Slides anzuschauen, auch die Aufnahmen sind sehr zu empfehlen. 

Aussicht

Die Konferenz hat gezeigt, dass das Thema Cloud Native eine grosse Zukunft hat. Es wird weitere Ausgaben der Konferenz geben, die nächste findet am 6. und 7. Dezember in Austin statt. Da wir finden, dass wir in der Schweiz eine lokale Cloud Native Community benötigen, um uns über die diversen Themen auszutauschen, haben wir eine Meetup Gruppe gegründet: Cloud Native Computing Switzerland. Das erste Meetup findet am Donnerstag, 11. Mai in Zürich statt.

Aarno Aukia

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Events

03./04. Mai 2017 DevOpsDays – erstmals in der Schweiz

3. Apr 2017

2017 kommen die DevOpsDays zum ersten Mal in die Schweiz!
Als Teil der weltweiten DevOps Bewegung wird sie bereits regelmässig in verschiedenen Ländern durchgeführt, am 03. und 04. Mai 2017 nun endlich in Zürich-Winterthur. Die weltweiten Konferenzen werden unabhängig voneinander unter dem Dach von devopsdays.org durch lokale Teams organisiert und betreut, so dass jede Veranstaltung wieder ihren ganz eigenen Charme besitzt. Wir sind stolz darauf, mit Tobias Brunner als Mitglied des Organisationsteamsund als Sponsor unseren Teil dazu beitragen zu dürfen. 

Die geplanten Vorträge decken viele Interessen ab und reichen von technischen Themen über die DevOps Prozesse bis hin zu Philosophien, was denn nun DevOps genau ist. Von VSHN AG spricht Emanuel Kleindienst zum Thema “Hacking Your Boss For DevOps – How To Convince Your Manager To Support DevOps”.
Ebenfalls ein wichtiger Teil der Konferenz ist die aktive Mitgestaltung durch die Teilnehmer: Jeweils am Nachmittag finden in drei Blöcken à je 45 Minuten die sogenannte „Open Spaces“ statt. Dafür werden direkt nach dem Mittag Themen gesammelt, welche die Besucher gerne besprechen möchten. Jeder Teilnehmer kann dann für sich entscheiden, bei welchem der Themen er sich gerne aktiv einbringen möchte und die jeweilige Gruppe besuchen. Alle Vorträge werden auf englisch gehalten, die Sprache der Open Spaces entscheidet jeweils die Gruppe.
Mit einer Teilnahmegebühr von nur CHF 200.00 für die zwei Tage möchte die Konferenz erreichen, dass möglichst viele Personen teilnehmen können: Sei dies aus privatem Antrieb oder von der Firma unterstützt.
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, am besten direkt unter folgendem Link anmelden: https://www.devopsdays.org/events/2017-zurich/registration/
Wir freuen uns auf viele bekannte und neue Gesichter.

Tobias Brunner

Tobias Brunner is working since over 20 years in IT and more than 15 years with Internet technology. New technology has to be tried and written about.

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Events

Rückblick: 2. KickOff-Breakfast: Sicherheit in Container-Umgebungen – ein Erfolg!

30. Mar 2017

Was gibt es Besseres, als sich den kostenlosen Informationskick noch vor der daily work zu holen? Nicht viel.
Genau aus diesem Grund möchten wir für unsere Kunden und Interessierten eine Vortragsreihe ins Leben rufen, die bei Kaffee und Gipfeli einen kurzen Informationskick vermittelt.
(more…)

Aarno Aukia

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Events

Icinga Camp Berlin 2017 – VSHN war dabei!

12. Mar 2017

Am 07. März 2017 fand das jährliche Icinga Camp in Berlin statt. Marco Fretz war dabei und berichtet.
Mit der Kalkscheune als Event Location in Berlin Mitte haben die Organisatoren eine gute Wahl getroffen. Die Kombination aus zeitgemässer technischer Ausstattung und dem historischen Charme einer alten Fabrikstätte war die ideale Kulisse für das Icinga Camp. Das leckere Chilli con carne Mittagsbuffet trug ebenfalls zur guten Stimmung der Teilnehmer bei. Dank der Aktion “Eine Flasche Gin geschenkt, wer das letzte Ticket kauft” war die Konferenz dann auch ausverkauft. Trotzdem hatten alle Teilnehmer angenehm Platz in der Galerie der Kalkscheune.

Ein Hauptargument für das Icinga Camp ist für mich, dass ein Grossteil des Core Entwicklerteams und der Community Manager anwesend sind. Man kann persönlich über Ideen und technische Fragen diskutieren – wofür sich das Icinga Team auch offiziell anbot und sich mit Icinga2 Bekleidung zu erkennen gab.

Stand der Dinge

Bernd Erk (CEO von Netways) eröffnete die Konferenz mit einem Überblick und Status Update des Icinga Projekts. Eine erstaunliche Aussage war hier, dass die Icinga Community eigentlich nur sehr begrenzt weiss, wer Icinga überhaupt und für welche Zwecke einsetzt. Obwohl es für das Einsenden von Referenzen ein Online Formular gibt, scheint dies wenig genutzt. Deshalb ist unsere Bitte als grosse Icinga Fans: Bitte meldet euer Projekt / Firma als Referenz, die Icinga Community wird sich sehr darüber freuen.
Natürlich waren vor allem die technischen News spannend und teils auch überraschend. Noch vor einigen Wochen habe ich mich wieder einmal über das doch recht altmodische DB Schema vom Icinga2 IDO Backend gewundert und jetzt die Info “Wir sind dabei das Datastore Backend von Icinga2 zu ersetzen”. Obwohl noch keine genauen technischen Infos bekannt geben wurden, geht es hauptsächlich Richtung Skalierbarkeit, Performance und Vereinfachung.
Eine weitere erfreuliche Neuigkeit war, dass das komplett neu geschriebene Puppet Modul für Icinga2 nun einen für den produktiven Einsatz tauglichen Stand erreicht hat. Auch sind Play- und Cookbooks für Ansible und Chef verfügbar. Natürlich alles auf Github mit dem Ziel, die Community an der Weiterentwicklung mit einzubeziehen.
Im Bereich der Anbindung an andere Systeme gab Michael Friedrich von Netways (aka @dnsmichi) in einem eigenen Talk einen Überblick über die Integration und Anbindung von Icinga an andere Systeme. Besonders ins Auge fiel hier die Anbindung an Elasticsearch via Icingabeat. Nach der bereits länger verfügbaren Unterstützung für Graylog via GELF sicher eine willkommene Variante für alle, die bereits Elasticsearch und Kibana einsetzen. Michael erwähnte hier mehrmals, dass das Feedback auf Github oder per Mail, sowie Anwendungsbeispiele hier sehr willkommen sind. Sehr interessant ist die Kombination von InfluxDB und Grafana für Performance Daten, wie wir es bei VSHN nun schon länger einsetzen. Für die Einbindung von Grafana in Icinga Web stehen aktuell zwei Module zur Verfügung, eines davon aus der Schmiede von VSHN.

Wie überwacht man richtig?

Einer der kurzweiligsten Talks war definitiv “How to write checks that don’t suck” von Mattis Haase. Anhand eines Publikum-Experiments hat Mattis hier erfolgreich gezeigt, wie ein überlegt umgesetzter Check das Leben eines SysOps oder vor allem OnCall Engineers um 3 Uhr morgens erleichtern kann. Die Kernaussagen waren dabei:

  • Keine nutzlosen Informationen anzeigen, Sachen die funktionieren interessieren nicht – ich will wissen, was NICHT funktioniert und warum ich geweckt wurde.
  • Menschenlesbare Sprache im Text des Checks verwenden, das Monitoring System soll dem Operator Arbeit abnehmen, d. h. somit für ihn arbeiten und nur nützliche Infos liefern.

Mit “Know your Hardware” startet Werner Fischer von Thomas Krenn seinen Talk. Teilnehmer, die mit der Hardware Überwachung von Servern zu tun haben, konnten viele nützliche Tipps mitnehmen. Ausserdem stellt Thomas Krenn tolle fertige Check Plugins für IPMI und weitere Arten der Hardware Überwachung via Icinga zur Verfügung.

Frontends, Icinga Web 2 und Director

Eric Lippmann, CTO von Icinga, und Thomas Gelf (Lead Architect) haben in ihren zwei Talks aufgezeigt, wie mächtig Icinga Web 2 eigentlich ist. Jeder mit minimalen PHP und HTML Kenntnissen hat die Möglichkeit, Module für Icinga Web und das Icinga CLI zu schreiben. Das Beispiel Modul in der Präsentation konnte hier mit wenigen Code Zeilen bereits verschiedene Geschmacksrichtungen von Gin auflisten (smile).
In der aktuellen Version des Icinga Directors stehen neue, für den professionellen Einsatz taugliche Möglichkeiten im Bereich des Config Managements für Icinga zur Verfügung: Von der kompletten manuellen Administration via WebGUI von Host, Services und Templates bis hin zur automatischen Generierung der Konfiguration aus einer CMDB oder z. B. der PuppetDB bietet der Icinga Director nun fast alles, was das Automatisierungs-Herz begehrt. Die Berechtigungs-Verwaltung für die Mandantenfähigkeit des Directors sei aktuell in Arbeit.
Sven Nierlein stellte uns mit Thruk eine Alternative zu Icinga Web genauer vor. Viele Features und grosse Möglichkeiten im Bereich Reporting verdrängen dabei den Eindruck, dass das Frontend zumindest noch ein bisschen nach Nagios aussieht. Auf jeden Fall eine echte Alternative, vor allem wenn man noch Nagios, Icinga1, Shinken oder andere Systeme, die auf Nagios basieren anbinden will.

Die etwas anderen Checks

Mit Alyvix stellte Francesco Melchiori von Würth Phoenix ein End User Experience Monitoring auf Basis von grafischen Checks vor. Alyvix kann neben grafischen Bereichen und OCR regex Matching im Bild einer Applikation sogar Citrix “Video Streams” anhand von Veränderungen in der Frame-Rate erkennen. Die Integration (aktuell leider nur unter Windows) ist mit NSClient++ und einer Kombination aus aktiven und passiven Checks gelöst.
Im “Monitoring the Monitoring of (Siemens) Trains” zeigte uns Eduard Gueldner, wie man mittels der mächtigen Icinga DSL in reinen Dummy-Checks Daten auswertet und dabei auch mit tausenden von Checks praktisch keine Rechen-Ressourcen verschwendet – dies vor allem dann, wenn man keinen Einfluss darauf hat, wie man die Daten bekommt oder keine eigenen Check Scrips auf Fremdsysteme ständig anpassen möchte.

Fazit

Alles in allem ein angenehmer und interessanter Ausflug nach Berlin, von dem ich viele neue Ideen für Verbesserungen und zukünftige Projekte mitnehmen konnte. Wir sind nächstes Jahr sicher wieder dabei. Ebenfalls planen wir als VSHN in absehbarer Zeit ein Icinga Meetup in Zürich abzuhalten, Infos folgen.
Übrigens: Ja, ein Teilnehmer erhielt während des Eröffnungs-Talks wirklich eine Flasche Gin. Es scheint, als gehöre Gin einfach zur Icinga Community.

Links

https://twitter.com/search?q=%23IcingaCamp
Die Slides und Videos sollten bald im Icinga Blog veröffentlicht werden: https://www.icinga.com/blog/ 

Marco Fretz

Marco is one of VSHN's General Managers and Chief Operating Officer.

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Events

28.03.2017 KickOff-Breakfast 2: Sicherheit in Container-Umgebungen

3. Mar 2017

Docker-Container wurden bisher mit dem bastelnden Softwareentwickler assoziiert, sind aber schon länger auch im Enterprise-Umfeld angekommen. Die Automatisierung der Container-Prozesse und konsequentes Logging aller Aktionen auf der standardisierten Container-Plattform ermöglichen volle Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit, alle Benutzer der Plattform (Entwickler, Projektleiter, Administratoren) sind per SSO (AD/LDAP, SAML, OpenID/Oauth2) zentral authentisiert und gemäss ihrer Rolle/Gruppe authorisiert.

Wir möchten den zweiten KickOff-Breakfast am 28.03.2017 zum Erfahrungsaustausch zwischen Enterprises, Security-Experten und Anwendern von Containern nutzen und freuen uns auf unsere prominenten Referenten:

  1. Baltisar Oswald, Software Architekt SBB: Sicherheit auf der Container-Plattform der SBB
  2. Christian Folini, Senior Security Engineer Netnea und Vizepräsident Swiss Cyber Experts: Web Application Firewall in Docker-Container
  3. Matthias Indermühle, System Engineer VSHN: Authentifizierung und Zugriffskontrolle mit OpenShift auf APPUiO.ch

Anschliessend offene Diskussion der Besucher und Referenten bei Kaffee & Gipfeli

Agenda

07:45: Eintreffen
08:05: Begrüssung und Beginn der Referate
09:00: Ende der Referate, offene Diskussion bei Kaffee & Gipfeli bis spätestens 11:00

Termin/Location:

Dienstag, 28.03.2017
8-11 Uhr
im Au Premier direkt am Hauptbahnhof Zürich
Du kannst leider an diesem Datum nicht teilnehmen ? Dann melde dich für unserer Newsletter an – er informiert dich über weitere Events und News aus der DevOps-Welt. Hier anmelden >>
KickOff-Breakfast- Reihe- der informative Anpfiff in den Tag. Bewusst an den Tagesbeginn und verkehrstechnisch günstig im Zürich HB an den Arbeitsweg gelegt, holst Du dir, neben der Stärkung durch Kaffee & Gipfeli, neue Impulse für den Tag.

Aarno Aukia

Aarno is Co-Founder of VSHN AG and provides technical enthusiasm as a Service as CTO.

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Events

17.-20.04.2017 DockerCon in Austin, TX, USA

2. Mar 2017

Aarno Aukia:
Jeweils im Frühling findet die Docker-Conference in den USA, dieses Jahr in Austin (Texas), statt. Wem dieser Weg zu weit ist, könnte sich für die jeweils im Herbst angesetzte DockerConEU in Europa (16.-18.10.2017 in Kopenhagen) interessieren.

Meine Top 5 Gründe trotz des weiten Weges dieses Jahr an die DockerCon nach Texas zu reisen:

  1. Die besten Vorträge: die DockerCon zieht die besten Speaker an, die während 4 Tagen über ihre Leidenschaft berichten.
  2. Die Experten: sowohl unter den Vortragenden als auch unter den Besuchern ist die Erfahrungsdichte zu Docker maximal, alle Entwickler und Tech-Leads sowohl von Docker als auch von Umsystemen (docker-compose etc) sind da.
  3. Networking: Informatiker können manchmal etwas introvertiert sein, darum ermutigt DockerCon die Besucher, sich zu treffen und auszutauschen. Letztes Jahr wurde sogar Gamification eingesetzt um dies zu fördern.
  4. Für alle etwas: egal ob Startup oder Enterprise, Developer oder Sysadmin, Docker-Anfänger oder Docker-Experte, Docker-Konsument oder Docker-Provider – alle Besucher werden auf Ihrem Wissensstand abgeholt und lernen etwas Neues.
  5. Community: Jeder der 5000 Besucher nutzt Docker und motiviert sich und alle Anderen coole Sachen zu machen. Gemäss Umfrage möchten 91% der Teilnehmer wieder kommen, 87% fanden die Teilnahme relevant für ihre Arbeit und seit 2014 ist die Konferenz um 900% und 25% seit 2016 gewachsen.

Ich freue mich auf die Reise um mit Michael Schmid die Schweizer Delegation zur diesjährigen DockerCon zu bilden! 

Aarno Aukia

Aarno is Co-Founder of VSHN AG and provides technical enthusiasm as a Service as CTO.

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Events

28.-30.03.2017 OpenShift Commons Gathering, CloudNativeCon und KubernetesCon Europe in Berlin

In der letzten Märzwoche finden nacheinander und am gleichen Ort im Berlin Conference Center BCC die wichtigsten Europäischen Konferenzen für uns statt:

OpenShift Commons Gathering 2017

Das OpenShift Commons Gathering am 28.03.2017 ist das europäische Mekka der OpenShift-Experten. Über 200 Personen werden in Berlin erwartet und wir (Aarno & Tobias) vertreten für VSHN und APPUiO die Schweizer OpenShift-Gemeinde und sind gespannt auf den Austausch mit anderen Experten in diesem Bereich. Neben den Entwicklern der Plattform, zu denen wir uns im Open Source auch zählen, treffen sich auch Nutzer der Plattform um Erfahrungen auszutauschen, so wie wir das auch mit unseren Kunden machen. Wir freuen uns auch auf die Diskussionen zur Roadmap, also den zukünftigen Entwicklungen und dem Zeitplan, die wir dann sehr gerne als Features in unserem Produkt APPUiO weiter geben. Zuletzt wird es auch eine Breakout-Gruppe zur OpenShift-Betrieb auf Cloud-Infrastruktur wie AWS, Azure, Cloudscale.ch oder Exoscale.ch geben, also genau was wir machen.

CloudNativeCon & KubeCon Europe 2017

Die CloudNativeCon ist die Konferenz für alle Cloud Native Computing Foundation CNCF Projekte, zu denen neben Kubernetes (Orchestrierung) auch Fluentd (Logging) und Prometheus(Metriken) und einige mehr gehören. Darum finden sie auch gleichzeitig und am gleichen Ort statt. Jeweils im Herbst findet die entsprechende Konferenz in den USA statt, im November 2016 waren über 1000 Besucher in Seattle.
Da OpenShift auf Kubernetes aufbaut und auch die Kubernetes API zur Verfügung stellt, sind die weiteren Entwicklungen und Roadmaps von Kubernetes für uns genau so essentiell wie für die restliche OpenShift-Community. Ganz besonders freue ich mich auf die Kubernetes Autoscaler und Scheduling Vorträge, um da die Hintergründe und Details der Implementation zu erfahren.
Fluentd kennen wir ebenfalls aus dem EFK-Stack (ElasticSearch, Fluentd, Kibana), welchen wir neben dem ELK-Stack (ElasticSearch, Logstash, Kibana) ebenfalls einsetzen. Mit Prometheus haben wir erste Erfahrungen gesammelt, jedoch noch nicht in der Produktion deployed. Ebenfalls wichtig ist das Wiedersehen von Freunden und Bekannten zum Fachsimpeln, Diskutieren und informellen Austausch der Erfahrungen. 

Aarno Aukia

Aarno is Co-Founder of VSHN AG and provides technical enthusiasm as a Service as CTO.

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Rückblick: Voxxed Days Zürich 2017

Aarno Aukia war dabei und berichtet:
Am 23. Februar 2017 fand zum zweiten Mal die Voxxed Days Zürich Konferenz in den Räumlichkeiten des Arena Sihlcity Kinos statt, welches mit den grossen Kinosälen eine super Location für Konferenzen (wie z.B. auch für die IPv6 Business Conference oder Geekmania) ist. Mit vier parallelen Tracks und knapp 400 Teilnehmern hat sie sich zu einer festen Institution für Java-Entwickler etabliert. Das Organisationskomitee rund um Federico Yankelevich hat auch dieses Jahr wieder ganze Arbeit geleistet und sowohl ein spannendes Programm als auch ausreichend Zeit für Kaffee und Diskussionen dazwischen gemacht.

Nur wenig Vorträge waren Java spezifisch, wie zum Beispiel Sam Brannens Deep Dive into JUnit 5 und Juergen Hoellers Spring Framework 5: Themes & Trends.
Meinem Gefühl nach gab es mehr Talks zu generischen Technologien und Methoden der Software-Entwicklung (natürlich jeweils mit Java-Beispielen) wie der Erfahrungsbericht “1 year of PaaS usage at SBB: what layer is responsible for what technical concern & lessons learned” von Philipp Oser und Tobias Denzler, Thomas HeutesMonitoring Microservices applications on OpenShift“, Laurent BovetsReal-World Enterprise REST API Design” und Lukas EdersHow Modern SQL Databases Come up with Algorithms that You Would Have Never Dreamed Of“.
Sehr interessant fand ich auch den Talk “The truth about code reviews” von Sebastian Greulach in dem es um die Kommunikation und die Art des Feedbacks bei Code-Reviews ging, also um die Kunst der konstruktiven Kritik. Ebenfalls um die Kultur im Team und in der Firma ging es in “Does diversity really matter?” (Ja!) von Sombra González und Brigitte Hulliger.
Alle Vorträge wurden aufgezeichnet und sollten in den kommenden Wochen auf dem Youtube-Kanal der Voxxeddays Zürich publiziert werden. Wir waren als Sponsor mit einem Stand im Kaffeebereich präsent und haben gezeigt, wie einfach es ist, Java-Applikationen mit Spring Boot, Play, Tomcat oder Wildfly auf APPUiO zu deployen:
Nach dem offiziellen Teil der Konferenz wurde der informelle Teil mit Networking und Diskussionen durch die kleine Rud Bir Brauerei aus dem Tessiner Gordola begleitet, die ihr Sortiment mit von Hand gebrauten Bieren mit nach Zürich gebracht hatte. Einen Besuch in Gordola kann ich, wenn ihr in der Region Locarno-Bellinzona seid, sehr empfehlen.

Aarno Aukia

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Rückblick: Python Summit in Rapperswil 2017

Aarno Aukia war dabei und berichtet:
Zum zweiten Mal fand Mitte Februar 2017 der Swiss Python Summit statt, auch dieses Jahr auf dem wunderschönen Campus der Hochschule für Technik Rapperswil am Zürichsee.

Trotz, oder vielleicht genau wegen des regnerischen Wetters, hatten etwa 180 Personen den Weg nach Rapperswil gefunden, um die Vorträge zu hören und mit den Referenten und allen anderen während der Pausen zu diskutieren.
Eine Stärke des Python Summits ist meiner Meinung nach, die verschiedenen Zielgruppen und Industrien, welche Python einsetzen, zusammen zu bringen und von den verschiedenen unterschiedlichen Erfahrungen und Herausforderungen zu berichten. Der Blick über meinen eigenen Webapplikations-Tellerrand sowohl in die Wissenschaft (Gaël Varoquaux, Writing Code for Science and Data), Mikroelektronik (Radomir Dopieralski, Hobby Electronics with MicroPython), Journalismus (Barnaby Skinner, Scraping the Federal Administrative Court’s Database and Analysing the Verdicts), Online Gaming (Dan Maas, Massively Multiplayer Online Game Servers in Twisted Python) als auch in die Hardware-Fertigung bei Sensirion (Raphael Nestler, Python in the Hardware Industry) fand ich extrem spannend und gab mir einen interessanten Einblick in die jeweiligen Sparten.
Daneben gab es auch einige Talks zu Python-Interna wie Armin Rigos RevDB, a Reverse Debugger, mit dem man bei Problemen mit seinem Code sowohl vorwärts als auch rückwärts Schritt für Schritt, Zeile für Zeile, durch seinen Code steppen kann oder Dave Halters Python is Weird, in dem es um das Parsen des Programmcodes ging und mit einigen lustig-absurden Beispielen die Grenzen von noch-validem, jedoch für den Menschen komplett unleserlichen Code ging.
Faszinierend fand ich Rae Knowlers Python, Locales and Writing Systems, in dem es um die Herausforderungen beim Umgang mit verschiedenen Schriftsystemen wie Chinesisch, Japanisch, Koreanisch oder Hebräisch (von rechts nach links) in Software mit UTF-8 ging. In den Folien finden sich verschiedene Beispiele, Anwendungsfälle von Hilfsbibliotheken und weiterführende Links zur Dokumentation.
Dazwischen durfte ich zum Thema “Scalable Python with Docker, Kubernetes and OpenShift” über die Herausforderungen von DevOps mit Python berichten, wobei ich nur ca. die Hälfte der zur Verfügung stehenden Zeit für den Vortrag und die andere Hälfte für Live-Demos verwendet hatte. Alle Schritte der Demo sind unter https://github.com/arska/python-helloworld dokumentiert und können, da Open Source, auf https://appuio.ch ausprobiert werden.

Bislang wurden erst die Präsentationen publiziert, alle Vorträge wurden auch auf Video aufgezeichnet und werden in den nächsten Wochen auf der Webseite der Konferenz und auf Youtube publiziert. Daneben haben wir die Gelegenheit genutzt, neue Mitarbeiter zu suchen, insbesondere auch solche die Python programmieren können: Python DevOps Engineer. Natürlich suchen wir weiterhin auch andere DevOps Engineers.
Ich freue mich, auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein. 

andre.keller

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